... mit ohne Menschen zu machen, ist ein Pfingstsonntag mit strahlendem Sonnenschein nicht der richtige Tag. Aber um Bilder von Schloss Sanssouci mit mit Menschen oder auch mit Mitmenschen zu machen, ...
... ist der Pfingstsonntag ein großartiger Tag. Menschen so weit das Auge reicht.
Ein unglaubliches Gewusel und Gewimmel und ein akustischer Ohrenschmaus bei all den Sprachen, die einem um die Ohren fliegen. Will man keine Menschen, muss man höher hinaus.
Oder ins Detail gehen ...
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Oder die Dinge beschneiden.
Was nicht unbedingt einen schönen Bildausschnitt macht und selbst im engen Rahmen fremde Menschen nicht immer fernhält.
Die Menschen sind einfach überall. Trotzdem war es ganz nett und die vielen Menschen haben mich erstaunlicherweise wenig geschreckt. Ich fand sie heute eher sehr unterhaltsam ... schon erstaunlich was Menschen so treiben und sich in aller Öffentlichkeit für Nettigkeiten an den Kopf werfen. Schrecklich, wenn man sich bei einer eigentlich schönen gemeinsamen Unternehmung so unter Ddruck setzt, dass man den eigenen Erwartungsdruck nicht erfüllen kann.
Am nettesten fand ich es beim Orangerieschloss.
Da waren nicht ganz so viele Menschen, aber es ist auch ganz anders angelegt als Schloss Sanssouci ... irgendwie verwinkelter, interessanter, märchenhafter, heimeliger. Oh ja! Da fällt mir ein: Auf der S-Bahnrückfahrt konnte ich noch einen Blick auf Barbies Schloss erhaschen. Ein echter rosa Albtraum ...
Schwurps und siehe da und schon sieht man ihn fast nicht mehr. Nur noch ein kleines bisschen mehr Grün und nur noch Eingeweihte wissen, dass sich dort eine tolle Höhle verbirgt.
Das Blätterdach wird auch noch dichter werden und dann ist es bei Regen bestimmt sehr gemütlich da drin.
Ganz so grün, wie es die Bilder vermuten lassen, ist es dort nicht, aber Lichtverhältnissen waren Dank aufkommenden Regens sehr eigenartig. Richtig toll finde ich den ausgangweisenden Ast.
Kann man sich auf gar keinen Fall verlaufen. Ein wenig erinnert er mich an einen Stoßzahn ...
An sich ist in dem Strickkörbchen zurzeit nicht viel los. Altlasten wurden entsorgt. Frei nach dem Motto: Und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt.
Vielleicht erzielen wir ja beim zwölfundneunzigsten Anstrickversuch mich zufrieden stellende Ergebnisse ... große Aufgabe für so ein kleines Knäuel ... Dann ist festzustellen, dass Rippen eindeutig schlank machen.
Da erscheint so eine extrabreite Socke gleich viel schmaler ... weniger Maschen, die gestrickt werden müssen, werden es komischerweise aber trotzdem nicht. Nun hüpfe ich leichtfüßig ohne Wollsocken zur Arbeit ... eklig warm und schwül schon am frühen Morgen ... örks ... mein Teppichboden wirft auch schon wieder munter putzige Wellen ... hoffentlich wird der Seegang nicht noch schlimmer ...
... geh ich ins Wasser.", scheint das blasse Huhn zu sagen.
Das tat es kurz darauf auch. Dabei wollte ich nur seine Füße fotografieren. Blässhühner sind schon selten dämliche, aber immer für gute Unterhaltung sorgende Vögel. Ich mag sie sehr.
... am letzten Wochenende hatte der große Mitbewohner die Aufgabe zu geteilt bekommen, den Balkon gegen feindlichen Amselangriffe zu verteidigen. Er hatte sich spontan bereit erklärt, weil er das Ganze ziemlich albern fand ... "Was soll so eine kleine Amsel schon für Schaden anrichten?"... und der Meinung war, dass das ein leichtes Unterfangen wäre. Ziemlich schnell stellte er dann fest, dass das Ganze nicht ziemlich albern ist, sondern ziemlich lästig und unschön. Weil er aber keine Lust hatte ständig den Balkon zu bewachen, hat er sich kurzerhand überlegt, wie mich die Amsel wohl sieht, wenn ich in Verteidigungsposition auf dem Balkon stehe. Herausgekommen ist dieses sehr schlichte Modell einer Vogelscheuche:
Ja, Mann stecke Bambusstab in Sonnenschirmhalter, knüpfe eine rote Jute-statt-Plastiktasche daran und fertig ist die Pia. Einfach, aber irgendwie wirkungsvoll. Kann man mal sehen, wie beeindruckend ich trotz meiner schmalen Silhouette bin. Am lustigsten sieht es aber von innen aus.
Schon ein sehr ungewöhnlicher Ausblick, wenn man gerade nach Hause kommt und das da sonst nicht ist. Außerdem war es Sonntagabend sehr windig und mein zweites Ich wurde schon arg nach rechts und links geweht und ich muss zugeben: ich habe mich nicht sofort erkannt und musste erst mal nachfragen, was das denn ist.