Montag, 15. Mai 2017

Ich schenkte meinem Kind ...

... zum gestrigen Muttertag, dass es wie immer keinen Ausflug mit mir machen musste. Ich habe mich aber sehr gefreut, dass mich mein Kind angerufen und für seine Verhältnisse richtig lange mit mir gesprochen und mir ohne, dass ich es ihm aus der Nase ziehen musste, Dinge erzählt hat. Das war wirklich toll! Ich kam mir auch nur ein bisschen komisch vor, dass ich während des Gesprächs im Schweriner Zoo vor der Streicheltierabteilung stand und mich ziemlich viele Menschen komisch ankuckten. PaH! Mir doch egal! Ich war auch mal wichtig ... 😂.

In den Schweriner Zoo musste durfte mich der Gatte begleiten. Wir starteten unseren Rundgang ungefähr ... ungefähr weil wir eigentlich bei den Giraffen starteten, aber von denen habe ich kein Bild, weil es dort so voll war, weil die Giraffen gerade gefüttert wurden ... waren auch nur zwei und die sahen seltsam klein aus - irgendwie hatte ich sie größer in Erinnerung ... bei den Nashörner.



Die Nashörner trugen freundliches Steingrau. 



Wahrscheinlich um sich nicht all zu sehr von ihrer Umwelt abzuheben. 

Links von den Nashörner wohnen die Tiger. Die waren aber ziemlich müde ...


... aber er hatte die Barthaare schön. 

Danach kamen wir beim Bär vorbei. Beim letzten Mal war er eindeutig ein Problembär, denn er wollte nicht stehenbleiben, sondern rannte die ganze Zeit am Graben, der ihn von uns Menschen trennt hin und her. Nicht sehr schön zum Fotografieren. Außerdem konnte einem von der ganzen Rennerei ganz schwindelig werden.
Gestern war der Problembär eher kein Problembär, sondern ganz entspannt ... 





... nahezu gelangweilt. 



Vielleicht lag es daran, dass er nicht alleine war ...


... in der rechten Ecke lang noch eine andere Bärenwurst. 

Gegenüber vom Bär leben die Otter. Angeblich. Wir haben weder gestern, noch beim Mal davor auch nur den Ansatz eines Otters gesehen, aber ganz oben im Baum gab es etwas zu sehen ... 


... dort hing der Rote Panda ab. Sehr malerisch und ganz schön hoch. Ich hatte aber ganz großes Glück und war genau zur richtigen Zeit mit meinem Tele zur Stelle ...


... ein bisschen hell, ein bisschen unscharf, aber immerhin ein Blick. 

Dann ging es mit ein paar Zwischenstationen zu den Erdmännchen. Ich liebe Erdmännchen. 


Immer wieder ein wilder putziger Haufen. Apropos putzig, die Erdmännchen putzten sich gestern ständig gegenseitig ... 


... mir stellte sich dabei die Frage: Beißen die den anderen dahin, wo es sie gerade in diesem Moment selbst juckt oder verständigen sie sich über eine geheime Erdmännchensprache oder via Gedankenübertragung, wo es den anderen gerade juckt und wo er gerne gebissen werden möchte?

Nochmal zum wilden Haufen - für eine plötzliche Erdmännchenkeilerei aus dem harmonischen Nichts ...



... ist auch immer Zeit, Lust und Raum.

Und damit der Blog nicht nur Stein-, Schlamm- und Erdfarbend ist, gibt es aus zum Ausklang noch ein paar Flamingos ... 



... mit links und auf einem Bein ... ich wünche allen eine schöne Woche! 

Sonntag, 14. Mai 2017

Freitag, 12. Mai 2017

Geht gerade irgendwie so






Ja, Spiegelungen erwecken doch immer wieder meinen Spieltrieb. 


Hier im Norden Deutschlands ist es in der Tat heute mal ganz nett. Und weil das so ist und sie schon wieder mit Nässe von oben drohen, hatte ich, nachdem ich mich vom Bahnhof nach Hause geschleppt habe ... warum macht Reisen eigentlich so müde? Ich muss doch eigentlich nichts anderes machen als mich immer nur ins gerade angesagte Beförderungsmittel setzen und mich fahren lassen ... trotzdem bin ich jedes Mal wenn ich von B nach A oder umgekehrt fahren, hinreichend müde ..., begleitet von einem Eis (ein Magnum Classic reicht genau vom Bahnhof bis unten zu den Mülltonnen. Das ist praktisch. Muss ich das Papier und den Eisstiel nicht mit nach oben schleppen), nichts Besseres zu tun, als erst einmal alle mitgebrachten Dinge in der Wohnung zu verstreuen ... ich hoffe, ich habe inzwischen alle wieder eingesammelt und an den passenden Platz getragen ... und mir dann einen Kaffee zu brauen, diesen auf den Balkon zu zerren ...


... übrigens: Freitag gibt es Fisch! 😁 ... 

... äähhhh? Ja, wo war ich stehen geblieben? Und den Kaffee genüsslich in mich hineinzugießen. Während dessen ließ ich den Blick schweifen und stellte entzückt fest, dass die Erd🐻 en Blüten produzieren ...

... muss der Gatte nicht hungern. 

Und weil ich mich ganz furchtbar beobachtet fühle ...

... jaha, jetzt tun sie so als würden sie nicht kucken ...

... die Sonne weg ist und der Wind stärker wird, muss ich jetzt aufhören zu bloggen, mir etwas anziehen, den Sonnenschirm einsammeln und dann auf den Gatten warten ... schrecklich, aber es könnte schlimmer sein. 

Donnerstag, 11. Mai 2017

Da wohnen die Spechts



Ihr Eigenheim haben sie ganz geschickt gebaut. Es liegt unter dem Gnubbel des des alten Astes ...


... so haben anfliegende Krähen keine Chance an den Nachwuchs des Spechts zu kommen.




Und so eifrig wie die beiden füttern, muss eine Menge los sein in der Baumhöhle.

Außerdem macht Füttern durstig ...


... könnte aber auch mal jemand eine Runde frisches Wasser spendieren ... 

Mich macht es nur kalt. Es ist doch noch ziemlich frisch (ganze 3° heute Morgen). Dafür ist die Küche jetzt gut gelüftet und ich geh jetzt unter die warme Dusche ... schnatter ... klapper ... was tut man nicht alles für ein paar Bilder ... 

Mittwoch, 10. Mai 2017

Dialoge, die das Leben schreibt ...


... oder auch: Beschreib mal dein Abendessen ... zackzack!

An sich habe ich einen Faible ...

... für große Handtaschen. Wobei der Ausdruck Handtasche eigentlich falsch ist. Messenger Bag trifft es eher. Große "Säcke" in die alles, inklusive Notebook und ein T-Shirt, ein Paar Socken und ne Unterhose passt. Irgendwann bei der ewigen Hin und Her Reiserei zwischen A und B stellte ich fest, dass es nicht so übel ist, wenn man nicht überall sein ganze Leben mit sich rumtragen muss und habe mich nach einer kleineren Handtasche umgesehen und stopfe seit dem Tasche in Tasche. Ist ganz praktisch und verkürzt die Suche nach den wichtigen Dingen wie smartes Phone, Geldbörse und Schlüssel ungemein - kleine Tasche gleich weniger Möglichkeiten/Platz sich zu verstecken.
Die erste Tasche, die ich mir kaufte, war als praktisch zu bezeichnen. Von wirklich hübsch oder gar chic ziemlich weit entfernt.

Letzte Woche beschlich mich nun das Gefühl ganz dringend eine neue Tasche zu brauchen und da ich für meine letzte Fahrt von B nach A und wieder zurück meine große Desigual gewählt hatte, die zwar schrecklich hübsch und schrecklich praktisch ist, weil sie ganz viele Fächer hat, in die man separiert etwas stecken kann, von dem man ich dann nicht weiß, wo ich es hingesteckt habe, die aber auch schrecklich groß ist und vor allem hat sie so schreckliche Henkel, die keiner ich nicht brauche, habe ich mich bei Desigual umgeschaut und bin fündig geworden.


Nun ist dieses entzückende Ding bei mir eingezogen. In Natura ist sie viel hübscher ...


... viel leuchtender in den Farben.

Die Größe ist fast perfekt. Die Ringe sind mir, genau wie die Henkel der anderen Tasche, ein wenig zu groß und auf den Glitzer ...


... hätte ich auch verzichten können. Aber irgendwas ist ja immer. Denn ansonsten mag ich sie sehr, sehr gerne, sie hat ein paar Fächer weniger ... ganz praktisch, weil ich nicht so viel suchen muss, weil ich nicht weiß, wo ich was hingesteckt habe ... und sie passt prima in meinen Elchsack oder meine tolle, große Baumwipfelpfadtasche, die von Rügen mitgebracht habe. 

Dienstag, 9. Mai 2017

Danke fürs Daumendrücken

Die gestrige Klausur zauberte ein hochzufriedenes Strahlen ins Gesicht des Kindes. 

Nun heißt es fürs Kind Ende des Monats oder Anfang nächsten Monats noch die vierte Prüfungskomponente in PW und seinen mündlichen Vortrag über seine beim Bundeswettbewerb für Informatik eingereichte und bereits mit einem Preis versehene Arbeit zu überstehen. 
Dann kommen um den 20. Juni herum die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und die Möglichkeit sich in zwei der drei Fächer noch mündlich prüfen zu lassen, wenn die schriftliche Note nicht ausreicht.

Wir sind gespannt.

***

Ich selbst habe leider kein Abitur. Ich hätte gerne und aus der heutigen Sicht und mit ein wenig Unterstützung von irgendwo hätte ich es bestimmt geschafft. so bin ich, nachdem ich in der siebten Klasse einmal sitzen geblieben bin, nach der 8. Klasse vom Gymnasium abgegangen und habe mit Mühen, weil dann der Motorradunfall dazu kam, meinen Realschulabschluß/die mittlere Reife gemacht.
Man hielt mich für zu blöd. Ganz besonders meine Eltern hielten mich für zu blöd oder gerne auch für zu faul. Auf den Gedanken, dass ich auf Grund meiner familiären Umstände (es ist nicht einfach, wenn man einem Alkoholikerhaushalt entspringt ... Alkoholismus reicht bei bei mir in der Familie zu beiden Seiten bis jeweils zu den Ururgroßeltern ... ich kenne die tiefsten Abgründe eines Alkoholikers, meine  große Schwester hatte auf Grund des großen Altersunterschieds das Glück sich rechtzeitig aus dem Haushalt verabschieden zu können ... wir beide scheinen die erste zu sein, die sich an diesem Familienerbe stören und nicht gewillt sind diese Tradition nicht fortzuführen) nicht in der Lage war die Leistungen in der Schule zu bringen, die wünschenswert wären/waren, kamen sie nicht. Naja, wie denn auch, wenn man nur mit sich selbst beschäftigt ist?

Auf jeden Fall bin ich sehr stolz auf mein Kind und in der Tat auch auf mich, dass es mir gelungen ist ihn auf diesen Weg zu bringen, zu begleiten und zu unterstützen, so weit das möglich und gewünscht ist.