Freitag, 31. Dezember 2010

Einfach nur ...

Einen

guten

Rutsch!

 Nehmt es bitte nicht wörtlich, was bei dem Wetter ziemlich schwerfällt.



Mittwoch, 29. Dezember 2010

Das nenne ich Service

Kaum hatte ich den vorherigen Betrag gepostet, erschien eine kleine Googleanzeige, die mir sofort Grippe- und Heuschnupfenmittel in den Geldbeutel drücken wollte ans Herz legte.

Sehr umsichtig!

Verstreuen ...

... Eisblumen auch Pollen?


... ich muss dauernd niesen.

Schnee ...

... haben wir ja alle reichlich ...


... aber darüber spricht man ja nicht mehr, daran hat man sich gewöhnt. 
Ich finde es sogar prima. Das Leben ist so still und friedlich ... wenn man mal von den paar Idioten absieht, die unbedingt Auto fahren müssen, auch wenn es nur 300 m bis zur Videothek sind, und dann im Schnee steckenbleiben und warten müssen bis sie von netten Mitmenschen hinausgeschoben werden und zwischendurch wild durchdrehen ... womit auch immer.
Das ist mein neustes Hobby, darum komme ich auch abends nicht mehr zum Stricken: Autofahrer schauen, die unbedingt fahren müssen, beim Parken im Schnee stecken bleiben und was sie dann so treiben, um wieder loszukommen. Echt Kino ohne Geld!
Hier in der Großstadt gibt es wirklich andere Mittel und Wege um von A nach B zu kommen. Im Zweifelsfalle die Füße. Die meisten haben es eh nicht weit.


Aber das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Ich wollte zeigen, dass wie immer mehr zum Eisladen werden.










Am Nachbarhaus steigt die Zahl und Größe der Eiszapfen sogar mit der Stockwerkzahl.

1.Stock  
                                                                       2. Stock
 


















                                                                                                                         3.Stock


oben

Dienstag, 28. Dezember 2010

Entweihnachtet

Ja, es gibt auch ein Leben nach Weihnachten ... 

... es fühlt sich großartig an!

Wollen ...

... tut es bei mir auch noch, aber im Moment klappt es nur mit dem Spinnen. Beim Stricken will und will nichts fertig werden und Socken sind gerade ... ach ja ...

Gestern warf ich mal wieder ein wenig Grünkohlgarn vom Rad ... immer wieder schön und es sind nur noch ungefähr 250g zu spinnen ... von insgesamt irgendwann mal gewesenen 1000g.


Das daraus entstehende Pulloverdingens wächste auch ganz langsam im Hintergrund heran ... ein "Dunkelkeimer" sozusagen.



Dann habe ich vor Weihnachten meinen Oskar ganz furchtbar getreten und zur Eile angetrieben, damit knapp 200g blaue Merino-Seidenmischung noch rechtzeitig das Rad verlassen konnten. 


Die Farben wollen sich nicht wirklich fotografieren lassen ...


 ... was sicher an den momentanen Lichtverhältnissen liegt ...


... viel Schnee macht zwar heller, aber nicht Licht genug ... aber mit ein bisschen Phantasie klappt es auch, sich die Farben richtig vorzustellen .

Beide Garne sind zweifach verzwirt. Das Grünkohlgarn hat wie immer eine LL von ca. 225m/100g. Die blaue Merino-Seide-Mischung lag, glaube ich, bei 398m/100g.

3

In Worten: D r e i!

Drei Jahre ist es her, dass ich meine letzte Zigarette rauchte.

Drei ist meine freigewählte Glückszahl. 

Dreimal noch schlafen, dann gibt es ein neues Jahr. 

Drei auf dem Nummernblock der Tastatur und und Alt gedrückt, ergibt .

                                      ♥  ♥  ♥

Montag, 27. Dezember 2010

Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Ich habe über Weihnachten 1,5 Kilo abgenommen. 

Einfach so! 

Trotz Keksen und Stollen und faul auf dem Sofa liegen mit Bauch nach oben.

Eigentlich ...

... könnte ich mich gut an den Zustand des "relativen Nichtstuns" gewöhnen, aber ... ja, eben aber ... morgen ist es damit wieder vorbei. Morgen wird wieder in die Hände gespuckt ... natürlich nicht wörtlich ... wer will das schon?

Und weil es morgen wieder vorbei ist, tue ich heute noch mal fast nichts, stelle aber die Behauptung in den Raum, dass die freundlichsten Schweine im Verborgenen leben ... 




... ich kann es sogar beweisen:


Dieses scheue Schwein zog am 1. Feiertag, in Begleitung einer Christrose, bei mir ein. Ein wirklich freundliches Tier. 

Ich scheine umzusatteln. Von Eulen auf Schweine. Nicht wirklich, aber ohne Schweine kann ich auch nicht mehr leben. Die bringen Glück ... wird jedenfalls behauptet ... und wer braucht kein Glück.

Das "Ups!" von neulichst ist natürlich auch ein Schwein ... ein ganz spezielles Schwein ... ein "Kleinschwein", um nicht zu sagen ein Ferkel

 
... hier im entspannten Würgegriff ...
... das, was da dranhängt und so glitzert, bin ich ...

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Für alle, die keine Weihnachtspost ...

... von mir bekommen haben und das sind ziemlich viele, nämlich alle, kommt jetzt die Weihnachtspost:


 

Ups!





Sorry! Zu dicht aufgelaufen, aber ich bin neu hier und muss noch üben ... 


... aber die Frage ist doch: Wer oder was bin ich?

Es weihnachtet sehr ...

... jedenfalls um mich rum.

Der kleine Mann hat sich in sein Gemach zurückgezogen. Hört lautstark Weihnachtslieder und versucht dies durch Rascheln mit dem Geschenkpapier zu übertönen. Zwischendurch bringt er dem Geschenkband das Kräuseln bei. Das macht so viel Spaß, dass er gerne auch seine eigenen Geschenke einpacken würde ... "Mama, dann hast du heute Abend weniger zu tun und kannst Papas Mütze fertig stricken, die ich dann einpacke."

Pah, Papas Mütze wird nicht rechtzeitig fertig. Mein Geschenk von ihm kommt auch nicht rechtzeitig. Das ist mit Hermes unterwegs ... schon ganz lange ... wie immer.

Draußen taut es. Ganz heftig und hin und wieder seilen sich geräuschvoll mittelgroße Lawinen von den Dächern ab. Macht aber nichts, soll ja wieder schneien. Weiße Weihnacht garantiert.

Und ich? Weihnachte ich auch? Nicht wirklich, aber ich habe mich gestern reich beschenkt, bevor ich mit dem Kind im Kino "Harry Potter 7" geguckt habe ... großartiger Film. Zuerst schreckte mich die Länge. Beim letzten Film mit Überlänge erwischte ich einen Sitz, der schrecklich knarrte und ich kann doch nicht still sitzen ... jedenfalls meistens. Und außerdem habe ich ja meine große Leidenschaft für ein kleines Schläfchen im Kino entdeckt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht vielleicht doch schnarche ...
Gestern war aber alles gut ... fast alles. Keine Langeweile, kein Schläfchen, kein Knarren ... ich habe nämlich ganz still gesessen. Perfekt wäre es gewesen, wenn das Kind vor Filmbeginn noch mal auf dem Klo gewesen wäre. Dann hätte es nämlich nicht schon nach einer halben Stunde angefangen auf seinem Sitz und zu herumzuruckeln und zu wippeln...

Ach so, will noch jemand wissen, was ich mir geschenkt habe? 
Einen großen digitalen Kurzzeitmesser ... damit ich ihn auch ohne Lesebrille fressen gut sehen kann ... und eine Löffelwaage zum Wiegen von Kleinstmengen. Alles vom Kaffeeröster. 
Beides funktioniert prima. Haben wir noch im Kino vor Beginn des Films angetestet. Auch unsere Mitgucker fanden unsere Testreihe ... ein durchschnittlicher Popcorn zum Beispiel wiegt 0,2g, egal ob süss oder gesalzen ... wir hatten süsses, die nebenan salziges Popcorn, sehr vergnüglich ... wir wissen jetzt auch was ein Cent und was ein Euro wiegt.  Und mein Kind kann länger die Luft anhalten, als das Kind von nebenan ... der Kurzzeitmesser kann sich nämlich auch Stoppuhr betätigen.

Hätte ich nur schon vorher gewusst, dass ich mir so was Tolles zu Weihnachten schenke, dann hätte ich mir die Leberfleckentfernung geschenkt ... übrigens, ich trug die Fleckwegstelle heute Nacht das erste Mal offen. Die Haut außenrum ist vom Pflaster so entzündet, dass ich nicht mehr weiß, wo ich und wie ein Pflaster kleben soll. Mensch war das aufregend. Schlafen und dabei still liegen ist ja nicht so einfach, aber irgendwie ging die Nacht rum.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Meine wollige Zukunft ...

... nach der Mütze hatte ich mir irgendwie ganz anders vorgestellt. 
Nun ist nach der Mütze, vor der Mütze und ich stricke noch eine Mütze ... gleiche Wollsorte, aber andere Farbe ... ich bin leider noch nicht treffsicherer geworden. Habe aber schon ein Drittel oder so ... große Männer haben größere Köpfe ... fertig.

Schon komisch, wie plötzlich so etwas wie Weihnachtsstress aufkommt. Man soll ja auch fertige Sachen nicht einfach so rumliegen lassen ... "Für wen issen die? Die ist chic!" ... raschelzerr viel zu kleine Mütze auf viel zu großen Kopf ... "Ich will auch eine!" 
Am besten ich vergrabe mich und die Mützen irgendwo ... Schnee ist ja genug da ..., damit nicht noch eine Mützenbestellung bis Weihnachten kommt.

Dienstag, 21. Dezember 2010

"Hat dir mein Enkel ...

... erzählt, was ich mir zu Weihnachten wünsche?", quoll es am letzten Freitag aus dem Telefon in mein Ohr.

"Nöö, hat er nicht. Was soll's den sein?"

"Du sollst mir so eine Mütze stricken, wie er hat." ... fehlte eigentlich nur "Zackzack und Dalli-Dalli!"

Lust hatte ich eigentlich keine, aber da ich eine brave Tochter bin, leiste ich solch freundlichen Aufforderungen gern Folge.

Hier ist sie nun: Eine Mütze ala Pia frei nach Tychus.


Jaja, sie sieht schon irgendwie merkwürdig aus, aber getragen, ist sie tatsächlich sehr kleidsam. Mir steht sie jedenfalls. Was aber auch daran liegen kann, dass einen hässlichen Menschen nichts entstellt.


Weil ich meinen Kopf gerade nicht her zeigen mag, musste ein Modell ran:



Dieses schnell angeheuerte Fremdmodell führte im Hintergrund zu wüsten Protesten und Schmollen:


Mini war schrecklich traurig und beleidigt, weil sie die Mütze nicht vorführen durfte ... des Mäuschen Wille und weil bald Weihnachten ist, präsentiert nun stolz Mini noch einmal die Mütze ... 




Verstrickt habe ich 63g Aventica von Schachmayr. Schön weich ist das Garn, ansonsten aber ein schreckliches Garn. Das ist so eine Art Kordel ... wie von der Strickliesel, nur lockerer ... und wenn man, also ich, mal die Maschen nicht richtig getroffen habe, gab es blöde Schlaufen und Ziehfäden. Höchst ärgerlich. Ist aber schon das zweite Mal, dass ich auf so eine Art Garn reingefallen bin.

Montag, 20. Dezember 2010

Der Gang vor dem Schaufenster ...

... ist frisch gefegt und beheizt.

"Bunter Teller" in der



Höhöhö ...

... der große Mann macht coole Witze:

"So wie das heute schneit, solltest du nicht zu Fuß gehen, sondern mit dem Bus fahren."

Der glaubt echt, bei dem Wetter würde ein Bus fahren. Bruhaha ... ich lach mich weg ... wahrscheinlich glaubt er auch noch an den Weihnachtsmann.

Nicht viel Neues im Hause Sprottenpaula

Am Samstag kam nicht das Sams, aber ich rührte Senf. Endlich mal wieder. Danach war mir schlecht. Zu viel Senf probieren, ist nicht gut.

Am Sonntag buk ich Kekse. Ganz viele Kekse. Danach war mir schlecht. Obwohl die Kekse alle gut sind. 

Am Wochenende war ich ganz euphorisch und voller Hoffnung, dass ich nach 14 Tagen die Rosacea nun doch langsam im Griff hätte. Heute Morgen wachte ich auf und bin wieder extrem pickelig und die Haut fühlt sich wieder wie ein Panzer an ... am besten sind die fünf Pickel, zwei rechts, drei links, an den äußeren Augenwinkeln ... fast am Lidrand ... ich könnte ... ich weiß schon gar nicht mehr, was ich könnte.

Das Loch an der Schulter, wo einst der Leberfleck ein glückliches Dasein führte, wird irgendwann zu wachsen. Ich habe mich mit meinem Hausarzt dahingehend geeinigt, es bis zur Rente geschafft zu haben ... einen neuen Hautarzt muss ich mir auch schon wieder suchen ... Elend. 

Auch diese Arbeitswoche wird damit beginnen, dass ich im dichten Schneefall zu Arbeit stapfe. Macht ja nichts, darin habe ich Übung. Letzte Woche hat es auch immer geschneit.

Dann muss ich noch eine dringende Warnung aussprechen: Schlaft nicht ausversehen auf dem Sofa ein und bettet dabei euer Haupt auf der Lehne, auf der eine Häkeldecke liegt ... das gibt ein ganz hässliches Muster im Gesicht und das ziemlich langanhaltend ... oder dreht euch wenigsten zwischendurch mal, damit beide Gesichtshälften gemustert sind. 

Gestrickt wird hier auch noch, aber eher selten und unproduktiv. Trotzdem gibt es bald eine fertig Mütze zu sehen. 
Spinnen tu ich auch noch, also ich meine so richtig mit Rad, aber zeigen kann ich nichts ... alles ganz geheim.

Nach Weihnachten wird alles besser ... vielleicht auch erst im nächsten Jahr.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Profiltiefe

Mit Schrecken stellte ich gestern fest, dass es mir an der nötigen Profiltiefe fehlt.







Hätte mich abends auf dem Heimweg ein Polizist angehalten und diese geprüft, hätte ich wohl nicht weiter laufen dürfen.

Abgelaufen ... in nur einem Winter. Das kommt davon, wenn man den Bus umgeht.



... übrigens, ich bin tatsächlich so blöd, dass ich mich vor meinem eigenen Schatten fürchte ... Wann: gestern Abend in einer kalten Winternacht mit der Kapuze auf dem Kopf als mich lautlos (m)ein Schatten überholte ... nach der dritten Laterne begriff ich dann, dass er ganz harmlos ist und nur spielen und mit nach Hause will ...

Dienstag, 14. Dezember 2010

Wie bescheuert ist das denn?

Beim Kind findet dieses Jahr wieder eine Weihnachtsfeier in der Klasse statt. Mit Juleklapp! 

Schon in der vorletzten Novemberwoche wurden die Namen ausgelost. Eine Woche später wurde diese Auslosung von der Lehrerin für null und nichtig erklärt, weil jeder schon wusste, wer wen beschenkt. 
Die Auslosung wurde wiederholt. Alles strengeheim! Den Kindern wurde sogar mit auf den Weg gegeben, dass der, der verrät, wen er gezogen hat, kein Geschenk erhält ... aus meiner Sicht wieder mal pädagogisch besonders wertvoll ... und wenn wir uns anders nicht zu helfen wissen, dann ... 

Gerade eben habe ich das Geschenk eingepackt und als ich fertig war, kommt der kleine Mann an und erzählt mir, dass da noch ein Zettel mit seinem Namen rein muss, damit das andere Kind weiß, von wem das Geschenk ist. 

Häää? Was? Ich wandte natürlich ein, dass das doch Quatsch ist, weil es doch geheim sein soll. Sonst wäre ja der Aufwand der zweiten Auslosung und die Androhung von Sanktionen völliger Blödsinn gewesen.

Ich musste mich belehren lassen. Der Zettel muss rein ... hat die Lehrerin gesagt. Das beschenkte Kind muss doch wissen, bei wem es sich bedanken muss.

Ein gutes halbes Jahr noch, dann kann ich endlich über andere Lehrer an einer anderen Schule ärgern.

Gerade ...

... schloss ich beim kleinen Mann im Zimmer nach dem Lüften das Fenster und zog die Vorhänge wieder zu ...

... stimmt! Genau so fühle ich mich: Einfach wieder ins Bett und noch drei bis fünf Runden schlafen ...


... feiner Tagtraum!


Ja, ja, ich geh ja schon und mach die Vorhänge wieder auf ...

Sonntag, 12. Dezember 2010

Weihnachtsbäckerei

Am Freitag überkam mich das Gefühl doch vielleicht mal den einen oder anderen Keks zu backen, weil sonst wird das nichts mehr bis Weihnachten und die all jährlich zu verschenkenden "Fresspakete" finden nicht statt. 

Gefühlen soll man nachgeben, also buk ich Zimtsterne, denn ich liebe Zimtstern. Ich habe auch schon mal Zimtsterne gebacken, aber das ist lange her. 
Zuerst fragte ich mich noch, warum das letzte Mal so lange her ist, aber je mehr der Teig klebte und in keiner Weise eine feste, ausroll- und ausstechfähige Masse ergeben wollte, brach die Erinnerung über mich herein. Ich sollte mir doch angewöhnen Notizen zu machen, denn machmal klappt das mit dem Verdrängen ganz hervorragend. 
Durch zähes und verbissenes Ringen konnte ich dem Teig ein paar Sterne abringen, bevor mich die Lust verließ und ich mich entschied einfach ein paar Zimttaler zu produzieren. Die sind auch nett und man kann sie einfach auf Backblech klatschen ohnen mit irgendwelchen Zacken kämpfen zu müssen.

Die meisten meiner mühsam erkämpften Zimtsterne hat leider der Backofen gefressen ... angegeben waren 30 Minuten bei 150° eher trocknen als backen. Meine Zimtsterne waren nach nur 10 Minuten bei eingestellten 150° von unten schwarz ... kohlrabenschwarz. Mir scheint unserer Backofen kommt in die Jahre und leidet unter Hitzewallungen ... vielleicht helfen Hormone. Den meisten Zimtsterne hilft nix mehr. Ein paar gibt es aber doch noch.






Heute buk ich Florentiner. Die wären auch fast den herdlichen Wechseljahren zum Opfer gefallen, denn nach nur fünf Minuten bei 200° bekamen die Ränder schon eine leicht dunkelbraune Färbung ... gefordert war goldbraun. Also flugs die Dinger aus dem Ofen gezerrt, bevor auch sie als Holzkohle enden. Die kurze Backzeit führte zwar zu kräftiger Bräune, aber die Florentiner an sich waren noch nicht wirklich fertig. Statt knusprig und fest, waren meine schlapp und labbrig ... also alle wieder rein und unter schärfster Kontrolle vorsichtig nachgebacken. Immerhin konnte man sie dann umdrehen und mit Schokolade bepinseln. 





Hier auf dem Bild sind sie noch ohne Schokolade. Ich wollte eigentlich keine Schokolade, weil ich diese Pinselei hasse und jetzt, wie zu erwarten war, von oben bis unten mit Schokolade bekleckert bin. Von den Tonnen unter den Fingernägeln will ich gar nicht reden. 

Ich glaube, ich mag dieses Jahr nichts mehr backen ... die Sterne stehen nicht gut für meine Weihnachtsbäckerei ... schmoll ...

Samstag, 11. Dezember 2010

"Was machst du denn da?", ...

... fragte mich gerade der große Mann, als er mich das LAN-Kabel durchs Wohnzimmer in Richtung Sofa ziehen sah. 

"Ich probiere, ob es wirklich so toll ist, auf dem Sofa zu sitzen, durchs Internet zu surfen und zu bloggen und ja, ansonsten geht es mir gut."

"Na, dann ist ja alles gut. Viel Spaß!"

Noch macht es mir keinen richtigen Spaß. Das alte Schlepptop ist ein wenig langsam und wenn Herr Windows sich dann auch noch Updates herunterläd, dauert der Aufbau anderer Seiten ein halbes bis ganzes Leben, also deutlich zu lange für meine Geduld. Außerdem ist das Ganze ganz schön wackelig und ich bekomme langsam kalte Füsse, weil die Blutzirkulation durchs Schlepptop auf den Oberschenkeln deutlich erschwert wird.
Ganz toll ist, dass ich ohne Maus unterwegs bin. Nur mit dem Touchpad und das scheint ganz oft die "Dont-touch-me-Einstellung" zu haben.
Aber sonst ist alles prima.

Ganz viel wollte ich heute machen ... eigentlich. Uneigentlich habe ich heute so gut wie nichts gemacht. Am liebsten würde ich aus der Haut fahren ... im wahrsten Sinne des Wortes. 
Seit Montag quält mich ein akuter Schub der Rosacea. Ich blühe ganz entzückend. Tagtäglich sprießen neue und immer schönere und größere Pickel. Die Gesichtshaut, der Hals und das Dekoltee sind hoch rot, entzündet, verpickelt und jucken ohne Ende.
Inzwischen ziehe ich das Tragen eines Schleiers oder meine gänzliche Abwesenheit in der Öffentlichkeit in Erwägung. Mein Aussehn kann man eigentlich niemanden zumuten ... es sei den man hängt den Mantel des Vergessen drüber. 
Ich bin echt dankbar für die dunkle Jahreszeit und dafür dass ich einen recht dunklen Arbeitsplatz habe. Ich fühle mich so unwohl in meiner Haut ... eben zum aus der Haut fahren. Es fällt mir schwer Besserung abzuwarten.

Weil ich beim letzten Arztbesuch die Frage, ob sich an meinem Sehvermögen etwas geändert hat, bejahen musste, muss ich nun auch zum Augenarzt. Die Rosacea kann ja auch, wenn sie denn möchte und es ihr gefällt, auf die Augen gehen und im schlimmsten Falle zur Blindheit führen ... diese Möglichkeit habe ich bisher immer geflissentlich überhört oder überlesen, man muss will ja nicht immer alles wissen ... 

Dagegen ist der Leberfleck, der ja keiner mehr ist, sondern nur noch ein nässender Krater, der auch irgendwann zu wachsen wird, ein Klacks. Er wäre noch klecksriger, wenn es nicht so kalt wäre. Denn dann müsste ich nicht so frieren, wenn ich mal das Pflaster zum Lüften von der Schulter pule. Erwähnte ich schon einmal, dass ich eine Pflasterallergie habe? Nee, dann tue ich es jetzt. Ich habe eine Pflasterallergie. Auch das hyperallergene Pflaster führt zu heftigen Hautirritationen. Nun klebe ich mal kreuz und mal quer und hoffe, dass der Krater schneller abheilt, als sich die Haut drumrum auflöst. 

So genug gejammert. Außerdem sind meine Beine jetzt gänzlich eingeschlafen. Zur Wiederbelebung werde ich jetzt Oskar ein wenig treten und ein paar Meter dünne Fäden spinnen und mich daran erfreuen, dass ich eigentlich fast gar nicht im Weihnachtsstreß bin ... bis auf die ca. 110g Fasern, die noch gesponnen und dann verzwirnt werden müssen.

Freitag, 10. Dezember 2010

Reklamation

Jawoll! Ich eile jetzt gleich flinken Schrittes zum Arzt und zeige ihm meine nässen Stelle und will mein Geld oder den Leberfleck zurück. So geht es ja nun nicht!

Neugierig wie ich nun mal bin und weil ich durfte und sollte, habe ich gestern Nachmittag mal meinen Exfleck ausgepackt. Scheußlich!, sag ich nur. Absolut scheußlich und im Vergleich zur Größe des Exleberflecks ist die Stelle riesengroß. Da hätten zwei von seiner Sorte hingepasst. Außerdem ist die Stelle nicht nur groß, sondern auch noch tief und feucht ... man könnte fast vermuten, dass ihm der beim Lasern dann doch nicht so medizinisch unbedenklich erschienen ist. 
Egal, auf jeden Fall habe ich nun eine riesen Sauerei auf der Schulter ... erwähnte ich schon, dass es juckt und brennt und ein leises Puckern zu spüren ist? 

Der nächste Leberfleck, der, aus welchen Gründen auch immer, weg muss, wird wieder schlicht und einfach ausgestanzt ... ich vermute mal, dass das auch nicht weh tut, wenn der Arzt so lange wartet, bis die Betäubung wirkt. 

Ich habe echt Glück mit solchen Sachen ... egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen der Gesundheit wegen ... Mist, blöder!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Eingepackt haben sie es, ...

... aber eine Schleife haben sie nicht um den Leberfleck ... äääh ... nun wahrscheinlich nicht mehr Leberfleck gemacht ... obwohl ich gesagt habe, dass es ein Geschenk ist.

Für alle Neugierigen zu erst die gute Nachricht: Lasern tut nicht weh, klickert nur und stinkt. Und stinken tut es ganz ordentlich. Ist ja auch nicht wirklich verwunderlich. Schließlich wird die Haut sozusagen verbrannt ... klickerdiklickerdiklick ...

Ob das Ganze ohne Narben auskommt, weiß ich noch nicht. Ich habe noch nichts gesehen, denn noch klebt ein Pflaster drauf und das sieht von außen betrachtet nicht lecker aus. Irgendwie ziemlich blutig ...
Der gute Mann hat ja nicht nur gelasert, nee, er hat auch noch die Curette zur Hand genommen und an mir, also dem Fleck, dem lebrigen, herumgekratzt und immer heftigst gewischt und gedrückt ... tut auch nicht weh, aber man merkt halt den Druck. Zum Schluß drückte er mir noch eine Metallplatte in die Hand und auf den Bauch und hat mit irgend so einem Ding an meinem nun wohl Ex-Leberfleck herumgedoktort. Was auch immer er getan hat, wird auf ewig sein Geheimnis bleiben. Er war nämlich nicht sonderlich gesprächig und wollte seine Geheimnisse nicht offenbahren ... leider hatte ich, als mir das auffiel, schon keine Chance mehr zu entkommen.

Ganz ehrlich? Wenn die Aktion ohne Narbe bleibt, fresse ich einen Besen. Im Moment kann ich mir das nicht vorstellen, aber ich werde sehen ... irgendwann ... dauert wohl noch ein bisschen. 

Was mich noch brennend interessiert: Wieso nur machte es ihm so schlechte Laune, dass ich eine Rechnung haben wollte, nachdem ich bezahlt hatte?

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ich geb mir die Kugel ...


Gar nicht bescheiden nahm ich sogar zwei ... ich bin dann mal spinnen ... die Zeit drängt ...

Montag, 6. Dezember 2010

Das ist gemein, ...

... einem so den Appetit zu verderben. 



Boah! Ein einziges 83 kcal ... andererseits sind nur neun Stück drin. Das reicht noch nicht mal für einen 1000 Kaloriendiättag.

Auch die Wääärbung zieht mit um

... die frischen Stränge sind aber wie immer in der


zu finden.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Damit die Nadeln ...

... nicht so frieren, habe ich sie mit ein bisschen Wolle beladen.

Zu erst sei  das "Kreidezeichen Dangerous" gezeigt ... da ist nämlich schon eine Socke fertig.



Auf einem Bild kann man schlecht stehen ... 




Gestern Abend habe ich mir dann noch einen Tukan für den großen Mann auf die Nadeln geholt.



Hier ist das angestrebte Idealziel die Socken bis Weihnachten fertig zu bekommen. Rein theoretisch kein Problem, aber praktisch sieht es dann ja doch manchmal anders aus ... besonders wenn man gerade ein wenig sockenstricklustlos ist ...

Warum nur? Die Dinger haben mir gar nichts Böses angetan.

Advent, Advent ...

... und ich hätte es heute gern verpennt!


Aber nee, was ist? Der blöde Wecker klingelte um 6:15 Uhr und das nur, weil das Kind zum Fußball muss. Hallentunier.
Oh ja, gerne, aber muss das sooooooo früh sein? 

Samstag, 4. Dezember 2010

Multitasking ...

... oder auch: Manchmal bin ich mir nicht so sicher, ob ich noch weiß, was ich tue.



Freitag, 3. Dezember 2010

Schönheitsop

Ja, ihr lest richtig! Schönheitsop. Nie hätte ich gedacht, dass das mal ein Thema für mich wird.
Nun ist es nicht nur Thema, nee, ich schenke mir sogar eine zu Weihnachten.

Toll, nicht wahr?

Ich bin auch ganz begeistert und aufgeregt. Nächsten Mittwoch geht es schon los. Soll doch bis Weihnachten alles schön sein.

Was ich machen lasse?

Ich lasse mir einen Leberfleck wegleasern, der auf meinem rechten Schlüsselbein wohnt. Der Hautartz schätzt ihn als harmlos ein. Darum muss ich die Entfernung auch selber zahlen.
Mich stört er aber. Er sitzt genau unter dem BH-Träger und ich habe ihn mir in letzter Zeit schon zweimal aufgescheurt ... unschön, blutig, ekligst und schmerzhaft dazu.

Man gönnt sich ja sonst nix ... ist ja auch was fürs Leben ...

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Gestern in ihrer Mittagspause ...

 ... haben sich die Spatzen noch gestritten, wer denn nun den Schnee fressen darf ...






... heute hat Karl wegen Schneeblindheit schon seine Augen geschlossen ...




 
... und die vergessene Duftgeranie hat sich eine dekorative Mütze zu gelegt ...
 


 ... ich finde das ewige Geschneie ziemlich ermüüüüüüdent ... gääääähn ... außerdem ist die Welt das draußen so schön ruhig und läd zum Schlafen ein.
Nichts da ... Mittagspause beendet.

Vom Stroh zur Kratzbürste

Ich durfte mir vom Kind etwas zu Weihnachten wünschen. Erst lehnte ich ab, dann ließ ich mich überreden und entschied mich für Spinnfasern.

Und da 100g Spinnfasern nicht einfach so alleine reisen können ... dann wäre ja der Fahrschein viel zu teuer ..., wanderten noch jeweils 100 andere Gramm Spinnfasern in den Warenkorb, der dann zügig zur Kasse geschoben wurde.

Die ersten 100g habe ich inzwischen versponnen.


Spinnen ließen sie sich gut, die Fasern, aber wirklich glücklich macht mich das Garn nicht.
Schon die Fasern waren entsetzlich kratzig und das fertige Garn  ließ sich auch durchs Waschen und Fönen nicht erweichen. Ist ein bisschen wie zu Großmutterszeiten, wenn man jedes Jahr zu Weihnachten einen neuen, handgestrickten, kratzigen Pulli bekam.

Was das Vergnügen noch erhöht: Die Fasern stinken ganz entsetzlich chemisch ...

Es ist eine Fasermischung aus 90% Asford Corriedale und 10% Ashford Merino ... angeblich kuschelig weich ...


Die fertigen 96g haben eine Lauflänge von 223m.







Was ich damit mache, weiß ich noch nicht. Vielleicht kann ich ja einem an der Kälte leidenden Hündchen eine Freude machen und ihm einen Pullover stricken. Ich warte aber noch bis Weihnachten, dann bekomme ich die nächsten 100g dieser schrecklichen Fasermischung.

Die dritten 100g dieser Bestellung sind auch ein wahrer Reinfall ... die angeblich so wahnsinnig weichen Luxus-Merinofasern sind nicht ganz so wahnsinnig weich und luxoriös und vor allem haben die Farben leider mit denen, die im Shop zu sehen, sind nichts gemein ... wird wohl am Ende ein sehr großer Hundepulli ...


Mittwoch, 1. Dezember 2010

Versuch macht klug ...

... und ich versuche oder untersuche.

Was?


Ob ich weniger friere, wenn ich nicht weiß, wie kalt es ist.


Versuchsaufbau:


Alle Thermometer wurden verbannt, der Wetterbericht nicht mehr gehört und die Schneeflocken und der eisige Wind draußen werden ignoriert.


Mal sehen, ob es hilft.

Um 5:42 Uhr

... wurde heute die Weihnachtsendralley vom Kind laut kruschtelnd, knisternd, knackend und schmatzend feierlich eröffnet.

Wie alt muss das Kind werden, damit es nicht mehr mitten in der Nacht aufsteht, um den Adventskalender zu plündern? Und das nicht nur am ersten Tag ...

Einfach Abschaffen, den Kalender, nicht das Kind, geht wahrscheinlich schneller. 



Dienstag, 30. November 2010