Montag, 31. Januar 2011

Ich habe es schon wieder getan ...

... ich habe die 



mit frischen Strängen befüllt.

Es gibt so Tage, ...

 ... da frage ich mich, ob das Leben mit Zigarette nicht doch ein besseres war oder wäre.

Heute war so ein Tag. Vorhin als ich im Bus stand und mit einer fiesen, miesen Panikattacke kämpfte und die Menschen draußen auf der Straße völlig entspannt ihre Zigaretten qualmen sah. Da schoss dieser wahnsinnig sinnige Gedanke wieder einmal durch meinen Kopf. Der Gedanke macht vorallem so viel Sinn, weil ich ja im Bus sowieso nicht rauchen dürfte, selbst wenn es ich mich total entspannen und hemmungslos locker machen würde und die blöde Panik somit einfach verpaffen verpuffen würde.

Drei Stationen nach diesem wahnwitzigen Gedanken konnte ich den Bus verlassen ohne rückfällig geworden zu sein ... die Angst ließ es sich aber nicht nehmen und stieg auch mit aus und begleitete mich noch ein Stück meines Weges ... die Gute! Das wäre echt nicht nötig gewesen ... war aber wohl kein Umweg für sie ...

Schade, dass das Auto ...

... mit den Männern zusammen verreist ist. 

Minus 7° sind mir deutlich zu kühl zum Radfahren ... und zum Laufen und überhaupt ... farblich passende Socken habe ich auch immer noch nicht nicht.

Trotzdem: Ich geh dann mal. Hilft ja alles nichts ... *schlurf*

Ich kann heute leider nicht ...

... arbeiten gehen.

Mir fehlen farblich passende Socken zur neuen Strickjacke.

... Sachen gibt es. Ich dachte eigentlich, ich hätte genug Socken.

Sonntag, 30. Januar 2011

Also ...

... der Mini und meiner Stehlampe steht die fertige Jacke sehr gut!


Mir steht die Jacke auch ganz gut, aber an mir, bei dem Licht und mit Selbstauslöser sehen die Bilder mehr als grottig aus und sind eigentlich nicht vorzeigbar. Aber eben nur eigentlich, denn ich habe kein anderes und darum gibt es ein grottiges Bild von uns beiden.

ein mutiger Klick aufs Bild macht größer



Die Jacke hat ganz große Chancen zum Lieblingsstück aufzusteigen und das sogar ganz schnell. Beim Stricken kamen mir da doch hin und wieder arge Zweifel. Aber nee, so wie sie jetzt ist, so ist sie gut und wir gehen gemeinsam durch dick und dünn warm und kalt. 

So ein richtiges Bild von den Farben gibt es nirgendwo. Das hier ...



... stimmt auch nur ansatzweise. Es ist eine Mischung aus dunklem Braun, Pink, Lila und Schwarz. Ich hatte zwei verschiedene Garne: Merino Stretch in Dunkelbraun und Merino Stretch Color in Pink, Lila, Braun, Schwarz und habe alle zwei Reihen die Farbe gewechselt.
Verbraucht habe ich ca. 620g für eine Gr. ? ... ich schätze mal so ungefähr 42 ... irgendwo müssen ja meine breiten Schultern rein.

Die Knöpfe habe ich aus Fimo "gebacken". 

Alles in allem habe ich, glaube ich jedenfalls, zweieinhalb Wochen an dem Teil gesessen.  Wäre ich bei den Ärmeln etwas motivierter gewesen, wäre ich schon wesentlich früher fertig gewesen ... manchmal muss es einfach sein das: Hätte, wäre, wenn ...  

Samstag, 29. Januar 2011

Pia allein zu Haus ...

... und es ist, wie es immer ist: Ich machte viele Pläne für die Abwesenheit der Männer ... viel zu viele Pläne für die Erledigung wahnsinnig wichtiger und hier schon lange wartender, überfälliger Dinge und gebe mich dann doch lieber den schönen Dingen hin, als den wirklich wichtigen, nötigen und nützlichen ...

Die Dinge sehen wie folgt aus:


400g reine Merino-Nixe aus der Schönfärberei, der Wunsch ein Tuch gestrickt zu bekommen von hier und eine Anleitung "Ammonit-das Tuch" von dort ergeben jenes:


Der Anfang ist gemacht, das Ende noch weit und das Ganze ein klarer Fall von: Mühsam ernährt sich das Strickhörnchen. Es macht Spaß, gefällt mir gut, aber ich habe nicht wirklich das Gefühl vorwärts zu kommen. 

Als Kontrastprogramm gehe ich jetzt Bad putzen ... auch schön. 

Freitag, 28. Januar 2011

5

Das Kind hat eine 5!

Ich freu mich so ... eine 5. Das ist ganz großartig und wunderbar und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet ... oder besser: ich habe nicht gewagt davon zu träumen. 
Nun dürfte der Weg zur Aufnahme auf dem Wunschgymnasium frei sein. Denn besser als 5 geht nicht.

Eine 5!

Wovon ich rede? Wir müssen das Kind jetzt nach den Winterferien, also Anfang Februar, zur weiterführenden Schule anmelden. Die Schule, die wir uns ausgesucht haben, hat einen ganz "einfachen" Aufnahmeschlüssel: Die Noten aus den Fächern Mathe, Deutsch, Englisch und Naturwissenschaften werden addiert, wobei die Mathenote doppelt zählt. Die Summe, die dabei herauskommt, sollte möglichst klein sein. Je kleiner die Zahl, umso größer die Chance angenommen zu werden. Im Idealfalle also eine 5 ...

Mein Kind ist einfach großartig!

Ich könnte vor Stolz und Erleichterung Rotz und Wasser heulen ... wenn hier nicht gerade so viele Patienten um mich herum wären.

Dem Happy End ...

... aber erst am Weekend, steht nichts mehr im Wege. 


Ich habe einen Kragen ...






















... ich habe zwei gleiche, passende Ärmel für die Löcher ... 


... und ich habe gestern noch Knöpfe "gebacken" ... 






















... nun muss ich nur noch alles zusammenbauen.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Hallo Frau Holle,

meinetwegen brauchen sie ihre Betten nicht zu machen ... 

... und wenn es dann doch unbedingt sein muss: 

Bitte in eine andere Himmelsrichtung schütteln!

Herzlichen Dank!


Ja, ich weiß, es ist noch Winter. Ich mag den Rest aber lieber schneelos ... bitte, danke, wenn es möglich ist.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Vortreten!

Wer hat seinen Kaffeesatz in meine Tasse geschüttet?













... und dann auch noch so undeutlich ... empörend!

Wenn man, also genauer ich, ...

... stundenlang vor der Eingabemaske dieses Blogs sitzt und sie trotzdem nicht mit Buchstaben füttert, sollte man sich, also genauer ich mir, eingestehen, dass man/ich nichts zu bloggen hat/habe.

Oder soll ich euch doch mit so heroischen Dingen wie:

Ich muss nur noch die Armkugel des zweiten Ärmels stricken und die Chancen auf zwei gleiche Ärmel stehen ganz gut ... ich habe sogar Reihen gezählt, was aber nichts heißen muss, denn zählen und ich ... 

Ich wollte heute den mich vorwurfsvoll anstarrenden und mir schon Ärmel ... ich habe wohl schon ein Ärmeltrauma ... in den Weg werfenden Schmutzwäscheberg irgnorieren, aber dann fiel mir ein, dass ich, wenn ich die Männer am Wochenende wirklich in die Wüste ... äääähhh ... an die Ostsee schicken will und ja, ich will!, wenigstens für saubere Wäsche sorgen sollte. Also kehrte ich um und verteilte alles, mehr oder weniger sinnvoll, auf waschmaschinengroßen Hügel, die ich jetzt nach und nach an die Waschmaschine verfüttert werden.

langweilen?

Dienstag, 25. Januar 2011

Es grünt so grün ...

... und langsam bekommt das Ganze doch Ähnlichkeit mit einem Saftorangenhain.


Hier, also da war ja noch nicht wirklich was zu sehen, aber jetzt sind es schon vier, die sich gaaaaanz bestimmt zu stattlichen, reich tragenden Saftorangenbäumen auswachsen ... eines schönen Tages.

Gestartet hatten wir ja das Projekt "Saftorangenhain" am 14.10.2010 ... ich könnte jetzt in den alten Blog verlinken, aber das ist ja blöd, der ist ja bald weg ... mit all meinen Ergüssen ... 
Das Projekt ist großartig, um die Geduld zu stärken ... Oooooooooooohhhhmmmmmmmmm ... irgendwie braucht so ein Baum ganz schön lange, bis er ein Baum ist.

Ich zeig euch noch ein paar Blätter ... äääähmmm ... Blättchen ... ich bin ja so stolz auf sie ...

Montag, 24. Januar 2011

Wääärbung! ...

... für die 


... was und wo auch sonst am Montag ...


Um mich an den Ärmeln ...

... vorbeizumogeln und weil ich mehr Lust auf Spinnen hatte, habe ich gestern die auf dem Spinnrad befindlichen regenbogenbunten Fasern zu Ende gesponnen und zweifach verzwirnt.

Das Ergebnis ist ganz hübsch, aber ums Regenbogenbunte zu erkennen, muss man schon genau hinschauen ... vielleicht würde ein wenig freundlicheres Tageslicht helfen ... aber erst mal welches haben ...



Ich habe noch weitere 100g von den regenbogenbunten Spinnfasern und werde mal den Versuch starten, sie etwas bis einiges dicker auszuspinnen. Vielleicht wird es ja dann etwas freundlich bunter ... wobei das Garn an sich ist ein Traum ... kuschelweich, zartglänzend ... 88g sind es geworden mit einer Lauflänge von ca. 320 m ... schon ziemlich dünn.

Es gibt noch etwas, das ich dringend herausfinden muss: Wohin entschwinden eigentlich meine Spinnfasern?
Ich bin mit 102g regenbogenbunten Spinnfasern gestartet. Habe unterwegs nichts verschenkt oder wissentlich verbummelt und auf der Spule blieb nur ein kleiner Rest von 1g, den ich zur Übung navajo verwirnt habe. Also müssten ja am Ende irgendwie so ungefähr 100g rauskommen. Sind aber nicht. Sind nur 88g plus dem 1g Rest auf der Spule. Wo ist der Rest hin? Das ist auch nicht das erste Mal, dass mir das auffällt. Sonst sind es immer so 5g, die verschwinden ...wohin auch immer ... vielleicht verdunsten sie ja ... merkwürdig.

Und weil ich gerade hier bin und es so gemütlich ist, kann ich auch noch berichten, dass ich gestern Abend noch den ersten Ärmel gekillt ... äääähhh ... fertig gestrickt habe. 
Ich habe mir sogar Notizen gemacht ... 


... mache ich sonst auch, aber meist verstehe ich sie irgendwann nicht mehr. Vielleicht klappt es ja, wenn ich den zweiten Ärmel recht zeitnah stricke ...

Sonntag, 23. Januar 2011

Ärmel

Ich muss Ärmel stricken. 

Ich muss schon seit drei Tagen Ärmel stricken, aber komme nicht so wirklich vorwärts. Ich hasse nämlich Ärmel stricken. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich beim Ärmel stricken nachdenken muss. 
Nachdenken damit der blöde Ärmel nachher auch ins dafür vorgesehene Loch passt. Nachdenken damit der zweite Ärmel annähernd so wird wie der erste und dann ins für ihn vorgesehene Loch passt.
Ich hasse das Nachdenken übers Ärmel stricken und darum auch das Stricken. 
Gestern Abend war ich übers Nachdenken müssen sogar so verzweifelt, dass ich die Strickjacke, also das was von ihr fertig ist, denn ohne Ärmel ist es ja noch keine Jacke, allenfalls eine Weste, schon zusammengenäht und alle Fäden vernäht habe. 
Wer mich kennt, weiß wie verzweifelt ich gewesen sein muss, denn ich hasse zusammennähen und Fäden vernähen aus tiefsten Herzen und manch fertiges Projekt fristete schon ein langes Dasein im Strickkorb wegen nicht nähen wollens.

Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben, aber es hilft nichts: Ich muss immer noch Ärmel stricken ... ich könnte aber auch einfach ein bisschen spinnen ...

Samstag, 22. Januar 2011

Fräulein Rosa (cea) ...

... mag Friseurbesuche überhaupt nicht.


Man könnte auch sagen, es macht sie überaus zickig. 

Wenig amüsiert darüber mit abgeschnippelten Haarspitzen beworfen zu werden, wirft sie umgehend mit großen, beeindruckend gewölbten "Pickeln" zurück, was wiederum mich wenig amüsiert ... immerhin war wenigstens die Friseuse von so viel Engagement tief beeindruckt ... "Ist ja irre, wie die Pickel sprießen!"

Man kann sie echt nirgends mit ihr hingehen ... blöde Zicke ... wir haben gänzliche unterschiedliche Vorstellungen von Spaß.

Freitag, 21. Januar 2011

Wertes Fräulein Rosa(cea),

es ist mir bekannt, dass ich sämtliche Rechte an der Gestaltung meiner Gesichtsgrundfläche verwirkt habe, aber am heutigen Tag läßt Ihre Gestaltung große Widerstäde in mir wach werden und ich muss mich mit einer großen Bitte an Sie wenden: 

Wenn Sie denn schon unbedingt einen entzückenden Pickel an meiner Nasenspitze plazieren müssen, dann tun Sie es bitte wenigstens genau mittig. So nach rechts, aus meiner Sicht nach links, verschoben, macht mich das Ding ganz irre. Es liegt genau in meinem Gesichtsfeld und ich kann nur schwer darüber hinwegsehen. Wenn es mit dem mittig nicht klappen sollte, wäre ich auch mit zwei Pickeln einverstanden ... einer rechts und einer links von der Nasenspitze. Das kommt dann optisch einer süßen Schweinerüsselnase sehr nahe

Verbindlichsten Dank für Ihr Verständnis.

Ach ja, bevor ich vergessen: Wir beide, also Sie und ich haben nachher einen Termin beim Friseur ... fangen Sie schon mal an sich zu rüschen und raffen und zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite. Wer weiß, ob ich Sie da noch mal mit hindürfen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Ha! Mein Orakel hat versagt, ...

... aber es gar nicht schlimm bei Schneefall mit dem Rad zu fahren. Man wird noch nicht mal halb so nass, als wenn man bei Regen fahren würde. Die Schneeflocken kann man lässig abschütteln. Über mögliche Konsequenzen, wie zum Beispiel ob der Mist Schnee liegen bleibt, ob es vielleicht auch friert und somit glatt wird unter den schmalen Reifen, sollte man, um ein gutes Allgemeinbefinden zu erhalten, lieber nicht nachdenken. Auch nicht darüber, wie man nach Hause kommt, wenn es so weiter schneit ... 
Im Zweifelsfalle handle ich nach dem Motto: Wer seine Ratte und seine heilen Knochen liebt, der schiebt.

Nun werde ich für den Erhalt eines gefüllten Geldbeutels und des Praxisfriedens den Tätigkeiten nachkommen, für die mich meine Chefin bezahlt.

Wo ist ein Gänseblümchen, ...

... damit ich abzählen kann, ob ich mit dem Rad zur Arbeit fahre oder nicht.

Die haben nämlich schon wieder Schnee angesagt ... ach Menno! Will keinen Schnee! Will mit der Ratte fahren!

Der Schnee, den wir schon hatten und der gerade erst verschwunden ist, war doch eigentlich die Portion für den ganzen Winter. Mehr muss nicht ... bitte, bitte.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Damit es hier nicht so langweilig ist ...

... und ihr wisst was ich gerade treibe:


Ich stricke gerade an größerem herum ... genauer gesagt an einer Strickjacke für mich. 
Eigentlich stricke ich nach Rezept, aber da ich bin, wie ich bin und immer wieder gerne alles anders mache, wird meine Jacke nicht viel mit dem Rezept gemeinsam haben. 

Ich glaube, ich habe vergessen den Kampfstrickmodus abzuschalten ... seit Samstagabend sind das Rückenteil und 1 1/3 Vorderteile entstanden ... na gut, bei NS 4,5 und nur rechten und linken Maschen auch nicht so eine Kunst.


Nebenbei füttere ich den maulenden, weil schon langsam einstaubenden, Oskar mit wunderschönen regenbogenbunten Merinofasern.


Ein wahres Spinnvergnügen.

Montag, 17. Januar 2011

Dekowechsel ...

... im Schaufenster der 



Ich müsste dringend ...

... mal wieder zum Friseur.

Ich mag da aber auf Grunde der sehr angespannten Pickellage in meinem Gesicht nicht hin. 
Die Männer finden es blöd und albern ... "Kannst ja schließlich nichts dafür." 

Ja ... nee ... natürlich kann ich nichts dafür, ... aber auch nichts dagegen. Trotzdem finde ich die Vorstellung, dass ich jemanden dem freien Blick auf meine blühende Rosacea aussetze ... auch noch so nah dran, ganz fürchterlich ... unangenehm ... schrecklich ... reicht ja, wenn ich das Elend jeden Tag ausführlich besichtige ... Frisuren werden eh total überbewertet ...

Samstag, 15. Januar 2011

Großer Mann Socken Teil 3

Ich kann es auch kaum glauben, aber ich bin fertig mit den anvisierten drei Paar Socken für den großen Mann. 





Gestern Abend fiel mir der letzte Socken von den Nadeln.




Ich musste es dann aber doch noch mal spannend machen und bin zu früh in die Spitzengerade eingebogen ... dreimal gemessen und doch noch zu kurz. Was zur Folge hatte, dass ich mal wieder geribbelt habe. Spitze ribbeln scheint meine zurzeit meine liebste Nebentätigkeit zu sein. 




Auch dieses Paar Socken mustert sehr willig und auch eigenwillig. 

Das Stricken hat richtig Spaß gemacht, aber nun ist mit Kampfstricken erst mal Schluss. Nun wird wieder gemütlicher gestrickt. Sind ja auch keine kalten Füße mehr zu retten.

Sockendaten:

  • Paar: 03/2011
  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht: 85g
  • SoWo "Black Rainbow" aus der Schönfärberei
  • die erste Socke strickten die Bambusnadeln, bei der zweiten Socken waren die AluNadeln am Start
  • Muster: Das Bündchen hat ein paar verträumte Reihen Garter Rip abbekommen, danach gings glatt rechts immer geradeaus

Donnerstag, 13. Januar 2011

Schmatz! ...





... machten die beiden Rapunzelsocken, als sie gestern Abend fertig aufeinander trafen. 



Im Gegensatz zum ersten Socken spiraringelte der zweite Socken am Schaft ordentlich vor sich hin ....



... gab aber nach der Fersenbiegung Gas und mustert nun am Fuß ähnlich lustig, wie der erste Socken ...



Der große Mann ist ziemlich begeistert ... das will was heißen und kommt eher selten vor ...

Ich bin auch ziemlich begeistert ... vor allem weil jetzt nur noch ein großer zu strickender Socken vor mir liegt. Unglaublich! Nur noch ein Socken und das selbstgesteckte Ziel von drei Paar Socken für den großen Mann im Januar ist erreicht ... es muss doch Heinzelmännchen geben.

Sockendaten:
  • Paar 02/2011
  • Gr. 44 extra breit
  • Gewicht: 82g
  • SoWo "Rapunzel" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den harmonischen Hölzern NS 2,5
  • Muster: Nööö, nix ... einfach gerade aus

Mittwoch, 12. Januar 2011

Vielen Dank ...

... für eure Besserungwünsche! Ich arbeite daran.

Heute Morgen bin ich sogar so milde gestimmt, dass ich eventuell so wagemutig wäre und behaupten würde: Es tut sich schon was. Tun nicht im Sinne von weg und weniger, sondern tun im Sinne von nicht mehr ganz so dick und hervorragend. 
Vielleicht liegt es daran, dass das Antibiotikum, das mir jetzt mein Hausarzt verschrieben hat, ein ganz einfaches ist. Einfach im Sinne von: Da hat einer alle Inhaltsstoffe genommen und aus diesen kleine Tabletten produziert, die der betroffene Mensch einfach schluckt und die sich dann einfach, ohne weitere Umstände und Schnickschnack, im Menschen auflösen und ihr Werk tun. 
Das letzte Antibiotikum, das ich gegen die Rosacea bekam, gab mir der Hautarzt. Gleiche Inhaltsstoffe, aber fünfmal so teuer, weil die Inhaltsstoffe chic in einer Kapsel verpackt waren und die Anweisung mit auf den Weg bekommen hatten sich verzögert und anders und überhaupt besser an den menschlichen Körper abzugeben ... trotz Schnickschnack war mir genauso übel, dafür hat es aber auch drei Wochen gedauert bis eine Besserung eintrat und meine Kasse würde mir was husten die Dinger zu bezahlen ... kann ich sogar verstehen.

So viel zum Thema Besserung, die vielleicht noch gar keine ist ... vielleicht habe ich ja heute nur die rosarote Brille auf.

Ansonsten habe ich in Sachen Rosacea eigentlich alles probiert, was es zu probieren gibt. 
Bei zwei Homöopathen war ich, die mich beide mit den Worten: "Das Geld können Sie sich sparen. Da kann ich nicht helfen.", wieder nach Hause geschickt haben. Schüßler Salze schaffen auch nichts. 
Überhaupt ist die Rosacea keine beliebte Hauterkrankung und ich habe noch niemanden gefunden, der so richtig mit Begeisterung und Enthusiasmus dabei war. Liegt sicherlich daran, dass sie nicht heilbar und schlecht therapiebar ... außer lustiges Antibiotikum frühstücken ... ist.

Kortison und Rosacea da scheiden sich die Geister. Die einen sagen, geht nicht zusammen, die anderen sagen, es geht. Ich habe vom Arzt eine Salbe verschrieben bekommen in der sich Kortison und Antibitikum tummeln und damit kam ich bis zu diesem blöden Schub gut zu recht. Aber nun ist augenscheinlich wieder alles anders und die liebe Rosa will nun anders behandelt werden ... vielleicht sollte ihr mal einer sagen, dass da nicht viel Spielraum ist. Auf mich hört sie nicht, aber ich kann auch nicht leiden. Vielleicht liegt da das Problem.

Dienstag, 11. Januar 2011

Wer schön sein will, ...

... muss leiden. Und darum leide ich jetzt schon seit vier Tagen und werde es auch, wenn ich es mir nicht zwischendurch anders überlege, die nächsten 26 Tage tun müssen.

Ich will ja eigentlich nicht schön sein. Dieser Wunsch wäre auch sehr vermessen, denn wo nix ist, hilft auch kein Leiden. Ich will nur gerne wissen, ob ich unter den maßlos vielen und großen Rosaceageschwülstenpickeln noch ein Gesicht besitze. Eins, das einem nicht das Gruseln lehrt.

Darum habe ich mich schweren Herzens entschlossen mal wieder eine Runde, sprich 30 Tage, es darf auch ein bisschen länger sein, Antibiotikum zu frühstücken schlucken. Die Dinger sehen eigentlich ganz harmlos aus und sind ganz klein, aber die Wirkung Nebenwirkung ist oho. Kaum geschluckt, umwabbern mich bis mittags große Wellen Übelkeit. An Essen mag ich gar nicht denken und den Besuch von Kochblogs habe ich auch vom Morgenprogramm gestrichen ... spart unglaublich Zeit. Mit ein bisschen Geduld hilft das Leiden dann auch irgendwann ... beim letzten Mal traten die ersten Besserungen nach gut drei Wochen ein ...

Ich käme auch ganz gut ohne dieses Leiden aus, aber seit Wochen schmiere ich gefühlte Tonnen Salbe, mal mit, mal ohne Kortison, aber fast immer mit Antibiotikum, auf Gesicht, Hals und Dekolleté und die Pickel und Rötungen wollen nicht weichen, sondern werden immer mehr. 
Ich mag nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich kann nachts nicht mehr schlafen, weil es so juckt. Ich mag eigentlich nicht mehr auf die Straße oder gar zur Arbeit gehen, weil es so gruselig aussieht. 

Nun wabbere ich halt mal wieder ein Weilchen auf den Wellen der Übelkeit durchs Leben ... ist irgendwie ein bisschen wie schwangern sein ... und leide, bis auf Ausnahmen, still.

Montag, 10. Januar 2011

Wie die Zeit vergeht ...

... schon wieder Montag ... auch in der 




 da gibt es frische Stränge.

Black Rainbow

Da gestern der erste Rapunzel-Socken die Nadeln verlassen hat und ich nicht gerne beide Socken hintereinander stricke ... da überkommt mich immer die große Langeweile ... habe ich mir gestern den "Black Rainbow" auf die Nadeln geholt. Höchst spannend wie er denn bei so großen Füßen mustert:






Das ist eine meiner liebsten Färbungen und darum und weil sie auch ganz anders ist, gibt es noch ein Bild von der anderen Seite:


Ich freue mich schon auf heute Abend. Aufs Sofa, aufs weiter stricken können/dürfen/wollen/müssen.

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Nachtrag auf Wunsch einer einzelnen Dame ;O):

Strangfoto:


Stricken tu ich mit 18 bis 19 Maschen pro Nadel.

Sonntag, 9. Januar 2011

Damit ich mein Ziel ...

... von mindestens drei Paar großer Mann-Socken im Januar auch erreiche, habe ich mir schnell das nächste Paar auf die Nadeln geholt und freue mich nun "Rapunzel" vorstellen zu dürfen:


Weil ich "Rapunzel" ... natürlich aus der Schönfärberei ... sehr mag, gibt es noch ein Bild von der anderen Seite: 

Ich bin echt froh, dass der große Mann bei der Wahl der Sockenwollfarbe absolut leidenschaftslos ist. Umso mehr kann ich mich austoben und muss nicht nur trieste Farben stricken. 

Freitag, 7. Januar 2011

Ein Sockenmandala ...


... zur Spannung und um das Wochenende einzuläuten.

Der zweite Socken ist mir gestern Abend von den Nadeln gesprungen. Dieses Mal flutschte die Spitze nur so über die Nadeln und ein Anlauf reichte. Kein Wunder. Ich habe ja bei der ersten Socke reichlich geübt.

Die Lichtverhältnisse sind hier total blöd und die Farben wollen sich nicht richtig einfangen lassen und schon gar nicht leuchten. Das tun sie aber ganz wunderbar.

Auch nicht wirklich einfangen lassen will sich der Umstand, dass beide Sockenspitzen so etwas von gleich sind, dass das schon wieder total verrückt ist ... 

...jaja, ist nicht wichtig, aber das finde ich spannend.


Sockenfakten:
  • Paar 01/2011
  • Größe: 44 extrabreit
  • Gewicht: vergessen zu wiegen und nun sind sie schon unterwegs ... und deutlich schwerer ...
  • "Splash!" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit NS 2,5 ... der 1. Socken mit den harmonischen Hölzern, der 2. Socken mit Bambus
  • Muster: ach nööö!

Stell dir vor ...

es ist Freitagmorgen und du sitzt an deinem Schreibtisch. Vor dir auf dem Bildschirm flimmert deine Morgenlektüre, in der rechten Hand hast du die Maus und links von dir steht deine Teetasse und daneben liegt eine Rolle Paketklebeband.
Nun folgst du einem Impuls und greifst nach links zur Teetasse und was passiert?



Wenn du ich bist, dann hast du blind das Klebeband gegriffen, gierig zum Mund geführt, um einen Schluck zu trinken und hast dabei die Teetasse umgeworfen und eine mittelgroße Überschwemmung auf dem Schreibtisch angerichtet ... und ziemlich verdutzt durchs Loch der Klebebandrolle auf die Sauerei geschaut ... 

... ich hänge dann mal weiter Zettel, Zettelchen und Rechnungen und ... und ... und ... zum Trocknen auf.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Bemerkenswert ...

... fand der große Mann gerade den kleinen, gelben Klebezettel, den ich ihm, als Erinnerungs- und Hörhilfe, vor die Nase klebte.

Er kommentierte ihn mit dem Satz: "Schön, wie genau du in deinen ungenauen Angaben bist."

Dabei stand darauf nur: 

ca. 11:17 Uhr Brot fertig!

Und? Bei euch so?

Ich sitze gerade hier und lasse meine Arbeitszeit sanft nach hinten gleiten, damit ich nicht unsanft ausgleite, da draußen im Eisregen. 

Schon lustig da draußen. Die Menschen hangeln sich rutschenderweise an den Häusern entlang, die Autos haben einen dicken Eispanzer und die, die diesen entfernt haben und losgefahren sind, stehen jetzt quer und drehen durch.

Hach, was habe ich es gut, dass ich nicht wichtig bin und nicht immer und unter allen Umständen überall hin und teilnehmen muss.

Im Moment käme man besten von A Nach B, indem man sich auf den Popo setzt und rutscht ... das wäre mir zu nass.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Januar = Monat der großen Socken

Ich habe gestern den Januar zum "Monat der großen Socken" im Hause Sprottenpaula ernannt.

Ein Blick in die Sockenschublade des großen Mannes ließ große Defizite erkennen und so beschloss ich wenigstens am Jahresanfang ein netter Mensch zu sein und werde den Füßen des großen Mannes im Januar mindestens drei Paar Socken stricken. 

Sollte ich jemals wieder zu alter Sockenstrickform zurückfinden, werden es auch bequem vier Paar. Immerhin ist das erste Paar ja schon fast fertig ... *hust* ... nachdem ich gestern die Spitze des ersten Socken ein zweites Mal aufgeribbelt habe und dann im dritten Anlauf, ohne weiteres Ansehen der Passform, die blöde Socke für beendet erklärt habe, konnte ich dann kurz vor dem Licht aus, noch die zweite Socke anschlagen ... fast fertig ... prust ... aber das wird schon. Ich bin da sehr zuversichtlich.

Dienstag, 4. Januar 2011

Ich stricke auch noch ...

... und wenn die Füße des großen Mannes nicht schon wieder gewachsen wären, wäre ich auch gestern Abend schon mit der ersten blöden Socke fertig geworden.


Weil aber das, was in die Breite gezogen wird, in der Länge fehlt, musste ich ribbeln. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen die ganze Socke zu ribbeln und noch mal neu zu starten, aber noch weigere ich mich Socken mit 20 Maschen pro Nadel zu stricken ... Pah, wer bin ich denn und für wen stricke ich denn Socken? Elefanten oder was?

Die Farben sind in Natura viel schöner, 



aber Licht ist hier im Moment Mangelware. 

Dafür gibt es frischen Schnee ... tausche ganz frischen Schnee gegen drei Sonnenstrahlen ...

Montag, 3. Januar 2011

Sonntag, 2. Januar 2011

Der Hans war der Meinung, ...

... ich hätte nicht mehr alle Tasen im Schrank und schenke mir zu Weihnachten eine neue:






Windschief zwar, aber ganz großartig und ganz persönlich. Das "ganz persönlich" ist besonders bemerkenswert. Ich komme da nämlich eher zu kurz. Pias sind keine Massenwaren, sondern immer noch ausgesuchte, einfallsreiche Einzelstücke. Der einzige personalisierte Gegenstand, den ich bisher mein Eigen nannte, war ein pinkes 15cm-Lineal.


Da es ja eine Meertasse ist, kommen jetzt noch meehr Bilder:


Ja, innendrin werden sogar die Gezeiten angezeigt ... für so Dummies, wie mich. Wenn jemand mal den Tee austrinken würde, könnte ich zeigen, dass unten auf dem Boden Ebbe, aber ununterstrichen, steht.

Ein wenig unpraktisch finde ich, dass mein Löffel zum Umrühren des Zuckers und der Milch, bei meinem Verständnis von Flut ... ich muss dann nicht so oft los auffüllen und kann länger vor dem PC sitzen ... eigentlich ein Schwimmflügelchen bräuchte ...

Samstag, 1. Januar 2011

2011

Ein 

schönes 

Neues Jahr!

Mit ganz viel Schwein!



Seit dem ich mich mit regelmäßig mit Schweinen umgebe ... der erste Schweinekalender zog  2008 ein ... ist mein Leben um einiges besser geworden ...