Dienstag, 31. Mai 2011

Ich konnte gestern Abend ...

... einfach nicht länger widerstehen, habe den handgesponnen Strang ins Strickkörbchen gezogen und drauf losgenadelt. Ich war einfach zu neugierig ...

Nun ist nicht nur meine Neugierde befriedigt, jedenfalls für die ersten 20 cm. Nee, das Teil hat auch noch Sogwirkung. 

Ich konnte gestern Abend kaum aufhören, weil es doch so spannend ist, wie es mit den Farben weitergeht.

Im Stillen hege ich die Hoffnung das zarte, fluffige Schälchen auch tragen zu können, wenn es fertig ist ... vielleicht geschieht ja ein Wunder und die Haut an meinem Schwanenhals *g* duldet wieder Wolle. 
Wenn nicht, ist es aber auch nicht schlimm. Es wird sich sicher ein Abnehmer finden. Jetzt genieße ich erst mal das Stricken.

Montag, 30. Mai 2011

Die letzten im Mai


Diese Schönheiten und ein paar mehr sind, wie immer in der 


zu finden.

Über den Wipfeln ...

... meines Saftorangenhains.

Hach! Richtige Bätter, so wie man sie manchmal an den Orangen findet, haben meine Saftorangenbäumchen schon. 

Und gewachsen sind sie in den letzten Wochen ...

Ich muss die beiden jetzt wohl doch langsam mal auseinander setzen pflanzen.

Ansonsten wäre es aus meiner Sicht durchaus versichtbar, dass heute schon wieder Montag ist ...

Sonntag, 29. Mai 2011

Am Anfang war ...

... dieser Kammzug:

Der wurde schon vor geraumer Zeit geteilt und ein einsamer Single entstand, der im Schrank ein trauriges Dasein fristete.
Gestern habe ich mich herabgelassen und den zweiten Single gesponnen und habe abschließend durch Zwirnen aus der Einsamkeit eine traute Zeisamkeit gemacht. 
Entstanden ist ein tolles Garn, welches aber unwillig ist sich zu einem adretten Wollhäufchen formen zu lassen.


Hümpf ... als Strang ist es auch nicht wirklich williger ... die Bilder werden seinem Aussehen, also seinen Farben, nicht gerecht ...

... noch ein bisschen näher ...
Das Teil ist kuschelig weich. Kein Wunder. Bei den Fasern handelt es sich um reine Merino und für die faule Hausfrau sogar superwash ausgerüstet. Ich hätte große Lust ihn umgehend anzustricken ...

Technische Daten: 96g Merino/superwash, 368m/96g.

Freitag, 27. Mai 2011

Von wegen überwunden ...

Letzten Donnertag oder Freitagabend dachte ich mir so: Ach, warum nimmste eigentlich noch dieses blöde Antiallergikum? Pillen hast du alle abgesetzt und auch schon so lange, also sollte das mit der Photosensibilität vorbei sein. Und mal weniger Heuschnupfen zu haben ist zwar toll, aber all die Jahre ging es ja auch ohne Medis. Also wech mit den Dingern.

Am Montag merkte ich es schon und am Dienstag war nicht zu übersehen, dass ich irgendetwas falsch gemacht hatte. Meine Haut zeigte im Gesicht und am Hals Alarmstufe Rot ... leuchtend, heiß, brennend Rot und dabei war sie gerade wieder ein bisschen hübscher gewesen.
Ich habe überlegt und gegrübelt und mir fiel nichts Böses ein, was ich getan hatte ...

Doch dann traf mich die Erkenntnis ziemlich hart. Erstens hatte ich das Antiallergikum abgesetzt und zweitens habe ich mich am Sonntagabend  erdreistet und habe mich für eine halbe Stunde zum Spindeln auf den Balkon gestellt. Und weil es bedeckt war und außerdem regnete, habe ich mich nicht mit Sonnencreme eingeschmiert. Böse Nachlässigkeit! So viel zum Thema: Die Photosensibilität ist weg. Nichts ist weg.

Nun nehme ich wieder brav das Antiallergikum und dank zartester und teuerster Pflegeprodukte kann ich es auch schon wieder ein wenig besser in meiner Haut aushalten und leuchte nicht mehr Rot ... ich glaube, ich muss mir einen Drittjob zur Finanzierung der Pflegeprodukte meiner Haut zu legen. Vorbei die Zeiten des: Ich schmier mir irgendwas ins Gesicht und fühl mich gut und seh auch noch so aus.

Braun an sich ...

... ist natürlich nicht häßlich, aber ich hatte keine braunen Fasern bestellt. 

Die bestellten Fasern sahen laut Bild so aus:


Und wenn dann die Fasern bei mir landen, die bei mir gelandet sind ...


... dann finde ich die ziemlich häßlich. Da ist zwar auch ein bisschen "bunt" drin, aber eben nur ein bisschen und eine wirkliche Ähnlichkeit ist nicht zu entdecken ... wenn man die die Bilder ganz stark aufhellt und an den Farben herumschraubt, kann man die abgebildeten Farbe der angebotenen Fasern in etwa erreichen ... die Fasern quasi schon im Vorfeld schön bearbeiten ... das hat auch nichts mehr mit Bildschirmabweichungen zu tun ...  
Zurückschicken hätte sich aber auch nicht gelohnt, weil das Porto viel zu hoch gewesen wäre.

Aber ich denke am Ende wird schon etwas Schönes bei rauskommen und wenn ich ihn wirklich richtig häßlich finden würde, würde ich den Kammzug nicht verspinnen und schon gar nicht verschenken.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Stülp um ... klopf, klopf ...


Diese Woche fällt deutlich weniger, bzw. mehr, weil ja schon fertig oder zumindest gewachsen, aus dem Handarbeitskörbchen. Zum Vergleich hier die letzte Woche.

Aber das ist ja nur die halbe Wahrheit ... ich habe eine neue Baustelle eröffnet. 
Am Wochenende habe ich meine Handspindel und einen häßlichen Kammzug herausgekramt und nun habe ich ein Spinnzeug to go.


Es gibt nichts, was mich mehr entspannt, als eine Runde spinnen. Und wenn man irgendwo beim Warten spinnt, erregt es wesentlich mehr Aufmerksamkeit als stricken .... auch in Momenten, in denen einem die Spindel nicht mit einem lauten "Klong" auf den Boden knallt ... die Spindel ist eigentlich viel zu schwer für die weichen, kurzen Fasern ... 

Das Spinnzeug to go ist aber nicht nur Spinnkram, sondern Spinnkram mit Weg ... und der Weg führt zu einem anderen Garn und dann zu einem Tuch zum Geburtstag meiner Schwester im Dezember ... ja ich werde alt und vernünftig und plane frühzeitig ...

wenn man aufs Bild klickt, geht es noch größer und man kann die Zusammensetzung lesen

Das da auch der kleinen Kone ist ein Seide/Edelstahlgarn. Höchst spannend. Angeblich kann man das fertige Gestrick in alle möglichen und unmöglichen Formen ziehen und wieder zurück und dann wo anders hin ... den gedrehten "Schweineschwanz" behält es jedenfalls tapfer bei.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Hai

 

Gestern Abend ist mir der passende Zweitsocken zum Erstsocken von den Nadeln gesprungen und dann sind sie gemeinsam, Flosse in Flosse, über den Rand des Handarbeitskörbchen gehüpft. Nun ist da wieder ein bisschen Platz  ... bruhaha ... nicht wirklich, aber das Körbchen schütte ich erst morgen wieder über euch aus.


Jetzt mache ich erst mal einen Rollmops aus meinen Socken ...


... denn so lassen sie sich besser verschenken ... weil sie nämlich so nicht soooo gefährlich aussehen.

Falls noch Bedarf an mehr Bildern sein sollte, bitte sehr:

Die perfekte Welle
... und einmal Socken ohne Fisch ...


Sockenfakten:

  • Gr. 44
  • Gewicht: 80g
  • SoWo "Mare" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den Alus
  • gemustert nur glatt rechts immer dem Faden nach

Dienstag, 24. Mai 2011

Ich habe Muskelkater ...

... ganz fürchterlichen Muskelkater. Seit gestern Morgen kann ich kaum einen Fuß vor den anderen setzten und beim Hinsetzten und Aufstehen bräuchte ich eigentlich Hilfe. 

Am schlimmsten finde ich, dass es nicht den geringsten Grund für einen Muskalkater gibt. Ich habe nichts getan ... nada ... niente ... absolut garnichts.

Grüner ZeigeDienstag

 Wenn ich mal groß bin, bin ich eine rotblühende Kapuzinerkresse.



 Wenn wir mal groß sind, sind wir eine ganze Allee voll mit Chilipflanzen.



Ich bin schon ziemlich groß  lange draußen und darum haben sich meine Blätter schon verdunkelt. Die Jungspunte von nebenan, die sind noch ganz hellgrün hinter den Ohren an den Blättern.

Jungspunt.
 
 Da wäre auch noch die Tomatenplantage im bildlichen Angebot ...


... aber irgendwie hat die Kamera gerade ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Bilder machen ...

... darum nur noch schnell ein Bild vom schlecht wachsenden Basilikum ...


... der ja auch nur auf einer Topfseite grün ist und darum nur bedingt zum Grünen ZeigeDienstag passt.

Samstag, 21. Mai 2011

Enträtselnder Samstag


Pah! Das ist doch keine Socke! Das wird auch keine Socke! Und wenn nur über meine Leiche!



Das ist mein Mumienschlafsack ...


... mit "Stacheldrahtumzäunung" gegen feindliche Entfernung meiner Person aus diesem Sack durch die Alte an der Tastatur und an den Nadeln und wo sie sonst noch ihre Finger drin und dran hat. 

Die Alte hat mir angedroht, dass sie mich einstrickt, wenn ich nicht freiwillig aus dem Sack komme ... mir doch egal. Die macht nie im Leben ernst damit ... 

Donnerstag, 19. Mai 2011

Ich habe heute Morgen ...

... mal mein prall gefülltes Handarbeitskörbchen ausgekippt.


Im Angebot sind diese Woche:

  • eine fertige "Mare-Socke" in Gr. 44
  • ein Häkeltuch noch ungetauft und ohne klaren Weg
  • ein angefangener Socken in einem weinigen Pinkton und dem überarbeiteten Flusslaufmuster
  • ein angefangener Socken in "Fruberto" mit nochmal überarbeiteten Flusslaufmuster

Der "Japanische Flusslauf" und ich konnten ja nach der originalen Anleitung nicht miteinander, weil die Socken viel zu eng wurden.Nun habe ich ein bisschen an der Anleitung herumgemurkst ... das ganze Muster etwas entspannt ... in die Länge gezogen ... nun fließt er bei mir wesentlich besser ...


Wobei mir die zweite Version, also die rechte auf dem Bild, noch besser gefällt. Dort habe ich die "Querstauungen" oder auch die Einteilung in einzelnen Parzellen weggelassen. 
Wermutstropfen hierbei:Eigentlich ist die Wolle zu bunt für dieses Muster und friesst es auf ... aber man muss auch mal gönnen können, darum bleibt es jetzt so.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Die Zeit, die ich derzeit ...

... in den Wartezimmern von Ärzten , bevorzugt das der Hautärztin, verbringe, muss ich beim Bloggen wieder einsparen. Darum gibt es hier im Moment so wenig zu lesen ... und vielleicht auch weil mir nix einfällt, aber nur ganz vielleicht ...

Ich vergaß zwischendurch zu erwähne, dass meine Haut natürlich zu keinen friedlichen Handlungen bereit ist. Stattdessen produziert sie wieder vermehrt Röte, Pickel und Quaddeln, die, wenn man genau hinsieht, ein wenig anders aussehen als die letzten ... wenn das so weiter geht, werde ich wirklich noch zur Expertin.
Die neuste Diagnose der Hautärztin lautet nun: Dermatose, ihren Vornamen, den der Dermatose meine ich, denn sie ist eine ganz spezielle, habe ich vergessen. Macht aber nix, der Vorname macht sie auch nicht hübscher ... ich habe schon mal im Internet geguckt, ob ich nicht irgendwo einen halben Meter frische Gesichtshaut in meinem Hautton bekommen. Leider ist nichts zu finden und ich werde ich weiter in Geduld üben müssen ... ich hasse Geduld haben müssen und ich habe jetzt schon seit einem guten halben Jahr ständig akut Haut. Langsam reicht es mir.

Großartig finde ich auch die neuste Behandlungsmethode. Ich darf/soll nur diese blöde Creme mit dem Antibiotikum auftragen. Nichts anderes ... "und wenn es juckt und spannt, ist egal! Da müssen Sie jetzt durch." Die hat gut reden, die Hautärztin. Die wohnt ja nicht in meinem Gesicht. Die hat ja genug Abstand ...

Pah! Ganze drei Tage habe ich es ausgehalten nichts anders als diese blöde Creme drauf zu schmieren. Nach diesen drei Tagen fühlte ich mich nicht nur alt und schrumpelig, nee, ich sah auch so aus. Boah! Meine Haut! Jetzt war sie nicht nur rot und pickelig. Nun war sie ganz schrumpelig, schuppig, drei Nummern zu klein für mein Gesicht und grau unter dem Rot ... das dämpft natürlich die Intensität der Röte, aber ein grüner Farbton wäre da weit effektiver.
So ging das wirklich nicht und um diesem Dilemma ein Ende zu bereiten, wechsele ich jetzt regelmäßig die Schmiere ... Frau Doktor sieht es ja nicht und wenn ich eh Geduld haben muss, kommt es auch ein bisschen mehr Geduld auch nicht an. Dafür fühle ich mich einen kleinen Tick wohler in meinem Gesicht.


Ich hege ja immer noch die leise Hoffnung, die mir niemand bestätigen will, dass das Elend in meinem Gesicht mit den Wechseljahren zusammenhängt und mit dem Ende der Wechseljahre wieder aus meinem Leben Gesicht verschwindet ... ohne diese Hoffnung würde ich mich vielleicht doch noch aus dem erstbesten Fenster stürzen ...

Montag, 16. Mai 2011

Die ersten freiluftgetrockneten Stränge ...

... sind in die



gezogen.

Huhu! Ich bins ...

... mal wieder.

Ja, ihr seht richtig ... ich, der BruTus bin es.

Ich stecke hier gerade in einem noch nicht fertigem Schlafsack für mich. Die Alte behauptet zwar, das wäre weder für mich, noch wäre es ein Schlafsack. Es wird 'ne Socke, sagt sie, aber das ist ja egal. Fertig wird die Alte sowieso wieder nicht.
Erst strickt sie lange dran rum und kaum ist sie mit der Bumerangferse fertig, macht es schwupps und die Nadeln sind alle raus und ein Häufchen gekrisselter Faden wird wieder auf Knäuel gewickelt. Gefällt ihr nicht, sagt sie. Dann strickt strickt sie ihre normale Ferse, jedenfalls so in etwa und danach wächst die Socke in Windeseile. Die kriegt dabei son komischen Bogen am Fuß ... echt merkwürdig. Naja, jedenfalls, als die Socke fast fertig war, machte es schwupss und alle Nadeln flogen hinaus und das Häufchen mit der gekrisselten Wolle, die wieder aufs Knäuel musste, war noch größer. Gefällt ihr nicht, hat sie gesagt. Bogensocke ist doof und trotz vier Maschen mehr als sonst noch zu eng.


Je nun, jetzt ist mein Schlafsack schon wieder ganz kurz vor den Spitzenabnahmen und ich bin guter Hoffnung, dass sie es dieses Mal schafft.

So ein offener Schlafsack ist nämlich echt blöd. Da zieht es ganz gewaltig an den Füßen.

So im sonnigen Morgenlichte für Foto posieren müssen, ist auch ganz schön doof. Ich bat die Alte dann wenigstens um eine Sonnenbrille ...


... das Resultat ist etwas zweifelhaft. Ich glaube, da brauche ich noch was anderes oder eine Zweitbrille fürs Drittauge ...

Freitag, 13. Mai 2011

Wings for socks ...

...
... quasi oder so ähnlich.

Heute Morgen fiel mir ganz viel ein, was ich zu den Socken schreiben wollte. Inzwischen habe ich aber alles vergessen, weil man mich den ganzen Tag nicht in den Blog ließ ... dann eben nicht.

Auf jeden Fall sind sie fertig und auch schon an den Füßen unterwegens. Der zweite Socken geht leichter an als der erste ... ich habe beim zweiten Socken ab Anschlag für die ersten vier Reihen je noch 1 Masche pro Nadel erst hinein- und dann wieder herausgeschummelt ... obwohl ich eigentlich gesagt hatte, dass mir mehr als 20 Maschen nicht auf die Nadel kommen ... was man so redet ... mehr Maschen gibt es aber wirklich nicht mehr ...


Sockendaten:
  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht 85g
  • SoWo "Sesam" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den guten Alunadeln
  • Muster: Hebemaschenrippen zwischen lauter rechten Maschen

Mittwoch, 11. Mai 2011

Manchmal bin ich schadenfroh ...

... aber mal ehrlich: Wer auf dem Nachhauseweg vom Zahnarzt, nachdem zwei Zähne abgeschliffen wurden, im Auto eine ganze Tüte saure Gummiwürmer vernichtet, hat nichts anderes verdient, als das ihm das Provisorium wieder rausfällt ... zerbröselt ist es auch noch, das Provisorium ...

... komisch: für die Fahrt wieder hin zum Zahnarzt wollte er keine weitere Tüte Gummiwürmer mehr ... jetzt ist doch eh egal ...

275 m auf 70g navajo-verzwirnt ...

... sind herausgekommen ...

... und das verzwirnen hat noch nicht mal halb so lange gedauert, wie ich dachte ... nach einer Stunde war der Fisch gegessen das Garn verzwirnt.

Schade nur, dass es so gar nicht meine Farben sind. Das Gelb viel zu grell und viel zu viel und das Pink ist auch zu grell. Dafür hat der Regenbogen überhaupt kein Rot ... sah auf den Bildern ganz anders aus.

Ich dreh einfach mal das Wollhäufchen ...

... dann ist es schon ein bisschen besser.


Ich verspinne jetzt einfach mal die anderen 75g regenbogenbunten Fasern ohne Rot und überlege mir dann was mit dem Wollschatz passieren soll.

Montag, 9. Mai 2011

Wäääärbung für frische Fäääärbungen ...


... in der 



Wünsche einen schönen ...

... Muttertag gehabt zu haben. 

Wir haben gestern eine Radtour gemacht, aber eher gegen die allgemeine, gemeine Langweile als gegen ... äääähhh ... wegen Muttertag. 
Uns verschlug es nach Lichtenberg und dort in ein vietnamesisches Einkaufszentrum. Es war einfach unglaublich. Mitten in Berlin taucht man plötzlich in eine völlig andere, ganz eigene Welt ein ... trotz der zum größten Teil fehlenden Beschriftung und der schwierigen Konservation haben wir einige Schätze mit nach Hause schleppen können. Unter anderen gar köstlichen vietnamesischen Kaffee und die dazu gehörige süße Kondensmilch ... mit unserem Milchmädchen nicht zu vergleichen ... lecker.

Ansonsten spinne ich gerade ... 

... und das wieder mal ziemlich dünn ... 

... um nicht zu sagen: zu dünn. Da das Garn selbst zweifach verzwirnt noch sehr dünn wäre, werde ich diese Spule ...

... was ca. 70g sind, an denen ich ewig gesponnen habe, navajo-verzwirnen ... kurz vor der Rente werde ich dann wohl damit fertig sein.

Und wenn ich nicht spinne .?. dann stricke ich, weil ich auf Socken irgendwie gerade gar keine Lust habe, an der Weste aus angesponnenen Garne ... 

... ja, ich habe zwischendurch schon wieder geribbelt und bin nun fast wieder bei den Anfängen ... vielleicht schaffe ich es ja dieses Mal ...

Donnerstag, 5. Mai 2011

Morgengeplapper

Eigentlich wollte ich heute Nachmittag bei der Hautärztin vorbeischauen. Die Farbe an den Wänden sollte ja inzwischen getrocknet sein und der Donnerstagnachmittag ist der einzige Tag in der Woche, an dem ihre Sprechzeiten mit meinen Arbeitszeiten konvenieren.

Leider habe ich mit der Wahl meines Termins wieder Pech gehabt. Heute Nachmittag muss ich mit dem Kind zum Zahnarzt. Zur Vitalkontrolles des beim Fußballtrainings angeschossenen und zerschossenen Schneidezahns des kleinen Mannes. Das Kind hat natürlich Vorrang und der Termin steht auch schon seit sechs Wochen im Kalender.

Na gut, macht auch nichts. Bin ich zweieinhalb Wochen ohne Hautarzt ausgekommen, komme ich auch noch eine Woche weiter. Außerdem wird es sowieso langsam besser. 
Ja, doch, man kann mich schon wieder in meinem Gesicht erkennen. Von schöner Haut bin ich zwar noch weit entfernt, aber das bin ich von schöner wohnen auch und kann gut damit leben.
Letzte Woche, als die meisten Quaddeln, Pustel, Rötungen und Schwellungen aus meinem Gesicht verschwunden waren und ich mit dem Freuen über das Wiedersehen mit meinen Gesichtszügen fertig, habe ich mich erst mal bei meiner Chefin bedankt, dass ich, so wie ich aussah, zur Arbeit kommen durfte. Aber ich habe Glück. In der Hinterhofpraxis, dem ehemaligen Milchladen, ist es nicht nur zu jeden Jahreszeit schön kühl, sondern auch schön dunkel mit wenig Tageslicht. Das ist gut für die Haut ... 

Ich könnte nun noch herausfinden, wer der Auslöser der Photosensibilität ist ... Antibiotikum oder  Antidepressivum. Aber eigentlich ist das auch schnuppe. Ich nehme einfach beides nicht und nie mehr und gut ist. Und das Antiallergikum gleich gar nicht.
Es geht mir erstaunlich gut ohne Antidepressivum und Fräulein Rosa ist ein bisschen verschreckt nach dem Großangriff der anderen Art auf mein Gesicht, sodass sie im Moment recht friedlich nur wenige Pickel vor sich hin flicht .

Mittwoch, 4. Mai 2011

Was bin ich?


Nein, ich bin nicht der Bauch mit Narbe eines grünen Zebras.


Ich bin etwas Fertiges ... also genauer gesagt etwas halbes Fertiges ... ich bin eine Socke ...

... und ich bin stolz darauf, auch wenn ich nicht perfekt bin und eigentlich geribbelt gehöre. Aber die Strickerin, die Herrin über die Nadeln, hat beschlossen mich so zulassen und den großen Mann dazu verdonnert den Bauch den Fuß beim Anziehen einzuziehen. Normalerweise strickt sie dem großen Mann immer "Trichtersocken" ... das Bündchen also immer ein paar Maschen weiter ... zum leichteren Einfüllen des Fußes. Dieses Mal hat sie aber des "Musters" wegen darauf verzichtet. Nu muss der große Mann so da durch ... in mich hinein.


Nachtrag: Ich, der Socken, bin an sich nicht zu eng. Ich passe, wenn der männlich, markante KlumpFuß erst einmal das Bündchen passiert hat, perfekt. 

Auf einem anderen Nadelspiel habe ich Konkurrenz bekommen ... wahrscheinlich damit mit meine Partnersocke auch nur ja nicht so schnell fertig wird.


Das ist der Fruberto. Der Rest von BruTus Hose.

Besonders stolz ist die Strickerin darauf, es endlich geschafft zu haben, mal so ein Schmuckdingens mit einzustricken, soll ich sagen ... als wenn das wichtig wäre.

Sonntag, 1. Mai 2011

Kleine Sonntagsfreuden

Weil ich rechtzeitig aufgestanden bin, schenkte mir die Sonne ein Bild.


Sie hat es aber ganz schnell wieder von der Wand genommen und ist mit ihm weitergezogen ... ich vermute zumindest, dass sie mein Bild mitgenommen hat. Ich kann es hier nirgens finden ...

Ich zog dann auch weiter und zwar in die Küche und dort bereitete ich zwei Blechen Scones den Weg.





Wenn ich mir sicher gewesen wäre, dass die Temperaturen des offenen Backofens der Kamera auf Dauer nichts tun, hätte ich den Scones gern weiter beim Backen zu geschaut ... auf dem letzten Bild, das durch Klick groß wird, kann man die Veränderung des Teiges schon gut sehen ... mit ein bisschen Phantasie sieht man sie sogar wachsen ...

Fertig sahen die Dinger so aus:




Höchst lecker! Entweder pur. Oder mit Butter. Oder mit Frischkäse und Marmelde ... oder ... ich muss mich echt zusammenreissen, damit ich den Männer wenigstens noch zwei zum Kosten übrig lasse ... andererseits, bis die heute Abend kommen, kann ich ja noch mal welche backen ...