Dienstag, 28. Juni 2011

Darf ich vorstellen:


Der Zauber ... ääääähhhh ... Zauberer, der meinem gestrigen Salat inne wohnte:


Das Kind nimmt ...

... gleich sein Zeugnis in Empfang und verabschiedet sich von der Schule ... unglaublich wie schnell sechs Jahre Grundschule vergangen sind.

Ich sitze hier, genieße ein letztes Mal die morgendliche Ruhe und Einsamkeit  und verabschiede von beiden für die nächsten, verdammt langen sechseinhalb Wochen, die die Sommerferien dauern ... Ferien sind doof!

Montag, 27. Juni 2011

Wie eiskalt sind meine Füßchen?




Sehr! 

Selbst Schuld, was strick ich mir keine Socken.

Damit niemand sonst solch Qualen leiden muss, habe ich die 



aufgefüllt.

Frage des Tages:

Kann ich so gehen?

Der große Mann sagt: "Ja. Sehr gut sogar." Erstaunlich viele Worte am Morgen von ihm und dann noch zu so einem Thema ...vielleicht sollte mich das nachdenklich, noch nachdenklicher, machen ...

Mmmpf ... ich fühle mich immer so unangezogen, wenn ich "bloß" Leggings anhabe. Also ich habe zu den Leggings schon noch was an, aber die Leggings an sich lassen mich immer an Sofa denken und mich auch so fühlen ... aber irgendwie gehen ja alle mit Leggings ... 

Ich werde es wagen und mich den ganzen Tag irgendwie "nackt" fühlen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Zwei mit einem Klick


Der eine drinnen und die andere draußen. 

Da hatte er mich entdeckt und blickte noch ganz freundlich. Kurz darauf beschloss er, dass mir der Fotoapparat vom Kinderschutzbund entzogen gehört ... zumindest wenn ich eigentlich nur zum Blumen gießen auf den Balkon gehe und er nichts ahnend in seinem Zimmer sitzt und in der Nase bohrt. Das Zimmer hat nämlich den direkten Ausblick auf den Balkon. In diesem Fallen den direkten Einblick vom Balkon ... ich habe ein ganz wunderbares Bild von meinem nasebohrenden Sohn durch geschlossene Fenster mit Schreibtischlampe als Gegenlicht gemacht und darf es nicht zeigen ... das ist sooooooooo gemein!

Stattdessen darf  ich ein paar Bilder von meiner Tomatenplantage zeigen ... 

 
... ganz schön hoch und viel sind sie geworden.


Nahezu undurchdringliches Dickicht. Dabei warten am anderen Ende der Plantage wahre Schätze ...


... ein bisschen müssen die Schwarzen Johannisbeeren noch, aber bald kann die Ernte beginnen.

Samstag, 25. Juni 2011

HA!

Ich komme gerade vom Friseur und finde und fühle mich großartig. 

Das ist eher die Ausnahme und darum so bemerkenswert. 

Normalerweise habe ich nach einem Friseurbesuch mindestens 14 Tage das Bedürfnis mich im dunklen Keller zu verstecken und die tröstenden Worte: "Alles wird gut. Wächst ja wieder!", vor mich hin zu murmeln. 

Heute hatte ich mal Glück und das ist wunderbar!

Und weil das Leben immer ganz gerecht ist, tobt heute wieder der böse Feuersturm auf meinem Gesicht ... sonst wäre das Leben ja zu schön zum Aushalten ...

Jetzt gehe ich in die Küche und lege den Igwer ein, damit es Gari wird  und rühre schon mal den Sushiessig an, damit ich nachher rollen kann.

Während man der Bohne ...

Gestern

... fast beim Wachsen zu sehen kann, ...

Heute

... produzieren die Chilis mühsam ihre ersten Blüten.




Die Tomaten sind da schon ein bisschen blühfreudiger ...



... und selbst im tiefsten Tomatendickicht entgehen sie mir nicht ...



... selbst wenn ich dafür kopfstehen muss.

Freitag, 24. Juni 2011

Einfach weil es ...

... immer wieder schön ist ...


... mir sonnendurchflutete, grüne Chillipflanzenblätter gute Laune machen ... 



... ich das Spiel von Licht und Schatten liebe ...


... und mich eine Basilikumblüte immer wieder begeistert ... wenn ihr das Bild riechen könntet ...

Donnerstag, 23. Juni 2011

Ich präsentiere:

Das Strickkörbchen am Donnerstag ... ohne Silbertablett.


Deutlich sichtbar: Das Strickkörbchen hat eine neue Besatzung. Nicht komplett neu, aber es gibt nur wenige alte Überlebende.


Als Altlast, die keine ist, der "Not A Drop"-Schal ist inzwischen auf 125cm angewachsen.


Als Neuzugänge wären zu vermelden: 

Socke Königsnatter für den kleinen Mann:



Und Socke Gundel nach der gleichnamigen Wolle mit gleichnamigem Muster von mir:

Mittwoch, 22. Juni 2011

Weil es mich mit Stolz erfüllt ...

... muss ich es unbedingt zeigen:


... es ist mir nach langen Jahren harten Probierens endlich gelungen eine Knäckebrotpackung anständig zu öffnen. 
Ich habe sie nicht wie sonst völlig zerfleddert. Nee, sie ist so offen, wie sich der Hersteller das vorstellt. 

Ich bin stolz!

Und es ist mir gelungen Blogger zu überlisten. Die wollten mich nämlich kein Bild einfügen lassen ... Pah! mit mir nicht!

Ich bin noch mal stolz!

Soll ich mal wieder ...

... was anderes schreiben als das in letzter Zeit übliche Wollgeplänkel?

Also ...

Hier sind alle in der Pubertät, außer mir. Ich bin genervt und geneigt auszuziehen und erst wieder zukommen, wenn die Herren Groß und Klein durch sind mit ihren jeweiligen Pubertäten. Andererseits brauche ich dann auch nicht mehr wiederkommen, weil dann sind sie ja erwachsen und brauchen mich nicht mehr ... auch gut.

Wir befinden uns in der letzten ganzen Schulwoche und die hat es für Eltern noch mal so richtig in sich. 
Von der alten Schule muss man sich mit diversen Festen verabschieden ... das Kind hat mich gelobt, weil ich mich am Montag ganz tapfer geschlagen habe. Ich bin nämlich ganz brav mit zum Fest gegangen , habe mich anständig benommen ... nur einmal konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen, nämlich als dem einen Elternvertreter eine Flasche Sekt überreicht wurde und es mir sofort in den Kopf schoss, dass bei seiner Größe ein Piccolo gereicht hätte ... und die ganze Zeit habe ich nicht einmal gequengelt und mich nur ganz leise und am Rande gelangweilt.
Und das alles freiwillig, obwohl ich überhaupt keine Lust, man könnte auch sagen: so was von ganz und gar und überhaupt nicht die geringste Lust hatte mir fünf Stunden mit Menschen, denen ich eigentlich nichts zu sagen habe, um die Ohren zu schlagen. So ist das mit der Mütterpflicht.

Morgen Abend kommen wir zur Kür. Da steht nämlich der erste Elternabend auf der neuen Schule an. Das ist fein und spannnend. Das ist sogar fein und doppelt spannend, weil ich nicht alleine hingehe, sondern der große Mann mitkommt ... wir können uns nur noch nicht einigen wie wir hinkommen. Ich plädiere fürs Fahrrad, trotz angesagtem Regen. Der kommt eh nicht, der Regen. Der kommt nämlich nie, wenn sie ihn ansagen. Der große Mann ist fürs Auto. Ist nicht so anstrengend und wenn man lange genug immer um den Block fährt, wird mann schon irgendwann einen Parkplatz finden ... ich finde, er sollte heute schon mal mit dem Auto losfahren. Ich komme dann morgen mit dem Rad pünklich nach. 

Ich versuche immer noch meine Haut zu verstehen und ihr nur das anzutun, was sie gerne möchte. Leider habe ich immer noch nicht herausgefunden welche Sprache sie spricht und welche sie versteht. Ziemlich klar ist inzwischen, dass sie das, was die Hautärztin möchte, nicht will. Sondern auf die üblichen, angezeigten Behandlungsmethoden mehr als zickig reagiert. Gar nichts, was als Behandlung auch hoch im Kurs steht, will sie aber auch nicht. Das ist dann auch wieder zu wenig ... an drei von sieben Tagen in der Woche möchte ich am liebsten aus meinem Gesicht ausziehen. Dann reitet nämlich wieder der hochrote Feuersturm durch mein Gesicht und lässt mich bald verzweifeln ... zum Glück bleiben mir ja immer vier Tage zum Brand löschen und Hoffnung sammeln.

Und sonst? 

Sonst gäbe es noch das eine oder andere zu bejammern und beklagen, aber das hilft ja auch nichts. 

Vielleicht hilft duschen. Das probiere ich jetzt mal.

Dienstag, 21. Juni 2011

Der andere Flußlauf ...

... ist inzwischen auch von den Nadeln geflossen.


Hier habe ich die blöden Querbalken weggelassen und den Lauf des Musters in sich auch wieder verlängert, damit die Socken nicht so spannen. Gefällt mir viel besser ... flüßig fließender eben ...


Leider kann man das Muster auf den Bildern nicht so gut sehen und ...


... eigentlich ist es auf bunter Wolle völlig verschenkt ... 

Das Fazit dieser Socken: Mir gefällt jetzt das Muster, mir gefällt auch die Wolle, aber beides zusammen finde ich eher schade, weil die Socken niemandem gerecht werden ... arme Dinger! Welch ein Anspruch an sie ...

Sockendaten:

  • Gr. 38
  • Gewicht: 73g
  • SoWo "Fruberto" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den schön spitzen Metallnadeln von Knit Pro
  • Muster: Mein Flußlauf

Also ... mal so schnell ...

... zur Erklärung.

Die vielen Schafe kommen eigentlich von da also hier ... also aus Östereich. Sie sind wurden allerdings über Bayern nach Hamburg eingewandert. Ein Schaf, also Schaaaf, landete dann bei mir. Gut, landete nicht, sondern wurde höchst persönlich zugestellt (Hans nimm die Brille ab)und ich musste es mit gutem Essen teuer bezahlen. 

Die anderen vielen Schafe, die da auf dem Bild noch herumlümmeln, haben alle schon ein neues Zuhause.

Ansonsten sei noch angemerkt: Ich habe auf die Einwanderung von östereichischen, plüschigen Klappschafen keinen Einfluß ... ich wasche meine Hände in Unschuld ...

Samstag, 18. Juni 2011

Schon Mitte Juni ...

... und ich habe erst das 8. Paar Socken fertig. 


Dafür ist es das 5. Paar große Socken ... unausgewogen im Mengenverhältnis der Größen stricke ich ja immer, aber das ich mehr große als kleine Socken stricke, ist schon merkwürdig.


Besonders viel gibt es über die Socken nicht zu berichten ... Socken halt ... einfach geradeaus gestrickt, dafür aber extra breit. Und weil ich ausnahmsweise mal nicht so fest gestrickt habe, sind sie noch breiter geworden, was sie aber noch gut gebrachen können und im ersten Anlauf zu laaaang, was eher unbrauchbar war und darum geribbelt wurde.


Dieses Bild aus der Sockenmitte beschließt dieses Sockenpaar, welches quasi schon Geschichte ist, da es sich bereits flinken Schrittes auf dem Weg in den nächsten Supermarkt befindet.

Sockendaten:

  • Gr. 44 extrabreit, passend zum Sommerhöschen des großen Mannes
  • Gewicht 83g
  • SoWo "Kings Corner" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den Metallnadeln von Knit pro NS 2,5
  • Muster: Nö, nur sturr geradeaus

Freitag, 17. Juni 2011

Schaaaf bekam ...

... gestern Abend Post vom alten Kumpel Spinne (ja, Spinne stammt aus meiner Werkstatt, wie die Zeit vergeht ...) ...


... aus der ehemaligen Heimat und hat nicht schlecht gestaunt.



Schafe stapelweise ... so viele und alle ganz weich und knuffelig und so weit weg.



Schafe über Schafe.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Das Strickkörbchen am Donnerstag ...

... ist inzwischen recht übersichtlich geworden ...


... dafür ist das Bild schlecht geworden ...

Eigentlich müsste es zu schaffen sein, das Körbchen bis zum nächsten Donnerstag zu leeren. Schließlich braucht die zweite große Socke nur noch ein bisschen mehr als die Spitze, der "Not A Drop"-Schal hat schon die stolze Länge von 85 cm und so eine einzelne Socke zu verpaaren, ist eigentlich auch ein Klacks ...

... ABER die große Frage ist doch: Will ich das Körbchen überhaupt leeren?

Mittwoch, 15. Juni 2011

Bilder am Morgen ...

... vertreiben Hunger Kummer und Sorgen.

Drum einen Blick himmelwärts ...


... gegen die Nackensteife, die mich heute befallen hat, ein Blick geradeaus ...

Der Telebus am rechten Bildrand war leider nicht gewillt abzufahren ...

Eigentlich wollte ich euch zeigen, wie emsig die Hummeln durch meinen Basilikum bummeln. Ging aber nicht, weil gestern anderer Basilikumbummelbesuch kam:


Eine flotte Biene ...


... stattete fast jeder Blüte einen Besuch ab ...


... würde ich jedenfalls behaupten, so lange wie die bummelte.

Dienstag, 14. Juni 2011

Dienstagsschaufenster ...


... in die 



... trotz Regen blitzblank.

Eine beachtliche Stapelhöhe ...


... hat das fertige Paar Socken.

Lange hat es gedauert bis diese Wolle verstrickt war ... die Wolle kann aber nix dafür ...


Viele Hindernisse mussten umstrickt werden.



Ganz warm werde ich selbst nach den Änderungen nicht mit dem Muster, aber jetzt passen wenigstens Füße hinein ... normal große und nicht nur  Zwergenfüßlein.

Noch ein Stück aus der Mitte gefällig? 


Und nun noch eins in Gänze.



Sockendaten:
  • Gr. 38
  • Gewicht: 71g
  • SoWo weiniges Pink aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den Alunadeln
  • Muster: geänderter Flußlauf mit diversen Zwischenreihen für einen besseren Durchfluß

Montag, 13. Juni 2011

Bei diesen beiden Garnen ...

... muss man ... frau ... also ich ganz klar auf die innere Schönheit, sprich die Garnzusammensetzung, setzen.


Ich finde das Braun immer noch schrecklich und vor allem  l a n g w e i l i g. Die Farbe ist irgendwie tot ... aller Anflug von bunt verschwunden.


Naja, dafür fühlen sich beide toll an und die jeweils 30g sind ganz schön lang ... 

Beim oberen Garn habe ich mit dem Edelstahlgarn, sprich 61% Seide und 39% Edelstahl, verzwirnt. Nun ist es sozusagen dauergewellt und glitzert dezent. Genau das richtige für eine alte Frau, wie meine Schwester eine ist *gg*.  Die 30g habe eine Lauflänge von 240m ... handgespindelt.
Das untere Garn habe ich mit zwei Fädchen reiner Seide verzwirnt. Die Konen stehen hier schon seit Jahren herum und langweilen sich. Hier habe ich ein wenig dicker gehandspindelt und bin auf eine Lauflänge von 164m auf 30g gekommen.

Nun nur noch 40g verspindeln und dann kann ich mich beim Stricken über die häßlichen Fasern ärgern.

Sonntag, 12. Juni 2011

Was ich ...

... BruTus, der Erste und Einzige zum frisch eingezogenen Schaaaf sage:

Schaaaf ist ein echter Kumpel. Der hat zum Glück ein ziemlich dickes Fell und ich habe jetzt mein eigenes Eisbärfell ... sozusagen:

Nu fehlt mir nur noch ein Kamin zu meinem abendlichen Runde. 

Manchmal, wenn ich mich ausversehen auf Schaaafs Bauchseite lege, dann klappt er einfach zusammen ... 
... ist ja schließlich auch ein Klappschaf. Das ist ein bisschen beklemmend, aber trotzdem richtig gemütlich ... nur der Radius für den Blödsinn ist irgendwie eingeschränkt ...

Ich bin also ganz lieb und ganz begeistert und muss jetzt eilen. Schaaaf ruft. Wir wollen ausfliegen ... es wenigstens mal versuchen ... vielleicht ist ja Schaaaf der fliegende Teppich unter den Klappschafigen Eisbärfellen ...

Samstag, 11. Juni 2011

Für den einen ist es ...

... eine Lazykate für die Handspindel:


Für den anderen ist es ein Dönerspieß:

Ich favorisiere ganz eindeutig die erste Variante und mache mich deshalb jetzt ans Zwirnen.


Ups! Ganz vergessen: 

Pföne 

Schingsten!

Freitag, 10. Juni 2011

Ich kleines, pummeliges Schaf ...

... werde mit einem Handgriff zum kuscheligen Kissen ...

... funktiniert wie ein Klappsofa, also bin ich quasi ein Klappschaf.


Ich wurde hier gestern Abend von meinem Vorbesitzer ausgesetzt ... einfach dagelassen ... als Geschenk betitelt. Vor lauter Schreck habe ich gleich erst mal mein rechtes Ohr verloren ... das war aber auch das, in welches mir so ein kleiner Hund gesabbert hatte. Richtig nah war der mir ... bäh! Ich bin also nicht nur ein quasi Klappschaf, sondern auch ein quasi Gebrauchtschaf. 
Einen echt scharfen Namen habe ich auch mit auf den Weg bekommen: Schaaaf. Ist das nicht scharf?

Muss jetzt kuscheln und mich trösten lassen ... einfach dagelassen ... ausgesetzt ...