Mittwoch, 31. August 2011

Warum wohnen ...

... eigentlich die fiesen kleinen Kalorien alle in den leckeren Sachen?

Meinetwegen können sie alle in den Rosenkohl ziehen. Den mag ich nämlich überhaupt gar nicht und von daher wäre sie dort gut aufgehoben und sicher vor mir.

Wenn der Paketmann ...

... lange und ausgiebig unseren Klingelknopf quält, ich nichts erwarte und gerade verzweifelt versuche den Schlaf der letzten Nacht auf dem Sofa zu finden, um wenigstens halbwegs fit am Nachmittag in meiner Arbeitseinzeichung zu erscheinen, werde ich ziemlich schnell ziemlich brummelig ... wenigstens ist er zu Kreuze gekrochen und hat Besserung, sprich weniger ausgedehntes Klingeln versprochen.

Jedenfalls und überhaupt hielt ich dann ein Päckchen in den Händen, das zwar eindeutig an mich adressiert war, das ich aber überhaupt nicht zu- und einordnen konnte. 
Dagegen hilft nur eins: Auspacken.
Gesagt, getan. Papier vom Paket gefetzt ... ja, ich war ungeduldig. Karton aufgerissen. Zettel gefunden: "Liebe Pia!
Ich kann damit nichts anfangen, du hast sie schön gefunden. ..."

Ah! Erste Spur! Muss irgendwas mit einem Blog zu tun haben. Jetzt sagt mir auch der Name was. Aber was zum Henker hat mir dort gefallen, dass sooooo groß ist und das jetzt bei mir einziehen muss ... grübel, und müde war ich auch immer noch ...

Ja,ja ... ich pack ja schon aus ... Tada! Drin war dies:

Muhaha! Tassen mit Bekleidung. Ich hatte sie bei Bärbel gesehen und meinen Mund nicht halten können ... das habe ich nun davon ... ich darf mich freuen!

Der heimlich gehegte Wunsch von Bärbel, dass sie gerne mein Gesicht gesehen hätte, war nicht unberechtigt. Mein Gesicht war ganz bestimmt sehenswert. So verblüfft und verwirrt und überhaupt war ich schon lange nicht mehr und in solchen Momenten sprich mein Gesicht wahre Bände.

Aber zurück zu den eigenlichen Stars des Postes: Mein Liebling, und somit meine, ist die hier:


So kecke Verschnürungen hat nicht jeder und ich habe meine eigenen schon vor einiger Zeit abgelegt. Auf der anderen Seite hat es Knöpfe:


Auch sehr schick!

Sie sind einfach großartig und ich liebe sie! 
Wobei ich sagen muss: So im richtigen Leben ist eine bekleidete Tasse nichts. Wenn man trinken will, muss man erst mal den Rand umkrempeln oder das Ganze nach unten schieben, was aber bei einer heißen Tasse wiederum einige Gefahren birgt, weil das Kleidchen auf der Tasse ganz schön rutscht ... trotzdem einfach wunderbar. 

Liebe Bärbel, noch einmal ganz herzlichen Dank! Ich werde sie in Ehren halten und auch benutzen und sie werden mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern! 

Und gelernt habe ich auch wieder was: Wenn du keine Überraschungen magst, doch besser Klappe halten!

Dienstag, 30. August 2011

Müder Tag ...

heute. 

Dafür war meine Nacht um so wacher. Bis heute Morgen um vier Uhr konnte ich keinen Schlaf finden. Wo immer ich auch suchte. 
Die Freude am gefundenen Schlaf war dann auch nur kurz. Um sechs Uhr klingelte schon wieder der Wecker. 

Mist ist jetzt : Es ist noch so viel vom Tag übrig bis ich das nächste Mal an meinem Bett vorbeikomme, um dort einzusteigen und im Idealfall los schlafen zu können ... ich schleppe mich jetzt mal weiter.

Samstag, 27. August 2011

Multitasking

Der große Mann war, nachdem er sich von der ersten Verwunderung erholt hatte, der Meinung es müsse der Welt mitgeteilt werden, wie es aussieht, wenn ich koche. 


Natürlich koche ich nicht immer so und ich lese auch kein Kochbuch, aber ich finde, wenn man, also frau schon so anspruchsvolle Dinge macht, wie stundenlang in der Milch rühren müssen, weil man sich in den Kopf gesetzt hat erst süße Kondensmilch und dann Dulce de Leche, weil man eh gerade rührt, zu produzieren, dann kann man, also frau auch den nicht ausgelasteten Kopf beschäftigen.

Jedenfalls habe ich jetzt müde Beine, weil ich rührenderweise so lange am Kochtopf stehen musste, bis dieses beiden Gläser ...


... fertig waren. 

Ziemlich magere Ausbeute für einen Liter Milch, 300g Zucker, ein bisschen Stärke und Backpulver, viel Zeit und viele Umdrehungen des Schneebesens.

Aber lecker sind sie beide ... die Dulce de Leche ist so richtig schön klebrigcaramelligschlotzig. Nur weiß ich noch nicht, was ich mit ihr, aus ihr mache ... aber haben musste ich sie.

Die süße Kondensmilch hingegen ist verplant und wandert in Bubble Tea und diverse Cafevariationen.


Und weils so schön geblubbert hat, was man auf dem Bild sowieso nicht wirklich sieht, ...


... aber weil der Dampf das Bild so schön unscharf macht, gibt es das auch noch.

Und sollte ich mal wieder stricken, weil mir gerade mal nicht die Handgelenke weh tun, was aber nichts mit dem Rühren zu tun hat, sondern seit einigen Tagen wohl eher stattfindet, weil ihnen einfach danach ist, werde ich auch wieder davon berichten ...

Donnerstag, 25. August 2011

Donnerstagsschnitzel ... äääähhh ...

... Schnipsel natürlich:

Ich liebe Regen und Gewitter am Abend. Dann hält es nämlich weder die alten arabischen, immer laut palavernden Männer vom Cafe gegenüber, noch die jungen, dynamischen, laut redenden amerikanischen Menschen von der Bar direkt unter mir auf der Straße und ich kann die Fenster öffnen ohne am fremden Zigarettenrauch zu ersticken
... ich fand den Nichtraucherschutz in Lokalen von Anfang an Schwachsinn ... vor den zum Rauchen auf die Straße geschickten Rauchern, die unter meinem Fenster stehen, schützt mich nämlich niemand ... im Lokal kann ich wenigstens noch entscheiden, ob ich bleiben oder gehen will ... und kann mein eigenes Wort verstehen ohne schreien zu müssen ...

Das Kind bleibt heute zu Hause. Es hat Bauchweh und Durchfall ... mmmmhhhh ...? Schon das zweite Mal seit dem Wochenende. Liegt es an der Schule? Das Kind sagt nein ... bei Nachfrage: "N E I N!" Auch gut. 

Nächste Diagnose: 

Ich: "Dann hast du dich vielleicht bei dem Kind mit der Blinddarmentzündung angesteckt!" 

Kind: "Nein, Mama. Bei einer Blinddarmentzündung kann man sich nicht anstecken. Was ist eigentlich eine Blinddarmentzündung?"

Ich: "Da wird der Darm am Ende blind, kann nichts mehr sehen und sagen und schmerzt aus Verzweiflung und schreit: Ich bin ein Star, holt mich hier raus." 

Kind der Verzweiflung nahe: "Maaaaamaaaaa, manchmal spinnst du wirklich." 

Danke mein Sohn, ich habe dich auch lieb und nimm dir ein Lexikon und guck das mit dem Blinddarm nach. Hast ja heute Zeit. 

Mittwoch, 24. August 2011

Die neue Fußcreme ...

... riecht wie der Kaugummi meiner Jugend. 

Nun wird bei mir beim Füße eincremen immer der Kaureflex geweckt und ich weiß nicht, wie lange es mir noch gelingt nicht in meine Füße zu beißen und drauf rum zu kauen ... ja, ich käme ran ... ganz bequem sogar.

Alte chinesisches Weisheit ...

... oder kam sie doch woanders her? Egal ... auf jeden Fall lautet sie: Wer viel macht, macht auch viel Mist.

Ich machte gestern viel. Unter anderem wusch ich gestern Wäsche. Viel Wäsche und trotz umsichtiger Taschenkontrolle ist mir mal wieder was durch die Finger gerutscht. 
Nein, kein profanes Papiertaschentuch. Das gehört ja sozusagen zum Waschstandart. 
Das was ich mit wusch, kam am Ende nicht so fusselig heraus, sondern war eher wieder schön und vor allem sauber wie am ersten Tag ohne klebrige Fingerspuren, aber trotzdem viiiiiiel, viiiiiel schlimmer. 

Ich habe den Poké-Walker des kleinen Mannes mit gewaschen. 

Örks, was war mir schlecht, als es mich aus der Waschmaschine heraus sauber  angrinste. Das Ding ist heilig und das Ding kann man nicht einfach so nach kaufen ... wonach mir eigentlich auch nicht der Sinn steht ... und man kann es nur schlecht zum Trocknen aufhängen.


Aber die gute Nachricht nach einer Nacht auf dem Wäscheständer ist: Poké-Walker sind bei 40° waschbar. Vielleicht nicht dauerhaft, aber einmal geht. Was bin ich froh und das Kind auch. 
Heute Morgen fand er es sogar höchst vergnüglich wie sein Dingens da auf der "Leine" hing ... "Mama, auf sonne Ideen kommst auch nur du."
Pah! Gar nicht wahr.

Montag, 22. August 2011

Neue bunte Schäflein ...

... sind auf den Weidegründen der 


zu finden.


Weisheit des Tages zum Thema: Fahrrad fahren und Kopfsteinpflaster

An manchen Tagen würde ich lieber gerührt, als geschüttelt zur Arbeit erscheinen.

Mit diesen drei Schönheiten, ...


...die gestern vom Spinnrad gerollt sind, ist mein Vorrat an bunten Spinnfasern erschöpft. Alles weg, leer, versponnen. Ich bin ganz stolz und vor allem bedeutet das, dass ich mich nach frischem Spinnfutter umsehen kann/darf/muss/will.

Die Stränge da oben auf dem Bild, sind aus den gleichen regenbogendunkelbunten Fasern, die ich hier schon mal versponnen habe. Das Garn ist immer immer noch ziemlich dunkel und irgendwie braun, aber da ich schon mal Probe gestroickt habe, weiß ich, dass das Garn verstrickt toll aussieht. Das Gestrick wird wunderschön dunkelbunt ... quasi bunt für Anfänger. 
Wenn ich mich endlich mal mit mir einigen könnte, würde ich daraus was richtig Hübsches stricken. Bisher konnte ich mich aber nicht einigen und so habe ich wieder mal nur gestrickt um zu ribbeln ... es erstaunt mich immer wieder, wie stabil handgesponnenes Garn ist.

Sonntag, 21. August 2011

Kurz-Socken


An diesen Socken ist nicht nur der Schaft kurz. Nein, auch die Strickzeit war kurz ... jede Socke drehte nur ca. zweieinhalb Stunden ihre Runden auf den Nadeln. 



Die Kürze der Strickzeit ist aber auch kein Wunder ... kurzer Schaft und Nadelstärke 3 und sonne Socke ist ruckzuck fertig. Außerdem mussten sie weg ... 


Gestrickt habe ich sie aus diesem handgesponnenen Garn. Das Schöne ist: Die Farben sind immer noch nicht meine, aber die Socken bleiben trotzdem bei mir. Dafür habe ich die andere Hälfte der Spinnfasern verschenkt. Ich mag die Fasern weder eine weiteres Mal verspinnen, noch nachher verstricken. Es ist eine Mischung aus BFL und Glitzernylon ... örks, diesen Glitzernylon finde ich ... na eben örks ... beim fertigen Gestrick hängen manchmal so Fädchen raus und das hat was echt Plastikmäßiges ... örks eben.



So wie die Socken hier auf dem Bild liegen bilden die untere Spitze und der darüberliegende Schaft den direkten farblichen Anschluß ... warum auch immer ich das erwähnenswert finde ...


So, noch ein letztes Bild ... man gönnt sich ja sonst nüscht.

Sockenfakten:
  • Gr. 38
  • Gewicht 64g
  • handgesponnene BFL/Glitzernylonmischung
  • gestrickt mit den schönen spitzen Nickel Nadeln von Knit Pro
  • Muster: Ach nööö, einfach glatt rechts immer den Nadeln nach

Samstag, 20. August 2011

BB

BalkonBohnen ...


14 Stück entsprechen 53g ... ja, ich tu wirklich alles, jetzt gleich Bohnen schnippeln, um nicht meine Steuer erklären zu müssen ...

Auf dringenden Wunsch ...

... eines einsamen Amtes bastle ich heute eine Steuererklärung ...

Freitag, 19. August 2011

Die Chilies ...

... wechseln so langsam die Farbe ...



Fräulein Gnubbel von und zu Vorwitzig ist schon ein bisschen weiter als alle anderen:



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
... wenn die Norseewellen ...

Ich wechsle auch bald die Farbe ... von blass auf wutschnaubendrot, wenn die kleinen, fiesen Mistdinger ...


... nicht bald stillhalten und das machen, was ich will ... 

... ich fädle schon seit Stunden hier so meine Runden ... ooooohhhhmmmmmm ... und irgendwas ist immer nicht so, wie es soll ... noch will ich nicht einsehen, dass mir die rechte oder auch linke Begabung für sowas fehlt.

Mittwoch, 17. August 2011

Schatz gefunden!

Es war einmal vor Urzeiten, da muss habe ich fürs Kind ein Pop-Up-Büchlein gebastelt haben ... 


... jedenfalls habe ich angefangen. 

Zwar kann ich mich nicht mehr erinnern, dass ich es getan habe, wann ich es getan habe und warum ich es getan habe, aber dass ich es gewesen bin, steht außer Zweifel ... 


... es ganz eindeutig meine "Handschrift". 

Eine zweite Seite ... 


... mit hohem Unterhaltungswert auf der einen Seite ...



... und auf der anderen Seite ...


... und vorne ...


... gibt es auch noch.

Muhaha ... ich könnte mich wegschreien und bin ganz erstaunt, was ich da gebastelt habe ... ich habe wirklich nicht die geringste Erinnerung daran, es getan zu haben. 
Schade, dass ich dabei abgestorben bin, wäre bestimmt noch spannend geworden ... 

Das Kind hat den Schatz gleich in seine Erinnerungsschachtel gezerrt ... nun ist die Schachtel auch Pop-Up! ... vor allem Up, der Deckel ... 

Tag Drei der neuen Schulrechnung

Da Tag 1 und 2 durchaus zufriedenstellend verliefen, hat sich das Kind auch an Tag 3 bereit erklärt zur Schule zu gehen und das sogar gern und mit der Zusage dies auch gerne weiterhin an jedem dafür vorgesehenen Tag zu tun.

Da ich es heute Morgen aufgegeben habe besonders nett und einfühlsam zum Kind zu sein, sondern die gewohnte Rabenmutter raushängen ließ, verlief sein Abzug sogar fröhlich beschwingt ... 

Der Klassenlehrer wird auch vom Kind als nett empfunden, die Französischlehrerin hingegen ist doof ... zum Glück bestätigt sie aber alle meine Vorteile: Lehrkräfte für Französisch sind immer weiblich. 
Die Kunstlehrerin hingegen ist cool ... die kaut Kaugimmi und sie dürfen beim "Malen" Musik via Kopfhörer vom MP3-Player hören. 
Der Englischlehrer ist krank und wird sportlich nett vertreten. 
Frau Biolehrerin ist O.K. und fällt nicht weiter auf und stört nicht. 

Heute finden wir heraus, wie es mit Frau Ethik und Herrn Physik, Frau Religion und Frau Geologie steht. 

Und morgen wird es dann richtig spannend, weil dann wird geklärt, ob es Frau Chemie richtig krachen lässt und Frau Geschichte im Anschluß für die nötige Entspannung sorgt.

Hach! Schule kann so spannend sein!

Montag, 15. August 2011

Wääääbung! ...

... frische Farben 

in der



Wie eiskalt ...

 ... sind meine Ärmchen!


Die für heute angekündigten T-Shirttemperaturen stehen wohl noch irgendwo im Stau ... Rückreiseverkehr ... ja, in der U-Bahn-Fersehzeitung stand: Der Sommer kommt zurück nach Berlin. 

U-Bahn fahren bildet ... ach nee, b.z.est oder kurier.t

Trotz großer Vorfreude ...

... war der Weg, den der kleine Mann heute Morgen antrat, kein leichter ...

Der erste Tag in der neuen Schule. Lang herbeigesehnt. Steht er dann aber plötzlich und unerwartet vor einem, ist er auf einmal ganz groß und schrecklich. 


Den ersten Gang dorthin haben wir noch gemeinsam gemeistert ... jeder gruselte sich still ... ich vor dem U-Bahn fahren ... der kleine Mann vor dem Neuen. 
In der Schule angekommen, verschwand das Kind im Klassenzimmer, suchte sich ein Plätzchen und starrte, wie alle anderen, gebannt nach vorne und harrte der Dinge, die da irgendwann kommen sollten. 
Fazinierend fand ich, dass keins der Kinder das Klassenzimmer wieder verlassen hat. Einmal gesetzt, rührte sich keiner mehr. 
Vor dem Klassenzimmer standen fünf bis sechs Eltern dumm herum und schauten hinein, wo keiner herausschaute. Putzig! 
Putzig fand ich auch die "Fleischbeschau", die stattfand. Die älteren Schüler schlichen scharenweise an den beiden Klassenräumen der Neuen vorbei und riskierten einen kritischen Blick. Besonders die vorbeischlendernden Mädels schütteltend mehr als einmal verneinend den Kopf. Ob es nun an der Auswahl der anwesenden Jungen oder an der Minderbesetzung der Mädel ... nur jeweils fünf Mädchen bei einer Klassenstärke von dreizig Kindern ... lag, konnte ich leider nicht herausfinden. Obwohl es mich schon brennend interessiert hat.

Um kurz vor Acht eilte dann der Klassenlehrer forschen Schrittes und mit diversen munteren Sprüchen auf den Lippen herbei. Ich glaube, den finde ich nett. Nett im positiven Sinne und nicht mit spitz nach oben gezogenen Mundwinkeln. Mit dem kanns lustig werden. 

Mit diesen positiven Aussichten suchte ich mir die nächste U-Bahn und ließ mich nach Hause fahren ... ooooohmmmm ... völlig entspannt ... nur keine Panik ... 
Nun muss ich noch bis halb vier leiden, um zu erfahren, wie alles so ist ... ääähhh ... war und wie sehr mein armes Kind gelitten hat ... inzwischen ist es wahrscheinlich quietschvergnügt und verschwendet keinen Gedanken an mich ... gut so!

Donnerstag, 11. August 2011

Ja, die Sache mit der Haut, ...

... darüber wollte ich schon lange mal wieder etwas schreiben, aber immer wenn ich diesen Plan fasste, wurde die Haut, die eigentlich besser ist, umgehend schlechter. Also erschien es mir als schlechtes Zeichen darüber zu schreiben. Was natürlich eigentlich Quatsch ist, aber trotzdem ... aber heute tu ich es.

Seit ungefähr sieben Wochen benutze ich nichts mehr von dem Scheiß den Sachen, die mir die Ärztin verschrieben hat. Ausführliche Selbstversuche am lebenden Objekt, also mir, haben mir, ja, ich bin zugegebenermaßen nicht objektiv, gezeigt, dass das alles nichts nutzt, sondern die Sache eher noch schlimmer macht. Ist ja auch nicht so einfach eine Rosacea, eine Dermatitis und eine Photosensibilität zu behandeln. Gerade die Photosensibilität macht das Einsetzen von irgendwelchen Medikamenten ziemlich schwierig.

Vor ungefähr sieben Wochen entdeckte ich dann bei der Pflegeserie, die ich jetzt gegen meine überempfindliche Haut nehme und ganz gut vertrage, ein Produkt, das mich neugierig machte und mir neue Hoffnung schenkte ... Hoffnung schenken ist bei so schlechter Haut, wie meine zu der Zeit war, auch nicht schwer ...
Erst zögerte ich noch, denn von der Zusammensetzung ist es eigentlich genau das, was man bei einer Rosacea nicht nehmen soll ... ein Öl in Wassergemisch und kein Wasser in Ölgemisch, also eigentlich zu fett ...

Ich habe es trotzdem versucht und bin begeistert. Von schöner Haut bin ich zwar Lichtjahre entfernt, aber ich fülle mich wesentlich besser in meinem Gesicht. Das Jucken, das Schuppen, die Pusteln und Pickel sind wesentlich besser geworden. Was ganz wunderbar ist, ist der Umstand, dass die regelmäßigen Feuerstürme, die durch mein Gesicht tobten, vorbei sind. Die gibt es nur noch, wenn ich Trottel die falsche Creme greife ... kann nicht mehr passieren, alle Altlasten sind inzwischen entsorgt ... oder ich für drei Minuten auf den Balkon gehen und vergessen haben den Sonneschutz aufzutragen ... ja, es braucht nur drei Minuten ohne wirklich direkte Sonneneinstrahlung und mein Gesicht wird rotglühend und pustelig

In Sachen Haut ist es nach wie vor schwierig und es sind Fingerspitzengefühl und Samthandschuhe gefragt, aber es lässt sich leichter leben ... und mit ein bisschen Make up lässt sich inzwischen einiges kaschieren, ohne nachher wie eine angemalte Hökerlandschaft auszusehen ... ich muss sausen, die Arbeit ruft.

Mittwoch, 10. August 2011

Die Reifeprüfung ...

... des heutigen Tages hat ergeben, dass hier ...


... da ...


... und auch dort ...


... mit zunehmender Röte zu rechnen ist. 

Das ist auch gut so, denn langsam weiß ich nicht mehr, wie ich die Äste der Tomatenpflanzen stützen soll. Zu viel Last an zu dünnen Ärmchen Zweigen. Diese Tomatensorte ist ganz eindeutig eine Fehlkonstruktionzüchtung, auch wenn sie sehr hübsch und lecker ist.

Die Chilies verweile immer noch in der Farbstufe im Reifegrad Lila.


Dafür werden sie aber immer zahlreicher ...


... und haben, obwohl sie ihre Blätter schon zahlreich verlieren ... wer braucht schon Blätter? ... , haben sie das Blühen und Früchte ansetzen noch nicht eingestellt.
Die Schärfe der der Chilies muss sich der geneigte Leser heute mal vorstellen, denn die Kamera hat ihre Schärfe heute ganz woanders gesucht und gefunden ... dabei ist das Haus im Hintergrund wirklich nicht scharf schön.

Desweiten ist zur Reifeprüfung angetreten: Die Bohne ...


Die Bohne blüht gar liebreizend, ist aber von ihrer eigentlichen Gestalt und Reife noch meilenweit entfernt ... aber es drängt sie ja auch niemand. 
Mich dagegen drängt das Leben und darum entschwinde ich wieder von hier ... außerdem ist mir kalt, aber ich bin selbst schuld ... was renne ich bei 10° nur mit einem T-Shirt auf den Balkon und mache in epischer Breite Bilder. Da kann man nur frieren ...

Dienstag, 9. August 2011

Ich hatte es ja versprochen ...

... oder vielleicht sollte ich nach den Resultaten lieber sagen: angedroht, dass ich noch Bilder von der Grünkohljacke im Tragezustand nachreiche, so bald mein begabtes, fachkundig fotografierendes Personal zurück ist ...

... äääähhh ... ja, das Personal ist ja nun zurück, muss aber seine Fähigkeiten unterwegs irgendwo vergessen haben ... denn entweder bin ich unscharf und sehe aus wie auf der Flucht ... 


... oder ich bin schlecht angezogen und alles zippelt irgendwo rum und keiner sagt was und knipst bloß...


... naja, wie im richtigen Leben eben. 

Dafür kann ich den Beweis antreten, dass ich eine Erzschlampe bin und immer noch keine Schlaufen für den Gürtel produziert und angenäht habe, ...


... andererseits ist die Art der Verwahrung des Gürtels bei Nichttragen auch nicht so schlecht.

Immerhin war der Fototermin dahin gehend gut, dass ich mich entschlossen haben, die fünf Kilo, die ich in den letzten Jahren zugenommen habe, zu behalten ... glaube ich jedenfalls ... heute mal ... bis auf weiteres ...

Endlich ist es mir gelungen ...

... einen "Zerberus" in der Schönfärberei abzustauben ;o). 


Wie schön, dass auch mal alles zusammenpasst ... ich kann, darf und will stricken. Ist ja nicht immer alles so perfekt *g*

Dann habe ich dem "Goldwäscher" für den kleinen Mann wieder auf die Nadeln geholfen. 


Und auch wenn das Muster ein bisschen danach aussieht, als würde ständig eine Krähe übers Strickzeug rennen, mag ich den Zopf so ganz gerne. 
Ich könnte mich ja auch entscheiden und den Zopf einfach nur eine recht, eine links stricken. Oder die rechten Maschen in jeder Reihe verschränken, aber ich bleibe lieber bei dem Wechsel: eine Reihe einfache rechte Maschen und eine Reihe verschränkte rechte Maschen. 
Einfach schon aus dem Grund weil ich mir nie merken kann, was gerade dran ist ... verschränken? ... nicht verschränken? Strickabenteuer pur!


Eher langweilig, aber immer wieder nett: Ein Sack!


Wenn jetzt noch jemand Lavendel kaufen gehen würde ... eigentlich eine prima Kinderarbeit ... , könnte ich die Säcke auch befüllen.

Montag, 8. August 2011

Ja, doch ...

... ich lebe noch, wenn auch gerade wenig mitteilsam, 
dafür aber wie montags immer wäääärbefreudig!

Also los! Zack! Zack!

Ab in die 



Donnerstag, 4. August 2011

Aufruhr im Strickkörbchen!

Ja, im Donnerstags Strickkörbchen herrscht Aufruhr oder besser gesagt gäääääähnende Leere.

Die angefangene Socke fürs Kind habe ich wieder aufgezogen. Irgendwie mochte ich das gewählte Muster dann doch nicht zwei Socken lang stricken müssen. Mir ist aber noch nichts anderes eingefallen und alles neu angefangene, habe ich wieder aufgezogen. 

Naja, nichts Neues, dass mich nach der Fertigstellung eines größeren Strickstücks die Sinnkrise überkommt. Wird schon wieder. 

Nachher kommen die Männer vom Jagen und Sammeln wieder nach Hause. Entgegen ihres normalerweise üblichen Verhaltens immer früher als geplant nach Hause zu kommen, haben sie dieses Mal um einen Tag verlängert. Die Ostsee war einfach zu verlockend. So was! 

Ich werde jetzt noch einen letzten Blick auf Sauberkeit und Ordnung, ja, wenn die Männer nicht zu Hause sind, macht sogar putzen und aufräumen halbwegs Sinn und Spaß, weils deutlich länger hält, werfen, den roten Teppich ausrollen und mich dann auf den Weg zu den Tiefen meines Arbeitsplatzes machen ... hey, cool! Sollte demnächst, also heute Nachmittag oder so, wieder tagelanger Dauerregen einsetzen, ist erstens mein Regencape wieder da und zweitens könnte ich, wenn ich wollte, das Auto benutzen, um halbwegs trocknen Fusses zur Arbeit zu kommen ... ist ja doch ganz schön, wenn die Männer wieder da sind ... ;O)

Montag, 1. August 2011

Frisch von der Leine, ...

... noch leicht feucht hinter den Ohren, aber bereits in die 


gezogen!

 
Frische Fische ... ääähhh ... Stränge natürlich!

Warum ...

... schläft es sich eigentlich an manchen Tagen nach dem Weckerklingeln deutlich besser als vor dem Weckerklingeln?