Mittwoch, 28. September 2011

Doof ist, ...

... wenn man bis abends um zehn arbeiten muss.

Noch döofer ist, wenn man dann seine Lesebrille auf Arbeit liegen lässt.

Glück ist, dass ich jetzt schon wieder zu ihr darf. War die Trennung doch nur sehr kurz und die Arme, die jetzt den Monitor auf die Richtige Entfernung halten, damit ich was lesen kann, können entspannen.

Dienstag, 27. September 2011

Neulich ...

... brach sich eine meiner Chilipflanzen beim Sturz vom Fensterbrett, der doofer Wind hatte sie einfach geschupst, ein Ärmchen. Da dieses Ärmchen noch gebraucht wurde, weil fruchttragend, habe ich mir meine weiße Schwesterntracht mit dem roten Kreuz auf der Brust angezogen und das Ärmchen geschient. Siehe da:




Das schien am Anfang auch ganz vielversprechend. Die leicht welken Blätter erholten sich und das Ärmchen streckte weiterhin tapfer seine Früchte in die Luft. 
Nun habe ich diesen Teil der Chiliplantage hineingeholt, weil es mir schien, dass es den armen Chilis nachts draußen zu kalt ist und sie dort wohl nie zur Reife kommen. 
Der Großteil ist mit dieser Tat auch zufrieden und schreitet langsam zur Reife ... 


... ein anderer Teil treibt neu aus und produziert neue niedliche Blüten und ist zu allem Überfluß einfach hübsch anzusehen. Eine Bereicherung des Innenraums. 

Nur das geschiente Ärmchen ist über diesem Umzug gar nicht froh und lässt nun alles hängen ...
 


... aber Nörgler gibt es ja überall.

Neben den Nörglern gibt es auch noch die ewig Unentschlossenen ...


... auf der einen Seite sind sie reif und auf der anderen sehen sie aus wie frisch nach der Blüte.

Ich miet mir ein Dixiklo ...

... und ziehe es hinter mir her. Dann bin ich trotz anhaltender Durchfälle frei und unabhängig ... außer von meinem Dixiklo. 

Scheiß Stress! Scheiß Püche!

Außerdem sei noch bemerkt: 
Wer seine Miete mindert, aus welchen Gründen auch immer, sollte bedenken, dass immer mehr Vermieter eine Bescheinigung über die pünktliche und vollständige Zahlung der Miete vom vorigen Vermieter verlangen.
Wir haben uns gegen eine Mietminderung und für ein weißes Füßchen bei den Mietzahlungen entschieden. Ist fürs weitere Leben hoffentlich die bessere Variante ... nein, etwas Neues oder Änderung oder Besserung sind noch nicht in Sicht. 

Sonntag, 25. September 2011

Hier ist das Leben gerade ein bisschen blöd und zäh ...

... mit der Bar unter uns, den sonstigen Nachbarn um uns herum und der Hausverwaltung als Sahnehäubchen obendrauf. Das macht mich ein wenig still, unfroh und wenig wollig produktiv.

Trotzdem gibt es das eine oder andere zu zeigen. Zu erst einmal den, in Co-Produktion mit dem kleinen Mann, gewebten Schal:


Der Untergrund ist etwas ungünstig gewählt, aber das passt zum Gemütszustand. An dem Schal, der immerhin stolze 125cm lang und 20cm breit ist, müssen noch die Fäden versteckt und der Anfang und das Ende gesichert werden ... schon seit mindestens einer Woche. So lange liegt das Teil schon fertig ... also fast fertig hier herum.
Gegens Augenweh gibt es noch ein Bild von näher dran ...


Dem großen Mann gefällt der Schal richtig gut ... nur ist er für ihn viiiiiel zu kurz ... vielleicht können wir ja seinen Hals ein wenig strecken, dann klappt es auch mit dem Schal. 
Immerhin sind 97g handgesponnene Garne im Schal verschwunden.
 
Wegen Ideenlosigkeit, aber um wenigstens die Hände zu beschäftigen, habe ich mir den ganz rechten Strang von diesem Bild ...


... gegriffen und häkle nun muntere Vierecke.


Erst schwebte mir eine waghalsige Tuchkonstruktion vor, aber mein Hirn ist zu sehr mit anderen Dingen beschäftig, um wirklich einfallsreich zu sein. Also häkle ich lauter muntere Vierecke, füge diese irgendwann zusammen und habe einen Schal. So einfach kann das Leben sein.

Dann lümmelt noch ein angefangener Handschuh auf den Nadeln herum.


Ob es Faust- oder Fingerhandschuhe werden, steht noch in den Sterne. Und ob es überhaupt wird auch. Noch bin ich nämlich trotz dreifachen Ribbelns noch immer nicht zufrieden damit und nicht entschlossen es wirklich so zu Ende zu bringen. Das Leben kann so schwer sein.

Mittwoch, 21. September 2011

Extrabreit, wollig und fast unendlich ...

... was ist das?


Der gestern Abend von den Nadeln entlassene "Zerberus" für den großen Mann. 

Beim nächsten Paar Socken, das ich für ihn stricke, muss ich ein langes Nadelspiel rauskramen. In der Hoffnung, dass sich dann die Nadelenden nicht dauernd im Gestrick verfangen. Bei 20 Maschen pro Nadel pieksen sich die kurzen Nadeln bei mir immer in das schon Gestrickte und bremsen mich so. Irgendwie lästig ... sowohl das Gepiekse, wie auch die 20 Maschen ... 

Ich mag den "Zerberus" total gerne und darum gibt es auch noch mehr Bild ...

... und noch eins ...


... ich liebe die unterschiedlichen Schattierungen. 

Der große Mann murmelte vorhin, als ich ihm die Socken in die Hand drückte: "Danke, schöne blaue Socken." Ööööhmmm ... ja ... so unterschiedlich können doch die Betrachtungsweisen von Farben sein. Ich weiß schon, warum ich mit ihm nicht über Farben rede.

Sockenfakten:
  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht: 88g
  • SoWo "Zerberus" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den schön spitzen, vernickelten NS 2,5 von Knit Pro
  • Muster: immer geradeaus rechts der Ferse folgend
Und zum Schluss noch den Sockenkuss: 

Montag, 19. September 2011

Nachdem ich den Drucker bezwungen habe, ...

... war es ein Leichtes ein paar frische Schafe Stränge in die 


zu treiben legen ...


Man reiche mir ...

... einen Hammer! Einen gaaaaanz groooooßen Hammer! 

Mein Drucker verlangt nach Streicheleinheiten!

Schon seit Donnerstagabend fertig ...

... sind die Goldwäschersocken für den kleinen Mann.


Es hat sich nur niemand gefunden, der sie fächerförmig oder ...


... serviettenringmäßig anordnet und fotografiert. 

Wie man sieht ... nee, nicht wirklich, also noch ein Bild ...


... also, wie man sieht, habe ich noch ein weiteres Mal geribbelt und die Socken nun doch ohne jegliches Muster produziert. Mit Muster wurden die Socken leider viel zu eng und mir fehlte die Lust all die verschränkten Maschen noch mal mit mehr Maschen zu stricken. Dem kleinen Mann ist es sowieso egal. Hauptsache Socken.

Sockenfakten:
  • Gr. 39,5
  • Gewicht 68g
  • SoWo "Goldwäscher" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit dem guten, alten Alunadelspiel
  • Muster: ganz unauffällig keins

Donnerstag, 15. September 2011

Statt Wollhaufen ...

... ääähhhh ... Strickkörbchen am Donnerstag, gibt es heute Saftorangenhain auf der Fensterbank.


Saftorangen gibt es immer noch nicht, aber die Höhe hat sich deutlich erhöht ... wie gut, dass wir im Altbau wohnen *prust*

Mittwoch, 14. September 2011

Liebe gute Fee,

falls du mal hier vorbei kommst und noch Kapazitäten frei hast, dann hätte ich gerne:

Neue Haut für mein Gesicht ... muss gar nicht frisch und faltenfrei sein, aber bitte ohne Rosacea, Periorale Dermatitis und ohne Photosensibilität. 

Eine neue Wohnung.  Auch die muss nicht frisch und faltenfrei sein, aber ohne Bar/Kneipe und sonstige blöde Nachbarn.

Den dritten Wunsch, den habe ich mir noch auf. Man weiß ja nie ... 

W w ...

... ein Schelm wer dabei an abnehmen denkt. 

Nee, das heißt natürlich: Wir weben neuerdings.


Das "Wir" bezeichnet eine Co-Produktion zwischen dem kleinen Mann und mir ... ich darf die ganzen ungeliebten Sklavenarbeiten, wie z.B. die Kette aufziehen, verrichten und der Herr webt ganz entspannt.

Ein bisschen müssen wir noch, dann können wir das erste Objekt, das wahrscheinlich zu rein gar nichts zu gebrauchen ist, präsentieren.

Dienstag, 13. September 2011

Eben war ein junger, dynamischer Mensch ...

... von der Hausverwaltung da. Wegen des Lärms von unten. 

Er hätte uns einen Brief geschrieben, ob wir den bekommen hätten, fragte er als erstes.

Nee, haben wir nicht, aber macht ja nichts. Nun war er ja da. 

Er dann fragte uns, ob wir denn vielleicht auch Email hätten und damit umgehen könnten, weil dann könnte er ja beim nächsten Mal eine Mail schicken.

Nee, Email können wir noch nicht. Wir sind schon so alt, dass wir uns noch via Rauchzeichen verständigen ... also wirklich. Bloß weil man nachts schlafen will, ist man ja nicht völlig senil. 

Höh! Die Androhung einer Klage seitens unseres Anwalts scheint zumindest irgendjemanden in der  Hausverwaltung geweckt zu haben ... ob es was ändert, wird sich zeigen.

Ich spinne ...

... mich derzeit einmal quer durch den Schafstall.


Von links nach rechts haben sich folgende Schafe aufgestellt:

Finnisches Schaf in Schwarz, was meiner Meinung nach eher ein ganz dunkles Braun ist
Finnisches Schaf in Grau
Merino/Nylonmischung 70/30 in handgefärbt dezent bunt

Hier zur besseren Ansicht noch mal näher dran.


Die finnische Wolle ist einfach wunderbar. Lässt sich toll spinnen, ist erstaunlich weich und zart glänzend. Nach dem Entspannungsbad plüstert sie sich beim Trocknen richtig auf und wird schön fluffig.

Im Moment tummeln sich ein paar Fasern  Mashamwolle auf dem Rad. Die sind schon ziemlich rustikal, aber vielleicht entpuppen sie sich am Ende als wahres Schätzchen. Das Spinnen ist auf jeden Fall spannend. Es versteckt verstecken sich unglaublicher Dreck unglaubliche Schätze zwischen den Fasern.

Montag, 12. September 2011

Wer bung!

Frisch & bunt!

In der 



Wegen des Pabstbesuches ...

... nächste Woche haben sie den Sportplatz gesperrt und das Fußballtraining des kleinen Mannes fällt aus.

Das finde ich ziemlich abwegig. Zum Einen weil der Platz so gar nicht auf der päbstlichen Reiseroute liegt und zum Anderen frage ich mich:

Was macht der Pabst auf dem Sportplatz?

Brrruuuuuuummmmmmmmm ...


Hier hält sich die gute noch ein wenig bedeckt, aber ich habe endlich die Bienen beim Bummeln durch meine Basilikumblüten erwischt ...



Hier ist Frau Biene kurz vor dem Motorschaden ... sieht jedenfalls so aus und so hat sie auch gebrummt.



Hier ist sie einfach nur nett und adrett.



Und hier gibt es einen letzten, tiefen Schluck aus der Blüte.

Ich wüsste zu gern welchen Honig sie mit den Basilikumblüten aromatisieren ... davon hätte ich gerne ein Gläschen.

Sonntag, 11. September 2011

Wo fange ich an?

Es bleibt ja eine Menge liegen, wenn einen die Rüsselpest danieder rafft. Nicht nur im richtigen Leben, nein , auch hier im Blog ... ich glaube, ich fange mit was Fertigem an.

Mit was ganz ungewöhnlich Fertigem ... mit Socken:




















Die Socken aus der SoWo "Fresh Fesch" sind schon ein paar Tage fertig und immer wieder von rechts nach links und wieder zurück geschoben worden bis sich heute endlich jemand erbarmt hat und sich ein Bild oder auch mehrere von ihnen gemacht hat ... zwischendurch erwog ich schon sie mir um den Hals zu wickeln mit ein paar warmen Kartoffeln drin.
So Socken mit Rippenmuster sehen ja ungefüllt immer irgendwie merkwürdig arm schlank aus.

Sockenfakten:

  • Gr. 38
  • Gewicht: 86g
  • 6fach-SoWo aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den vernickelten von Knit Pro NS 3
  • Muster: 3 re, 3 li

Montag, 5. September 2011

Monday, Monday

... ja. doch ... schon wieder ...

Zuwachs in der 



Ich höre Stimmen und Gepolter ...

... und das spätabends und Nachts und das kommt so:

In den Laden unter uns, der die dreizehn Jahre, die wir hier wohnen und lange davor auch schon, immer ein Friseurgeschäft war, ist eine Bar eingezogen. Eine Bar mit jungen, dynamischen, kaum deutsch sprechenden Menschen aus dem fernen Amerika.
Die jungen und dynamischen Menschen aus fernen Ländern haben zwei Monate den Laden renoviert. Natürlich auch nur spätabends und nachts. Die Renovierung brauchte folgendes Ergebnis: An den Wänden das pure, löchrige Mauerwerk, der Fußboden der blanke Estrich, aber oben die Stuckdecke, die haben sie hübsch rosa gestrichen. Was heißt: in dem Laden gibt es nicht die geringste Schallisolierung. Wir oben drüber hören so gut wie alles und werden auch noch eingeräuchert, weil der Rauch durch irgendwelche Löcher zu uns nach oben zieht. 
Am Rande sei noch erwähnt, dass sie unter die Linde, die genau vor meinem Fenster steht, eine Bank gebaut haben. Eine Bank auf der nun immer ganz viele Menschen mit Bierflaschen in der einen und Zigarette in der anderen Hand sitzen und laut schwatzen und blöde lachen. Abends kann ich kein Fenster mehr öffnen, weil es a) nach Qualm stinkt und b) zu laut ist. Zu laut ist es aber auch mit Fenster zu, denn meine Altbausfenster haben zum Teil nur eine Einfachverglasung.

Am Freitag war nun Eröffnung und auch die Tage darauf wurde der Laden natürlich abends geöffnet. Zur Freude aller Hausbewohner haben sie ihre alte Kloschlüssel, die sie noch ganz schnell in letzter Minute gegen eine neue ausgetauscht haben, ins Treppenhaus gestellt. Naja, wenigstens mal was wovon alle im haus etwas haben ... riecht gut.

Mit den Polizisten, der für uns zuständigen Wache, haben wir an diesem Wochenende und davor auch schon, so etwas wie eine tiefe Freundschaft geschlossen, aber wirklich helfen können sie uns nicht. 
Die da unten können eigentlich machen, was sie wollen. Wir sind in der Beweisnot und Lärm lässt sich schlecht beweisen. Zumal die natürlich automatisch leiser werden, wenn sie die Polizei sehen. Außerdem reicht es nicht, wenn wir diesen Beweis der Ruhestörung einmal antreten. Nein, das müssen wir des öfteren.

Ich habe es gerade ziemlich dicke. Fühle mich verraten und verkauft. Keiner kann einem wirklich helfen und die Verursacher machen sich ein schönes Leben. Selbst das Einschalten eines Anwaltes, was wir schon recht früh getan haben, erleichtert das Leben nicht wirklich, weil ... ja, weil halt unsere Paragraphen so sind, wie sie sind ... und nicht nur im Zweifel für den Angeklagten.

Schade, dass bezahlbare Wohnungen nicht in Pflüghöhe auf Bäumen wachsen.

Ich werde mich wohl noch eine Weile mit meinen neuen Freunden mit Namen Ohropax vergnügen dürfen, um überhaupt zur Ruhe zu kommen. Jetzt werde ich versuchen zu ergründen, ob ich die da unten nicht wegen Körperverletzung oder Einschränkung meiner persönlichen Rechte oder wie das heißt, anzeigen kann. Denn auch ohne Schläge oder sonstige körperliche Gewalt, empfinde ich diesen Zustand als Körperverletzung und mir geht es ziemlich mies.

Es sei auch noch erwähnt: Wir haben mit den jungen, dynamischen Menschen gesprochen. Nett und verträglich ... nur leider haben die sich als  ... äääähhhhmmmm ... vorsichtig ausgedrückt: leicht unglaubwürdig entpuppt. Ich jedenfalls rede kein einziges Wort mehr mit denen.

Sonntag, 4. September 2011

Von der Liebe und anderen Dingen

Ich hatte mich verliebt. Schwer verliebt ... in ein paar Spinnfasern mit klangvollen Name: Islandwolle "Polarfuchs". Wunderschön hellgrau und kuschelweich sollten sie laut Beschreibung sein. Ich überlegte lange Zeit hin und her. Schaute sie mir immer wieder an, aber ich blieb standhaft. Irgendwann konnte ich dann doch nicht mehr widerstehen und bestellte mir einen klitzekleinen Faserberg für ein weiteres Strickjäckchen oder so. 

Als die Fasern hier ankamen, fiel die Verliebtheit ganz spontan von mir ab. Die Faser sind weder grau noch kuschelweich. Dafür hängt aber der Geruch von mindestens einer ganzen äußerst streng riechenden
Schafherde drin ... Natur pur in großer Dosis. 
Nun wird der geneigte Leser sagen: Schicke es zurück! Klar, würde das gehen, aber auch in diesem Fall stehen der Aufwand und die Kosten fürs Zurückschicken in keinem vernünftigen Verhältnis zum Kaufpreis. Und darum habe ich mich hingesetzt und angefangen die Fasern zu verspinnen. 


Und siehe da: Ich verliebe mich mit jeder versponnenen Faser ein bisschen mehr. 

Versponnen sind die Fasern tatsächlich ziemlich weich und irgendwie hat das fertige Garn was. Die Farbe finde ich allerdings immer noch sehr zweifelhaft. Dagegen habe ich mir jetzt noch ein paar Fasern in Schwarz und hoffentlich tatsächlich Grau bestellt und will das Ganze dann irgendwie zusammen verarbeiten ... irgendwas Richtung Jaquard oder Norweger oder so.

Spinnfasermäßig habe ich somit ein glückliches Ende zu vermelden. 

Meine Tomaten auf dem Balkon haben auch ein glückliches Ende genommen. 

Wegen akuter Astschwäche der Tomatenpflanzen habe ich gestern alle Tomaten gepflückt und die Pflanzen entsorgt.

Ich finde mir ist ein wundervolles Tomatenstilleben gelungen.

Nun wird unser Wasserverbrauch beträchtlich sinken und ich habe wieder mehr Zeit, weil ich nicht ständig Wasser schleppen muss ... elende Plackerei der Landwirtschaft.

Dann wollte ich euch noch zeigen wie verliebt die Bienen nach wie vor in meinen Basilikum sind.


Wollte aber nicht gelingen. Keine einzige Biene ist auf dem Bild zu sehen, aber Basilikumblüten in der Abendsonne ohne Bienen sind ja auch ganz hübsch anzusehen.

Donnerstag, 1. September 2011

Der Strickhaufen am Donnerstag


Anders als mit Haufen kann man das, was sich da in der Ecke rumdrückt, nicht bezeichnen. 
Stricken ist gerade nicht meins. Nichts will so, wie ich es will. Und nichts findet Gnade vor meinen Augen und somit wird auch nichts fertig. 

Außerdem schmerzen nach kurzer Zeit des Strickens immer noch meine Handgelenke und der Schmerz zieht fröhlich in die Arme und Finger ... 

Gestern Abend habe ich mir, nach dem ich mit ribbeln des begonnenen Tuches ...


... fertig war ... ich glaube, ich bin auch eine der wenigen Menschen, die es schafft die Wolle schon beim Stricken an zu filzen ...



... beim linken Knäuel ist der äußere Rand schon ganz filzig vom vielen ribbeln ...

...jedenfalls habe ich mir gestern Abend die angefangene Socke von rechts oben aus dem Strickhaufen gezerrt und es immerhin schon über die Ferse geschafft.


Ist aber auch nicht ganz so schwer. Es ist eine 6fach-SoWo und die strickt sich ja bekannterweise schneller. Und weil ich die Farben so schön "fresh fesch" finde, gibt es noch ein Bild.