Montag, 31. Oktober 2011

Aufgefüllt!

Da!

Die 



Weisheit des Tages 31102011

Wenn man eine Hose anziehen kann und auch zu bekommt, heißt das noch lange nicht, dass sie passt ...

... alles mit der Hose hoch quetschen ist auch ein Art zu mehr Oberweite zu gelangen ... 

Samstag, 29. Oktober 2011

Ich habe meinem Kissen ...

... eine Jacke gestrickt ... quasi ... sozusagen ...


Hier berichtete ich ja, dass ich mir eine Kreisjacke stricken wollte und äußerte auch meine Bedenken. Vielleicht habe ich es herbeigedacht, vielleicht bin ich auch für solche Sachen nicht geschaffen, aber egal wie: Mir wollte das runde Jackenteil nicht passen. Viel zu viel Wollwurst im Nacken, dafür spannt es im Kreuz und würde an den Ärmel ziehen, wenn es welche geben würde. 

Da saß ich nun mit meinem Kreis und war ganz traurig, weil ribbeln ging nicht mehr. Ich blöde Kuh hatte schon ganz viele Fäden gekappt und vernäht und in einem Anfall von Schwachsinn schon alles recht hübsch gemacht ... "Haste nachher nicht so viel zu tun.", dachte es in mir ... wenn ich den Denker erwische ...

Traurig war ich vorallen Dingen, weil es alles hanggesponnene Garne sind, die ich da verarbeitet habe. Tja, und dann blinzelte mir das große Bodenkissen zu und wisperte: "He, guck mal! Ich bin schon ganz schäbig und könnte eine neue Jacke vertragen." 
Dem Kissen passt die Jacke perfekt und da es keine Arme hat, habe ich die ürsprünglichen Armlöcher kurz entschlossen und ganz elegant zu genäht.


Wenn ich Fräulein Pingel in den Urlaub schicke, bin damit höchst zufrieden.

Nun braucht das Ganze noch ein Rückteil ...


... weil ganz rum reicht die Jacke nicht. Dabei hat das Teil schon einen Durchmesser von mehr als einem Meter und zehn ... was sind wir rund, das Kissen und ich, das wir beide nicht zur Gänze hineinpassen.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Heute Nacht ...

... träumte ich, dass man mir mein Fahrrad geklaut hätte ... Oh, wie war ich traurig und ärgerlich in meinem Traum ... half aber auch nichts. Weg ist weg. Auch im Traum.

Als ich das dem großen Mann erzählt habe, meinte der nur: "Bei deinem Fahrradschloss kein Wunder. Eher ein Wunder, dass dein Rad noch da ist."

Püff ... Männer. 
Ich kam bisher nie auf die Idee, dass jemand Interesse an meinem heißgeliebten, aber schon betagten Holländer haben könnte ... jetzt habe ich mir ein ganz großes, schweres, langes ... reicht ums Fahrrad, mich und eine schlanke Laterne ;o) ... Fahrradschloss gekauft.

Mahlzeit!

Das was ich heute zeigen wollte, hat gestern Abend das Ribbelmonster gefressen ...  die Nadel stecken ihm immer noch kreuz und quer im Hals. So gierig war es.

Wohl bekomms.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Stecken Sie nach, wenn man sie lässt, sonst werden Sie getrennt

Ich hab mich in all den vielen Jahren daran gewöhnt, dass ich beim großen Mann nur ein bestimmte Menge an Gesprächzeit erwerben kann. 

Woran ich mich nie gewöhnen werden kann oder will ... oder so ähnlich ..., ist der Umstand, dass ich nie weiß wie viel Gesprächszeit mir zur Verfügung steht und ich oft mitten im Satz, ohne Vorankündigung, getrennt werde.

Ein Nachstecken wurde von Vorherrein vertraglich ausgeschlossen ... diese Klausel wurde aber in den Tiefen des Kleingedruckten versteckt.

Montag, 24. Oktober 2011

Bimmel ... Bimmel ... Bimmel ...

... ein Fuhre frische Sockenwolle in der 

Konditorei



Also ...

... ich mag ja lieber Limetten- als Zitronensaft. 

Wenn ich mir allerdings den Saft beim Auspressen ins Auge spritze, ist es egal ob Limette oder Zitrone. Beides lässt mich brennend, tränend und rot sehend zurück ...

Irgendwo im weltweiten Netz ...

... las ich, dass man sich am Tag fünf Minuten Auszeit für sich ganz allein nehmen soll und sich selbst in diesen fünf Minuten verwöhnen soll ... eine Tasse Tee trinken oder so.

Mmmmhhh ... im Ansatz sicher keine schlechte Idee, aber als ich eben genauer darüber nachdachte, weil ich es eigentlich mal umsetzen wollte, stellte ich fest: 

Fünf Minuten reichen gar nicht! 

In fünf Minuten habe ich weder meinen Kaffeeeimer geleert, noch mein Sudoku bei zeit.de gelöst.

Dabei fällt mir ein: Kann mir mal jemand verraten, warum das schwere Sudoku bei der Zeit viel einfacher ist als das leichte und mittlere? ... scheint mir jedenfalls so zu sein.

... Kaffeeeimer leer, Sudoku gelöst ... alle drei des heutigen Tages ... nun weiter im Plan A ...

Sonntag, 23. Oktober 2011

Ohren und Mutzen ...

... ja, immer noch ohne Pünktchen, ... passen nicht wirklich zusammen.


Anders lässt es sich wohl nicht erklären, dass ich mit meiner sehr schönen Mutze doch ziemlich bescheuert ausssehe ... obwohl ich ja behaupte, dass ich mit der Mutze wie ein Papst aussehe ...

Aber von hinten und wenn ich das Teil nicht einfach überstülpe, sondern ein klein wenig geschickter aufsetze, sehen wir ganz nett aus.


Jetzt dürft ihr noch einen Blick auf meine zurecht gezupfte, bemutzte Vorderseite werfen ... 


... und dann muss ich auch schon wieder los. Monster(chen) ... Alte, ich sagt dir: Mach das "chen" weg. Ich bin schon groß! ... haben einfach immer was zu tun. Heute muss ich der Alten beratend zur Seite stehen ... die weiß schon seit Tagen nicht was sie stricken soll ... ribbelt immer nur ...

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Kein Schwein ...

... denkt an mich. Keine Sau interessiert sich für mich. Einfach vergessen hat sie mich.


Ich armes, einsames Balkonkastenschwein. 

Nicht mal die Balkontür wollte sie zum Fotografieren aufmachen. Zu kalt. Als Milchglasschwein wollte sie mich präsentieren.


Da habe ich ihr aber was gehustet. Hat geholfen.



Immer noch einsam, aber ein scharfes Schwein.

Montag, 17. Oktober 2011

WuuuuuuuuJaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Kaufe ein B, ein r, ein u, ein u und quetsche ein T zwischen die beiden u's, zum Schluß noch ein s ...


Jahaha, ihr seht richtig! Ich bins B r u T u s, der Einzige und Artige ... Bruhaha ...

Ich habe neue Kleider geschenkt bekommen ... AUA! Alte knuff mich nicht ... also gut dann eben: Ich hab mir neue Kleider zusammen geklaut ... gestern Abend. Eine schicke Mutze, ja, ohne Pünktchen oben drüber und einen knackigen Schal, knackig weil die Wolle "Granny Smith" heißt, die sind total knackig ... meine Zähne haben es schmerzhaft erfahren ... 

Die Alte sagt, ich soll mich beeilen. Nicht so viel reden ... wir müssen arbeiten ... Piff ... mir doch egal, gehen wir ein bisschen später ... Monsterrabatt ... aber bevor sie sauer wird, höre ich auch zu schwatzen und zeig euch ein Bild mit Mutze und Schal.


Äääähmmm ... irgendwie ist mein Blümchen leicht welk und die geklaute Mutze ist ein bisschen lütt, aber die Alte hat mir versprochen eine passendere zu stricken, wenn ich meine Nase nicht ständig in alles hineinstecke und meine langen Finger, was ein Witz, bei mir behalte. 

Ich habs kontrolliert, das mit der Mutze für mich. Angefangen hat sie schon und ...


... irgendwie ist es cool. Sieht ein bisschen wie ein grünes Spinnennetz aus. Ich bin gespannt und ungeduldig und will jetzt meine Mutze ... 

... meinen Schlafsack habe ich ja schon bekommen ... wurde mir unsanft wieder entrissen ... mit der Begründung, dass es kein Schlafsack für Monster wäre, sondern für Handys von Nichten ...

So ein Quatsch und entscheiden kann sie sich auch nicht ... arrrrrrrrrrrrrgggggghhhhhh s i e   z e r r t    a   n     m i    r ... ich muss los ... T s  c    h    ü      s                s

Samstag, 15. Oktober 2011

Den Rest, ...

... der von den Fingehandschuhen übrig blieb, habe ich zu einem Paar Socken verarbeitet. 


So richtig viel gibt es zu ihnen nicht zu sagen ... Socken eben.

Socken mit ein bisschen Muster. Ich habe mal wieder die "Gundel" gestrickt, welche ich immer noch nicht aufgeschrieben habe. Dafür habe ich sie schon wieder abgewandelt. 


Auch hier sieht man nicht wirklich viel, aber ich habe es wenigstens versucht ... ;O).

Sockendaten:
  • Gr. 36/37
  • Gewicht: 81g
  • 6fach-SoWo "Admiral Müller" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den Vernickelten von Knit Pro NS 3
  • Muster: eine "Gundel"variation

Freitag, 14. Oktober 2011

Man sagt, ...

... dass Kind hätte meine Augen geerbt. 
Das stimmt und das ist auch gut so, weil sie sind das Beste an mir.

Man sagt, dass Kind hätte meine Zähne geerbt.
Das stimmt wohl auch, aber das ist nicht gut, denn sie sind das Schlechteste und Teuerste an mir.

Ich hoffe, er hat nur die zu großen Zähne für einen zu kleinen Kiefer und nicht auch noch meine schlechte Zahnsubstanz geeerbt. 
Hätte ich einmal in meinem Leben vorausgeplant und meine Zahnspange aufgehoben, die ich sowieso so gut wie nie getragen habe, könnte wir jetzt eine Menge Geld sparen.

Am Anfang ...

... war der rechte handgesponnene Strang ...


... daraus wurden dann vorübergehend diese Quadrate ...



... und noch eins mehr. Anscheinend nur gehäkelt, um sich wieder aufzulösen und letztendlich als Schlauchschal zu enden.


Die Lösung ist aber irgendwie auch nicht perfekt, aber endgültig. Denn einmal von mir vernähte Fäden haben die Neigung sich nicht wieder auftrennen zu lassen. 

Nicht perfekt ist dieser Schlauchschal, weil er zu kurz ist. Zu kurz um ihn gegen die Kälte auch noch schützend über Ohren und Kopf zu ziehen. Die Wolle nahm auf diese Ansprüche aber keine Rücksicht und war einfach alle.

Hier noch mal ein nicht ganz plattes Bild ... Schaaf war so freundlich und hat sich für Fotoaufnahmen zur Verfügung gestellt ... aber nicht wirklich still gestanden ... und das Licht ... und ach ... und überhaupt ...


Teile des Schal habe ich mit "Jeny's Surprisingly Stretchy Bind-Off " abgekettet, weil ich dachte ein bisschen elastischer wäre ja hübsch und komfortabel. Aber wirklich meins ist es nicht. Die Kante ist zwar elastischer, aber auch viel "unsauberer". Wirkt irgendwie ausgeleiert. Außerdem frisst diese Art des Abkettens ungeheuer viel Wolle. Ich hatte noch die 6fach Länge der Abkettkante als Faden zur Verfügung, was beim gewohnten Abketten locker gereicht hätte, sogar mit großem Rest, und wäre damit nie einmal rundrum gekommen. Ab der Hälfte ungefähr habe ich wie üblich abgekettet.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Große Ereignisse ...

... werfen ihre Schatten voraus.


Na, wer ist es, der hier seinen Schatten voraus wirft?

Na klar, er!


Ups! Entschuldigung! Nicht erwischt, aber nu!


Fast ...


Drachen steigen lassen macht echt ganz viel Spaß! Siehe hier:


... äääähhhh ... hier natürlich ...


Dem Drachen und mir hat es auf jeden Fall ganz viel Spaß gemacht ... dem kleinen Mann natürlich auch .... ehrlich.



Ha! Das muss ich euch noch zeigen:


Hier ist eine Hexe auf ihrem neuen Hochgeschwindigkeitsbesen an uns vorbeigesaust.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ich dreh am Rad ...

ääähhh ... nee, Quatsch! Ich strick im Kreis ... mal wieder ...


... und wieder mit den gleichen Garnen. Es scheint wohl doch ihre Bestimmung zu sein, sich im Kreis drehen zu müssen. Sonst würde ich ja nicht immer wieder dort landen. 

Inzwischen bin ich auch schon eine ganze Ecke weiter, ...


... aber nun zum Stillstand gekommen, weil ich erst einmal über das weitere Schicksal des Teil nachdenken muss. 
Ich mag nämlich eigentlich nicht bis zum bitteren Ende im Kreis stricken, weil dann habe ich hinten im Nacken einen riesigen Lappen, andere würden vielleicht Kragen sagen, zu hängen. Der hängt dann blöd rum, stört in jeder Jacke, die man drüber zieht und macht auch sonst wenig Sinn. 
Nun bin ich auf der Suche nach einer "eleganten" Lösung ihn loszuwerden ... im Moment schwebt mir ein stufiges Abketten vor ... aber irgendwas muss ich vorher noch stricken, damit sich nachher der Rand nicht aufrollt, weil jetzt isser ja nur glatt rechts ... vielleicht kein Vorher, sondern lieber ein häkelndes Nachher? ... schwierig ...

Dienstag, 11. Oktober 2011

Verstrickt

Im Moment scheint eher mich das Leben zu verstricken, als ich ein Stückchen Wolle. 
Aber manchmal trügt der Schein dann doch und es gibt doch mehr Sein als gedacht ... oder so ähnlich.

Soll heißen: Ja, ich stricke noch. 
Ganz leise, dafür aber ziemlich schnell habe ich mir ein paar wärmende Fingerhandschuhe gestrickt. 


Nu aber nicht mehr. Nu ist ihnen mollig warm ...



... und ich finde sie großartig. Es waren meine ersten Fingerhandschuhe und ich konnte keine vernünftige, also für mich passende, Anleitung finden. Darum musste ich ein bisschen rumprobieren und improvisiern und darum sind die beiden Handschuhe auch nicht gleich, aber schön und darum noch ein Bild.

Und bevor ich jetzt die Hände in den Schoss lege, gibt es noch die technischen Daten:

  • Größe: meine ... eine kleine 7 ... mit 12 Maschen pro Nadel begonnen und dann auch 10 Maschen pro Nadel "verjüngt"
  • Gewicht: 60g
  • 6fach-SoWo "Admiral Müller" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den vernickelten von Knit Pro NS 3
  • Muster: Nö.
Jetzt Hände in den Schoss ...


... und Brot backen.

Montag, 10. Oktober 2011

Immer wieder Montags ...

... zieht die Karawane der frisch gefärbten Stränge in die 



Ist das logisch?

Auf der einen Seite regt sich Frau X. über Google Street View auf und lässt sich, also ihren Laden, pixeln.
So weit, so gut. Jeder wie er möchte.

Auf der anderen Seite tritt Frau X. alles über sich und ihren Laden in Wort und Bild und das viel detailgetreuer als es Google möglich ist, in Facebook breit. 
Ääähmmm ... ja ... jeder wie er möchte.

Da komme ich ehrlich gesagt nicht mehr mit und würde lieber wieder bei Facebook spurlos verschwinden, was ja nicht möglich ist, als mein Haus pixeln zu lassen.

Diese Woche ...

habe ich Urlaub. 

Der Tag begann damit, dass ich eine Stunde früher als sonst zur Arbeit fuhr ... schön, wenn man so gebraucht wird. Wenn das Wetter ein wenig schöner gewesen wäre, wäre es ein schöner, bezahlter Ausflug am ersten Urlaubstag gewesen. So wars nur ziemlich nass und frisch.

Nun habe ich mir einen großen Milchkaffee mit Milchschaumgebirge gebaut ... 

die Wollknäuele dienen nur dazu, sich die Tassengröße besser vorstellen zu können

... und werde damit nun den Urlaub oder was auch immer begießen und mein nasses, wallendes an der kühlen Zimmerluft trocknen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Lass Blumen sprechen ...

... alles was irgendwie Rosa ist:










Und nun? Nun: Los! Die Arbeit schreit ruft nach mir, der Drahtesel wartet bereits und scharrt schon ganz aufgeregt mit den Reifen.

Montag, 3. Oktober 2011

Im Frühtau






Damit wären dann schon mal die Spinnweben ...


... hier im Blog beseitigt.

Ansonsten gäbe es von unserem gestrigen Ausflug in den Botanischen Garten noch zu berichten, dass ich dem großen Mann verboten habe die Fleischfressende Pflanze ...


... zu füttern. Ich gestehe: Ich hätte auch gerne gewusst, wie sie funktioniert, aber es reicht ja, wenn andere Menschen blöderweise die armen Goldfische mit "Schrott" füttern.


Damit wir nicht dumm sterben müssen, habe ich die Anleitung der Fleischfressenden Pflanzen mitgebracht.