Dienstag, 31. Januar 2012

Seltener Fund!


Sollten noch mehr dieser wunderschönen Riesenperlen auf meiner Fensterbank sprießen, lasse ich sie mir zur Perlenkette fädeln ...

Montag, 30. Januar 2012

Wääääääärrrrbung!

FrischeFleisch Stränge in den Kühlregalen der 




Während ...

... ich ganz tapfer am Fanschal für den kleinen Mann nadle und langsam in den letzten Zügen ... also beim Stricken des Schals, beim Allgemeinbefinden geht es noch ein Weilchen ... liege, musste ich dann doch den nach Rezept angefangenen Rippenpulli wieder aufribbeln und habe ihn noch einmal neu begonnen.
 

Dieses Mal von Anfang an nach eigenem Rezept.


Ich bin immer noch nicht bei der kompletten Breite angekommen, aber ich gönne mir auch immer nur mal eine Reihe zwischendurch ... der Schal fürs Kind muss fertig werden, damit er den Hals des Kindes, wenn es dann wieder kommt, gegen die bitterböse Kälte wärmen kann.
 

Die Farbe des Garnes lässt sich nicht wirklich einfangen ... nur so ungefähr ...


... irgendwas zwischen Grau und Grün mit ein bisschen Blau ... Ocean nennt sich die Farbe ... im wirklichen Leben würde ich keinen Fuß den Ocean setzen ... viel zu dreckig, aber als Garn ganz in Ordnung ...

Sonntag, 29. Januar 2012

IIIIIIIhhhhhhh!

SCHNEE!


Nicht viel, aber immerhin so viel, dass die Vogelschar am vorderen Buffet ...


... Schlange steht  und wirklich alles da ist, was Rang und Namen hat ...



Am hinteren Buffet ...


... macht sich dagegen langsam Unzufriedenheit ...


... Sorge und Empörung breit, weil der Futtermeister die Trinkanlage noch nicht frei geräumt hat.


Kein Wasser zum Trinken und Baden ... Frechheit! Und das auch noch am Sonntagmorgen, wenn schon die Kirchenglocken läuten.

Gut nur, dass der Futtermeister so viel in den gegenüberliegenden Baum gehangen hat ...


... dann kann man dort wenigstens in "Ruhe" abhängen und die letzten Körner aus den Futterdingern schütteln. 


Trotz Schnee und Kälte ... ja, zugegeben: wir haben eindeutig mehr Kälte, genau -6°, als Schnee ... haben Herr und Frau Elster das bisher leerstehende Nest bezogen ...


... und mit der Renovierung begonnen. Herr Elster ist gerade zum Bauhaus unterwegs und hat die Holde allein zu Haus gelassen ...


... einer muss ja auf die Möbel aufpassen. 


Inzwischen ist die Sonne langsam übers Hausdach klettert, ...


... um mir freundlicherweise beim Bloggen die Füße zu wärmen ...


... ich muss gestehen: mit mäßigem Erfolg.

Fein, wenn die Männer nicht da sind und ich gaaaaaaaanz allein auf die Möbel aufpassen muss. Weniger fein ist der Umstand, dass ich die Möbel ... insbesondere das Bad ... jetzt gaaaaaaanz alleine putzen muss ... schönen Sonntag noch!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Das aktuelle Strickkörbchen 04/12 ...

... ist ganz schön angeschwollen ... 


Der Double-Face-FanSchal für den kleinen ist ein ordentliches Stück gewachsen. Die Einmeter-Marke habe ich leider noch nicht ganz geschafft. Es fehlen noch 5 cm, aber es wird ... irgendwann ...

Die Nemesis-Socke aus den "Mitternachtsspitzen" fristet immer noch ein einsames Dasein ...


... aber schön, ist sie schon.


Das komische Ding über dem Schal in der undefinierbaren Farbe sollte eigentlich ein Japanischer Rippenpulli nach dem Rezept von Frau Isager werden. 

Ich hatte mir in einem Anfall von Schwachsinn und dem festen Willen einfach mal was von Anfang bis Ende nach Anleitung zu stricken, die Anleitung für den Pulli und das Originalgarn als Kit gegönnt. 
Das kam nun gestern auch. Fein! Eigentlich. Denn es kam, wie es kommen musste: Nix passt! Meine Maschenprobe nicht zur angegebenen. Mir fehlen 2 cm, um mit den angegebenen Maschen auf die entsprechende Breite zu kommen. Den Tipp: "Sollte Ihre Maschenprobe zu klein sein, nehmen Sie ein größere Nadelstärke" finde ich wenig hilfreich. Das zarte Garn mit NS 3 zu stricken finde ich gerade richtig. Um in etwa auf die Breite der Maschenprobe zu kommen, müsste ich NS 4 - 4,5 nehmen. Hallo?! Ich will doch kein labberiges Fischernetz stricken. 
Außerdem stimmt die schriftliche Anleitung nicht mit dem Chart und auch nicht mit dem Bild überein. Laut schriftlicher Anleitung starte ich mit sechs Maschen. Wenn ich den Chart und das Bild zu Rate ziehe, muss ich mit mindestens 38 Maschen starten ... sehr seltsam und verwirrend. Zu allem Überfluss ist auch noch dauernd die Rede von einem Schlitz. Ich kann bei dem Pulli nirgends einen Schlitz entdecken ... noch rätselhafter.
Ich habe die Anleitung jetzt erst mal verworfen und stricke meinen eigenen Rippenpulli bzw. Rippenpulliunder. Denn für einen Pulli wird die Wolle wohl nicht reichen, wenn ich doch deutlich mehr Maschen brauche als im Ursprung mal angegeben.

Ansonsten fühle ich mich, als wenn der Kfo (Kieferorthopäde) mir höchst persönlich die Zähne verdrahtet hätte und nicht dem liebreizenden Kind, welches die Prozedur heldenhaft über sich ergehen ließ. Nun braucht er in den nächsten zwei Jahren wenigstens seine Zähne nicht mehr zu suchen. Die sind ja nun fest gebunden. Vielleicht hat das Kind ja nach den zwei Jahren doch noch eine Chance als Vampir durchzustarten, wenn dann die Eckzähne am richtigen Platz sitzen und nicht mehr kurz unter den Augenbrauen hängen ... feine neue Spardose, die wir uns da angeschafft haben ... schöne rote Brackets ...

Mittwoch, 25. Januar 2012

Es ist angerichtet


Nein, nicht die Vögel, aber für die Vögel.


Nette Menschen reichen den Vögeln jeden Tag ihr frisches Futter an.


Die meisten der netten Menschen können selbst kaum noch krauchen oder sind mit fahrbaren Hilfgeräten unterwegs ... allein in unserem Hausflur stehen zwei Rennrollatoren, die zu meiner großen Freude und Beruhigung täglich mehrmals genutzt werden ... 


Es werden aber weder Kosten noch Mühen gespart und nicht nur drumrum gestreut ...


Nein, man dringt bis ins tiefste Dickicht vor und behängt Bäume ... ja, dafür hat man bestimmte Geräte, einem Apfelpflücker ähnlich, nur ohne Sack, dafür mit Haken oder so ähnlich ... und Sträucher.


Die Vögel danken es mit lautem Geschrei und wilden Prügeleien.

Dafür beäugen mich die Nachbar langsam ganz skeptisch und halten mich wohl für ein bisschen bekloppt, eine Außerirdische oder eine Spionin. Ständig laufe ich mit der Kamera rum und  fotografiere von den Fenstern aus seltsame Dinge ...  

... damit es noch seltsamer wird, werde ich mich nachher mich in die Grünanlage vor wagen und dort knipsen ...

Dienstag, 24. Januar 2012

Aus dem Leben

Eichhörnchen, rot, jagt suchend Nüsse auf dem Rasen. 
Katze, schwarz und dick, jagt zielstrebig hinter dem Nüsse suchenden Eichhörnchen hinterher. 
Elster, groß und kräftig, jagt der zielstrebigen dicken, schwarzen Katze, die dem Nüsse suchenden Eichhörnchen folgt, hinterher.

Nun sitzen das Eichhörnchen, rot, die Katze, schwarz und dick und die Elster, groß und kräftig, gemeinsam in einem Baum und belauern sich ... spannend ... wer kann dabei schon arbeiten?

Ich bin ...

... müde.

Mir ist kalt.

Ich habe keine Lust zu gar nichts ... davon aber ganz viel.

Ich will Post ... dumm nur, dass sie die Post, die ich will, noch gar nicht losgeschickt haben.

Außerdem scheint es schon wieder Lichtjahre her zu sein, dass die Sonne geschienen hat, aber ich habe ein bisschen Sonne für uns "konserviert" ... da: 


Toll, jetzt sitzt der Eichehäher direkt vor meiner Nase und die Kamera ist natürlich meilenweit entfernt und nicht greifbar und wenn ich aufstehe, um sie zu holen, macht er sich bestimmt vom Acker Baum ... klar, wech isser.

Äääähh ... weiter im Text ... wo war ich stehen geblieben? Ach ja! Nach dem bedeutungsschweren Bild vom Baum mit dem verlassenem Riesennest, wollte ich euch den Ausblick aus meiner Balkontür zeigen ... ja, nur aus der Balkontür. An dem Tag schien zwar die Sonne, aber ansonsten war es kalt und da mochte ich wenigstens von hinten warm bleiben ... also: Tür auf:


An diesem Ausblick ist eigentlich nichts besonderes, aber wenn man es genauer betrachtet ...


... und sich ein paar Jahre, gerne auch ein paar mehr, also schon zweistellig, zurückdenkt, dann würde der Blick statt auf diesen Weg ...


... gegen eine Mauer, genauer gesagt "Die Mauer" prallen. 

Ja, richtig, wir wohnen jetzt genau an der Grenze zur ehemaligen DDR. Der Mauerbau begann ein bisschen später als die Grundsteinlegung der Häuser hier. Dafür war sie schneller fertig, die Mauer und eher wieder weg.

Montag, 23. Januar 2012

Tatitata,tata,tati ...

... falls es irgendjemandem noch nicht aufgefallen sein sollte:

Heute ist Montag und darum gibt es in der 


Frischlinge ... oder so ähnlich ...


Man reiche mir ...

... eine große Tüte Konzentration und Lust ...


... oder setze mich in einen Raum ohne Fenster und Internetzugang ...

Kritzeleien

Ja, ich habe es wieder getan. Gekritzelt. 

Einmal in Blau ...


... weil ich dachte: Muss doch auch mit Füller gehen. Mit Füller war das Kritzel aber wenig erhebend ... wobei ich glaube, dass es nicht am Füller, sondern an der Farbe Blau gelegen hat. Ich mag nämlich irgendwie und eigentlich kein Blau ... 
Dafür kann man diesen Kritzel drehen und wenden wie man will und man sieht jedes Manl etwas anderes ... spannend ... irgendwie ...

Dann gibt es noch einen schwarzen Kritzel ...


Hier habe ich sozusagen die Sau rausgelassen ... Bruhaha ...

Macht euch einen schönen Montag! Ich muss sausen ...

Sonntag, 22. Januar 2012

Und die Bäume biegen ...

... im Wind und selbiger heult ums Haus und ich bin froh, dass die Bäume so weit von meinem Fenster weg stehen. Am liebsten und schaurigsten heult der blöde Wind im Badezimmer rum, sodass ich gestern Abend beim Zähne putzen schon wieder die Nachbar von oben beschuldigt habe, dass sie Streit hätten. Die streiten nämlich viel und gern und laut, aber zum Glück nie lange und selten nach 22:00 Uhr ... ääähmm, ja ... das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, aber nun steht es da und bevor ich es wieder lösche, suche ich lieber nach einer geschickten Überleitung zu meinen tollen, absolut schaffigen Heilwollesocken. Die sind nämlich fertig.


Der zweite Socken ging problemlos und schnell über die Nadeln. Was ein Wunder. Ich hatte beim ersten Socken eigentlich alles durch, was man so beim Socken stricken erleben kann.


Sie sind einfach großartig. Man darf natrürlich kein Anhänger eines gleichmäßigen Maschenbildes sein, sondern muss in der Richtung viel Gleichmut und Toleranz an den Tag legen.


Das fällt mit erstaunlicher Weise überhaupt nicht schwer. Allein der wundervoll schaffige Geruch und der schöne "fettige" Griff entschädigen mich für die etwas ruppige Optik.


Die Socken sind so gemütlich und angenehm auf der Haut, obwohl sie von Kuschelwolle meilenweit entfernt sind. Aber das noch reichlich vorhandene Wollfett entschädigt die Haut für vieles und lässt kein kratziges Gefühl aufkommen.

Sockendaten:
  • Gr. 38
  • Gewicht 92g
  • handgesponnen Heilwolle vom Wollschaf
  • gestrickt mit dem Alu-Sockenstrickbesteck fünfteilig in Nadelstärke 3,5
  • Muster keins, aber aus Angst vor zu wenig Wolle von unten nach oben gestrickt und mit einer Bumerangferse versehen, die den Vorteil hat, dass sie weniger Wolle verbraucht und schneller geht. Dafür kann man sie nicht verstärken, da ich mit den Socken aber allenfalls zu einer Nachwanderung zum Klo aufbrechen werde, brauchen sie auch keine verstärkte Ferse.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Das aktuelle Strickkörbchen 03/12


Wirklich viel hat sich in der letzten Woche nicht getan und richtig zu sehen ist auch nichts. Dafür ist aber das Bild schön als das andere, das später kommt.

Dieser blöde Sockenzipfel, der da so kugelig in der Bildmitte prangt hat immerhin eine bewegte Zeit hinter sich. Denn Socken stricken ist nicht so einfach ... soll ich es mal am aktuellen Beispiel erklären? ... mache ich doch gerne ...

Die Wahl der Wolle ... handgesponnene Heilwolle ... und die der Waffen ... 3,5 Nadelspiel ... war ja schon getroffen, also habe ich mutig, und wie immer bei der Nadelstärke und meiner Größe 11 Maschen pro Nadel angeschlagen und los gestrickt ... 2re, 2li, 2re, 2li ... usw ... nach einiger Zeit ließ mich der Blick aufs Strickzeug zweifeln und ich wagte eine Anprobe ... viel zu groß. Nadeln wieder raus, Gestrick aufgezogen und mit nur noch 10 Maschen pro Nadeln und 1re, 1li ... mir war mal nach Abwechslung ... wieder gestartet. Genadelt bis der schon mal verstrickte Faden alle war und hoffnungsfroh anprobiert ... immer noch zu groß, außerdem sieht 1re, 1li häßlich aus. Bei mir jedenfalls und bei der unregelmäßigen handgesponnenen Wolle ganz besonders. Also zwei gute Gründe die Reißleine zu ziehen und das Knäuel wieder zu seiner ursprünglichne Größe anschwellen zu lassen. 
Nächster Versuch ... ich entschied mich für 2x 9Maschen und 2x 10Maschen auf den Nadeln. Hurtig drauflos gestrickt und nach einer weiteren Anprobe beschlossen: Ja, jetzt wird es passen. Fein, dann können wir ja endlich ganz entspannt vor uns hinstricken ... 
Tat ich auch und die Socke wuchs und wuchs bis mir den Sinn kam, dass es ja mit der Wolle ein wenig knapp werden könnte ... und was tut man dagegen, wenn man keine Ahnung hat, wie weit man mit der zur Verfügung stehenden Wolle tatsächlich kommt? Genau, man zieht erst die Nadeln raus und dann die Socke wieder auf und startet von der Spitze, auch wenn man das gar nicht mag und erst das Buch suchen muss, indem einen der Anfang erklärt wird. 

Und weil Geduld belohnt werden muss, gibt es jetzt noch das andere Bild vom aktuellen Strickkörbchen.



Wie man jetzt gut sehen kann, befindet sich ein fertiger Socken "Mitternachtsspitzen" im Körbchen, denn manchmal gelingt auch etwas ...  ääähhh ... wird etwas fertig. Die zweite Socke werde ich auch bald in Angriff, nehmen, aber obwohl das Muster nicht schwer ist, muss ich mich dabei irre konzentrieren, weil ich sonst nie weiß, wo ich bin und warum. Und wie die Mustersätze beginnen, kann ich mir auch nicht merken. Klaut mir meinen Anleitungszettel und die zweite Socke wird nie fertig.


Ach ja, mit dem Werdegang der Socke, den ich oben beschrieben habe, bin ich immer noch nicht fertig. 
Nee, nee, denn als ich mich gestern Abend dann aufs Sofa fallen ließ und an der Socke weiter gestrickt habe ... ja, die Bilder sind nicht wirklich aktuell, die sind von gestern Nachmittag, also längst überholt ..., kam mir irgendwann in den Sinn das Sockendings mal über meine Fußspitze zu stülpen ... von unten gestrickte Socken sehen irgendwie erst nach der Ferse wie Socken aus und zweiten lassen sie sich in diesem Stadium des Entstehens nicht anziehen, sondern nur überstülpen ... und siehe da: obwohl ich aus der anderen Richtung kommend beschlossen habe, dass 2x 9 und 2x 10 Maschen auf den Nadeln perfekt sind, war das Sockendings jetzt doch wieder zu groß ... also habe die Nadeln erneut von den lästigen Maschen befreit und die aneinander gereihten Maschen wieder getrennt ... 

Nun sind 9 Maschen pro Nadeln angeschlagen und jetzt klappt es auch mit dem Nachbar mit der Socke. Die ist nämlich schon fertig, aber noch nicht geknipst, weil es heute Nacht und heute Morgen zu dunkel war.

Jetzt könnte ich die Socke knipsen. Jetzt muss ich aber zur Arbeit und zwar schnellstens, weil ich hier zu lange geschwatzt habe.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Da sitze ich ...

... doch gerade hier an meinem neuen Lieblingsplatz am Fenster ... ja, nur keine Ablenkung vermeiden ... sinniere über den Tag und fühle mich dabei irgendwie müde und beobachtet. 

Ein Blick aus dem Fenster bestätigt meine Gefühle:


Eine wunderschöne bleiche Mondsichel schaut zu mir herunter. Ganz unten in der Spitze kann man, wenn man will, den Mann im Mond sehen ...


... dorthin zieht er sich immer zurück, bis ihm wieder mehr Mondfläche zur Verfügung steht ... ich verstehe gar nicht warum alle auf den Mond wollen, bei den sich ständig wiederholenden, beengten Verhältnissen  ... so was ...

Dienstag, 17. Januar 2012

Irgendwann als ...

... ich beim Wollschaf Spinfasern bestellte, hüpften auch 100g Heilwolle in meinen Warenkorb. Die Beschreibung klang so gut und gesund ... 
Als die Fasern dann endlich kamen und ich sie auspackte hatte, klangen sie nicht nur gut und gesund, sondern dufteten ganz intensiv nach Schaf und waren wunderbar "fettig". 
Diese Heilwolle habe ich zu therapeutischen Zwecken kurz nach unserem Umzug aufs Spinnrad gezerrt ... ja, Wollkisten wurden extra leuchtend markiert zum besseren Auffinden ..., weil ich so schrecklich trockene Hände und viele bunte Ekzeme an den selbigen hatte.
Die Hände sind immer noch trocken und von Ekzemen geplagt, aber die Heilwolle ist mittlerweile versponnen.


Auch wenn der Heilerfolg nicht wie erhofft ausgefallen ist, war es sehr spannend diese sehr natürlichen Fasern zu spinnen ... und was ich zwischen den Fasern alles gefunden habe ...



Das Ergebnis ist, wie zu erwarten war, eher rustikal, aber sehr schön. Ich habe ganz sicher in meinem Leben schon einmal gleichmäßiger gesponnen ... jedenfalls was Fasern angeht ..., aber die Fasern waren auch von Hause aus nicht besonders glatt, sondern eher gut strukturiert.
Mit Nadelstärke 3,5 lassen sich aus den jetzt nur noch 96g ... der Rest war Wiese, Gestrüpp, Plastik, Strippe und vieles mehr ...  ganz bestimmt ein paar heilsame Socken für kalte Bettfüße stricken ... und dann schlafe ich nachts mit dem Kopf an meinen Füßen, weil die Socken ja sooooo schöööön schafig riechen, denn das tut die Wolle immer noch, selbst nach einem Bad in Eselsmilch ... ;O)

Montag, 16. Januar 2012

Ein W, ...

... ein ä, ein ä, ein ä, ein r, ein b, ein u, ein n und ein g und alles für die 



Heute Morgen ...

... lehnen wir uns mal ganz entspannt zurück und blicken durchs Blätterdach ...
 

... in den blauen Januarhimmel von gestern.

Schön, nicht? War gestern echt gemütlich auf dem Boden liegend in den blauen Himmel zu starren. Es kam sogar eine Möwe vorbeigeflogen, aber die habe ich mit der Kamera nicht erwischt ... hätte ich gewusst, dass sie kommt, hätte ich Kuchen ... ääähhh ... die Kamera rechtzeitig in den Händen gehabt ... weiße Möwe fliegend auf Himmelblau ist nämlich eine Augenweide.

Samstag, 14. Januar 2012

Mich hat es erwischt ...

... das Kritzelfieber.


Manche sagen auch Zendoodle dazu. Ich bleibe lieber bei den Kritzeleien.

Wie auch immer man es nennen mag, es macht auf jeden Fall süchtig und wenn man beim Kritzeln nicht so verquer auf dem Sofa liegt wie ich, ist man danach bestimmt auch tiefenentspannt ...

Man kann die Dinger ...


... auch drehen ...


... und wenden ...


... und drehen ...


... sie sehen immer wieder anders aus.

Oder man kritzelt einfach ein neues ...


... und noch eins ...


... und schon ist es Eins und es bietet sich an die verquere Haltung aufzulösen und ins Bett zu wanken.