Montag, 30. April 2012

Es ist vollbracht ...


... die Regale der 


sind frisch befüllt.


Wenn Eine eine Reise tut, ...


... dann hat sie nachher was zu zeigen. 

In Boltenhagen wurden wir bei lauschigen ... die Rechtschreibprüfung schlägt "lausigen" vor, 10,5° vom Winde verweht ...


... und die Ostsee heftigst umgerührt ...


... wie gut, dass ich nur drauf schauen musste ...


... und mir die Ohren bis zum Kopfschmerz durchpusten lassen musste ließ ...


... und nicht noch gar selbst auf den Wellen reiten musste.


Schön war's aber trotzdem. Quasi Urgewalten frei Haus ... ungeplant. So schlecht sah das Wetter vorher nicht aus ... war es nachher ja auch nicht wirklich ...

Unterwegs gab es ein bisschen Farbe fürs Gemüt und den Blog ...


... in Form von vorbeisausenden Rapsfelder. Auch immer wieder schön.

"Böse" Menschen würde jetzt erzählen, dass ich dann im Auto eingeschlafen bin und gar lustige Dinge im Schlaf trieb ... da ich aber weder böse bin, noch es gesehen habe, kann ich davon nichts berichten.

Zum Ausgleich zur "langen" Autofahrt und damit ich bewegt wurde, gab es einen Spaziergang auf dem es Sonne, Mond und Sterne Kirchturmspitzen und Baumwipfel zu bestaunen gab.


Wenn man dann drei bis fünf Schritte nach links geht, weiß man nachher auch immer wann man sich die Wandsbeker Kreuzkirche angeschaut hat.



Im angrenzenden Eichthalpark gab es synchrontauchende Enten ...




... und Hamburger Flauschkugel mit Personenschutz zu bewundern.


.


Ein wenig später trafen wir auf unserer Rückrunde die kleine glückliche Familie noch einmal beim Landgang.



Der Herr Papa passt wirklich gut auf und würde ganz bestimmt jedem, der zu nahe kommt, fürchterlich ins Bein beißen.




Die mütterliche Flauschkugelgarage ist bestimmt total gemütlich ...


 
... und als Doppelgarage angelegt.

Nun bin ich wieder zu Hause. Fern ab von steifer Brise ... ja, in Berlin ist es heute tatsächlich mal so etwas wie fast windstill ... und Hamburger Flauschkugeln. Die müssen nun ohne mich groß werden ... schade.

Freitag, 27. April 2012

jetzt muss ich nur noch ...


... entscheiden, wer mich am Wochenende begleiten darf.

"GoGo" ...



... oder doch lieber "Regenbogenbunt" ...


Ich mag beide. Ich steh total auf nette, freundliche Miniringel ... ich glaube, ich nehme die Regenbogenbunte Socke in Spe mit ... glaube ich jetzt ... bis um drei Uhr kann ich mich ja noch zwölf Mal um entscheiden ... wenn ich nebenbei dazu komme ...

Donnerstag, 26. April 2012

Heute Morgen ...


... war der Schweinehund ganz besonders übel gelaunt und wollte so gar nicht laufen. Er knurrte, winselte, jaulte und verfiel am Ende in hysterisches Kläffen.
Schließlich fiel er mir so auf den Wecker, dass ich nachgegeben habe und früher den Heimweg antrat, aber nur um am Zuhause vorbeizuschießen und ein noch längeres Stück in der anderen Richtung dran zu hängen ...

Nu isser beleidigt, der Schweinehund. Redet nicht mehr mit mir und leckt sich die Pfoten.

Mittwoch, 25. April 2012

Eigentlich wollte ich nicht, ...


... aber ich glaube, ich muss doch mal etwas dazu schreiben.

In meinem Postfach mehren sich die Mails mit den guten Wünschen dazu, dass ich Depression und Angst überwunden hätte. Man kommt zu diesem Schluss, weil ich jetzt regelmäßig laufe, arbeite und schöne bunte Sockenwolle färbe.

Das ist aber ein Trugschluss. Ich habe weder die Depression, noch die Angst überwunden. Beides begleitet mich tagtäglich. Egal ob ich walke, arbeite, färbe oder sonstige bunte Dinge des Lebens treibe. Das Praktische an beiden ist der Umstand, dass man sie unauffällig überall mit hinnehmen kann und man hat immer Unterhaltung.
Beim Walken zum Beispiel streite ich mich ständig mit der Angst herum. Sie will eigentlich nicht los und erzählt mir, mir wäre schlecht, ich hätte Kreislauf und weiche Knie und spätestens an der dritten Ecke bekomme ich einen Herzkasperl. Macht aber alles nichts. Ich habe ja fünf Kilometer, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Mal schweigt sie früher, mal später und manchmal auch gar nicht.

Es ist anstrengend mit den beiden zu leben. Zumal ich gegen die Depression auch keine Medikamente mehr nehme, weil erst einmal welche erfunden werden müssen, die ich vertrage ... die, die Photosensibilität nicht erhöhen, vertrage ich aus anderen Gründen nicht. 
Aber es ist machbar mit beiden zu leben ... manchmal auch ganz fröhlich ...

Innerlich habe ich mich schon eine ganze Weile darauf eingestellt, die beiden nie mehr los zu werden. Schon vor längerer Zeit haben zwei Sitzungen bei einem Therapeuten ergeben, dass eine weitere Therapie reine Zeit- und Geldverschwendung wäre. Austherapiert nennt man das. Alles was man bei diesem Krankheitsbild mit einer Therapie erreicht werden kann, wurde schon vor Jahren durch meine erste abgeschlossenen Therapie erreicht.

Und da es nun so ist, wie es ist,  muss ich da durch. Egal wie. Also kann ich auch laufen, springen, arbeiten und was der bunten Dinge des Lebens mehr sind ...

Ich glaube, mein großes Glück ist, dass ich in der direkten Nähe niemanden habe, der mir etwas abnimmt oder mir hilft. Ich muss, also mach ich ... wenn auch nicht immer für mich, so doch für meinen Sohn. Der hat ein Recht auf ein halbwegs normales Leben.

Und so lebte sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage ... das sie hoffentlich nie selbst herbeiführt ...

Dienstag, 24. April 2012

Ich glaube, ...


... ich feiere ein großes Fest, wenn mir morgens beim Walken das erste Mal nicht erst einmal die Finger einfrieren. 

Was ist das noch kalt morgens. Heute gab es noch nicht mal Sonne. Dafür habe ich eine kleine männliche Fangemeinde, die schon an ihrem Bürofenster auf mich gewartet hat, um mich anzufeuern. Anscheinend eine super Kaffeepausenunter-haltung. 
Sie haben angedroht und ich fürchte, sie meinen es erst, jetzt immer auf mich zu warten, um mir nette Worte mit auf den Weg zu geben ... hömpf ... immer diese unterbeschäftigten, gelangweilten Menschen ... die Tröten und Ratschen habe ich ihnen aber verboten, aus Rücksicht auf die Nachbarn ...

Sonntag, 22. April 2012

Der Lack ...

... ist ab und die Socken so groß, dass sie nicht ganz aufs Bild passen.


Obwohl ich mir sicher bin, sie gestrickt zu haben, ist die zweite Socke am Schaft zwei Reihen kürzer als die erste ...



... macht aber nichts. Sind ja nicht meine und außerdem sieht es keiner, wenn der Besitzer schneller läuft.



Und noch außendemer wird sich kaum jemand auf den Boden schmeißen und bei den Socken die Reihen zählen. 
Wenn doch: Selber schuld!


Sockenfakten:

  • Gr. 44/45
  • Gewicht: 120g
  • 6fach SoWo "Gentleman" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den Nickel Plated von Knit Pro NS 3mm
  • Muster: Planquadrate

Nordic Walking ...

... macht traurig.

Oder wie sonst ist es zu erklären, das mir beim Gehstäbchen schwingen immer die Augen tränen? 
Eigentlich tränt immer nur eins und zwar das linke. Heute tränte zur Abwechslung mal das rechte Auge ... feine Abwechslung.

Eine feine Abwechslung war auch die morgentliche Sonntagsroute. Heute mal ein großer Bogen rechts herum um den Kanal ... bis zur blauen Brücke und dann auf der anderen Seite zurück bis zum Finanznamt und ab nach Hause.

7,2 Km in 01:06:00 ... nicht schlecht für 'ne alte Frau.   

Donnerstag, 19. April 2012

Die allgemeinen Aussichten ...


... sind sonnig und die ganz persönlichen werden immer besser, weil die Nachbarn langsam hinter einem grünen Blättervorhang verschwinden ...


Jedenfalls auf der einen Seite. Auf dieser Seite ist auch viel wichtiger, weil hier immer die alten Herren ihre grauen weißen Feinrippunterhemden auf dem Balkon spazieren führen und dabei heimlich die eine oder andere Zigarette rauchen ... 

Auf der anderen Seite ist das Blattgrün nicht nur weiter weg, sondern auch noch viel spärlicher.


Das macht aber nichts, weil es auf der Seite keine Feinrippunterhemden gibt ... jedenfalls nicht sichtbar für mich.

Nichtsdestotrotz könnte es langsam mal wärmer werden. Dann könnte ich nämlich den Strauchbasilikum, der schon fleißig Blüten produziert, nach draußen stellen ...


... damit die Himmeln etwas zum Bummeln haben.

Und wenn dann noch der blöde Wind irgenwann mal nachlässt, ist das Leben fast perfekt ... aber eben nur fast ...

Mittwoch, 18. April 2012

Ja, ich stricke noch, ...


... damit es schneller geht sogar mit 3er Nadeln und 6facher SoWo.


Da ich mir aber überlegt habe, dass ich ab jetzt die Fingernägel immer passend zum Gestrick lackiere ...

 
... dauert es doch wieder länger.

Bis vier Schichten Lack (1x Unterlack, 2x Farbe, 1x Überlack) getrocknet sind, es ein Strickabend rum. Sonntag habe ich es auch noch verpatzt. Also alles wieder runter und gestern Abend wieder rauf ...

Montag, 16. April 2012

Heute mal wieder mit Wääärbeflyer ...


Frische Fische ... Schafe ... Stränge 

in der



Weil mich der ...

.

... gestern Nachmittag so herausfordert ansah, habe ich beschlossen: He, es ist Frühling, ich habe einen schönen Balkon, also setze ich mich da jetzt auch drauf.

Stellte sich ziemlich schnell als blöde Idee heraus. Ganz blöde Idee. Viel zu kalt. Und bevor ich den ganzen Hausstand nach draußen räume und ein Lagerfeuer anmache, habe ich die Knipse geholt und kann euch zeigen, dass es im Hause Sprottenpaula auch anderes als frierende Weicheier gibt. 

Die Erdbeeren zum Beispiel sind total tapfer und trotzen strahlend und produktiv den niedrigen Temperaturen.



Von der Schwarzen Johannisbeere blüht mir auch bald was.




Die Hummel versuchen sich schon seit Tagen in die noch zum größten Teil geschlossenen Blüten zu bohren.




Gestern bummelt gerade keine Hummel vorbei. Schade, die sind nämlich in diesem Jahr besonders dick und flauschig.

Sonntag, 15. April 2012

Es ist immer wieder schön zu wissen ...

... dass mir wenigstens einer zu hört ... ääähhhh ... liest. 

Und wenn es nur Google ist. 

Nach der Veröfflichung des letzten Post, haben sie mir gleich fünf Links für Diätloser und wie sie vermeintlich erfolgreich werden, vor die Nase gehalten ... 

Danke Google, schön so verstanden und gleich geholfen zu werden.

In den letzten ...

... neun Tagen habe ich an 6 Tagen die Gehstäbchen geschwungen und 30,4 km hinter mich gebracht und nicht ein einziges Gramm verloren. 

Wenn das Ziel des Laufens die Gewichtreduktion wäre, wäre der Frust jetzt ziemlich hoch ... oder ich müsste mich damit trösten, dass ich direkt alles und sofort in Muskelmasse umsetzte und spätestens übermorgen wie Miss Irgendwas aussehe ...

Da der Sinn des Laufens aber nicht die Gewichtreduktion ist, sondern die allgemeine Fitness und das persönliche Wohlgefühl, ist alles fein.

Heute habe ich sogar feststellen dürfen, dass Gehstäbchen fliegen können. Sehr unangenehm, wenn einem der blöde Wind die Dinger um die Beine weht. Und mühsam immer wieder Beine, Arme und Stäbchen neu zu sortieren.

Mittwoch, 11. April 2012

Ich musste die Länge ...

... meiner momentanen Laufrunde nach oben korrigieren. 

Ich hatte vergessen, dass man die Runde nicht nur schließen, sondern ja auch wieder irgendwie nach Hause muss, wenn man nicht ständig im Kreis laufen will.

Ich will und gehe nach Hause. Folglich sind es mit Heimweg : 4,8 km ... aber ich brauche nicht länge ...

Der Inhalt ...

... von Ü-Eiern ist immer wieder wundervoll.


Nur leider werden die hellblauen Hasen so schnell müde.


Am besten sind die Schatten, die er wirft und die latente Ähnlichlkeit mit einem Schnabeltier, wenn man mit der Betrachtung bei den Ohren beginnt ...

Dienstag, 10. April 2012

Oh, Mann ...

... besser: Oh, Frau!!!!

Ich habe einen echten Knall. Da sitze ich hier und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich Urlaub habe und alle anderen armen Menschen arbeiten müssen. Und weil das Gewissen sooooo schlecht ist, verfalle ich erst einmal in blinden Aktivismus und sauge die ganze Wohnung, putze Fenster und erstelle während dessen einen lange To-Do-Liste.

Jetzt habe ich mich für heute Nachmittag erst mal beim Friseur angemeldet. Hat zwar auch nichts mit Urlaub zu tun, muss aber dringend sein und beendet den blinden Aktivitätsschub.

Die aktuelle Strickschachtel vom 10.04.12 ...

... zeigt, dass ich gestern Abend gründlich entrümpelt habe.


Die "Mitternachtspitzen" Nemesis-Socke hat ein jehes Ende in kleiner Knäuelform gefunden ... die gammelte schon so lange in der Schachtel und mein Unmut, die zweite Socke zu stricken wuchs immer mehr, dass es einfach die logische Konsequenz war.

Den Poncho habe ich auch wieder geribbelt, bzw. die Einzelteile entsorgt. Der wurde so labberig und formlos ... vielleicht sollte ich den Rest der Wolle gleich hinterher werfen.  Wir werden nicht wirklich warm miteinander.

Damit ist die Strickschachtel wieder schön ordentlich und übersichtlich ... und die Tatsache, dass ich zwischendurch noch das eine oder andere probiert, angefangen und wieder geribbelt habe, kann ich ja getrost verschweigen ... 

Also mit dem heutigen Tag befindet sich nur noch mein Gerippe ... der erste Ärmel ist noch nicht eine Masche länger und eine grüne Socke No.2 fürs Nichtenkind ... auf einem Paar Socken kann man bekanntlich nicht stehen.


Dieses Mal gibt es ein frisches Ostergrasgrün oder auch Maigrün oder auch einfach anders Grün ... auf jeden Fall wieder schön Grün.

Montag, 9. April 2012

Interessantes Bild ...



... wie ich finde. Wobei ich nicht weiß, was die Kamera damit sagen will.

Der Fokus lag eigentlich auf etwas anderem und war leider nur schwer umzustimmen ... Scheißautomatik. Das eigentliche Motiv ist der hier:


Den habe ich irgendwann, während ich mit dem Kind Tischtennis spielte, im Betonnetz entdeckt. Er beraubte mich fast meiner ganzen Konzentration und das Kind hätte Dank ihm fast doch noch gewonnen ... aber eben nur fast ... Die Schonzeit für kleine Jungen ist vorbei. Nun muss er das Verlieren lernen ... Rabenmutter, ich weiß.



Ein letzter Blick auf den Käfer ... wahrscheinlich ist das Karl, der Käfer ... er sah so ungefragt aus ...




... und nun ziehe ich die schnellen Schuhe an und sause um den Kanal. Bevor der Regen kommt. Noch sonnt es nämlich ... die Temperatur ist immer noch tief im Keller.

Sonntag, 8. April 2012

Da ich ja die Verantwortung ...

... für die diesjährigen Osterveranstaltungen an den RfgK (Rat für gemeinsame Kleinfamilienaktivitäten) abgetreten habe und dem RfgK in seiner Gesamtheit nichts eingefallen ist außer: "Weiß nicht, Hab keine Lust, Mach du mal.", fällt Ostern dieses Jahr veranstaltungstechnisch aus. Macht halt jeder seinen Scheiss seine Sachen.

Meine Sachen begannen heute Morgen mit fröhlichem Gehstäbchen schwingen. Außer das es wieder kalt war, war es sehr hübsch und ich habe auch langweilige Bilder mitgebracht. 

Da, das da hinten ...


... ist meine Brücke. Ich kann auch ein bisschen näher, ...


 
... hinten links zwischen den Betonpfeilern hat mich die Feuerwehr aufgesammelt. Wenn man von der anderen Seite kommt, sieht die Brücke deutlich brackiger aus, habe ich vorhin festgestellt, als ich aus der anderen Richtung mit dem Fahrrad kam.

So genug geguckt, jetzt drehen wir uns um und laufen zu der nächstgelegenen Brücke, eine von fünf, die ich auf meinem Weg überwinden muss und betrachten uns im Wasser ...


Nett nicht? Sogar mit Erpel.

Jetzt heben wir den Blick schauen uns eine absolut kitschige Postkartenaussicht an:


Ein bisschen stört das Auto auf der Brücke die Ansichtskarte, aber das hat da geparkt ...

An meinem Wendepunkt bietet sich dieser Anblick:


Mit Sonne auch sehr idyllisch, aber Sonne war gerade aus und ich wollte nicht so lange warten bis sie zurück ist. Auf jeden Fall muss ich da lang, wenn ich wieder nach Hause will.

Und wenn ich meine Tour verlängern will, muss ich da lang ...


... aber dafür muss ich mir erst einen sinnvollen Weg suchen. Nur Straße treten mag ich nicht und nur am Kanal lang wird in die Richtung zu weit ...  

Ich wollte auch noch ein paar Bilder von der Radtour mitbringen. Ging aber leider nicht. Meine Finger waren so kalt, dass ich weder den Fotoapparat aus der Tasche bekommen habe, geschweige denn ein Foto von irgendwas hätte machen können ... boah! was ist das heute kalt da draußen! 

Jetzt schiebe ich ein paar Pommes in den Ofen ...

Ich wünsche allen:

.

Samstag, 7. April 2012

Ha!


Die Socken bleiben verschollen. Was mich auf der einen Seite sehr freut. Blieb doch meine Wäsche blütenweiß. 

Auf der anderen Seite finde ich den Umstand, dass die Waschmaschine zwei bis drei Socken gefressen hat, doch recht bedenklich. Wie leicht kann das zu Verdauungsstörungen kommen ...

Nun muss ich mit mir ringen, ob ich selbst die Küche unter Wasser setze und die Socken im Schlund der Waschmaschine suche oder ob ich warte bis mir die Waschmaschine die Küche vollspuckt ... hmmm ... beide Obtionen nicht wirklich erstrebenswert ... 

... ich glaub, ich warte. Vielleicht gehören gefressenen Socken ja zu den Dingen, die sich von allein erledigen, wenn man lange genug wartet.

Hööömmm ...


... entweder hat die Waschmaschine zwei bis drei schwarze Socken gefressen oder die zwei bis drei schwarzen Socken drehen gerade eine Runde mit der weißen 60° Wäsche in der Waschmaschine ...

... mir wärs lieber, sie wären gefressen worden ...

Ich folgte ...


... gestern dem guten Beispiel des Ampelmännchen. Zog die schnellen Schuhe an ...


... schnappte mir die Gehstäbchen und ging schnell durch den Sonnenschein. Schnelles Gehen, Sonnenschein und ordentliches Pumpen der Hände an den Gehstäbchen lassen -3° fast wie ein laues Lüftchen erscheinen. 
Unterwegs war ziemlich viel Betrieb. Jogger, ein Haufen Leute, die viel zu langsam gingen und sich auch noch so breit machten, dass man nicht vorbei kam und auf höfliche Anfrage nur mürrisch und mühsam Platz machten normal spazierende Menschen und dazwischen ich als Gehstäbchen schwingendes Mensch verkleidet ... zur besseren Tarnung mit Sonnenbrille. 
Aber es hat Spaß gemacht und in knapp 40 Minuten waren 4 Kilometer erledigt ... das Berechnen der Route am PC hat wesentlich länger gedauert ... wieder mal so eine Sache, die ich altmodisch per Karte und Lineal schneller und besser kann.

Morgen ist die nächste Runde geplant. Vielleicht bringe ich dann ein Foto von der häßlichen Brücke mit, unter der mich die Feuerwehr vor knapp 32 Jahren nach dem Motorradunfall eingesammelt hat. Ja, an der komme ich jetzt regelmäßig vorbei. Im Gegensatz zu mir hat sie sich nur wenig verändert, aber immerhin liegt kein blöder Rollsplit mehr da. Damals war der dort ganz dick verstreut und ich habe mir beim Sturz die Handinnenflächen damit unterhäutig paniert ... ich war wochenlang damit beschäftigt das Zeug aus den Handflächen zu puhlen. Wobei ich gestehen muss: Ich hatte schlimmere Sorgen als ein bisschen Rollsplit in den Handinnenflächen.

Freitag, 6. April 2012

He is walking on sunshine




... ich muss ihm Socken stricken ... hier ist es soooooooo arschkalt! ... vielleicht sollten wir gemeinsam zum Osterfeuer?

Da fragt man ...

... das Kind höflich, interessiert, von hinten und laut, ...


... ob denn heute mit Antenne ...


... einen besseren Empfang hat und man wird einfach nur beschimpft ... "Maaaaaaama, du bist sooooooo blöd!" ... die gequälte Stimme war nicht schlecht ...