Montag, 30. Juli 2012

Zuwachs ...

... auf den Weiden der 



Doppelherz

Gemeinsam schmilzt es sich schöner oder auch ein Prosit auf die letzte Ferienwoche ... die überlebe ich auch noch!

Manchmal stricke ich auch. Ich habe auch etwas fertig. Zwei Sachen sogar, aber beim einem hätte jemand die Naht schließen müssen und beim anderen müsste ich erst einmal wissen, ob es passt, damit ich es zeigen könnte. Was aber auch nur geht, wenn sich dann jemand aufrafft und Bilder davon macht ... wir werden sehen ... vielleicht ... irgendwann ... Sommer eben ... Ferienzeit ... vielleicht sollte ich mal nach meinem Kind sehe. Das hat sich noch nicht gerührt ... sehr untypisch ... entweder weg, tot oder schläft noch ... ich schau dann mal.


Sonntag, 29. Juli 2012

Sonntagsblümchen ...


... 'ne schicke Malve aus dem Garten ...

.... und 'ne scharfe Rose vom Balkon.


Schade, dass ihr die Rose nicht riechen könnt. Die duftet nämlich ganz unglaublich gut und intensiv.

Samstag, 28. Juli 2012

Reiche Ernte ...

 
... bescherte mir der heutige Besuch im Garten. 


Die eine Zucchini ist leider schon viel zu groß, aber das ist auch nicht so schlimm, weil ich schon ein Rezept gefunden habe, das solchen Zucchinikeulen angeblich Geschmack einhauchen soll. Wir werdens schmecken.

Die Möhren haben mich überrascht, weil sie schon so groß sind. Dabei war es doch eigentlich erst gestern, dass ich auf den Knien und mit der Nase am Boden auf dem Acker herumgekrochen bin und mit zärtlichen Fingern kaum sichtbare Möhrchen in Spe vereinzelt habe ... was habe ich geflucht und der Obergartenguru gemeckert, weil es ihm nicht vereinzelt genug war. Also ich finde: die Größe reicht und vor allem ist sie lecker.

Das war heute der erste Kürbis, aber die Pflanze wird uns noch den einen oder anderen spendieren.

 
Im Verborgenen schlummern schon einige Minikürbisse ... wahrscheinlich mag ganz bald keiner mehr Kürbis ... weder als dies, noch als das ... und allein das Wort Kürbis löst Fluchtgedanken aus.



Unser Mais hält sich auch nicht nur damit auf lustige Weihnachtsbaumspitzen, ...

 
... zu produzieren. 
Nee, mit den abgefallenen Blütenfasern der Weihnachtsbaumspitzen, die aussehen wie Maden gelingt es ihm lässig mir Verwunderung (wo kommen die denn her?) und Ekel (warum muss immer ich mich mit so einem Mist rum ärgern) ins Gesicht zu zaubern.



Außerdem schafft er auch noch den einen oder anderen Maiskolben zu basteln.


Wobei zu dem einem und dem anderen Maiskolben höchstens noch ein dritter hinzukommt. Der Mais war von Anfang an ziemlich mickrig und auch das Nachsähen hat nicht geholfen. Und die vermeintlichen Maden sind auf dem Bild auch ganz gut zu erkennen.

Im nächsten Schritt werden wir uns dem Kohl widmen können ...

 
Der Weißkohl ist schon recht stattlich ...




... aber noch beherrschbar. Ich schätze mal so an die vier Kilo sollte er haben und noch ist ja nicht aller Ernte Ende ... oder so ...


Unsere direkten Nachbar haben Broccoli und mögen anscheinend gar keinen Broccoli. Dafür mögen aber die Bienen Broccoli ...

 
... und sind jetzt emsig am Sammeln.


.



So ein blühender Broccoli ist irgendwie echt spannend, wenn man ihn mal genauer betrachtet.


Mein heutiger Dank geht an die mir unbekannte Gartennachbarn, bei denen ich mir ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung den Broccoli für die Bilder ausgeliehen habe. Ich vermute aber mal, dass es ihnen gar nicht auffallen würde, weil sie ihren Broccoli, selbst, wenn sie die Bilder sehen sollten, nicht wiedererkennen würden, aber trotzdem: Danke schön fürs Leihen.

Ich hätte auch gern Broccoli gehabt, aber irgendwie ging der an uns vorüber. Aber selbst wenn wir welchen gehabt hätten, hätte ich nicht so schöne Bilder machen können, weil wir ihn hemmungslos für der Blüte aufgefressen aufgegessen hätten.

Freitag, 27. Juli 2012

Hätte ich drei Hände, ...

... wäre mir der Schlüssel nicht entglitten und ich hätte mir den rettenden Sprung hinter ihm her in die Mülltonne ersparen können ... zum Glück war es nur das Altpapier, aber trotzdem eklig genug und das Kind verweigert mit gerümpfter Nase den Umgang mit mir.

Der Mensch gewöhnt sich an alles ...

... oder: Wahrscheinlich ist es ab über 30° sowieso egal, wie warm es tatsächlich ist.

Soll heißen: Das Thermometer verkündet heute 34° und ich habe das Gefühl, dass es eigentlich gar nicht so warm ist. 

Und das mir. Ich die Hitze nicht leiden kann ... absolut nicht leiden ... bestimmt sind bei mir schon alle wesentliche Teile, die für ein vernünftiges Empfinden und Handeln verantwortlich sind, geschmolzen. (Vielleicht habe ich heute Nacht aber auch einfach nur zu wenig geschlafen, weil es a) zu warm war (Tiefwert 24°) oder weil b) es den Nachbarn auch zu warm war und sie darum immer, wenn ich gerade am Einschlafen war, für eine weitere Runde lärmen auf den Balkon gingen ... das hat heute Morgen sogar den Vögeln die Sprache verschlagen)

Das würde auch das:


... erklären.

Ich bin dann mal spinnen. Die sind in Natura viel schöner, verlockender als auf dem Bild ... und weicher auch.

Eigentlich war was anderes geplant, aber "Hey!" die Idee für die Verarbeitung der anderen, fertigen, hanggesponnenen Garne läuft ja nicht weg und ein anderer vergreift sich auch nicht dran.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Morgen können wir ...

... die ersten Balkonbohnen essen ...


... jeder eine! Ich liebe es, wenn das Leben so übersichtlich ist ... 


Vielleicht sollte ich das auch mal meinen Balkonbohnen sagen.


Die gestalten sich nämlich recht üppig, aber irgendwie auch unübersichtlich. Ich habe mir zwei Stellen rot markiert, denn da blüht es gerade ...

.

... und wo Blüte, da auch Bohne ... irgendwann einmal. 

Nun habe ich auch endlich mal was erfunden: Mein ganz persönlicher Bohnenfinder.


Ich hätte gerne ...

... das da zwischen ... 

 ... das Wetter zwischen immer nur Regen und immer nur 30° und mehr. 

Montag, 23. Juli 2012

Es ist angerichtet!



In der 




Habe ich gestern ganz vergessen ...

... in die Vase den Blog zu stellen:



Blümchen im Japanischen Garten ... ja, da gibt es nicht nur Steine.


Und eine wahre Blümchenschönheit im Balinesischen Garten ...




Die ist fast schwarz und riesengroß ...



Und weil Blümchen auch Wasser brauchen ...


Wasserspiele im Orientalischen Garten ...



Sonntag, 22. Juli 2012

Sonntagsausflug in die Gärten der Welt


Optisch doch schon mal ein netter Empfang ... auch wenn es gern etwas sonniger und wärmer hätte sein können ... aber das wurde noch.

Unter anderem lag der Japanische Garten auf unserem Weg, der ein wunderschönes "Wasserbild" beinhaltet, welches mich jedes Mal wieder fasziniert ...


... seht ihr die "Krokodile" im Wasser? Das rechte ist gerade reingesprungen. Deutlich an den Ringen ringsrum zu erkennen.



... es ist einfach toll, welche "Bilder" man mit ein paar Steinen gestalten kann ... und eines Tages werde ich die Menschen, die die Steine mit solcher Inbrunst harken, erwischen ...


... alles ganz wunderbar ordentlich ...

Wenn man sich dann hinter dem Japanischen Garten den Berg rauf quält, erwartet einen nicht nur ein hübscher Ausblick auf Marzahn ...


... nee, man hat sogar Glück und die Sonne lässt sich blicken und bleibt ...

Außerdem trifft man auf den Leuchtturm ...





Warum der Leuchturm ...


... Leuchturm heißt, obwohl nix leuchtet und auch nix leuchten kann, wird leider nicht erklärt, aber eine Tafel erklärt wenigstens wer den Leuchturm gespendet hat und man kann prima Schattenbilder mit Leuchtturm machen ...


Nein, ich bin nicht rund um die Hüften. Das ist meine All-inclusive-Tasche, die so aufträgt und Schatten auf die Spendentafel wirft.

Könnt ihr noch? 

Ja? Gut dann gehen wir nach einer kurzen Pause, ...



... die wir mit einem Cranberries-Scone auf seinem ersten und einzigen Ausflug in die weite Welt verbringen, weiter und gelangen zum Christlichen Garten. 



Der war für mich neu, weil sie bis zum letzten Jahr noch daran herumgebaut haben.


Ein sehr reizvolles Teil, indem man viel Zeit verbringen kann, weil man sich rundrum lesen kann, wenn man will.


Im inneren Bereich ...


... wo man verkehrt herum lesen muss, gibt es auch ein paar Blümchen ...

.


So! Genug für heute. 

Jetzt muss ich mich als kleine Küchenschabe verkleiden und den Salat putzen ... so ein echter, selbstangebauter und selbstgepflückter Gartensalat ist ja so was von sandig! Unglaublich!

Auch Schmetterlinge mögens scharf!


 ... gut seiner Umgebung angepasst ... quasi nicht auffallend ...



... und doch Auge in Auge mit dem Falter.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Die Spinnlust ...

... hält an und trägt Früchte ...


... schön isses, das Stück aus der Mitte und optisch wesentlich ansprechender als so ein Wollhaufen ...


... finde ich jedenfalls. Als Strang gefällt mir das Gespinst auch sehr gut ... wobei ... es hätte gerne ein bisschen mehr Grün sein dürfen ... aber wer nicht mehr Grün färbt, darf auch nicht mehr Grün erwarten ...


Das ist der linke von diesen beiden Kammzügen. Damit sind meine bunten Kammzüge auch schon wieder erschöpft ... schade.

Er bringt es bei einem Gewicht von 101g auf 187m. 

Eigentlich wollte ich dem Wetter heute trotzen und meinen Urlaubstag, bei dem es sich auch nur um einen Teilzeiturlaubstag handelt, auf dem Balkon verbringen. Ich hatte schon alles rausgetragen und hätte, wenn es was Interessantes gegeben hätte, sogar Fernsehen können ...


... nicht wichtig und erstrebenswert, aber durchaus lustig solch eine kleine mobile DVB-T-Antenne. Vor allem macht sie mich vom Kind unabhängig, mit dem ich den Fernseher teilen muss. Der Nachteil ist: Das Teil funktioniert tatsächlich nur auf dem Balkon, weil unsere Fenster zu viel abschirmen ... maul ... Naja, aber was soll's? Früher war ich im Winter mit dicker Jacke zum Rauchen auf dem Balkon. Dann gehe ich eben heutzutage mit dicker Jacke zum Fernsehen auf den Balkon ...

... ääähhmmm ... irgendwie bin ich mal wieder vom Text abgekommen ... 

... also ich hatte schon alles rausgetragen und hätte sogar Fernsehen können, aber dann trieben mich Sturm und Regen doch wieder nach drinnen ... wer hat eigentlich das Wetter auf unsere Balkonseite gebaut?

Gerade wollte ich den nächsten Versuch an der frischen Luft starten, aber nun hat sich das Wetter zu einem netten Gewitter entschlossen ... die Blitze gucke ich mir dann doch lieber von drinnen an und mache mal schnell das Fenster zu. Der Wind meint es zu gut und treibt den Regen bis ins Zimmer ... so viel zum Trotzen ...

... und so ganz am Rande sei erwähnt: Ich habe kalte Füße ... eiskalte Füße! ... trotz Wollsocken ... trotziger Tag heute ...

Mittwoch, 18. Juli 2012

Es gibt Dinge im Leben, ...

... zu denen fehlt mir einfach die Begabung. Dazu gehört unter anderem Stabhochsprung, Schlagballwerfen und das Tragen von Kapuzen.

Ja, es stimmt wirklich. Ich kann keine Kapuzen tragen. Technisch gesehen natürlich schon, aber praktisch eben nicht. 
In der Praxis sieht es nämlich wie folgt aus: Ich greife beherzt zur Kapuze, setze diese auf und sie bricht über mir zusammen, hüllt mich in Dunkelheit und Stille, schließt mich von der Außenwelt ab. 
Freundliches, aber deutliches, korrigierendes Zurückstupsen meinerseits, wird von ihr nur mit einen: "He! Stups mich nicht!", und sofortiger Wiederverdunklung quittiert. Auch das Umschlagen des Randes der Kapuze ist nur von sehr kurzer Dauer und sehr schnell umfängt mich wieder Dunkelheit und Stille. 
Eine zeitlang trug meine Kapuze an der Spitze so einen Clip mit dem man Tüten verschließen kann. Das sah zwar ziemlich albern aus, war aber sehr praktisch und haltbar ... aber auch nur bis Husum. Dort brauchte das Kind nämlich einen Clip, um seine Chipstüte zu verschließen und seitdem ist es vorbei mit der Aussicht bei Regen. 

Ich kann natürlich auch ohne Kapuze laufen. Denn mal ehrlich: Wer braucht beim Walken schon eine Frisur? Aber darum geht es mir beim Kapuze tragen auch gar nicht. Ich würde die Kapuze, wenn es mir denn möglich wäre, gerne tragen, damit es nicht immer in den Jackenkragen regnet. Das finde ich nämlich wirklich eklig ... Regen, der in den Kragen kriecht und sich langsam, aber sicher unter der Jacke auf dem ganzen Körper breit macht ... Iiiiiiihhh! ...

Heute hat es auch wieder reichlich geregnet, aber das "Iiiiiiihh!" hielt sich noch in Grenzen ... man wächst an seinen Aufgaben ... darum habe ich auch noch etwas mitgebracht ... einen Baum ...



... einen wunderschön hohlen Baum ...



... der ist echt beeindruckend ...


Leider lässt die Bildqualität ein wenig zu wünschen übrig, aber es war nur das Handy dabei. Außerdem hat es, wie schon oben erwähnt, ziemlich beeindruckend geregnet und die Lichtverhältnisse sind dem entsprechend. 

Noch ein bisschen Regen gefällig? Bidde sehr!



Irgendwie hat es ja auch was Idyllisches. Wenn es nicht ganz so nass gewesen wäre, wäre ich gern länger geblieben und hätte mich noch ein wenig zum Regen gesetzt. 
So aber eilte ich weiter und traf noch einen meiner liebsten "Wegbegleiter" ...


Könnt ihr ihn sehen? Da in der Ferne, mittendrin ein Reiher bei der Gefiederpflege. Dichter ran schafft leider das Handy nicht ...