Sonntag, 30. September 2012

Wenn die S-Bahn ...

... nicht wäre, könnte man fast sehen, wie weit ich heute gelaufen bin.

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Oh, nee. S-Bahn weg hilft auch nicht. Da müsste man die Brücke abtragen ...

Bei richtig schönem Sonntagsblau ...


... war ich heute Stadtwandern. Sehr schön, mal was anderes und spart Fahrtkosten ungemein.

Viel Schönes habe ich gesehen. Unter anderem ihn hier:



Wie? Ihr seht niemanden? Da ist er doch.


Berlins Wasserflieger auf der Spree im Treptower Park. Ich habe ihn ganz lange nicht mehr gesehen.

 
Eine Weile durfte er nicht fliegen ... aus vielerlei Gründen. Nu aber wieder.

Aber ob das heute bei dem Wind ...


... in dem Ding wirklich viel Spaß gemacht hat, weiß ich nicht. Da braucht es bestimmt einen stabilen Magen ...

Für dich lieber Hans, habe ich das hier mitgebracht:


Na, erkennst du es? Nicht? 

Zu weit weg. 

Na gut, weil du es bist, geh ich näher ran.



Ja, genau die windschiefe Ruine aus dem Treptower Park. Nur vom anderen Ufer aus.


Schön schief!

Samstag, 29. September 2012

Mein kleiner Sushi-Baukasten


Heute war es endlich mal wieder so weit. Es gab Sushi im Hause Sprottenpaula und mir ist es dieses Mal tatsächlich gelungen ein paar Bilder zu machen und nicht gleich alles hemmungslos aufzufuttern.

Hier noch ein Blick auf die Bausteine ...


... neu dabei war heute der Ruccola ...


... der große Mitesser fand es erst sehr zweifelhaft und abwegig, was mir da wieder in den Sinn gekommen ist. War dann aber total begeistert und hätte fast schwören können, dass die Idee von ihm war ... Pah!

Zu guter Letzt noch ein Blick auf die fertigen Köstlichkeiten.


Hach! Nächste Woche darf ich schon wieder Sushi basteln ... ich freu mich drauf und habe bis dahin bestimmt auch wieder Hunger und muss nicht mehr mit dem vollen Bauch nach oben auf dem Sofa liegen ...


Freitag, 28. September 2012

Mein Gerippe ist fertig!

Und es gibt sogar ein paar ziemlich schlechte Bilder davon ... erst einmal das Gerippe solo:





Dann mit passendem Inhalt. 

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Sich selbst fotagrafieren ist immer wieder "lustig" ... mit ein bisschen mehr Licht wäre es noch lustiger gewesen, aber man kann sich die Jahreszeit, zu der ein Projekt fertig wird, schließlich nicht aussuchen *g*.
Die wirkliche Farbe des Gerippes lässt sich auf einem Bild sowieso nicht richtig einfangen ... es ist ein GrauGrün mit ein wenig Blau drin ... so ungefähr, aber hübsch.



Das Ganze war am Anfang eine Strickpackung für den Japanischen Rippenpullover von Frau Isager, aber die Anleitung und ich passten nicht zusammen und ich habe mein eigenes Gerippe gestrickt. 
Ich frage mich immer noch, wie jemand mit meiner Kleidergröße in die dort angebene Größe M passen soll. Für mich wäre das alles viel zu kurz und schmal geworden und ich habe zwar ein breites Kreuz, bin aber ansonsten nicht allzu kompakt und bis aufs Kreuz sicher keine M. 

Egal, nun ist das Gerippe fertig. Hat zwar keine Ärmel, weil die vorhandene Wolle dafür nicht ausgereicht hätte, ist aber auch so ganz in Ordnung. Wir werden uns gemeinsam schon eine vergnügliche Zeit machen. 

Verstrickt habe ich die Isager Highland Wool 2 - 50g/275m. Gebraucht habe ich 225g von 250 gelieferten Gramm.Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3 ... alles andere wäre eher einem Schweizer Käse nahe gekommen als einem Pulli, der erstmal keine Löcher haben soll ... Gestrickt frei Schnauze a la Pia.

Und jetzt macht sich Erleichterung breit, dass das Ding endlich fertig ist.


Donnerstag, 27. September 2012

Wer schläft ...

... eigentlich seit Tagen nachts in meinem Gesicht und hinterlässt am Morgen so ungemachte, hässliche Tränensäcke und Augenringe?

Mittwoch, 26. September 2012

Meine Rose kann ...



... langstielig.

Meine Rose kann ... 

... Dornen.

Meine ehemals weiße Rose kann ...


... immer mehr Rosa. 

Dafür das sie nur so ein ganz billiges, kleines Rosentöpfchen war und bei mir ihren Altersruhesitz hat, weil sie in der Praxis ausgedient hatte, finde ich das ganz erstaunlich. 

Ich hoffe, ich bekomme sie gut durch den Winter und sie schenkt mir im nächsten Jahr genauso viele Blüten wie in diesem.


Ähnlich großartig ist dieses Jahr meine Petersilie.


Ich hatte noch nie so schöne und so üppige Petersilie. Sonst mickerte sie lustlos vor sich hin.


Vielleicht liegt es daran, dass ich gar keine Petersilie wollte, sondern Petersilienwurzeln. Ich habe nur leider das rechtzeitige Vereinzeln vergessen. Nun habe ich eben einen Petersilienwald.

Und um diesen landwirtschaftlichen Bericht abzuschließen, sei noch bemerkt: 

Die Jalapenos werden auch langsam rot.



Dienstag, 25. September 2012

Peinlich, peinlich, peinlich ...

Als das Kind kam gestern Abend vom Kfo (Kieferorthopäden) kam, begrüßte es mich mit den Worten: "Mama, ich soll dich schön grüßen und da ist noch eine Rechnung offen aus dem Mai." 

"Oh, ääähh, wie? Kann gar nicht sein. Ich bezahle immer alle Rechnungen pünktlich.", waren meine ersten Gedanken ... über die spontanen unfreundlichen Gedanken in Richtung Kfo breite ich jetzt mal das Mäntelchen des Schweigens ...

Ein Blick auf die Kforechungen machte dann aber ziemlich deutlich, dass ich eine Rechnung tatsächlich nicht bezahlt hatte ... ich habe die Rechnung wohl gesehen, mir aber das Falsches dazu gedacht und sie somit unbezahlt ... ich dachte ja ich hätte, weil es rein rechnerisch mit dem anderen aufgeführten Betrag zusammen die überwiesene Summe ergeben hat ... ordentlich abgelegt.

... stand aber auch nicht explizit drauf: Bitte überweisen Sie bis ... den Betrag ... auf folgendes Konto ..., wie sonst üblich ... egal, genug rausgeredet. 
Inzwischen ist sie eh bezahlt.

Zusäztlich zu dieser frohen Botschaft überreichte mir das Kind einen Umschlag vom Kfo, auf welchem stand: bitte unterschreiben lassen und an uns zurück. 

Ein neugieriger Blick in den Umschlag erbrachte keine Erkenntnis. Der Umschlag war leer ... kein Netz, kein doppelter Boden ... einfach leer.

Um dem Umschlag auf den Grund zu gehen und Abbitte zu leisten, griff ich mir heute Morgen das Telefon und verband mich mit dem Kfo. Sprudelte ihr, der Gattin des Herrn und Meisters der Zahnspangen, mein Entschuldigung entgegen und die Versicherung, dass der Betrag auf dem Weg zu ihnen ist. 
Nachdem mir dafür die Absolution erteilt wurde, legte ich mein Problem mit dem Briefumschlag, dessen Inhalt ich unterschreiben soll, der aber nicht da ist, dar. Die Reaktion war der meinen von gestern Abend sehr ähnlich: 
"Oh" Äääääääähhhhhh, wie? Kann doch gar nicht sein! Ich hab doch ..."

Nachdem das gröbste Gelächter verklungen war, einigten wir uns darauf, dass auch das kein Problem wäre und das Kind dann eben beim nächsten Mal den Schrieb ... ääähhhh ... das Schreiben bekommt. Dauert ja noch ein bisschen bis das Kind mit seiner Behandlung fertig ist. Bis dahin bekommen wir wohl auch alles andere geregelt ... ich höre sie schon die nächste Rechnung tippen ...

Montag, 24. September 2012

Schluss mit kalten Füßen!

Frisches Wollfutter für kalte Füße

in der



Jetzt sind sie zu zweit


... und gemeinsam hoffentlich stark genug. 


Denn sie müssen einiges an Gewicht durchs Leben tragen. 

Leider ist der zweite ein bisschen kleiner geworden als der erste ...


... was daran liegt, dass ich beim zweiten fester gestrickt habe. Da kommt dann doch bei so einem Socken eine ganze Menge weniger bei gleicher Maschen- und Reihenzahl zusammen. 


Mir fehlte aber gerade jeglicher Ehrgeiz das zu begradigen und außerdem hat es außer mir niemand bemerkt ... und wer bin ich schon?

Sockenfakten:

  • Gr. 45 extrabreit
  • Gewicht: 81g
  • SoWo "Orange Blue" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den altbewährten Alunadeln NS 2,5
  • Muster: 1.R: 14 re, 1li, 2.R: alle Maschen re, diese beiden Reihen bis zum Ende der Socken immer wiederholen

Sonntag, 23. September 2012

Heute war "Kein-Tag"

Kein Pirol, kein Graureiher, kein Schwarzspecht und kein Eisvogel ... dafür schönes Wetter und viel schöne, aber unfotogene Natur mit kein nichts gar nichts ... jedenfall fast kein Nichts ...


An der Löcknitz wanderten wir auf einem schmalen und immer schmaler werdenden Pfad ...


... entlang.

Trafen das eine ...


... oder andere Pfauenauge ...


... und waren quasi mit ihm Auge in Auge. 

Umrundeten den Wupatzsee ... dummerweise sogar eineinhalbmal ... wir gerieten sozusagen in eine Zeitschleife ...


... beim zweiten Mal war er noch genauso schön ...

... ließen immer wieder den Blick in die Bäume schweifen, ...




... damit wir die Vögel, die wir schon nicht hören, wenigstens sehen ... war aber nichts.

Leider waren wir dann dreieinhalb Minuten zu spät am Bahnhof Fangschleuse und mussten ein Stunde auf den nächsten Re18irgendwas warten und dort gab es wahrlich spannende Dinge zu sehen ...


... immer muss ich mich langweilen ...

Das Kind und ich ...

... schlagen uns heute in die Büsche ... 

... wir gehen wandern im Löcknitztal. 

Angeblich sollen wir dort den Schwarzspecht, den Graureiher und den Pirol treffen. 
Das wäre fein. Einen Pirol habe ich noch nie getroffen ... musste gerade erst mal schauen, wonach ich schauen muss, damit ich ihn auch sehe, wenn ich ihn denn treffe ... ich freu mich drauf.

Vielleicht bringe ich das eine oder andere Bild mit. Bis dahin wünsche ich einen schönen Sonntag und stelle hier so lange ein trockenes Sonntagsblümchen rein.


Ist noch von der letzten Wanderung übrig.

Socken habe ich auch fertig ... ganz erstaunlich, aber noch nicht fotografiert ... die Socken, nicht das Erstaunen ...

Freitag, 21. September 2012

Heute in den frühen Morgenstunden ...

... wurde mein Kind von Außerirdischen entführt ... träumte ich. 

Was für ein Mist!

Das war bestimmt die Strafe dafür, dass ich mich um zehn vor fünf weigerte aufs Klo zu gehen. Mir dachte: "Das halte ich aus bis um sechs", mich auf die andere Seite drehte und weiter schlief. 

Jetzt bin ich ganz erschöpft von der wilden Verfolgungsjagd und noch ein wenig verwirrt, aber auf dem Klo war ich inzwischen und das Kind ist auch wieder da und schon wieder weg ... das Leben kann so aufregend und anstrengend sein, besonders nachts ...

Zur allgemeinen Entspannung stelle ich ein Blümchen in den Raum: 


Ooooooohhhhhmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm ........................

Donnerstag, 20. September 2012

Kürbis ...


... mit Schnitzvorlage für Ideenlosen und Dummies wie mich. 


Außerdem warf ich vorgestern einen ganz langen Schatten ...


... aber mal ehrlich: Kann man bei diesem tollen Himmel ...


... etwas anderes machen als lange Schatten werfen?

Ja, kann man. Nämlich einsam hoch oben seine Kreise ziehen ...

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Ich will auch Flügel, aber nicht die aus der Dose.

Mittwoch, 19. September 2012

Wie soll man ...

... in Ruhe Zähne putzen, wenn einen der eigene Stöpsel so ansieht?


Frech! Dreist! Unverschämt!

Nein, ganz scharf gibt es das Bild nicht. Musste ja weiter Zähne putzen ... Und wiederholen geht. Jetzt ist es ja weg ... dumm gelaufen ...

Ein Winter ...

... kommt bestimmt.

Genau! 

Und weil dem so ist, ich sowieso nichts fertig bekomme, mein Schwanenhals keine Wolle verträgt, ich das andere Strickzeug auf der Arbeit liegen gelassen habe und die Wolle sowieso schon mindestens zwei kalte Winter auf ihre Verarbeitung wartet, habe ich ein Seidenbindetuch begonnen.


Ganz schlicht und mühsam ... dünnes Fädchen mit 2,5er Nadel, aber schön ...


... und mit leichtem Tweedcharakter.

Beruhigend für die Fertigstellung finde ich den Umstand, dass ich mich auf keinen bestimmten Winter festgelegt habe ...


Schon seit Monaten ...

... bin ich mit der Gestaltung meines ganz persönlichen IndoorSeerosenteich beschäftigt.

 
Alle drei Wochen kommt ein Röslein dazu (ja, Hans, das stimmt schon ... eine klammert noch zum Trocknen an der Gardine und zwei bevölkern den Ampelmann)  ... zum Glück vermehrt sich der Frosch nicht. Der ist nämlich ziemlich hässlich ... aber ein Teich ohne Frosch ist kein Teich und außerdem wohnte er, der Frosch, sowieso schon hier und schließlich zählen die inneren Werte ... in seinem Fall: leckerer grüner Baumwollfaden, geknüpft, mit handgestricktem Blatt ...

Dienstag, 18. September 2012

Entengrütze ...


... so weit das Auge reicht, macht die einen vor Begeisterung ganz kopflos ...


... während andere ganz lange Beine und einen spitzen Schnabel bekommen und skeptisch kucken.



Einen kleinen Happen nehmen ...


... sich dann aber doch lieber umdrehen ...


... und angewidert dahin zurückstaksen, wo sie herkamen.