Mittwoch, 31. Oktober 2012

Man reiche mir ...

... ein paar Termine für die nächsten Tage

Zum Auffüllen des Terminkalenders, damit ich nicht jetzt schon die ganze Zeit das Wort "Biopsie" lesen muss ... reicht, wenn ich dauernd dran denken muss.

Dinge, die Welt nicht braucht, ...

... die aber das Leben ein bisschen netter machen, habe ich am Wochenende abgestaubt. 



Die ist nur ganz klein ... alles in allem ca. 5,5 cm ... hat aber ordentlich Schnee geladen.


 

Ich persönlich hätte auf die Weihnachtsgrüße verzichten können, aber nun ja, bei meinem Vornamen kann man, nee, frau sich schon glücklich schätzen, wenn sie bei so personalisiertem Kram überhaupt an einen denken.
Runterfallen darf die Kugel aber nicht. Dann ist die Pracht hin. Tatsächlich Glas und Keramik. Kein Platik. Ganz erstaunlich.


Dann schmücken diese beiden ...


... jetzt meine Ohrläppchen ... eingebettet in eine Schicht Betaisadona ... ich habe ewig und drei Tage keine Ohrringe mehr getragen und da reagieren die Ohrlöcher mit wildem Unwillen. Aber Betaisadona hilft gegen fast alles ... 


Und damit der Bauch nicht zu kurz kommt und der Zahnarzt auch seine Freude hat, habe ich mir eine große runde Schachtel Kuhbonbons ... das war auch das Wort des Wochenende: Kuuuuuhhboooonbons! ... gekauft.




Sooooo lecker ... wenn man auf Lakritz in unmöglichen Variationen steht.

Mittlerweile ist mein Lakritzappetit ein wenig gedämmt ... nein, ich verrate jetzt nicht wie viele von den ehemals ca. 60 Kuuuuuuhhboooonbons noch da sind ... übers noch vorhandene Gewicht sage ich auch nichts ... weder über das der verbliebenen Kuuuuuuuhhbooonbons, noch über meins.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wer keine Arbeit hat, ...

... der macht sich welche. 

Zum Beispiel indem er Plastikschüsseln auf heiße Herdplatten stellt ... wenn es wenigstens nicht so stinken würde ... dämlich, dämlich, dämlich ... 

... ich kratz dann mal ab ...

Montag, 29. Oktober 2012

Wääärbung am Montag

Zu finden 

in der 






Obwohl uns am Samstag ...

... beim im schönsten Sonnenschein begonnenen Spaziergang recht schnell der Hagel auf den Kopf fiel und uns zum schnellstmöglichen Umkehren bewegte, haben wir gestern all unseren Mut zusammen und uns noch einmal in den verlockenden Sonnenschein gewagt. 



Der Mut wurde belohnt. Es war einfach wunderbar.




Wir können uns sogar mit fremden Hunden schmücken ...


... und ich kann sogar mit links fotografieren knipsen. 

Gibt es eigentlich Kameras speziell für Linkshänder? Das Erreichen des Auslösers ist mit links doch ein wenig unpraktisch, weil man über die ganze Kamera greifen muss.

Ich schweife ab ... aber das immer wieder gern ... 



Pilze sind uns auch noch über den Weg gelaufen ...




... viele Pilze. Gut getarnt im Herbstlaub ...





Hier war gerade eben noch ein Haubentaucher ...




Wenigstens der Himmel über Hamburg blieb da, wo er immer ist und war einfach nur schön blau mit freundlichen Wölkchen.



Dann habe ich noch einen Pilz. Der macht mich ganz besonders stolz ...




... der war nämlich ganz groß, aber auch ganz weit weg. Und die kleine Kamera hat bei voll aufgerissenem Zoom noch ein richtig tolles Bild gemacht.




Hach, die Gute! Man kann sogar die Punkte sehen.


Und zu guter Letzt gibt es für die allgemeine Erleuchtung noch die ...



...sehr dekorativ.

Freitag, 26. Oktober 2012

Es wird immer kälter ...

... und damit sich sich das smarte Phone nicht den Chip und die Platine verkühlt, habe ich ihm auch  eine Nepumuk-Socke gestrickt.


Allerdings wird das Wolfgang, so heißt es nämlich, ganz besonders verwöhnt und in dicke, weiche reine Merino gehüllt.



Man sieht es leider nicht so wirklich, aber auf der Merino leuchten die Farben ganz besonders und das Hebemaschenmuster macht einen hübschen Effekt und die Socke schön dick.




Die Socke muss, auch wenn es auf den Bildern nicht rüber kommt, ziemlich cool sein. Das Kind will auch eine. Ganz dringend. Am besten schon Vorvorgestern. 
Und wenn das Kind was Gestricktes will, muss es cool sein. Denn eigentlich ist Gestricktes zurzeit total uncool und zum davon Laufen. 

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Nepumuk, der Große ...

... als "Sockengerippe" ist ein ganz Dicker.



Nepumuk, der Große ist ein ganz Hübscher ...



... auch wenn es die Lichtverhältnisse nicht deutlich machen.

Ich lasse trotzdem einfach noch ein paar Bilder sprechen.


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Nepumuks wahre Größe:
  • Gr. ungefähr 44 ... wird schon passen
  • Gewicht: ziemlich genau 125g
  • 6fach SoWo "Nepumuk" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den vernickelten von Knit Pro NS 3mm
  • Muster: Das "Sockengerippe"

Falls ich es nicht erwähnte und man es nicht merkt: Ich mag Nepumuk, den Großen sehr gerne ... leider sind meine Füße immer noch zu klein.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Mein ganz persönlicher ...

... Unerschütterlich-Modus scheint nicht mehr zu funktioniert. 
Vielleicht ist er in die Jahre gekommen oder einfach von den vielen Erschütterungen des Lebens müde. Wie auch immer: Er springt gerade nicht an.

Ich war heute Morgen zur Mammografie. Da hatte mich netterweise mein Gynäkologe hingeschickt, weil er dachte, ich hätte sonst nichts zu tun. Naja, nicht ganz so, aber es gab keinen auffälligen Tastbefund, der eine Mammografie nötig gemacht hätte ... eben alles im Rahmen der Vorsorge. 

Eine Mammografie an sich ist ja nicht schlimm und nur wenig schmerzhaft, aber lustig und vergnüglich ist diese Quetsche- und Verbiegerei ganz gewiss nicht. 

Dieses Mal gab es sogar zwei Aufnahmen von jeder Brust ... macht auch Sinn, was man bei der ersten Runde von oben platt gedrückt hat, wird bei der zweiten seitlichen Aufnahme wieder in die Ursprungsform zurückgequetscht ... ich bekam links noch eine Bonusaufnahme dazu ... seitlich verdrehtnachobengeschraubt ... aber bitte ganz locker und entspannt.

Beim Tasten fanden sie dann links einen Gnubbel. Hübsch gnubbelig und schön frei beweglich. Auf dem anschließenden Ultraschall ließ er sich nur mühsam blicken ... wahrscheinlich war er zu schüchtern ... wurde dann aber doch erspäht und als gutartiger Tumor eingestuft. 
Ein Tumor ist alles was sich irgendwo befindet, wo es nicht hingehört. Selbst ein Zyste zum Beispiel ist ein Tumor ... obwohl man ihr ja schon einen anderen Namen gegeben hat. 
Die Bösen sind die Karzinome und werden auch nur so genannt. 
Toll, nicht? Wieder was gelernt. Hat sich der Vormittag doch gelohnt.

Mit diesem Gnubbelbefund hätte ich gut leben können, wäre nach Hause gegangen und hätte ihn ganz schnell vergessen ... wenn er sich denn wieder beruhigt hat, das ganze Gedrücke, Geschiebe, Gequetsche und drauf rumrubbeln, hat den Armen doch ganz schön in Aufregung versetzt ... er meckert und sagt mir deutlich: Ey! Alte, hier bin ich! ... ich kann ihn verstehen, wenn man mich ohne vernünftigen Grund weckt, habe ich auch schlechte Laune.

Nicht nur dadurch, sondern auch sonst hat man dafür gesorgt, dass ich den blöden Gnubbel nicht einfach vergessen kann. Die nette Frau Doktor hat mir sehr deutlich gemacht, dass man mich und meinen Gnubbel nicht in Ruhe lassen wird. 
Man wird mich alle halbe Jahr zur Mammografie bitten. Man wird so lange auf mich einreden und mir Angst machen, bis ich in eine Biopsie einwillige.

Ich habe einer Biopsie, die Anfang November stattfindet, zu gestimmt, weil ich dachte, dann hätte ich, weil er, der Gnubbel, ganz bestimmt ein braver und gutartiger Tumor ist, meine Ruhe.

Aber je länger ich über all das Gesagte nachdenke, um so klarer wird mir, dass dem nicht so ist.
Denn selbst wenn der Gnubbel tatsächlich gutartig ist, wovon ich ausgehe, heißt das nicht, dass sie mich in Ruhe lassen. Ich muss trotzdem alle halbe Jahr zur Mammografie und Ultraschall und anderen putzigen Untersuchungen. Das Gnubbelchen könnte ja wachsen, sich verändern, umziehen oder was weiß ich auch immer. Jedenfalls muss er beobachtet werden und eventuell vielleicht und unter Umständen so oder so entfernt werden ... stellt sich mir inzwischen die Frage: Warum dann erst biopsieren? Warum nicht gleich raus? Vielleicht gibt es dann Frieden.

Es ist eigentlich alles nicht wirklich schlimm, aber ich merke mein Unerschütterlich-Modus streikt heute und es bringt mich ganz schön durcheinandern und ich fühle mich gerade, auch wenn ich es gar nicht will, weil ja nichts ist, als arme bedauernswerte Socke ... 

... ich geh jetzt laufen. Das macht den Kopf frei und vielleicht mag der Gnubbel frische Luft.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Ich habe immer gesagt:

Ich will keins und ich brauche keins. Nun habe ich doch eins. 

Nach nun drei Tagen kann ich auch langsam sagen: Ja, es ist ganz in Ordnung. Manchmal macht es jetzt schon das, was ich will ... ich bin mächtig froh, dass ich den Ausversehenanruf in Japan doch noch verhindern konnte ...
Auf jeden Fall ist es mit der richtigen App ... es gibt aber keine die stricken kann ... eine gute Möglichkeit kostengünstig mit dem Herzallerliebsten in der Ferne zu kommunizieren.

Heute Morgen beim "Mich Lüften" und auf dem Weg für den großen Mitbewohner eine Gehstütze aus der Praxis holen, musste ich ein bisschen spielen und die Kamera des smarten Phones im Gegenlichte testen:

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Für mal eben aus der Hüfte sind die Bilder ganz nett. In Natura sah es viel schöner aus, aber das goldenherbstlich und der Nebeldunst sind auf dem Weg ins smarte Phone leider ein wenig verloren gegangen.

r ein bisschen "Goldener Oktober Feeling" gibt es noch dieses hier:



Alle Kranken sind jetzt versorgt, der Blog gefüttert, also mache ich mal was richtig  Sinnvolles und geh das Bad putzen ...

Freitag, 19. Oktober 2012

Innere Werte ...

... auf der Fensterbank.


Das ist das Nachfolgemodell für die nun doch dahinscheidenden Ungeheuer, die aber selbst in ihrer Vergänglichkeit noch schön sind.



Diese innere Pracht ...


... macht hoffentlich das Leben eines kranken Menschens ein wenig bunter ... vielleicht hätten wir einfach nur das Bild ...


... verschenken sollen und die Pflanze behalten ... wäre wesentlich pflegeleichter.

Da fällt mir ein: Würdet ihr einen Pflegedienst beauftragen, der sich "Pflegeleicht" nennt? 
Mir ist das immer suspekt ... besonders wenn ich das Auto mit dem darin herumhüpfenden Hund und dem vielen Müll sehe ...


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ich glaube, ...

... die Zeitschaltuhr muss ich jetzt auch nicht mehr auf Sommerzeit stellen ...

... pssssttt, aber nicht der Chefin verraten ...

Irgendetwas fliegt ...

... hier heute Morgen heftigst und tief durch die Gegend und lässt mich herzhaft niesen und schniefen ...

... muss wohl eine Rotte Spätpollen sein ...

... Hefffschniiiiii!

Dienstag, 16. Oktober 2012

Schattenblümchen am Dienstag, ...


... die vom Sonntag sind. Konservenbloggen sozusagen, denn der heutige Tag sonnt nicht ... aber pssssstttt ... es sind eindeutige Tendenzen in Richtung Sonne zu erkennen.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Eigentlich gehört Wolle ...

... zum Trocknen nicht auf die Heizung. 

Das ist verwerflich und tiefster Frevel, aber eben nur eigentlich, denn besondere Gier, bedarf besonderer Maßnahmen ...


... und darum griff ich mir einen nassen "Nepumuk" und wand ihn ums Heizungsrohr und beruhigte mich damit, dass er ja nur ganz locker am Heizungsrohr hängt und nicht direkt auf der Heizung liegt ...

Ich musste ihn einfach ganz dringend anstricken ...


... nur um dann wieder zwei Abende nicht zum Stricken zu kommen, sonst wäre nämlich zumindest der eine von zwei Socken fertig. 


"Nepumuk" macht sich sehr hübsch als Sockengerippe und ich bin am Überlegen mich einer Fußvergrößerung zu unterziehen, damit er mir am Ende passt ...

Samstag, 13. Oktober 2012

Samstagsbilder

Der Tag begann mit einem tollen Licht- und Schattenspiel an derZimmerwand des Kindes ...


Etwas später gab es ein Schauspiel der besonderen Art ...



Das Kind hat zum ersten Mal allein sein Fenster geputzt ... ganz erstaunlich was sich kleine Männer alles einfallen lassen, um an mehr PC-Spielzeit zu kommen.

Während das arme Kind im Schweiße seines Angesichts schuften musste, ließ ich mich von meinem langen Schatten faszinieren ...

 
... so lang, dass ich nicht mal ganz in mein Zimmer passe.


Step by step machten wir, das Kind und ich, uns am Nachmittag auf den Weg ...



... zum Ping ...



... Pong.


morgens ...

... zehn nach halb fünf irgendwo in Deutschland ...

... ist es immer noch dunkel ...

... warum nicht einfach mal bloggen ...

... wird trotzdem nicht heller ...

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ein Blick in meine Glaskugel ...


... sagt mir: 

Ich habe eine Neue. 
Eine neue alte Begleiterin zum bunte Bilder machen für eben mal zwischendurch ... wenn es mich bei Wind und Wetter gerade mal wieder überkommt und die "große" Rote zu Hause ist. Die fast überall reinpasst. Eine die ganz leicht ist. Damit ich nicht wieder über mein Handy schimpfen muss, weil es so schlechte Bilder macht. Eine mit bewegtem, erfülltem Vorleben ... Danke nochmal lieber W. Senior!

Die neue alte Begleiterin hab ich heute mit zur Arbeit geschleppt und wir haben gemeinsam geschaut, was es so zu sehen gibt ...


Als erstes wäre da mein "Freund" der Mottenkönig. Der mich jeden Tag begrüßt ... gierig seine Ranken nach mir ausstreckt, um mich zu berühren, weil er ganz genau weiß, dass ich eigentlich nicht wie ein Mottenkönig riechen will ... er erwischt mich meistens doch irgendwie und irgendwann ... Puh! stinkt!

Dann sagt uns ein Blick nach oben, ...


... dass die Aussichten so oder so keine schönen sind.

Gefolgt wird das Ganze von einem Suchbild ...

Hier gibt es ein Tier zu finden ... hielt so brav still, bis ich fertig war.

... hier versuchte ich den Zoom, der nicht so dolle sein soll. Naja, ein bisschen näher dran, wäre hübsch. Beim nächsten Mal vielleicht. Später entdeckte ich nämlich noch, dass der digitale Zoom abgeschaltet war ... aber ob ich den ohne Bildstabilisator und Stativ halten kann? Egal, es ist auch so ganz großartig!

Ein bisschen Sonne haben wir noch gefunden ...


... für alle, die keine im Herzen haben.


Damit haben wir meinen Außenspielplatz abgegrast und dringen in die heiligen Hallen vor und werden prompt von einem schrecklichen Ungeheuer begrüßt ...

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... das Ungeheuer kann auch ein bisschen freundlicher.

Dann blühmt es noch in BlauViolett ...


... und in Altrosa kleinkariert kleingeblühmt ...



Und nein, ich arbeite nicht in einem Blumenladen. Ich arbeite in einer KG-Praxis, aber Donnerstagvormittag habe ich mit meiner Putzerei alle Patienten, an die ich sowieso nicht die Hand legen darf, es sei denn sie wollen die meine unbedingt zur Begrüßung und zum Abschied drücken, verjagt.

Ich glaube, die neue alte Begleiterin und ich werden viel Spaß haben und unterwegs immer mal den einen oder anderen Eindruck einsammeln und in den Bau zerren.