Donnerstag, 29. November 2012

Elend

Ich war nie gut im Memory. 

Nach der Trocknung eines Wasserschadens in der Praxis wollen die Teppichfliesen in eine sinnvolle, am besten die ursprüngliche Anordnung, wegen der unterschiedlichen Abnutzung, gebracht werden ... ich kündige auf der Stelle ...

Mittwoch, 28. November 2012

Die gefundene Suchanfrage ...

... wollte ich schon lange beantworten:

Nein, Sprotten muss man natürlich nicht waschen. 

Jedenfalls so geräucherte aus dem Fischladen ... mich manchmal schon.

Stricktechnisch fehlt ...

... mir im Moment irgendwie die Zeit und auch der richtige Biss. So ein bisschen werkle ich dennoch vor mich hin. 

Das aktuelle Strickkörbchen beinhalte zurzeit Folgendes:



'ne olle angefangene Socke und ein nicht enden wollender Handschuh.


Der Handschuh ist recht chic, ...




... vorallem "Hauptsache Grün" ... aber mit dem am Daumen klaffenden Loch doch unpraktisch. 
Ich weigere mich aber im Moment den Daumen zu stricken. Ich muss mir erst mal ein neues Nadelspiel kaufen. Das, was ich in NS 3 mein Eigen nenne, ist viel zu glatt. Was habe ich bei den Fingern geflucht, weil mir immer an den spannende Stellen die Nadeln aus den Maschen geglitten sind und mit einem satten "Plomp!" auf dem Teppichboden landeten.

Dienstag, 27. November 2012

"Hast du ...

... geheult?"

"Ääähm ... nö ... ich hab Rosacea."

"Ach du Arme. Das ist ja furchtbar."

"Ja, stimmt."

Fräulein Rosa möge mir verzeihen, dass ich sie als Ausrede missbraucht habe. 

Andererseits müssen Frauen, gerade wenn sie sich so nahestehen wie wir, zusammenhalten und ich habe, glaube ich zumindest, noch einiges bei ihr gut ...

Montag, 26. November 2012

Schaufensterscheibe blank gerubbelt ...

... Vorhang auf!





hat sich frisch gemacht.

Seit dem ...

... bei mir die Eisenzeit begonnen hat, ist der Kaffee mit Milchschaumgebirge auch nicht mehr das, was er mal war ...
... spätestens bei jedem zweiten wird mir speiübel.

Samstag, 24. November 2012

Ausgekocht!

Oder wie sonst soll ich mir die Fettaugen erklären, die heute am Ende auf meinem Badewasser schwammen?

Sehr seltsam ...

... aber hier ist derzeit alles ein wenig seltsam.

Vorgestern telefonierte das smarte Phone ohne mein Zutun. Na gut, nicht ganz "Ich war das nicht", aber fast. Ich gestehe, ich hatte vergessen, es auszumachen, bevor ich es in die Tasche steckte. Dabei muss ich dann wohl im Gewühl der großen Tasche auf den grünen Telefonhörer gekommen sein. 
Ins Adressbuch ging das Wolfgang dann aber allein. Und die Auswahl, wen es anruft, traf es auch allein. Sämtliche für ein Gespräch infrage kommende Listen gab es nämlich nicht. Die hatte ich gerade frisch gelöscht ... in wie weit man sie auch immer wirklich löschen kann ...

... schon seltsam

Gestern Abend um elf geistert ich noch einmal durch die Wohnung, um den Rechner des Kindes, wie versprochen, auszuschalten. Ich hatte beschlossen, wenn er jetzt ... nach immerhin sieben Stunden ... noch nicht mit dem Hochladen des blöden Videos fertig ist, bin ich trotzdem fertig mit ihm und schickt ihn ins Bett. Da wollte ich dann nämlich auch hin ... also in meins, nicht in seins.
Zum Glück war er bettfertig und so verabschiedet ich ihn, sang ein Schlaflied, löschte das Licht, genoss die Ruhe der Wohnung, weil alle anderen schon schliefen und entschwand wieder in mein Zimmer.

Kurze Zeit später machte ich mich auf den Weg ins Bad. Ich wollte es jedenfalls, aber fremde Stimmen in der Wohnung ließen mich innehalten. "Wer oder was ist das und wo kommt es her?", war die Frage. Hatte sich etwa beim Kind der Fernseher, der sonst ein Monitor ist, eingeschaltet, nach dem ich den Rechner ausgeschaltet hatte? Nee, da war alles dunkeltuten. 

Ein weiteres Lauschen führte mich in die Küche. Dort schwatzte der Weltempfänger im Dunkeln fröhlich vor sich hin. 
Ich vermute mal aus Angst vor der Dunkelheit. Lärm ist ja bekanntlich bei Angst eine gute Feindabwehr, aber es waren gerade weit und breit keine Feinde in der Küche zu entdecken. Also überzeugte ich ihn mit Mühe davon den Lautsprecher zu halten ... er wollte nur unter Androhung von härtesten Saktionen wieder ausgehen.
Warum, weshalb und wieso er plötzlich losschwatzte, konnte ich leider nicht ergründen.

Alles sehr seltsam hier ...

Donnerstag, 22. November 2012

Einfach nur falten, ...

... das wäre ja in Ordnung. 
Aber nee, erst muss man ein Blatt Papier von der Größe 15 x 15 in lauter unhandliche Stücke der Größe 3,75 x 3,75 zerhacken ...


Gibt immerhin schon mal einen hübschen Stapel, die erste Erleichterung macht sich breit und das Wissen: Ist sowieso alles krumm und schief.




Dann darf man mit dem Falten beginnen.



Das ist nicht so schwer. Das würde jeder Schimpanse in der Ausbildung schaffen. 

Dann kommt aber mein ganz persönlicher Feind ins Spiel ... der Klebestift ...



Ich hasse alles, was mit Kleben, so lange es nicht mit einem Streifen Tesafilm zu bewältigen ist, zu tun hat. Es klebt nie da, wo es soll, sondern immer nur an mir.

Irgendwann ist aber tatsächlich auch das letzte Sternenbein, jedenfalls von dieser Fuhre, am richtigen Platz.


Heute bringe ich mir Nachschub von der Arbeit mit. Soll ja schließlich keiner unserer Patienten leer ausgehen ... was tut man nicht alles, wenn man dafür bezahlt wird.

Mittwoch, 21. November 2012

Da ich nicht zum Stricken ...

... gekommen bin und auch so gar kein Licht ist, um schon vorhandene Fortschritte bildlich zu dokumentieren, müsst ihr noch ein paar Fotos vom Samstagsausflug in den Wildpark Schwarze Berge anschauen.

Die Wolfsschlucht ...


... wenn man ganz genau hinsieht, sieht man das ganz hinten, hinter dem Tümpel, ein Wolf dümpelt ...


... nämlich dieser hier. Also Wolf möchte ich nicht sein. Mir wäre das viel zu kalt am Bauch. Wenn dann hätte ich bitte gerne ein Schafsfell zum Draufliegen.

Bewacht wurde die Wolfsschlucht von ihm ...


... von vorn betrachte ein ganz verschlagener ...


... na gut, nur von vorn seitlich, aber das Gesicht des Tieres ist wirklich toll gezeichnet, ...


... total faltig verschlagen. 


Dieser Wolf hingegen ...

 

... sieht eher demütig und ...



... liebreizend aus.


So, genug Wölfe, jetzt gibt es noch ein bisschen Federvieh.



Ist er nicht hübsch?  


... aber anscheinend war er mit der Wahl des gereichten Futters nicht zufrieden. Die zarten Küken hat er keines Blickes gewürdigt. Geschweige denn mal mit dem Schnabel dran gerüttelt. 


Auf der anderen Seite des Geheges hatte man für drei gedeckt ...
 

... auch hier standen Küken auf dem Speiseplan. Auch hier eher Schmährufe als Begeisterung.

In einem anderen Gehege hatte man deutlich mehr Appetit ...


Wer das wohl war?

Dienstag, 20. November 2012

Meine heutige Ration Eisen, ...

... die dem im kellerbefindlichen HB-Wert beim Aufstieg aus eben jenem behilflich sein soll, liegt mir wie Blei im Magen ... örks ...

... vielleicht hätte ich die Eisenbahnschiene doch feiner reiben sollen ...

Montag, 19. November 2012

Anleitung zackiger Sockenrand







Der Sockenrand kann gekrempelt und ungekrempelt getragen werden.

Größe. 38/39
Material: beliebige 4fach Sockenwolle und passendes Nadelspiel


Anleitung:

Pro Nadel 19 Maschen anschlagen, zur Runde schließen.
  
          1. Reihe: alle Maschen rechts stricken    

2. Reihe: *3 M links, 1 Umschlag, 5 M links, 3 M links zusammenstricken, 5 M Links,
1 Umschlag, 3 M links* - von * bis * insgesamt 4x stricken … dann ist die Reihe
fertig.

3. Reihe: alle Maschen rechts und die Umschläge rechts verschränkt stricken, damit
sich keine Löcher bilden.

Die 2. und die 3. Reihe 12x wiederholen.

In der 11. Wiederholung der 2. Reihe keine Umschläge machen, um die Maschenzahl
langsam auf die für die Socke erforderliche Maschenzahl zu reduzieren … nur noch 17
Maschen pro Nadel

In der 12. Wiederholung der 2. Reihe entweder einen Umschlag pro Nadel oder gar
keinen machen … nun nur noch 16 bzw. 15 Maschen pro Nadel.

Die nächsten drei Reihen glatt rechts stricken, damit sich der Rand besser krempeln lässt und dann die Socke wie gewünscht stricken.

Ein Kessel Buntes ...

... in der 



Gemütlich war es draußen am Samstag ...

... ganz bestimmt nicht, aber trotzdem wunderschön.


.

Selbst der doch etwas mühsame, anstrengende und schmerzhafte Aufstieg auf den zugigen Turm ...


... hat sich gelohnt.


Für richtig schöne Fotos waren die Lichtverhältnisse eher bescheiden.




Aber bei einem richtig niedlichem Nutriababy ... oder auch zwei ...




... kann das Bild noch so schlecht sein, es wird immer gefallen. 

Aber ich hatte nicht nur mit Licht, Kälte und Feuchtigkeit zu kämpfen. Nee, auch die Bewegungsunschärfe ...


.



... der kleinen Flitzedinger war nicht zu verachten.



Wenig kooperativ die ganze Bande ... oder ich einfach zu blöd und langsam.

Samstag, 17. November 2012

Donnerstag, 15. November 2012

Hier findet man ...

... ich hätte seltsame Gründe nicht mit dem Fahrrad zu fahren.

Ich finde eine Eisschicht auf dem Fahrradsattel ist gleich zwei Gründe wert.
1. Glatt
2. Kalt ... Eiskalt
Meinem zarten Hinterteil fehlt sowohl das entsprechende Profil, wie auch die ausreichende, polsternde Isolierung.

Mittwoch, 14. November 2012

Das Grün ...

... des Garnes ist wirklich unfotografierbar.



In Natura ist es viel grüner mit blauen Einschüssen ...

Außerdem ist das Garn viel zu flauschig, um vernünftige Bilder zu machen ... vielleicht mag meine Kamera auch einfach nur kein Grün. Also innen befindliches Grün, denn mit Außengrün kann sie ja eigentlich ganz gut. 

199 Maschen habe ich inzwischen aufgesammelt.

 

Dem Schlepptop passt es schon ganz gut. Vielleicht gelingt mir bis zur Fertigstellung doch noch ein hübsches, farbendsprechendes Bild.

Dienstag, 13. November 2012

Gülden beblättertes Kitschpostkarten ...

... Himmelblau.

Ich habe gesponnen ...

... und tue es immer noch ... ich blogge vor dem Schlepptop sitzend to go mit dem Wolfgang.
Zurück zum Gesponnen haben ... Vor Kurzem fiel mir ein fertiger Strang Merino/Seidemix in Grün vom Kiwi, dem Oskar. 
Ich wollte ihn immer zeigen, er sich aber nicht sehen lassen. Sprich: taugliche Bilder sind mir nicht gelungen.
Nun habe ich ihn einfach angestrickt ... das Bild ist auch nicht tauglich, ich aber heute Morgen in der Richtung wenig leidenschaftlich, weil mir irgendwer heute Nacht zwischen halb zwei und kurz vor vier den Schlaf geklaut hat.
Jedenfalls stricke ich jetzt aus meinen handgesponnenen Strängen ein Bindetuch. Mit dem "edlen, weichen" Garn beginne ich, damit es dem Hals schmeichelt. Die beiden "kratzigen" Corridale Garne kommen unten dran. Dann sind sie endlich weg.

Montag, 12. November 2012

Es ist vollbracht!

Alles in die Regal der 


gestopft.


Zur Nepumuk-Mütze ...

... wird es keine Anleitung geben. 

Ich habe sie nach reichlicher Überlegung, wie viele Maschen denn ganz brauchbar sein könnten für meinen Kopf, aus dem Bauch herausgestrickt.
Ich kann nicht mal mehr sagen, wie viele Maschen ich aufgenommen habe. Mir das zu merken war ja nicht wichtig, weil ich nur eine Mütze stricken musste/wollte und nicht wie bei Socken zwangsläufig verpflichtet war eine zweite zu fabrizieren.
Wann ich wo, welche Abnahmen und warum gemacht habe, weiß ich natürlich auch nicht mehr. Im Zweifelsfalle immer dann, wenn es mir sinnvoll erschien.

In groben Zügen sei so viel erklärt: 

Man nehme eine Maschenzahl auf, die einem für den entsprechenden Kopfumfang passend erscheint. Das Muster ist ganz einfach, aber die rechten Maschen müssen der Maschenzahl angepasst werden: 

1.R. *3li, X re M* ...  von * bis * immer wiederholen bis die Reihe rum ist. 

Die erste Runde 2x wiederholen.

4.R. Die linken Maschen und alle folgenden um eine Masche nach links verschieben.

Wieder zwei Runden die Maschen stricken, wie sie erscheinen. 

Dann wieder eine Masche nach links verschieben und immer so weiter.

Irgendwann beschließen mit den Abnahmen zu beginnen. Erst mäßig ... eine pro Nadel ..., aber stetig. Zum Schluß hübsch als Stern abnehmen ... das ergibt sich eigentlich von alleine.

Sonntag, 11. November 2012

Kinobesuch im Partnerlook

Der TeeNager und ich gehen gleich ins Kino. Dies werden wir sogar im Partnerlook tun.

Der TeeNager hat rechts am Kinn einen Pickel. Ich habe rechts am Kinn einen Pickel. 
Der TeeNager hat einen Pickel auf der Nase. Ich habe viele Pickel auf der Nase.
Der TeeNager hat einen Pickel an der linken Schläfe. Ich habe viele Pickel an der linken Schläfe ... Fräulein Rosa(cea) machts möglich ...

Der TeeNager hat einen Schülerausweis und kommt günstiger ins Kino. Ich werde mir einen Schülerausweis basteln, damit ich auch günstiger in Kino komme. Die Anzahl oder auch Mehrzahl der Pickel sollten mich dazu berechtigen. 

Nur darf ich mich dann nicht beim Schlafen im Kino erwischen lassen, weil das dann wieder mein wahres Alter verrät.

Ja, ich kann tatsächlich im lauten Kino schlafen. Und da ich es schon dem größten Spötter verraten habe, kann ich es auch hier im Blog breittreten.
Der Zahn der Zeit macht so vieles möglich. Sogar das Schlafen im Kino. Außerdem muss ich im Kino still sitzen und bin somit meiner Müdigkeit hilflos ausgeliefert ... da kann ich gar nichts für ...

Oh ja!

Es kann. 

Nun könnte ich, wenn ich wollte, bloggen, wo ich geh und steh. 
Vielleicht ganz nützlich, wenn ich mich "wieder mal" im Wald verlaufe oder diesen vor lauter Bäumen nicht sehe. Dann kann ich Bescheid sagen ... falls ich ein Netz habe ... zur Not stricke ich mir eins.

Test

Kann das Wolfgang bloggen!

Sonntagsblümchen


Mein ganz persönlicher TeeRosenTeich ... köstlich wärmend, so ein Teeschlamm.

Samstag, 10. November 2012

Mein momentan vorherrschendes Lebensgefühl ...

... ist müde.

So   M Ü D E. 

Ich könnte den nächstbesten Bären aus seiner Höhle vertreiben. Mich dort gemütlich zusammenrollen und schlafen. Den Bären würde ich vor die Höhle stellen, damit er mir alle Störenfriede vom Hals hält und sich nicht langweilen und frieren muss. 

So weit zum Wunschdenken. 

In der Realität putze ich Fenster ... gestern und heute. Was das Lebensgefühl zwar nicht wacher, aber deutlich klarer macht. Es ermöglicht mir so viel Durchblick, dass ich sehen kann, das die Sonne scheint. Vielleicht tat sie das schon die ganzen anderen Tage, aber ich habe es einfach nicht gesehen ... nun gut, auch wenn ich draußen war, war das einzige, was ich erblicken konnte der Nieselregen.

Trotz dieses großartigen Lebensgefühl "müde" habe ich Vorgesternabend dann doch die Nepumuk-Mütze fertig gestrickt.



Mützen sind was echt Dämliches. Sie lassen einen nicht nur ziemlich bekloppt aussehen. Nein, sie sind von Haus aus einfach unfotogen.

Was in Natura und ohne ein nicht dazu passendes Gesicht noch ganz hübsch aussieht, verwandelt sich auf dem Bild in ein Nichts.



Ja, so geht es dann doch noch einigermassen und da ich, wie ich gestern mal wieder unterwegs bemerkte, nicht besonders groß bin, aber eigentlich auch nicht wirklich, blicken mir die meisten Menschen sowieso auf den Kopf ...

Ich habe so viel Wolle verbraucht, dass ich mir jetzt noch bequem ein Paar Nepumuk-Socken stricken könnte, wenn ich zwischendurch nicht einschlafe. Was aber nicht so schlimm wäre, da ich beim Stricken immer die Brille trage und die Augen somit gegen Nadelstiche geschützt sind.

Dienstag, 6. November 2012

... röchel ...

Bevor man sich den Schal lässig elegant und mit viel Schwung vom Hals reißt, sollte man überprüfen, ob man sämtliche Schalumrundungen wieder vom Hals abgewickelt hat.
Alles andere kann zu Würgemahlen und vorübergehender! Luftknappheit führen ... röchel.

Einsichten ...

... eines Kohlkopfes.

.

Klein, aber fein war er, der letzte seiner Art. 

Schon sehr elegant, wie sich so ein Kohlkopf faltet ... Origami vom Feinsten.

Montag, 5. November 2012

Wie fast immer montags ...

... ist Zuwachs in der



 zu verzeichnen.



Keine Studenten!

Keine Fotos!

Keine Biopsie!

Kein Gnubbel mehr! ... bis die nächsten kommen.

Ich ärgere mich so über mich selber, dass ich mich habe verrückt machen lassen und nicht auf meine Gefühl und meine Erfahrungen vertraut habe. Dann hätte ich mir eine Menge ersparen können ... hätte aber auch nix zu bloggen gehabt ... 

Der Gnubbel hat sich in den letzten knapp 14 Tagen einfach wieder aufgelöst. Er ist genauso verschwunden, wie er gekommen ist: heimlich, still und leise. Wie viele Gnubbel vor ihm und wie es sicherlich noch viele nach ihm tun werden.
Er war nicht der erste Gnubbel. Vor ihm hatte ich schon viele getastet. Die habe ich alle nach Schema Pia behandelt: Zur Kenntnis genommen, weitesgehend ignoriert ... so lange sie mich als Bauchschläferin nachts nicht drückten ... und dann zwei Wochen später wohlwollend ihr Verschwinden zur Kenntnis genommen. 
Mein Brustgewebe scheint einfach einen Hang zum Verklumpen zu haben. Kann man zwar niemandem glaubhaft erklären, ist aber so. 
Die Ärztin war ziemlich verblüfft, als sie beim Schallen nichts fand. Aber zumindest scheint ihr dieses prämenstruale Phänomen nicht ganz unbekannt zu sein.

Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass ich wieder Herrin meiner Brust bin und ein halbes Jahr mit eventuell auftretenden Gnubbeln machen darf, was ich will. Dann muss ich zum nächsten Ultraschall antreten. 
Wir haben uns auch darauf geeinigt, dass ich es, im Gegensatz zu allen ärztlichen Meinungen, überhaupt nicht schlimm finde, dass meine Brüste nicht symmetrisch sind. Meine Füße sind auch nicht gleich groß.

Wenn DIE ...

... nachher zur Biopsie wieder ein bis zwölf Studenten mitbringen, dann gehe ich noch mal los und hol meine Kamera.

Ein schönes Makro einer Hohlnadel auf dem Weg in die Brust aus Sicht der Gequälten hätte doch was. Sieht man nicht alle Tage ...  mit rechts kann ich prima knipsen.

  

Ich hatte mir ...

... 300g reine Merino (LL 230m/100g) in Nepumuk-Farben gefärbt. Daraus entstand bisher nur eine wärmende Hülle fürs smarte Phone und eine für die kleine Kamera, damit sie nicht friert und sich lauter blaue Flecken in den Tiefen und Abgründen meiner Tasche holt, wenn sie ohne irgendwas dort herumfliegt ... ja, ich konnte es dann doch nicht ertragen ... muss ordentlich ...

Dann habe ich lange überlegt, was ich mit dem "Rest" mache. Habe abends immer lustig etwas angestrickt, was ich am nächsten Tag wieder aufgeribbelt habe ... weil, was soll ich mit einem Schal/Cowl, wenn ich ihn wegen meiner ausgeprägten Wollallergie am Hals sowieso nicht tragen kann? Socken? Ja, Socken wären fein, aber ...
Für was Größeres reichen die nun knappen 300g aber nicht wirklich. Hach!?

Gestern Abend kam mir dann die Erleuchtung, was ich zumindest bis auf Weiteres daraus mache:


Eine Mütze. Eine Mütze kann man immer gebrauchen. Auf dem Kopf juckt mich Wolle zwar auch, aber da gibt es wenigstens keine roten Pickelchel ... beziehungsweise: ich kann sie nicht sehen und von daher sind sie tolerierbar.



Und für ein Paar dicke, kuschlige Socken reicht es denn wahrscheinlich auch noch.

Sonntag, 4. November 2012

So richtig gemütlich ...

... war es gestern im Bauerngarten nicht mehr.


Der Himmel hing ziemlich niedrig und zeigte wenig Abwechslung im Grau in Grau ...

.


Wobei die tiefe Anordnung der Wolken durchaus ihren Reiz hatte und der Himmel mit dem Öffnen der Schleusen gewartet hat, bis ich fertig und zum Gehen bereit war. Das fand ich ausgesprochen nett von ihm.

Die eine ... 



... oder andere Blüte ...



... hatte der Garten dann doch noch zu bieten. 


Die Ringelblumen stehen noch so sehr in Saft und Kraft, ...


... dass man glauben könnte, das Gartenjahr beginnt gerade erst. 

 
Einen unserer Chinaköohle hat es in die Höhe getrieben ...



... und mit einem "goldenen Krönchen" ...


geschmückt. Hübsch und die kohlige Verwandtschaft lässt sich nicht leugnen. 


Mit einem letzten Blick ins graue Himmelallerlei verabschiedet sich der Bauerngarten aus meinem Leben.


Nun gut, ich werde ihn im nächsten Jahr einmal besuchen gehen, wenn ich Erdbeeren pflücken gehe ... dauert leider noch ein bisschen.