Donnerstag, 31. Januar 2013

Gestern beim Elternabend

Sie: "Was mache Sie denn da?"

Ich: "Stricken." 

Sie: "Finden Sie nicht, dass das sehr unhöflich ist und stört?"

Ich: "Ersten kann ich gerne statt zu stricken mit meinem Stift auf den Tisch klopft, was sicherlich sehr unhöflich und störend wären, meinem Unmut und meiner Langenweile aber wesentlich besser Ausdruck verleihen würde. Zweitens könnten wir eine spontane Umfrage starten, was mehr stört: Mein Stricken oder dass Sie uns seit einer Viertelstunde warten und stattdessen an ihren privaten Handygesprächen teilhaben lassen. Und wenn wir uns nicht langsam beeilen, kommen Sie zu Ihrer eben getroffenen Essensverabredung zu spät."

Sie: Sprachlosigkeit und ein schon wieder klingelndes Handy, welches dann doch erstaunlicherweise abgestellt wurde und einen verspäteten Beginn des Eltendabends ermöglichte.

Ja, manchmal bin ich von 0 auf Zicke in fünfzehn Minuten. Ein Großteil der Eltern teilte mir am Ende mit, dass sie das sehr mutig fanden. "Das war doch die Rektorin."

Ja und? Warum sollte die das dürfen? Also wirklich! Und was soll die mir tun? Mich mit meiner Stricknadel erstechen? Mein Kind foltern und mit Steinen beschwert in den Landwehrkanal werfen? Mich zum nächsten Elternabend nicht mehr einladen?  
 

Hörrnchen, das zweite ...

... zierte sich gestern erst ein wenig und wollte sich nicht umdrehen ... vorne hat es mir wahrscheinlich heimlich eine lange Nase gezeigt ...


Das zweite Hörnchen ist wesentlich grauer als das andere.


Und war freundlicherweise dann doch gewillt sich zu mir umzudrehen.


Kurz nach diesem Bild nahm es noch eine zweite Nuss in Schnauze und dann die Beine in die Hand, wohl weil es keine Lust mehr auf die Krähe hatte, die schon die ganze Zeit krakelend ums Hörnchen hüpfte. 

Heute bei dem Sturm wird sich wohl kein Hörnchen blicken lassen. Kann ich ihnen nicht verübeln.
Wenn es möglich wäre, würde ich heute auch lieber keinen Fuß nach draußen setzen ... heute Nacht dachte ich noch, ich könnte das Fahrrad aus dem Keller holen und das neue Hinterrad einfahren ... heute Morgen dachte ich, ich hole lieber nicht das Fahrrad aus dem Keller, weil dann der Wind in mich einfährt und mich vom Fahrrad holt ... 

Mittwoch, 30. Januar 2013

Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen! ...

...rufen sie mir zu.


Brav und treu ergeben und süchtig, wie ich nun mal bin, folge ich ihrer Aufforderung. Kürbiskerne entkleiden hat etwas höchst Meditatives und wenn man großzügig über das viele Fett hinwegsieht, sind sie genau das Richtige für mich, weil sie viel Eisen enthalten ... hüstel ... ja, immer positiv denken. 

Jedenfalls komme ich wegen den Dingern kaum zum Stricken, aber trotzdem wächst der angefangene Eulenwald langsam vor sich hin. 



Die Socken werden ganz eindeutig für mich. 
Eulen und Grün will sowieso niemand sonst ... 

Außerdem hat die eine Eule leider einen leichten Augenschaden ...

... nicht das zu kleine Perlenauge von der in der Mitte ist gemeint, die oben links, die hat den Schaden ...

... beim Schnelllaufen sieht das zwar keiner und unter der Hose sowieso gleich doppelt nicht, aber trotzdem könnte man so etwas nicht verschenken ... ribbeln aber auch nicht.
So etwas wie der Augenschaden entsteht, wenn man zu lange darüber nachdenkt, ob die Maschen nun nach vorne oder nach hinten gekreuzt gehören. Dann zwar das Richtige denkt, aber das Falsche tut und es erst hundert Jahre später sieht, weil die Augen schon wieder gierig ... drei Reihen noch, dann gibt es drei ... in den Kürbiskernen hingen ... vielleicht werde ich von den Dingern nicht einfach nur fett und ohne Eisenmangel, sondern bekomme auch noch die tropfende Form eines Kürbiskerns ...



Dienstag, 29. Januar 2013

Hörnchen am Morgen ...


 ... vertreibt Kummer und Sorgen.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber niedlich ist es und der schwindende Schnee hat es auch wieder auftauchen lassen.


.

Hier hat es den Mund ganz schön voll genommen und natürlich die Nuss prompt wieder verloren.
 

Können die eigentlich auch Walnüsse knacken? Dann könnte ich es ja beim nächsten Pesto mal fragen, ob es mir die Nüsse knackt. Natürlich gegen Bezahlung ... 


 
Als das Hörnchen mit seinem vollgeladenen Nusslaster von dannen brauste, hat es noch eine nette Botschaft da gelassen. 

... ein bisschen halbherzig, aber immerhin. Ich bilde mir jetzt einfach mal ein, das wäre für mich ganz allein.

Montag, 28. Januar 2013

Wäääärbung für Schöngefärbtes ...

... in der 




Das Gelbe ...


... vom Ei ist es nicht, aber trotzdem ein schöner Einblick. 



Dieses Ei hingegen ...


... muss eine ziemlich schwere Geburt gewesen sein.
So frisch noch unter der Schale und schon so viele Falten in der Schale. Das Arme!

Samstag, 26. Januar 2013

Ein SpitzenKuss



Kaum zehn Tage nach dem letzten Paar Socken hat schon das nächste Paar die Nadeln verlassen ... Abgründe tun sich auf ... 


Sollte ich in dem Tempo weitermachen, hätten selbst die größten Sockenverschleißer in diesem Haushalt eine reelle Chance immer ein Paar ganze Socken im Schrank zu haben. 


Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sich mein Ehrgeiz extrabreite Socken zu stricken in Grenzen halten wird ... ja, ich bin gemein.


Andererseits kann ich bei den Extrabreiten einfach so vor mich hinnadeln, weil eh kein Muster gewünscht ist. Ich mir also auch keine Gedanken machen muss, was ich stricken könnte, wenn ich wollte ...

Der Sockenpass:

  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht: 82g
  • SoWo "Bunt für Anfänger" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit dem ♥allerliebsten alten Alunadelspiel NS 2,5
  • Muster: Ach nööö ... Mann will, braucht und kriegt keins

Freitag, 25. Januar 2013

Hö!!!

Sonne!!!

Und kleine tanzende Schneeflocken ... zwar verzichtbar, aber niedlich.

Im Tal der Unwissenden

Ich weiß nicht, was ich anziehen soll.

Ich weiß nicht, was ich kochen soll.

Ich weiß nicht, was ich bloggen soll. 

Ich weiß nicht, was das bedeuten soll.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Um auch mal was Positives ...

... zu sagen: Es dauert schon deutlich länger, bis es abends völlig dunkel ist.

... "es ist schon länger hell" kann man ja nicht schreiben.

Winter ist ...


... grau, trostlos, kalt ... sehr kalt, so kalt, dass sogar der Andrang am Vogelbuffet trotz reichlicher Auswahl und liebevoller Platzierung ...


... weitestgehend ausbleibt.

Die Hörnchen bleiben auch lieber in Ihrer "Hütte". Selbst direkt dem Baum zu Fuße gelegte Nüsslein können sie nicht locken. 



Seit Tagen keine Spur von irgendeinem Eichhörnchen und das obwohl sie hier sonst ständig herumwuseln.

Einzig die Tauben lassen sich von nix und niemandem, außer manchmal von einem Raubvogel, vom Fressen abhalten.



Winter macht das Leben schrecklich ereignis- und somit bloglos .

So grau wie auf den Bildern ist es hier seit Wochen ... ich will Licht! Helligkeit!

Montag, 21. Januar 2013

Neue Schafe ...

... in der 



Wir haben Glück

Wir bekommen zwar schon den ganzen Tag Schneeflocken geliefert, aber die sind so klein, dass es ganz lange dauert, bis sie die Regale wirklich füllen ... 

...aber flutschig rutschig sind sie, wie ganz große.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Doch schneller als erwartet ...

... Socken fertig!


Irgendwie ging es gestern Abend ruckzuck und der Socken hatte sich von der Ferse bis zur Spitze gestrickt.


Eigentlich gehört Gelb nicht zu meinen bevorzugten Farben ... ich muss dann immer an Vogelfüße denke ... aber die Socken finde ich richtig klasse ...



... und wenn sie mir nicht um Längen zu lang und Breiten zu breit wären, würde ich sie selber behalten. 



Mit weniger Maschen auf den Nadeln würde sie auch viel "verwegener" mustern. Wobei mich die Ordnung nicht stört. Ich liebe ordentlich musternde Socken ... muss halt alles ordentlich ... 

Sockendaten: 

  • Paar 01/2013
  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht: 80g 
  • SoWo "Yellow Car" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit dem guten altem Alunadelspiel NS 2,5
  • Muster: Nöö ... einfach geradeaus rechts, immer der Socke nach

Dienstag, 15. Januar 2013

Weil es sowieso nie nicht ...

... mehr heller wird, habe ich auch noch gleich ein Bild von der hier schlummernden fertigen Einzelsocke gemacht.


Nicht weltbewegend, aber ganz hübsch und vor allem von der Schnecke bestaunt. 

Noch ein Stück aus der Mitte ... 


Und wenn ich gestern Abend nicht so viele andere bunte Dinge gemacht hätte, hätte ich morgen sogar ein fertiges Sockenpaar zeigen können. Da es aber war, wie ich bin, wird die Socke heute Abend noch nicht fertig ... ich vermute wir werden es alle überleben ... auch der Sockenbesitzer in Spe, der hat zum Glück noch ein Paar Wollsocken.

Dunkle Gestalten ...



... trieben sich heute am Frühstücksbuffet herum.

"Mein" Eichhörnchen war schlau und sicherte sich eine ganz große Nuss und verzog sich abseits auf eine Birke. Nur erst mal raus aus dem Gedränge.


Die Freude und Ruhe hielt nicht lange an. Denn schwups! entglitt die doofe Nuss dem Hörnchen und es blickte lange und verzweifelt hinterher.



Auch die anschließende ausführliche Suche des Hörnchen unter dem Baum nach der Nuss brachte keinen Erfolg und so vollführte dann eine Art Veitstanz und stempelte lustige Spuren in den Schnee.


Montag, 14. Januar 2013

Auch in der ...



ist Montag, 

darum schnell im Vorübergehen einen Blick ins Schaufenster geworfen ...

... vielleicht doch kurz Stehen bleiben oder gar eintreten ...


Stümmt! Linke Birke ...

... halbe Höhe sitzt das Eichhörchen ...



.... und knabbert die Nüsse, die es am Fuße der Birke einsammelt. 
Freundlicherweise hat es wenigstens beim Fressen still gehalten, damit auf die Entfernung ein scharfes Bild gelingt.



.

Beim Wuseln nahm es weniger Rücksicht auf die Kamera und mich. 


"Lesen "kann es auch nicht. Am Fressnapf steht schließlich explizit dran: "Nur für Vögel".
Aber der ist auch neu, der Fressnapf. Den hat der neue, zweite an dieser Stelle Fütterer eingeführt. Noch scheiden sich die Geister ... der Altfütterer richtet weiter breitflächig auf dem Boden an.

Sonntag, 13. Januar 2013

Suchbild am Sonntag



Wen oder was und wo haben wir, die Kamera und ich, ins Auge gefasst?

Sonntagsblümchen


Das dämliche Wetter liess mich gestern voller Verzweiflung einen Blumenladen heimsuchen. Mir war nach Farbe.

Ja, ich habe bunte Socken, aber bunte Socken sind nicht alles und immer nur meine Füße anschauen, mag ich auch nicht. 


Passend zum Sonntagsblümchen nun noch der Sonntagskuchen: 



Vieles sieht erst einmal nicht wirklich lecker überzeugend aus. Mohn gehört ganz eindeutig dazu. 

Aber nach dem Backen ist die Obtik schon wesentlich besser.



Und wenn man das Ganze dann noch unter dem Mäntelchen des Puderzuckers versteckt, ...


... ist alles hübsch und es lohnt sich auch mal tief durchzuatmen ...

Samstag, 12. Januar 2013

Besser eine Taube ...

... vorm Küchenfenster, ... 



... als gar keine Gesellschaft.



Aus dem handarbeitstechnischem Bereich gibt es derzeit nicht viel zu berichten.

Grau habe ich nach dem ich das Rückenteil fertig und ein Vorderteil schon angefangen hatte, doch wieder aufgetrennt. 




Dann hatte ich aus handgesponnenen Wolle eine Weste begonnen, die ich nach einem halben Rückenteil wieder beendet habe ... bild- und folgenlos. 

Ich habe inzwischen ein Socke gestrickt, aber nicht fotografiert. Und sie passt auch nicht zur der schon fertigen anderen Socke, die hier rumliegt. 

Gestern Abend habe ich erneut mit Grau begonnen, aber hier ist es so grau, dass ein Bild grauer als Grau werden würde. Außerdem ist noch nicht wirklich viel zu sehen ... aber die 8 cm Grau sind schnell erklärt: Die ersten 5 cm sind sind 5 Maschen recht und 5 Maschen links im Wechsel und daran schließen sich 3 cm glatt rechts an. Wahrlich nicht weltbewegend.

Gesponnen habe ich auch noch zwischendurch ...

Freitag, 11. Januar 2013

Wenn die Äste ...

... lange genug Trauer tragen, ...



... erbarmt sich irgendwann der doofe Wettergott und lässt die Tränen frieren.

Schnee in der Stadt ist blöd! Ich mag keinen Schnee in der Stadt! 

Und es ist doch auch schnurzpiepegal ob es regnet oder schneit. Der Himmel ist so oder so grau. Dann doch lieber Regen. 

Und die Straßen sind es auch bald wieder grau und diese ganzen Granulatkrümel von der Straße, die sich ganz schnell überall in der Wohnung verteilen ... eklig ... sehr eklig!

Es hätte ein hübscher Freitag werden können ... 

Donnerstag, 10. Januar 2013

Es gibt Tage, ...

... an denen muss ich meinen Beinen jeden Schritt abringen. Die Angst macht sie weich, wackelig und störisch. 

Es gibt Tage, an denen laufen meine Beine ganz lockerflockig von alleine.

Es gibt Tage, an denen laufen meine Beine ganz lockerflockig von alleine und ich bin in der glücklichen Lage, das bewusst wahrzunehmen. 

Heute ist so ein glücklich bewusster Tag ... 

Die Lichtspiele ...

... sind eröffnet.


Der große Mitbewohner quittierte es mit einem verärgertem: "Nun spinnst du aber völlig", als er mich gestern Abend beim Knipsen in der dunklen Küche erwischte.

Seis drum ... mich haben die Lichtspiele, die das Stövchen tagtäglich produziert schon lange fasziniert und gereizt. Nun habe ich sie eingefangen und kann mich erst mal entspannt zurücklehnen, abwarten und Tee trinken ... 

Mittwoch, 9. Januar 2013

Gestern Morgen ...

... schaute ich aus dem Küchenfenster und dachte: "Das sieht aber komisch aus. Da ist doch was, was da sonst nicht ist."
Kurz entschlossen flitzte ich los und holte die Knipse. Die kann nämlich besser kucken als ich ... 
... und natürlich hatte ich Recht. Es war tatsächlich ungewöhnlicher Besuch da. 

Ist hier bei uns auch wirklich eine praktische Angelegenheit, wo die Vögel so ausgiebig und im Übermaß gefüttert werden. Er konnte sozusagen am Buffet wählen, wen er sich auf den Frühstücksteller holt ... die Tauben hier sind so fett, dass sie kaum noch hoch kommen.

.

Die Bilder sind leider nicht so schön, wie ich es gerne gehabt hätte, aber es war, wie in letzter Zeit immer, recht dunkel, das Vieh speiste ziemlich weit weg und der Zoom war somit fast am Anschlag und außerdem war er vorsichtig und hat nicht wirklich still gehalten.

Ganz zum Schluss, weil er sich anscheinend nicht trennen konnte, ist er noch wenig elegant auf dem Zaun herumspaziert ... geflattert ... gewangt ... 


Seinen Krallen möchte ich nicht unbedingt mal persönlich begegnen.


Gestern Nachmittag bekam ich dann noch weiteren seltenen Besuch. 



Gesehen habe ich ihn schon ein paar Mal, aber eigentlich immer auf der Rückseite unseres Hauses und ich war nie schnell genug, um die Knipse zu holen. 
Gestern hockte er auf der Birke vor meinem Küchenfenster. Irgendwie unentschlossen. Genau wie ich. Ich war mir nicht sicher, ob ich nicht einfach stehen bleiben soll, um ihm zu schauen oder ob ich es wagen soll die Knipse zu holen. Ich wagte es und schoss wie eine Bekloppte durch die Bude ... vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen die Knipse immer um den Hals zu tragen. Man weiß ja nie ...


Aufs Klopfen hatte er keine Lust. Ist bei Regen wahrscheinlich auch blöd. Da werden ja die ganzen Tropfen von den Ästen gerüttelt ... 

... schade, dass ich nicht früher gesehen habe, welch schönen Tropfen er auf dem Rücken hat. Die wären ein extra Bild wert gewesen.