Donnerstag, 28. März 2013

Das Kind und ich haben am Montag ...

... unser Lebensziel erreicht. 

Das Objekt unserer Begierde war seit Jahren der hier: 



Wir haben diverse Versuche gestartet den Berliner Fernsehturm zu erklimmen. Das war schwieriger als jede Bergbesteigung. Ich weiß gar nicht der wievielte Versuch es am Montag war, aber in den Jahren sind einige erfolglose zusammengekommen. 




Zweimal war der Fersehturm einfach zu. Ohne irgendeine Ankündigung oder Erklärung. Sehr seltsam oder auch der übliche Hauptstadtmodus ... Dinge gehen einfach nicht ... wozu erklären oder gar in Stand setzen. 

Bei den anderen Versuchen war es schlicht zu voll. Ich muss nicht Stunden meines Lebens damit verbringen, darauf zu warten mit dem Fahrstuhl auf den Fernsehturm sausen zu dürfen und dafür auch noch viel Geld bezahlen. 

Montagmorgen um kurz nach neun hatten wir Glück. Die Schlange hielt sich noch in Grenzen und wir mussten nur 35 Minuten auf zwei Plätzchen im Fahrstuhl warten. Wir hätten auch einen Fahrstuhl früher geschafft, wenn da nicht die Frau vor uns am Ticketautomaten gewesen wäre, die weder wusste wie viele Erwachsene sie ist, noch wie viele Kinder sie hat (zwei), geschweige denn wie alt die beiden sind und eigentlich wusste sie auch nicht so genau, was sie wollte. Ob nun Standart oder VIP oder den dritten Menuepunkt, den ich inzwischen vergessen habe. Dafür weiß ich ihre Postleitzahl noch ... 14448. Denn immer, wenn man zu lange zögert, fängt der Automat wieder von vorne an ... sie hat oft von vorne begonnen. Am Ende war der Automatenschlage deutlich die Erleichterung anzuhören, dass der Ticketkauf endlich gelungen war. 


Da wohnen wir ... rechts vom Allianzturm neben der Elsenbrücke ... da ganz hinten ...



Wie ihr seht nix? Ich habe mal einen Pfeil hinein gemalt und das Fenster weggemacht ...



Deutlicher geht nicht. Es war dafür zu diesig und die Krümmung der Scheiben lässt auch nicht jeden Blickwinkel zu. 

Alles in allem war es ganz nett. Berlin von oben ist irgendwie ziemlich gleichförmig ohne echte Highlights. Finde ich jedenfall ... aber die Frau vor uns am Automaten, die war echt der Hammer und das Geld wert ...  

... als wir wieder unten waren, wand sich die Schlage der Auffahrenwollenden schon einmal um den Turm und die Lautsprecherdurchsage schrie: "Nach Erhalt Ihrer Tickets beträgt Ihre Wartezeit zurzeit drei Stunden!"

Nun müssen wir, das Kind und ich, uns ein neues Lebenziel suchen.

Mittwoch, 27. März 2013

Wetterfrosch für alle Möglichkeiten ...



Ansonsten leben im Berliner Aquarium ziemlich große Tiere ...

... die Spiegelungen, unterschiedlichen Lichtquellen und die Masse Mensch am Sonntag in dem Aquarium können einen wahnsinnig machen ... 


...und ziemlich kleine Tiere ...


.


... in einem Terrarium zusammen. 


Gleich umme Ecke von den Biestern hier habe ich gesehen, wie sich eine Schlange häutet. Das war unglaublich spannend. Davon habe ich keine Bilder gemacht. Ich war viel zu fasziniert. Außerdem dauert es auch ein ganzes Weilchen, bis sich so knapp drei Meter Schlange aus der Haut gewunden haben. Zum Schluß hängt die Haut als hübsche Girlande quer durch ganze Terrarium und die Schlange liegt ermattet auf dem Ast. 


Dann gibt es Tiere, die legen sich in Positur ...

 ... man könnte meinen, der kriegt Geld dafür 

... während man bei anderen einen Moment länger schauen muss, wo wer ist ...



Dienstag, 26. März 2013

Und dann war da noch ...

... die Schildkröte rechts oben neben dem Krokodil ...


... die, die so ein bisschen vom Blatt verdeckt ist. 


Die dachte sich wohl: Wenn wir erklimmen, schwindelnde Höhen, streben dem Gipfelkreuz zu.


Und wenn wir oben sind, schauen wir  triumphierend in die Gegend ...


Samstag, 23. März 2013

Heute ist mein Glückstag

Erst der Dreiangel zwischen den Finger und nun ein Dreiangel aus dem rechten, nun gänzlich verkrüppelten Backenzahn ... vielleicht gibt es bei der Zahnärtin ja Rabatt für Großabnehmer von Kronen ... Gnarf ... die anderen sind noch nicht mal fertig ... 

Wenn man sich ...

... die obere Spitze der Tür des Briefkastens in das Dreieck zwischen Zeigefinger und Mittelfinger rammt, ist das 1. ziemlich blöd, 2. ziemlich schmerzhaft, 3. ergibt es einen schönen Dreiangel, der 4. blutet wie nix Gutes und sich 5. nur schlecht bis gar nicht mit einem Pflaster versorgen lässt ... irgendwann muss es ja auch so wieder aufhören zu bluten ...

Grau & Grau ...

... ist fertig zum Gehen. 



Aus mir völlig unerklärlichen Gründen fehlen bei der zweiten Socken am Schaft zwei Reihen. 



Seltsamerweise sind diese beiden Reihen aber erst kurz vor Ende der Socke spurlos verschwunden. 



Ich schwöre: Bevor ich mit der Spitze begann, waren die zwei Reihen noch da ... ein klarer Fall von Sabotage. Hilft nur: Schneller laufen, dann sieht es keiner.
Nennen wir sie doch einfach Fitness-Socken wegen der nun nötigen schnelleren Gangart.

Sockendaten:

  • Gr. 44
  • Gewicht: 81g
  • Uni-SoWo Grau und Uni-SoWo Steingrau aus der Schönfärberei 
  • gestrickt mit den Karbonz von Knit Pro NS 2,25 ... sehr, sehr feines Strickvergnügen ... ich glaube ich habe jetzt meine neuen Lieblingsnadeln 
  • Muster: Nööö ... einfach glatt rechts 

Freitag, 22. März 2013

Strandwanderer

Ich würde ja viel lieber mit den Füßen wandern, aber auf Grund der Großwetterlage wandere ich jetzt mit den Stricknadeln am Strand entlang.
 


Der  "Strandwanderer" ist eine wirklich verständliche, gut geschriebene Anleitung mit nützlichen Tipps. 
Es lässt sich sehr vergnüglich stricken. Nur für den jeweiligen Anfang und das Ende muss ich immer noch in die Anleitung sehen.



Endlich hat auch das strickrenitente Knäuel von neulich seine Bestimmung gefunden ... hoffe ich jedenfalls ... oder doch nur vorübergehend? ...

Donnerstag, 21. März 2013

Hörnchen-Kuckuck

Der, die, das Hörnchen lässt sich bei Schnee eher selten blicken. Ist wahrscheinlich zu kalt an den Pfoten. Jedenfalls sieht das Hörnchen beim Laufen ... springen ... hüpfen so aus. 

Heute muss der Hunger ziemlich nagend gewesen sein, dass es sich aus seinem Kobel gewagt hat. 



Es war aber sehr nervös und immer auf dem Sprung ...


... eher ungewöhnlich. Die Hörnchen sind hier trotz der guten Pflege nicht handzahm, aber normalerweise lassen sie sich nicht so leicht stören. 


Wie man sieht schneit es schon wieder mal. Wie schön! Seit dem ich meine Einstellung dazu geändert habe ... es ist eben, wie es ist und ich kann es eh nicht ändern, egal ob ich maule, jammere, quengle ... ist der Schnee zwar nicht weniger geworden, aber er stört mich nicht mehr. 

Gestern Abend fand ich den späten Ausblick aus meinem Fenster sogar hübsch friedlich ...



... fallende Schnee flocken machen einfach keinen Krach.



Mittwoch, 20. März 2013

Die, die sich 'nen Wolf ...

... strickt, bin ich.



Den "Wolf mit den blauen Augen" stricke ich gerade ... also habe ich gestrickt, die erste Socke. Ich kann doch immer nicht die zwei Socken eines Paares gleich hintereinander wegstricken. Geht nicht. Ist langweilig, weil ich ja nun weiß, wie es wird ...

... und wenn ich eine Weile Pause mache zwischen den beiden Socken, weiß ich beim zweiten auch schon nicht mehr, was ich beim ersten gestrickt habe und muss lange grübeln und den anderen fertigen Socken inspizieren, weil ich mir natürlich nie nicht was aufschreibe ... Gehirnjogging nenn ich das dann ... oder einfach: zu doof ... 

Das Wölflein mustert ganz munter vor sich hin ... 


... ist aber auch kein Wunder, wenn man von oben nach unten, hin und wieder ein paar Maschen gewollt verliert ... Hinweis an mich: Das war jetzt quasi ein versteckter Hinweis, wie ich die Socke gestrickt habe ...

Dienstag, 19. März 2013

Schnee ...


... dieses Jahr anscheinend niemals versiegende Quelle der Freude ...



... ich habs so satt ...

... ich finde Schnee so wenig inspirierend ... um nicht zu sagen ein wenig farblos ...

... ich werde mich ab jetzt nicht mehr dazu äußern, sondern die weiteren Schneefälle still lächelnd ertragen ...

... wenn es so weiter schneit, springe ich vielleicht doch noch vom Balkon ... die Verletzungsgefahr wird immer geringer, das mich auffangende Polster immer dicker ...

Montag, 18. März 2013

Blick ins Schaufenster ...




 

Ich fragte mich ...

... schon seit Tagen, warum der Basilikum sich so an der Scheibe herumdrückt. 



Neugierig ist der Gute. Einfach nur neugierig. Gegenüber in die Tanne ziehen neue Nachbar ein. 



Ich hatte das Krähenpärchen schon letzte Woche bei der Besichtigung der Tanne beobachtet und am Ende, als sie wegflogen, gedacht: "Nee, die ziehen da nicht ein."

Sie machten nämlich bei der Besichtigung keinen glücklichen Eindruck. Zuerst konnten sie sich nicht entscheiden, in welche Etage sie ziehen. Der Ein - und Ausstieg gestaltete sich schwierig. Entweder war die Tür zu klein, die Krähe zu dick oder einfach ungelenk. Wie auch immer, sie waren beide jedes Mal einem Absturz nahe. Noch schlimmer wurde es, als sie zur Probe, wie mir jedenfalls schien, Baumaterial herbeischleppten. Dünne, viel zu lange Ästchen, die nun samt Krähe in die Tanne bugsiert werden sollten. Ging kaum bis gar nicht und auf ein Stockwerk konnten sie auch dabei nicht einigen. Jede Krähe machte ihr Ding und beide krahten laut ihr Leid. 

Gestern nun sah ich, dass die beiden sich doch für die Tanne und ein gemeinsames Stockwerk entschieden haben und nun beim Einrichten sind. 



Das Baugeschäft scheint mühsam zu sein, denn das Nest ist noch ziemlich löchrig, wie mir scheint. 


 
Noch würde allenfalls ein Straußenei nicht durchfallen. 


Ich konnte die beiden leider nicht beim Bauen mit der Kamera erwischen. Sie sind sehr, sehr scheu. Immer wenn ich das Fenster öffnete, um sie zu knipsen, suchten sie wieder das Weite. Fenster auflassen ging aber auch nicht. Zu kalt. Die beiden sind immer furchtbar lange unterwegs bis sie mit jeweils einem Ästchen im Schnabel wieder heimkehren und mehr oder weniger erfolgreich versuchen, die Ästchen einzufügen.

Dabei brauchten sie gar nicht so weit fliegen. Das Gute liegt so nahe. In ihrem Fall unter der Tanne. 





Dort hat sich nämlich ganz viel Baumaterial angesammelt ...



... all das, was ihnen bei ihren geschickten Bauversuchen aus den Schnäbel gefallen ist.

Samstag, 16. März 2013

Ich habe heute Nacht ...

... so schlecht geschlafen, dass es mir noch nicht mal gelungen ist, meine Frisur zu zerlegen ... verlegen ... egal, ich habe heute Morgen einfach noch eine Frisur ... zwar die von gestern, aber eine Frisur.

Sie lasen den heutigen Beitrag zum Thema: Positives Denken ... ich bin gar nicht müde.

Märzenbecher ...



... läuten das Wochenende ein.
 
Der scheint sich auf jeden Fall ziemlich wohl zu fühlen bei dem Wetter. Mal sehen was von den Hornveilchen im Blumenkasten noch übrig ist, wenn sich der Schnee jemals lichten sollte.

Freitag, 15. März 2013

Mein derzeitiger Sockenstrickzustand ...

... ist Grau ... schon wieder Grau ...


... das ist aber gar nicht schlimm.  Das ist sogar ganz nett und gefällt mir ausgesprochen gut ... zweierlei Grau, weil ich dachte, dass das eine Grau mengenmäßig nicht reicht. Hätte es aber wohl doch getan ... nun kommt diese Erkenntnis zu spät, aber es ist mir auch schon gelungen bei diesem Socken, die in größeren Mengen vorkommenden Fäden, zu vernähen. Also sollte das beim zweiten, wenn er denn irgendwann fertig ist, auch gelingen. Ich könnte im Anschluss wahrscheinlich sogar noch ein Paar graue Socken stricken ...sockenwollmengentechnisch gesehen.

Vielleicht macht das Grau stricken auch nur wegen den neuen Nadeln so viel Spaß. Ich habe mir einen Satz Karbonz von Knit Pro geleistet und bin absolut begeistert. Die Nadeln liegen schön warm in der Hand. Sind stabil, ohne dabei unangenehm hart zu erscheinen. Und trotz der Schwärze lassen sich durch die hellen Spitzen auch dunkle Garne wunderbar stricken. Von den Übergängen merken ich beim Stricken überhaupt nichts.

Donnerstag, 14. März 2013

Als ich heute Morgen ...

... auf meinem Weg zur Arbeit, wie immer über die Fußgängerbrücke schritt, bot sich mir ein Bild der Gegensätze. 

Auf der linken Uferseite standen sich die Enten auf dem Eis die Beine in den Bauch oder kühlten sich eben jenen ... 


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... während auf der rechten Uferseite das Paddelboot ... 


... schon in den Startlöchern lag. Immerhin ist der Besitzer des Bootes so weit auf der Höhe der Zeit, dass er sein Boot angeschlossen hat. 


Und weil Winter mit Sonne nicht nur doof ist, sondern auch wunderschön glitzert und es dieses Jahr noch keinen Winterglitzer gab, musste ich mich auf der Brücke auch noch in die andere Richtung drehen und Glitzer knipsen ... 


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Und gelernt habe ich heute auch wieder mal was ... auch Kameras, die man immer und ewig in der Tasche mit sich herumschlept, wollen, auch wenn man sie nicht benutzt hat, hin und wieder aufgeladen werden ... so was, aber auch. 

Alle Jahre wieder ...

... die Anhäufung von drei Geburtstagen innerhalb von zehn Tagen. Der große Mitbewohner beginnt den Reigen, dann folgt meinen Mutter und ich bilde das Schlusslicht ... wie es sich gehört, bin ja schließlich die Jüngste, obwohl ich nicht mehr die Jüngste bin.

Vor ein paar Tagen fragte mich der große Mitbewohner: 

"Was machst du denn an deinem Geburtstag?"

Ich: 

"Ich? Ich wurde vorhin gerade von meiner Mutter aufgeklärt, was ich an meinem, beziehungsweise wir an unseren Geburtstagen tun. Dein Geburtstag fällt aus. Den Geburtstag von meiner Mutter und meinen feiern wir an meinem Geburtstag zusammen."

Der große Mitbewohner mit leichtem Augendrehen: 

"Und? Was willst du?"

Ich: 

"Ihr, also das Kind und du, geht zu meiner Mutter feiern und ich mach irgendetwas Hübsches. Gehe in den Zoo oder so." 

Voraufhin das Kind sofort krähte: "Ich komm mit!", der große Mitbewohner zeigte wenig Begeisterung, sagte aber nichts mehr ... ich finde meinen Planung super ...

Mittwoch, 13. März 2013

Message in a bottle ...


... oder genauer: Black sheep in a bottle ...



Ja, man hätte für eine bessere Optik die Naht nach hinten drehen können ... man hätte ...

Ich glaube das Schäfchen hat es da in seinem Gefängnis viel besser, als meine Zahnstümpfe, die ich mir freundlicherweise nicht noch einmal ansehen musste ... vor knapp 16 Jahren hat meinen alter Zahnarzt mir sein Werk, vier entzückende Zahnstümpfe in meinem Oberkiefer, in epischer Breite zeigen müssen, was in mir spontan den Wunsch aufkommen ließ, bitte, bitte nie eine der Kronen zu verlieren und wenn doch, bitte nur in einem ganz dunklen Keller und ganz allein mit mir ... in ihrem provisorischen Gefängnis ... und selbst wenn man die Naht nach hinten dreht, wird nicht besser, aber nu wollen wir mal nicht jammern ...