Mittwoch, 29. Mai 2013

Die kann nur halb ...


... obwohl ich schwören könnte, dass sie ganze Blüten konnte, als ich sie kaufte.


Die kann nur gefüllt ... mit irgendwelchen Fusseln ... Spinnenweben ...was auch immer dran, sehe ich gerade ...


... und gefühlt sind hier heute 100% Rundumfeuchte Luftfeutigkeit ohne Regen.


Die kann nur farblos ...


... das kann sie aber vielleicht noch ändern.



Und die, die sind ganz emsig ... 


... und lassen sich von nichts und niemanden vom Wachsen abhalten. Bis die Sonne brauchen, ist die Sonne vielleicht da.

Dienstag, 28. Mai 2013

Wegen unkonformer Arbeitsbekleidung ...

... wurde ich heute Morgen vom großen Mitbewohner gerügt, als er mich gerade frisch geduscht nur in mein Badetuch gewickelt beim Staubsaugen antraf.

Seltsam finde ich diese Rüge. 

Mir wäre es völlig schnurz, womit sich meine Mitbewohner beim Staubsaugen bekleiden. Ich wäre schon froh, wenn sie mal saugen würden und nicht nur bröseln.

Ich strick mir ...

... einen Marmorkuchen.


Vielleicht stricke ich auch dem Nichtenkind im fernen Island einen Marmorkuchen.




Ihre Füße haben es eventuell nötiger als meine. Aber bis zu der Entscheidung habe ich noch ein paar Runden und kann das Stricken genießen. 


Das Stricken ist wirklich lecker. Fast so wie Teigschüssel ausschlecken. Nur mit weniger Ballast für Bauch und Hüften.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Vor lauter "good vibrations" ...

... habe ich heute Morgen das Zähne putzen ganz vergessen ... puh!

So lange, wie ich hier wohne, ...

... beeindruckt mich schon die Akustik dieses Hauses. Was sie in die 60er-Neubauten an Geräuschübertragungsmöglichkeiten eingebaut haben, ist einfach umwerfend. Zu sagen, das Haus wäre hellhörig, wäre zu simple. Denn nicht alles überträgt sich immer im gleichen Masse. 

Seit drei Tagen sind sie dabei unseren Häuserblock mit neuen Eingängen zu verschönen. Das sieht am Ende bestimmt nett aus und ist ein wenig geräumiger als die vorherige Variante ... wobei: Wer wohnt schon im Treppenhaus? 
Bevor es aber schöner werden kann, muss der alte Vorbau erst mal weg ... und genau das machen sie seit drei Tagen ... und täglich röhrt munter der Abbruchhammer ... 

... einfach unglaubliche Geräusche und Vibrationen. Selbst hier oben im zweiten Stock. Und auch wenn sie ein Haus weiter abbrechen, ist es nur unwesentlich leiser.
Der große Mitbewohner hat schon angemeldet sich nachher aus dem Fenster zu stürzen. Bevor ich in Versuchung gerate, gehe ich lieber arbeiten ... da ist es vielleicht leiser ... da müssten sie im zweiten Stock schon das Gröbste geschafft haben und zu leiseren Tätigkeiten übergegangen sein ... außerdem ist dort die Akustik nicht ganz so gut ... Altbau eben ...

Montag, 20. Mai 2013

Zur Feier des Tages ...

... frisches Buntes in die 


gelegt.


Gründung der Selbsthilfegruppe:

Hilfe, immer muss ich backen!


Guten Tag! 

Ich heiße Pia. 

Bin neunundvierzig Jahre alt und kuchenteigsüchtig ...


Heute steht nun nach der Suchtbefriedigung ein Zebrakuchen im Backofen für die, die Kuchen mögen ...

Sonntag, 19. Mai 2013

Um Bilder von Schloss Sanssouci ...


... mit ohne Menschen zu machen, ist ein Pfingstsonntag mit strahlendem Sonnenschein nicht der richtige Tag. 

Aber um Bilder von Schloss Sanssouci mit mit Menschen oder auch mit Mitmenschen zu machen, ...



... ist der Pfingstsonntag ein großartiger Tag. Menschen so weit das Auge reicht. 




Ein unglaubliches Gewusel und Gewimmel und ein akustischer Ohrenschmaus bei all den Sprachen, die einem um die Ohren fliegen.


Will man keine Menschen, muss man höher hinaus.



Oder ins Detail gehen ... 



.


Oder die Dinge beschneiden.


Was nicht unbedingt einen schönen Bildausschnitt macht und selbst im engen Rahmen fremde Menschen nicht immer fernhält.






Die Menschen sind einfach überall. Trotzdem war es ganz nett und die vielen Menschen haben mich erstaunlicherweise wenig geschreckt. Ich fand sie heute eher sehr unterhaltsam ... schon erstaunlich was Menschen so treiben und sich in aller Öffentlichkeit für Nettigkeiten an den Kopf werfen. Schrecklich, wenn man sich bei einer eigentlich schönen gemeinsamen Unternehmung so unter Ddruck setzt, dass man den eigenen Erwartungsdruck nicht erfüllen kann.
 


Am nettesten fand ich es beim Orangerieschloss.


 
Da waren nicht ganz so viele Menschen, aber es ist auch ganz anders angelegt als Schloss Sanssouci ... irgendwie verwinkelter, interessanter, märchenhafter, heimeliger.

Oh ja! Da fällt mir ein: Auf der S-Bahnrückfahrt konnte ich noch einen Blick auf Barbies Schloss erhaschen. Ein echter rosa Albtraum ...

Samstag, 18. Mai 2013

Der Höhlenbaum, ...

... den ich im Dezember entdeckte, ist nun beblättert.

.

Schwurps und siehe da und schon sieht man ihn fast nicht mehr. Nur noch ein kleines bisschen mehr Grün und nur noch Eingeweihte wissen, dass sich dort eine tolle Höhle verbirgt. 



Das Blätterdach wird auch noch dichter werden und dann ist es bei Regen bestimmt sehr gemütlich da drin. 



Ganz so grün, wie es die Bilder vermuten lassen, ist es dort nicht, aber Lichtverhältnissen waren Dank aufkommenden Regens sehr eigenartig.

Richtig toll finde ich den ausgangweisenden Ast.


Kann man sich auf gar keinen Fall verlaufen. Ein wenig erinnert er mich an einen Stoßzahn ...



... oder einen Elefantenfuß von unten.

Freitag, 17. Mai 2013

Das aktuelle Strickkörbchen ... mal wieder ...

An sich ist in dem Strickkörbchen zurzeit nicht viel los. Altlasten wurden entsorgt. Frei nach dem Motto: Und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt.


Vielleicht erzielen wir ja beim zwölfundneunzigsten Anstrickversuch mich zufrieden stellende Ergebnisse ... große Aufgabe für so ein kleines Knäuel ...

Dann ist festzustellen, dass Rippen eindeutig schlank machen. 


Da erscheint so eine extrabreite Socke gleich viel schmaler ... weniger Maschen, die gestrickt werden müssen, werden es komischerweise aber trotzdem nicht. 

Nun hüpfe ich leichtfüßig ohne Wollsocken zur Arbeit ... eklig warm und schwül schon am frühen Morgen ... örks ... mein Teppichboden wirft auch schon wieder munter putzige Wellen ... hoffentlich wird der Seegang nicht noch schlimmer ...

Donnerstag, 16. Mai 2013

"Wenn du mich nicht in Ruhe lässt, ...

... geh ich ins Wasser.", scheint das blasse Huhn zu sagen. 


Das tat es kurz darauf auch. Dabei wollte ich nur seine Füße fotografieren. 

Blässhühner sind schon selten dämliche, aber immer für gute Unterhaltung sorgende Vögel. Ich mag sie sehr. 


Wenigstens im Ansatz Füße.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Während meiner Abwesenheit ...

... am letzten Wochenende hatte der große Mitbewohner die Aufgabe zu geteilt bekommen, den Balkon gegen feindlichen Amselangriffe zu verteidigen. 
Er hatte sich spontan bereit erklärt, weil er das Ganze ziemlich albern fand ... "Was soll so eine kleine Amsel schon für Schaden anrichten?"... und der Meinung war, dass das ein leichtes Unterfangen wäre. Ziemlich schnell stellte er dann fest, dass das Ganze nicht ziemlich albern ist, sondern ziemlich lästig und unschön.
Weil er aber keine Lust hatte ständig den Balkon zu bewachen, hat er sich kurzerhand überlegt, wie mich die Amsel wohl sieht, wenn ich in Verteidigungsposition auf dem Balkon stehe. Herausgekommen ist dieses sehr schlichte Modell einer Vogelscheuche:


Ja, Mann stecke Bambusstab in Sonnenschirmhalter, knüpfe eine rote Jute-statt-Plastiktasche daran und fertig ist die Pia. Einfach, aber irgendwie wirkungsvoll. Kann man mal sehen, wie beeindruckend ich trotz meiner schmalen Silhouette bin.


Am lustigsten sieht es aber von innen aus. 


Schon ein sehr ungewöhnlicher Ausblick, wenn man gerade nach Hause kommt und das da sonst nicht ist. Außerdem war es Sonntagabend sehr windig und mein zweites Ich wurde schon arg nach rechts und links geweht und ich muss zugeben: ich habe mich nicht sofort erkannt und musste erst mal nachfragen, was das denn ist.  

Dienstag, 14. Mai 2013

Die beiden im Hintergrund ...


... habe ich durch Zufall entdeckt (und wäre die blöde Frau mal weitergegangen und hätte keine Volksreden gehalten, wäre es ein richtig schönes Bild).

Stutzig machte mich das sehr aufmerksame und abwehrende Verhalten des Herrn Gans. 


Könnte ja eigentlich nebst Gattin friedlich und entspannt über die Wiese schlendern und den Samstag genießen. Bei genauerer Betrachtung erschloss sich dann sein Gebaren. 


Er musste auf diverse Flauschkugeln aufpassen, die da durch die Wiese wuselten. 


Alle putzmunter und gut an die Umgebung angepasst. 



Und so wieselflink, dass sie zur leichten Unschärfe neigen.

Montag, 13. Mai 2013

Die OMB ...

... ObligatorischeMontagsBefüllung

der


 
ist fertig.

Am Samstag ...

... hat man mich in die Wüste geschickt.



Dort wächst nicht nur rundrum ein Meer aus Tulpen, ...


... nein, auch die Kronleuchter hängen ziemlich hoch ...



... und es gibt die seltsame Erscheinung der "Blauen Fata Morgana"


Donnerstag, 9. Mai 2013

Eigentlich wollte ich ...

... heute Morgen laufen gehen. Eine richtig große Runde. Denn es ist Feiertag und somit habe ich Zeit. 
Uneigentlich bin ich nicht laufen gegangen. Die Gründe dafür sind vielzählig, aber der Hauptgrund war die Unlust den ganzen übriggebliebenen und sich jetzt so ganz großartig fühlenden, lauten, betrunkenen Menschen von der letzten Nacht zu begegnen. 
Dieses Vergnügen hatte ich schon am 1. Mai und es ist auch jeden Sonntagmorgen anzutreffen. Furchtbar! 

Stattdessen sitze ich auf meinem bewölkten, kühlen Balkon, habe den morgendlichen Kaffeeeimer geleert und erfreue mich daran, dass die Amsel, die vier Tage lang durch Blumenerdeklau meinem Balkon verwüstet hat, anscheinend nun mit dem Nestbau fertig ist. Oder meine selbstgebastelten Fähnchen haben ihre Wirkung entfaltet und sie sich nicht mehr traut. 
Das blöde Amselvieh dürfte ja bitte danke gerne an meiner Blumenerde teilhaben. Ich würde ihr sogar den Beutel mit der restlichen Blumenerde zur Verfügung stellen. Sie hat aber nichts Besseres zu tun als all meine zarten Pflanzen zerhacken und den Balkon in einen Saustall zu verwandeln. Das geht echt ... das ist ja dumm, nun regnet es und die ganzen Väter werden nass ... meine Füße leider auch auch ... nicht.

Ich könnte jetzt noch die Geschichte von der alten Nachbarin, die gestern ihr Paket abgeholt hat, weil sie nicht da wahr, als der Paketbote kam, den sie aber noch unten in der Haustür getroffen und ihm ein Trinkgeld gegeben hat, als sie gerade vom Kuchen holen kam, damit sie am Nachmittag etwas für ihren Sohn hat, wenn der zu Kaffee und Kuchen kommt, erzählen, die der große Mitbewohner gestern schon nicht hören wollte ... warum nur? Jedenfalls fiel mir auf, dass die alte Dame noch sehr winterlich eingekleidet war. Was wahrscheinlich daran lag, dass die neue schicke Frühjahrsbekleidung in dem Paket war, das sie bei mir abgeholt hat. Die gute Frau bestellt immer ganz viele Klamotten und ist dann meistens nicht da, wenn die Pakete kommen, aber nicht immer kommt dann auch der Sohn zu Kaffee und Kuchen und ich habe noch nie ein Trinkgeld oder Kaffee und Kuchen von ihr bekommen, was nicht schlimm ist, denn sie bedankt sich immer ganz überschwenglich auf ihre charmante wienerische Art ... und weil ich keinen Kuchen bekommen habe, gehe ich jetzt einen backen. Ist eh viel zu nass hier draußen ...

Kategorie: Geplapper, das die Welt nicht braucht

Mittwoch, 8. Mai 2013

"Die Socken, die du strickst, ...

... werden aber auch immer langweiliger. Kein Muster und kein Schnick und kein Schnack.", sprach die Chefin, als sie die gerade in Arbeit befindlichen sah.


"Herrensocken eben. Was erwartest du da?", fragte ich.


"Ach so. Na denn natürlich nix außer Socken.", sprach sie zurück.




Dafür, dass es nur gerade ausging, habe ich ganz schön lange an den Dingern herumgestrickt ... manche Dinge muss man halt genießen ... oder so ...


Sockendaten:
  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht 85g
  • SoWo "Passion" aus der Schönfärberei ... selbst ausgesucht ... schon immer spannend wozu Männer greifen, wenn sie wählen dürfen
  • die erste Socke mit den Knit Pro Karbonz NS 2,25, die zweite Socke mit den harmonischen Hölzern NS 2,25
  • Muster: Ach nöö ... Herrensocken eben

Montag, 6. Mai 2013

Frische bunte Montagsschafe ...

... auf den den Weiden der 



Manchmal kann ich ...

... die schönen Dinge des Lebens nicht sehen ... und gar nicht genug laufen, um dem Elend zu entkommen ...


Ich sehe sie natürlich und weiß auch, dass ich sie normalerweise schön finden würde. 



Ich weiß auch, dass der Himmel schön blau ist ... beziehungsweise war ...



... die Wasserspiegelung trotz der Schmiererei bei dem Licht eine ganz großartige ist, ...



... aber wirklich erreichen tut es mich in depressiven Phasen wie jetzt nicht.

Da ist es gut eine Kamera zu haben und den Augenblick festhalten zu können. Sich das Wissen um die Schönheit der Dinge auch später noch vor Augen halten zu können, bis ich sie wieder sehen kann.

Sonntag, 5. Mai 2013

Entweder ...

... ich hocke mich jetzt bei 180° in den Backofen neben die Guglhupfform mit dem Marmorkuchenteig oder ich gehe heiß duschen und gare den in mir befindlichen Teigberg quasi im Wasserbad ...

... wie kann ein einzelner Mensch nur so viel rohen Teig fressen? 

Und dann noch nicht einmal den geringsten Anflug von Übelkeit und Reue verspüren? 

Freitag, 3. Mai 2013

Gestern Abend ...

... als ich gerade in mein Bett gekrabbelt war, habe ich noch einen neue Bekanntschaft gemacht. Sie war ganz plötzlich da und hat mich total fasziniert. Trotzdem könnte ich getrost auf weitere Hitzewallungen verzichten. 

Es ist schon erstaunlich, dass man innerhalb kürzester Zeit wie ein Hochofen glühen kann und man genau spürt, wie das Herz munter, kräftig, um nicht zu sagen wild, das Blut durch den Körper pumpt und es für alles kein Entrinnen gibt.
Ich musste seltsamerweise die ganze Zeit an einen Schnellkochtopf denken. So muss der sich fühlen, wenn man ihn unter Dampf setzt und er unter Druck vor sich hin kochen muss. 
Ganz unglaublich fand ich bei dem ganzen Spuk den Umstand, dass ich bei aller Hitze nach wie vor eiskalte Füße hatte. Die wollten einfach nicht mitgaren.

Alles in allem gar nicht so schlimm. Nichts was ich dauernd haben muss, aber gut zu überleben. 
Wahrscheinlich bin ich durch die jahrelangen Panikattacken und Fräulein Rosacea, die einen schon mal von der Brust bis zum Scheitel puterrot aussehen lässt, gut vorbereitet ... muss ja alles irgendeinen Sinn haben, damit man es aushalten kann ...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Mit einem Strand ...

... kann ich leider nicht dienen, aber ich lass meinen fertigen Strandwanderer einfach in der schwarzen Johannisbeere Lustwandeln.



Ich bin froh, dass es vollbracht ist. Die letzten Gramm wurden gefühlt immer mehr. 




Mein Strandwanderer wiegt 93g und hat die für sein Gewicht doch eine beachtliche Größe von 140cm x 24cm.



Kein Riesentuch, aber ein netter, kleiner Halsschmeichler.



Ich hege die Hoffnung, dass meine Haut mit der reinen Merino in Frieden leben kann. Eine kurze Tragetestphase brachte keine spontanes Gemaule und Gezeter meiner Haut hervor ... und das will schon was heißen ... normalerweise schreit es bei Wolle ganz laut, aber die Merino ist schön glatt und nicht so fusselig.