Dienstag, 30. Juli 2013

Normalerweise zeichnet es sich ...

... sich durch sein freundliches Wesen und die aufrechte Haltung aus, ...


... aber manchmal hat das netteste Schwein
kein Glück, gerät bei einer Windboe mit dem hin und her schwingenden Rollo in Konflikt ...


 
... und landet mit der Schnauze im Dreck. 


Na gut, da war ihm dann das Glück doch wieder hold ... ich hatte gerade vor Kurzem das Fensterbrett gewischt ... ausnahmsweise ...

Montag, 29. Juli 2013

MontagsSchauFenster ...


... die und noch ein paar andere sind zu finden 

in der

Kommt angeflogen, ...

... schmeißt sich auf den Rücken und ist tot.


Ausgesprochen unhöflich. Hätte sich wenigstens vorstellen können. Darum gibt es auch nur die Bestattung über die Balkonbrüstung als Vogelfutter.

Sonntag, 28. Juli 2013

Berlin ... Sonntagabend ... fast 23:30 Uhr ...

... und wir haben drinnen und draußen Temperaturgleiche ... 30° drinnen und immer noch 30° draußen ... zu viel um wirklich angenehm zu sein ... 

Gestern aß ich ...

... vier wildwachsende Himbeeren, die meinen Weg kreuzten ... sehr lecker. 

Auf die Brombeeren, die ich tags zuvor traf, ...



... und die in diesem Jahr eine reichliche Ernte versprechen, muss ich noch eine Weile warten. 
Und während ich oben versuchte die Brombeerblüte einzufangen ... 




... fing mich unten etwas anderes ein ...


Jetzt stelle ich noch schnell ein Sonntagsblümchen in den Blog ... 


...oder auch zwei ...


... und dann genieße ich irgendwo an einem schattigen Plätzchen die relative Kühle Hamburgs, bevor ich mich später auf den Weg nach Hause in den Glutofen Berlin mache ... sollte ich irgendwo unterwegs das elende Vieh treffen, das mir den ganzen Knöchel zerstochen hat, wird es mich noch näher kennenlernen ... 

Samstag, 27. Juli 2013

Und es hat Klick! gemacht ...


Manchmal passt alles. Dann kommt sogar der ZusatzFlieger zu richtigen Zeit. 

Freitag, 26. Juli 2013

Luxus ist ...


... an einem Freitagvormittag in einem Park ein schattiges Plätzchen gefunden zu haben. Dem einlullenden Geräusch der Rasersprenger und dem Vogelgezwitscher zu lauschen. Die Minikaninchen zu beobachten und sich kühle Gänseblümchen zwischen die Zehen zu stecken. 

Glück wäre, wenn der Liebste dabei wäre. 

Nicht auszuhalten wäre es, wenn die Bremsen aufhören würden, mich zu mögen.

Dienstag, 23. Juli 2013

Gestern habe ich ihn erwischt, ...

... bevor er wieder hinter den Bäumen oder um die Ecke verschwand.


Irgendwie lässt er mich an eine Wassermelone denken ...

Montag, 22. Juli 2013

Was gut gegen Kälte ist, ...

... ist auch gut gegen Hitze ...

Frische, kühlende Sockenwolle

in der



Montagsblümchen ...


... gestern frisch aus dem Schloss Garten, ...


... was habe ich für Glück mit postkartenkitschblauem Himmel, wenn ich Schlösser besuche ... unglaublich

... der dahinter liegt, exportiert.

Der olle Friedrich ...


... hat zu gesehen, wie ich das einzige Wölkchen ...



... am gestrigen Himmel fotografiert habe. 


Nach so viel Kultur war es dann hübsch auf dem Balkon zu sitzen und den Bienen zuzuschauen.


Sonntag, 21. Juli 2013

Gestern als ich nach Hause kam, ...

... war ich so platt, wie eine mittelgroße Briefmarke und hatte Bauch, Beine, Po. 
Bauch habe ich immer, Beine hatte ich wie Arnold Schwarzenegger vom gegen den Wind strampeln und Oh, mein Popo war weh. So weh, dass ich schon erwogen hatte die letzten dreieinhalb Kilometer von der S-Bahn bis nach Hause lieber zu laufen ... 

Siebeneinhalb Stunden bei Wind, Sonne, Wärme unterwegs sein, 45 Kilometer Rad fahren, eine halbe Stunde im See schwimmen und zu guter Letzt noch zwei Sechserpack Getränke in den zweiten Stock schleppen, haben mich gestern tatsächlich an den Rand der Erschöpfung gebracht ... ich werde echt alt ... aber schön war es schon. 

Mitgebracht habe ich außer Ziegenfrischkäse mit Wildkräutern, der sehr lecker ist und zwei Ziegenbratwürsten, die eher örks waren, nicht weil sie nach Ziege schmecken, sondern weil sie nicht nach Ziege schmeckten und eine eklige Konsitenz (ein Mundgefühl auf das ich gar nicht stehe)  hatten, nicht viel. 

Ich habe ein Bild von meinem Freund Flip mitgebracht. 



Flip hockte erst auf der Terrasse, der Menschen, die wir dort heimsuchten und ist dann in den Busch umgezogen. Flip hatte eine beachtliche Größe gut 6,5 cm. Man bot mir an ihn mitzunehmen, aber mal ehrlich: er war zwar groß, aber deswegen gehört er noch lange nicht in die Großstadt.

Dann trafen wir mitten auf der Landstraße eine Hochzeitskutsche ... 


...die mich aber als sie vorbeifuhr mit ihren schwarzen Scheiben und von hinten mit ihrem blumengeschmückten Kasten ...


... eher an einen Leichenwagen erinnerte ... hübsch ist auf jeden Fall anders. 

Und gestern Abend wollte ich dann noch den Mond fotografieren, aber der wollte nicht hinter dem Baum vorkommen ... 



... jedenfalls nicht so lange ich wach und das war gestern nicht so lange. Als ich um halb eins noch mal schauen war, weil ich eh wach war, war er schon fast um die nächste Ecke und ich wäre auch nicht wirklich wach und kräftig genug gewesen, um die Kamera zu halten. 

Jetzt geh ich spülen und freue mich darüber, dass Oh, mein Popo nicht mehr so weh ist und ich morgen sicher wieder Rad fahren kann ... muss auch nicht so weit ... 

Samstag, 20. Juli 2013

Falls heute jemand diesen ...

... komischen Häkelkompotthut ...



 ... in der Nähe vom Wolziger See sieht, könnte ich mich darunter befinden ... 

... oder jemand anderes, weil ich ihn zwischendurch in der S-Bahn vergessen oder der stürmische Wind in mir beim Rad fahren vom Kopf geweht hat.

Ich nehm mal Wolle und Häkelhaken für einen neuen mit ...

Vielleicht berichte ich heute Abend, ob es schlau war, sich vor einer größeren Radtour einen dringend erforderlichen neuen Sattel zu kaufen ... "Oh, mein Popo ...".

Freitag, 19. Juli 2013

Wenn ich nicht ich wäre, ...

... würde ich mich einfach für ein Muster entscheiden und endlich aus der wunderschön apfelgrünen Baumwolle, die ich schon zwölfundneuzig Mal angestrickt habe, einen Sommerpulli für mich stricken.

Da ich aber bin, wie ich bin, sitze ich auf dem Balkon und blogge, dass ich mich ärgere, dass die Gärtner heute von den Birken so viel abgesägt haben, das ich bis Bottrop und noch drei Ecken weiter kucken kann. 
Ärgere mich, dass der Nachbar von oben wieder so lautstark telefoniert, dass man gar nicht anders kann, als zu hören. So habe ich neulich auch frühzeitig erfahren, dass seine Frau gestorben ist. In allen Einzelheiten und erstaunlicherweise gab es auch drei Varianten des "plötzlichen" Endes ... daran, dass er sie hat einweisen lassen, habe ich ein paar Tage vorher, als ich den Müll weg trug, nicht vorbeihören können ... im Moment vermute ich, dass ich hier bald eine Neue auftaucht ... Mann kann auch lautstark säuseln ...

... ääähhhmmmmm... und gerade fragte ich mich, ob ich jetzt total spinne ... ich hörte ein "Määäh!" ... naja eher zwei oder drei oder noch mehr, ... aber wie soll hier ein Schaf herkommen? 
Wie auch immer es hierher gekommen ist ...im Zweifelsfall mit Bus und Bahn ... wenn Wildschweine in Berlin S-Bahn fahren, warum dann keine Schafe?  ... vielleicht erhöht die BVG wegen der tierischen Schwarzfahrer schon wieder ihre Preise ..., es ist da. Dank der freundlichen Gärtner kann ich deutlich sehen, dass dort wo früher mal die innerdeutsche Grenze verlief und jetzt ein Grünstreifen, der "kleine Mauerpark" ist, ein Schaf spazieren geführt wird. Was bei den dort ansässigen Trinkern, die sitzen erstaunlicherweise dieses Jahr gar nicht so viel, die müssen irgendwo ein Filiale aufgemacht haben, wenig Begeisterung hervorruft..."Halt doch mal die Schnauze, du blöde Kuh" ... wahrscheinlich alles Großstädter, die noch nie im Zoo waren. 

Wie soll man bei solch dramatischen Dingen zu einer Entscheidungsfindung in Sachen Sommerpulli kommen? ... bis ich so weit bin, hole ich lieber schon mal die Merino raus und denke über eine wärmende Jacke nach ... 

Freitags gab es früher immer Fisch ...

... bei mir gab es letzte Woche Dienstag oder Mittwoch Fisch.

ja, er hätte noch ein bisschen Schärfe vertragen können, war aber auch so lecker

Den berühmt-berüchtigten Rinderwal.

Es lohnt sich immer wieder die Dinge des Lebens und wenn es das Essen auf dem Teller ist, genauer zu betrachten. Man findet meist mehr als das Haar in der Suppe.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Beim Stricken der Fersenwand ...


... musste ich immer an Noten denken, die munter übers Papier hüpfen. Was ich wohl für ein Lied geschrieben habe? Ich kann Noten nur im ganz kleinen Mass lesen ...


Vielleicht habe ich einfach nur Mut machend komponiert: Ich bin bald fertig, ich bin bald fertig! Die zweite Socke schien mir nämlich endlos und hätte gefühlt schon seit Tagen fertig sein müssen, so emsig wie ich gestrickt habe. 


Nu aber. Gestern Abend um zwanzig vor Zwölf habe ich den letzten vernähten Faden abgeschnitten und mich danach erleichtert in die bereitliegenden Kissen gewühlt. 



Sockendaten: 
  • Gr. 44 extrabreit
  • Gewicht: 86g
  • SoWo "HexKlex" aus der Schönfärberei
  • gestrickt mit den harmonischen Hölzer NS 2,25
  • Muster: Ja, eine schlankmachende Rippe ... 7re, 2li und bei einigen Rippen eine rechte Masche dazu gemogelt, damit ich alle vorhandenen und nötigen Maschen unterbringe

Mittwoch, 17. Juli 2013

Auch schön ...

... so etwas kommt heraus, wenn man sich kurzfristig überlegt, dass Querformat doch hübscher ist als Hochformat ... auf jeden Fall wird es zunehmend dunkel ... 

Hoch voll ...

... erst das Glas, dann ich ... 

Ich werde morgen testen, ...

... ob ich im Kino bei 3D genauso gut einschlafen kann, wie bei 2D.


Ich liebe sie!

Dienstag, 16. Juli 2013

Ja, so ein Küchenfußboden ...

... ist schon ein wunderbarer Ort für eine kreative Pause.

"Ist doch super! ...

... lieber Herr X. Ich habe irgendwo unwissendlich eingewilligt, dass Sie mich anrufen dürfen. Dies haben Sie jetzt erfolgreich getan. Das ist fein, freut mich für Sie und bringt Ihnen hoffentlich Bonuspunkte. 
Nun hat jeder seinen Teil der Abmachung eingehalten und somit können wir beide dieses fruchtbare Gespräch beenden."

Ich weiß leider nicht, was Herr X. genau von mir wollte. So weit kam er nicht mehr, ... die Verblüffung war deutlich zu hören ... dabei hatte er sich anfänglich so gefreut mich anzutreffen ... 

Sonntag, 14. Juli 2013

Sonntagsblümchen ...


... mitgebracht letzten Sonntag aus dem Schmetterlingspark in Aumühle.


Es ist ganz unglaublich, was für Schönheiten dort durcheinander flattern.
Wenn sie flattern, kann man sie leider nur sehr schwer, eigentlich gar nicht ...


... fotografieren. Sie flattern einfach zu hochfrequent, um sie auf die Linse zu bannen. Muss man eben warten bis sie sich setzten.


Manche setzen sich an ganz verwegene Stellen ...

.

Stellt sich mir die Frage: Kommt er jemals wieder raus? Ganz taufrisch ist er schließlich auch nicht mehr.

Von den nicht mehr taufrischen gibt es eine ganze Menge, ...


... aber die können noch genauso gut flattern, wie die anderen. Liegt vielleicht daran, dass sich die Flügel irgendwie immer symmetrisch "abnutzen".

Einen Großteil der Zeit scheinen Schmetterlinge mit Fressen zu verbringen ...


Was überaus spannend aussieht. Sie bohren ihren "Rüssel" ganz genüsslich ins Fruchtfleisch ...



An der Tür, durch die man in das tropischwarme Haus eindringt, hängt außen ein Schild, auf dem man daraufhin gewiesen wird, dass man die Schmetterlinge nicht füttern, nicht locken, nicht anfassen soll ... habe ich nicht ... wirklich nicht ... ich schwöre!

Ha! für nicht wissen, was die Kamera sieht, ganz gut getroffen ... die Schärfe hat sie natürlich nach sonst wo gezogen, das dumme Ding die Gute ...

Der hat mich ganz allein als adäquaten Landeplatz auserkoren und ...


... und machte auch ziemlich lange nicht den Abflug. Es gesellte sich sogar kurzfristig noch ein orangener Flattermann dazu, aber der mochte nicht aufs Bild.
Wie passend: Der Flattermann war auch nicht mehr taufrisch ...

Einen ganz spannenden Flattermann, nach dem mich unterwegs schon drei Menschen gefragt hatten, ob ich ihn gesehen hätte, habe ich in den Untiefen des Blattgrüns entdeckt. So tief, dass es mich auf den Boden zwang ...


Der Schmetterling hat quasi nur einen Rahmen. Innendrin ist nichts ... ist er durchsichtig. Eine echte Herausforderung auf die Distanz ihn scharf in die Kamera zu bekommen, da der Autofokus bei "Nichts" versagt.
Und während man da so auf dem Boden im Staub herumkriecht, um einen Schmetterling einzufangen, muss man aufpassen, dass einen die Wachteln ...


... nicht über den Haufen rennen. Vor denen wird am Eingang auch gewarnt. Man soll nicht drauftreten. Nicht immer einfach, wenn so ein Miniteil plötzlich aus dem Unterholz hervorschießt und mit einem eleganten Umweg durch die menschlichen Beine ohne Rücksicht auf Verluste den Weg überquert.
Wachteln sind immer in Bewegung und immer beschäftigt ...


... und wenn es nur mit Körner picken ist.

Sehr beeindruckend sind auch die Nachtfalter, die allerdings nicht flattern, sondern in Glasschaukästen separiert sind.


.

Unglaublich schöne und große Tiere und alle leicht verstaubt.

Nett fand ich auch die Beschriftung dieses Schaukastens ...


... es wird wirklich ans Wohlbefinden aller Bewohner gedacht. Das Spinnentier wird sicherlich dankbar sein. Wodurch sich das auch immer zeigen mag.

Ganz am Schluss, wenn man das tropische Klima erleichtert hinter sich gelassen hat und auch mal in endlegenen Ecken schaut, kann man ihn entdecken.


Ein echter Prachtkerl.

Samstag, 13. Juli 2013

Heute habe ich die Johannisbeerernte ...

... eingebracht.



Seltsamerweise wachsen meine Johannisbeeren nicht wirklich am Strang, sondern eher als kleine Haufen mit losen Verbindungen untereinander. Was einerseits der Vorteil hat, dass man sie beim Pflücken gleich einzeln hat und sie nachher nicht noch abstrunken muss. Andererseits ist es etwas mühsam, weil man auf jede Beere aufpassen muss, damit sie nicht fröhlich aus der Hand springt und sich auf dem Boden wälzt. 

Nach dem Pflücken habe ich sie gleich noch geputzt und die Blütenansätze entfernt ... bis auf die, die mir entgangen sind ... die waren am Anfang, als ich mich noch nicht mir geeinigt hatte, ob nun ab oder doch aus Faulheit lieber dran ... 



Das ist auch eine schöne Beschäftigung für einen der Mutter und Vater ... äähhhh ... der sonst nix zu tun hat. Bei der recht übersichtlichen Menge hielt sich der Aufwand  jedoch zum Glück in Grenzen. 

Die versammelte Menge reicht für einmal Muffins backen mit reichlich Johannisbeeren. Später irgendwann. Erst einmal habe ich sie eingefroren. 


Ich bin ganz zufrieden mit dem Ernteergebnis. Es sind gut hundert Gramm mehr als letztes Jahr und das, obwohl mir die diversen Stürme reichlich Johannisbeeren unreif vom Strauch gefegt haben. 

Während ich mit den Johannisbeeren spielte, bekam ich im Basilikum schüchternen Besuch. 


Zuerst zierte sie sich und wollte sich nicht knipsen lassen, aber dann wurde sie mutiger ...


... und stand Kopf. 

Nach dem ich ihr versichert hatte, dass sicherlich alle sie toll finden, dreht sie noch eine Extrarunde.