Sonntag, 12. Oktober 2014

Der Herzallerliebste ...

... und ich haben heute einen Ausflug zum Südgelände gemacht ... 

... eigentlich habe ich diesen Ausflug allein gemacht und den Herzallerliebsten, der im fernen Ahrensburg saß, virtuell via WhatsApp mitgenommen. 
Darum war es auch nicht ganz so schlimm, dass wir zur S-Bahn gelaufen sind. Meine Füße sind das gewohnt ...


Die erste Maulerei kam auf, als ich für den Herzallerliebsten nicht gestempelt habe, weil mein Fahrkärtchen voll war. 


Aber He! Sie haben ihn nicht beim Schwarzfahren erwischt. Hatten heute wieder mal besseres zu tun und haben die S-Bahn zwischen Tempelhof und Schöneberg pendeln lassen. Wird immer wieder gern genommen, wenn schon die Lokführer gerade mal nicht streiken. 

Irgendwann landeten wir dann glücklich am Südkreuz ... 

 
... und weil ich die Macht hatte und es meine Füße waren, bin ich ... sind wir die eine Station zu Fuß gegangen. 


... die Gegend hatte durchaus Potential sich im Laufe ...


... der Zeit zu bessern. 


Erst war ich mir nicht so sicher, ob ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte, aber ich war tatsächlich auf der richtigen Spur. 



Das Südkreuz von einer Brücke aus. Von dieser Brücke ...


... aus. Hätte ich mich nicht von der Welt ... 


... ablenken lassen und wäre ich manchmal nicht ganz so orientierungslos ... ja, ich bekenne: ich habe mich früher sogar in Telefonzellen verlaufen. Darum gibt es heut zu Tage keine mehr ... wären wir schon viel früher auf dem Südgelände gelandet. 


Hinten rechts am Ende der Treppe ist ein weiterer Eingang. Nachher ist man meistens schlauer als vorher. 

Auf dem Südgelände gibt es ganz viele Eisenbahnschienen ... 


... alle irgendwie nicht wirklich freizugänglich ... 


Manchmal stellt sich die Frage, wer zuerst da war. 

Die war auch noch da.


Und ganz um die Ecke ihr persönliches Karussel.

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Für müde, einsame, nur virtuell vom Herzallerliebten begleitete Wandererinnen gibt es ganz am Ende, da wo auch die Brücke vom Anfang ist, die ich nicht genommen habe, eine Rast mitten über den Schienen ... 


Die Bank ist so hoch, dass ich bequem mit den Beinen baumeln konnte, ... 


... entweder waren es die baumelnden Beine oder mein Anblick, ...


... der die Mäuslein das Fürchten lehrte und sie rauschelnd das Weite suchen ließen. 

Am Eingang des Südgeländes steht dieser Spruch: 


Wahrscheinlich ist etwas anderes gemeint, aber es ist dennoch treffend ... 



Bestimmte Stellen sind zum Sprayen freigegeben. Es steht aber auch explizit da, dass Bäume und Pflanzen auch an den freigebenen Stellen davon ausgenommen sind.
So wie es dort roch, war vieles davon noch ganz frisch ...


Ich bin nun wieder zu Hause und der Herzallerliebste erholt sich wohl gerade schlafend auf seinem Sofa von dem anstrengenden Ausflug mit der vielen Lauferei.

Kommentare:

  1. so so nah das war ein intressanter Ausflug über Brücken und mit Heissluftballon , altes gelegendes Zuggleis und gesprähte Wände...
    das ist so ein ganz anderes Berlin!
    Lieben Gruss Elke

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  2. zusammen unterwegs DANK der Technik.super
    Spart Schuhsohlen
    LG vom katerchen

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  3. Ah.... und ein Blick auf Pia, war ganz überrascht Dir ins Gesicht zu schauen! ;-)
    LG Sabine

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