Donnerstag, 29. Dezember 2016

Typisch wir

Ursprünglich wollten wir heute nach Flensburg fahren. Dort ein wenig Rrum kucken und dann kurz über die Grenze nach Dänemark huschen und einen Hot Dog essen ... besser zwei, für jeden einen. Ziemlich sinnfrei die Aktion, aber ein netter Wir-haben-Urlaub-Zwischen-den-Jahren-Zeitvertreib.

Als ich heute Nacht um fünf in meinem ruhigen Bett lag, dachte es in mir, dass ich nicht wirklich Lust habe zweimal zwei Stunden im Auto zu sitzen. Je länger ich wach lag und nicht schlafen konnte, um so weniger Lust hatte von A nach F zu fahren. Um sieben zog es mich dann immer noch wach und inzwischen kalt geworden wieder ins gemeinsame laute Bett. Dort flüsterte ich dem Herzallerliebsten ins Ohr, das er noch ein bisschen länger schlafen muss, weil er nicht nach Flensburg darf, weil ich nicht will und das er als Alternativangebot zwischen Museumsbesuch, Alsterumrundung zu Fuß und Besuch des Tropenaquariums wählen könne. Alternativ dürfe er auch eigene Vorschläge einbringen (da er um diese Zeit noch nicht mal seinen Namen weiß, konnte ich sicher sein, dass nichts kommt und diese großzügige Möglichkeit unbesorgt einräumen).
Wir entschieden uns fürs Tropenaquarium und fürs Auto als Transportmittel. Die Anfahrt war super. Die Stadt oder zumindest die Teile, die wir durchqueren mussten, waren leer, aber vor Hagenbecks entdecken wir, Gott sei Dank noch vor der Suche nach einem Parkplatz, ein großes schreckliches wildes Tier ... eine sehr, sehr lange, sich bis zur Fahrbahn windende Warteschlage. Da wir beide nicht nicht wirklich Fans von großen Menschenhaufen sind, bekam der Automotor die Sporen und wir machten uns auf den Rückweg. Die Stadt war zum Glück immer noch leer.
Unterwegs überkam mich die wunderbare Idee, dass wir auf dem Heimweg beim Museumsdorf Volksdorf vorbeischauen könnten. "Fein.", sagte der Herzallerliebste. Das taten wir dann auch. Wir schauten vorbei, hätten sogar trotz der vielen Menschen vor dem Himmel einen Parkplatz gehabt, aber irgendetwas war dann doch wieder nicht so, wie es vielleicht sein könnte und wir fuhren weiter nach Hause. 
Auf dem restlichen Weg suchten wir noch einen Drogeriemarkt und einen Aldimarkt erfolgreich heim. Beim Dänischen Bettenlager und Getränkemarkt war es mit dem Erfolg schon wieder vorbei und deren Kassen gingen leer aus. 

Jetzt sitzen wir erfolgreich auf dem Sofa, trinken Kaffeeblütentee, essen Dattelkuchen und überlegen uns neue Abenteuer, die wir dann doch wieder nicht bestehen.
So in etwa verlaufen ganz viele der Dinge, die wir gemeinsam machen und das auch schon so lange wie wir uns kennen ... in achtundzwanzig Jahren kommt ganz schön was zusammen an bunten, lustigen Erinnerungen, bei denen sich andere schon beim Erleben ganz furchtbar gestritten hätten. 

Eigentlich ist es ganz unglaublich, dass für unsere Hochzeit, bis auf die Klamotten, alles schon erfolgreich geregelt ist. Sogar der von mir gewünschte Panoramablick von ganz oben (wenn es nichts höheres gibt, zählt dritter Stock auch als ganz oben) während unserer Flittertage auf die Ostsee. Ich kriege den Blick, der Gatte in Spe den Dampf vom Rasenden Roland auf Rügen.

... ich muss jetzt schließen. Die Qualität meiner Hüfte als Kissen fürs Köpfchen des Herzallerliebsten zum Fernsehschlafen während der Skisprungquali sind gefragt ... er schnarcht schon ganz fordernd einladend ...

Noch hat er gut lachen, ...

... der Puzzleman. 

Es ist mir nämlich noch nicht gelungen, ihn wieder in einen Würfel zu verwandeln. 

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Piff!

Da sagt der doch einfach kopfschüttelnd zu mir: 
"Was dir manchmal so einfällt!" und nur weil ich gerade eben auf der Straße im Sonnenschein "Itzy bitzy Honululu Strandbikini" gesungen habe ... 

Weil es mir gerade auffiel:

Heute vor neun Jahren stellte ich mitten in der dicksten Depression das Rauchen ein.

Was nicht alles geht und wie deutlich überbewertet Rauchen war und ist.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Weihnachtsbrösel

Fast wäre ich gestern beim Knacken der Walnüsse für den Salat doch noch in Weihnachtsstress geraten. Die blöden Nüsse wollten partout nicht aus ihren Schalen. Erst gaben sie nicht nach und dann doch, aber dann war das Ganze eine Häufchen Nussschrott und ich musste mühsam die Nussteile aus den Schalen sammeln. Gut, nicht so schlimm. Ich wollte die Nüsse sowieso hacken, aber eben mühsam. Außerdem gab es auch noch die andere Variante - Nussschale geht halbwegs vernünftig auf, Nuss kommt aber nicht raus, sondern möchte mit der Messerspitze herausoperiert werden. Auch mühsam und beides zeitaufwendig und ich war noch nicht gerüscht und gerafft ... darum habe ich die heruntergefallenen Nussbrösel mit der dicken Wollsocke unter den Schrank geschoben ... hach! Ein Anflug von Weihnachtsstress.

Ansonsten war der Heiligabend, nachdem ich mich bei meiner Mutter das eine oder andere Mal in tief Durchatmen geübt und mich mit einem innerlichen Oooooohmmmmmmm in ruhige Schwingung gebracht habe, ruhig und friedlich. So ruhig und friedlich, dass ich jetzt sogar wieder hübsche Füße mit kurzen Nägeln habe. Hatte schließlich die Hände frei, weil ich nicht mehr Weihnachtssocke stricken musste und mit irgendwas muss man sich beschäftigen. An den Füßen puhlen und rosa Mädchensekt trinken ist toll. Ein feiner Heiligabend! 
... ein bisschen langweilig war mir schon. Wollte keiner so richtig mit mir spielen ... 

Genug gebröselt. Ab unter die Dusche. Vielleicht fällt mir dort auch ein, was ich in meine Tasche packe, bevor mich der Herzallerliebste abholt ... ich packe in meinen Tasche ein bis zwei Socken. Ich packe in meine Tasche ein bis zwei Socken und einen MickRich. Ich packe in meine Tasche ein bis zwei Socken, einen MickRich und vier Fläschchen Nagellack. Ich packe in meine Tasche ein bis zwei Socken, einen MickRich, vier Nagellackfläschchen und ... und ... und ... ? ... Rest hab ich nicht vergessen, Rest weiß ich noch nicht.

Schöne Weihnachten weiterhin! 

Samstag, 24. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten!

Das könnte, nachdem ich vorhin im Supermarkt meines Vertrauens den Fleisch- und Wurstwarenfachverkäufer mit dem chicen Weihnachtshut der Marke "Ich habe eine Filzbrathuhn auf dem Kopf, ich bin ein Metzger" getroffen habe, tatsächlich gelingen. Er hat mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert.
Ich muss nur noch das Weihnachtsmittagsessen bei und mit meiner Mutter halbwegs gelassen (es wird das übliche Genörgel: das kann ich nicht essen ... warum hast du nicht? ... ich will aber ... nee, das ist nicht gut ..., kommen, obwohl ich vorher genau mit ihr besprochen habe, was sie will und wie sie will ... was ich will oder wir wollen, ist sowieso uninteressant) überstehen. Dann steht Fröhlichen Weihnachten nichts mehr im Weg. 


Morgen Mittag dann irgendwann, je nachdem wie lange der Mann an seinem Frühstück rumbröselt, holt mich der Gatte in Spe ab und wir fahren in die Mittelstadt vor den Toren Hamburgs. Dort setzen wir uns unter den nicht vorhandenen Weihnachtsbaum und lassen Weihnachten Weihnachten sein. Ich muss auch nicht mehr nett und freundlich sein, was der Herzallerliebste sowieso hasst wie die Pest, weil ich mein Weihnachtsgeschenk schon eingesackt und installiert habe. Mir bringt jetzt immer ein schrecklich aufgeregter Welpe meine Post und wartet brav, bis ich sie ihm abnehme.





Falls es mit dem Abnehmen mal zu lange dauert, weiß er sich zu beschäftigen ... in diesem Sinne: 



Freitag, 23. Dezember 2016

Morgendliches Vorweihnachtsgeplapper

Das nicht mehr kleine Kind ist heute Morgen um fünf aufgestanden und hat um zehn vor sechs das Haus verlassen, um mit einem Kumpel den neuen Star Wars Film zu kucken. Als Belohnung fürs frühe Aufstehen haben sie sich die oberen Plätze gegönnt ... achtzehn Euro die Karte. Viel Spaß den beiden!

Ich bin seit halb fünf wach. Aus nicht näher bekannten Gründen konnte ich mal wieder nicht schlafen. Um zwei tat sich nach nur zwei Stunden Schlaf das erste große Loch von einer Stunde auf. Da wurde ich wach und als ich gerade wieder einschlafen wollte, gab es draußen einen lauten, wirklich heftigen Knall. Da lag ich dann erst einmal eine Weile in meinem Bett und wartete, was passiert. Nachdem klar war, dass sich keine Polizei und keine Feuerwehr in Bewegung gesetzt hat, ließ sich vermuten, das es ein doofer Böller gewesen seien muss. Hoffentlich gibt es davon nicht so viele. Das klang nach einer richtig heftigen Explosion. Dagegen waren die Zünder der Bombe von neulich eine zarte Verpuffung. 


Nachher starte ich in den letzten Arbeitstag für dieses Jahr. Das ist sehr schön. Um mich rum sind sowieso schon alle im Urlaubsmodus. Der Arbeitstag gestaltet sich zwar leider anders als geplant, da sich die Chefin gestern krank gemeldet hat, aber auch das wird erledigt. 

Das Weihnachtssockenpaar, übrigens das einzige in diesem Jahr, wird heute Abend ohne Stress und Hektik fertig. Ich sagte doch - es läuft. Ist aber auch nicht ganz so schwer. Es handelt sich um sechsfach Sockenwolle. Da geht selbst ein großer Socken ein bisschen schneller. Obwohl ich die Geschwindigkeit, mit der diese Socken entstehen, schon schwindelerregend finde. Hatte ich lange nicht mehr. 

Gestern überkam mich das gesteigerte Bedürfnis nach einem Lebkuchen oder ein paar Zimtsternen. Zimtsterne hatte ich dieses Jahr schon, aber der Lebkuchen wäre der erste gewesen. Tja, aber die Welt ist schlecht. Ich soll dieses Jahr keinen Lebkuchen und keinen Zimtstern mehr bekommen. Alle schon verkauft. Wer zu spät Appetit bekommt, wird bestraft. Nee, so schlimm ist es nicht. Es ist nur ein bisschen schade, aber andererseits macht mich das, was ich nicht esse, nicht noch runder. Außerdem gibt es genug anderen Kram zum Rund werden. 

Genug geplaudert. Die Dusche, die aufzuhängende Wäsche und die Arbeit rufen nach mir.  

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Vielleicht bringen Weihnachtslieder ...

... bei der Arbeit einen Hauch von Weihnachtsstimmung. 🎄

Oder ich backe mir einen 🎅, den habe ich dann zum Fressen gern.  

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Sonntag, 18. Dezember 2016

Fies, gemein und ungerecht!

Immer muss ich die Karten schreiben. Angeblich hätte ich die bessere Schrift ... wird vom Mann an meiner Seite behauptet.

Immerhin wurde ich heute mit einem Glas rosa (ich steh sonst überhaupt nicht auf Mädchenfarben) Sekt motiviert ... 



So wirklich in Weinhachtsstimmung bin ich immer noch nicht ... ja, der Schreibfehler ist so wunderbar, dass er bleibt ... 

Freitag, 16. Dezember 2016

Also ... die Orchidee ...

... steht zwar über der Heizung, aber die Heizung ist nicht an. (Wir erwärmen uns durch Arbeit ... 🙈
Sie hat auch keine nassen Füße. Das "Granulat" sieht in der Tat nur so dunkel aus auf dem Bild. Außerdem besitzt sie in einen chicen Orchideetopfdingens, in dem sie, falls es doch mal zu feucht wird, mit dem Orchideenpopo über dem Wasser steht. 
Sie wurde auch mit einem Orchideenelixier, auf welches die anderen Orchidee total abfahren und blühen wie die Weltmeister, besprüht. Sie steht anscheinend nicht darauf. Sie steht wahrscheinlich auf oben ohne. Darum dieser Striptease ... 

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mal Wasserschaden sehen wollen?

Haben die Patienten wenigstens wieder etwas zu kucken, wenn sie faul auf dem Rücken rumliegen. 

Gegen an stinken

Dieses Mal stinkt der trocknende Wasserschaden. Die davor rochen einfach nur muffig feucht. Dieser stinkt, weil es kein Wasserrohrbruch, also Frischwasser war, das durchsickerte, sondern man oben vergessen hatte den Abflussschlauch der Waschmaschine ins Waschbecken zu hängen ... wenig schöner Stink. 

Die Arme ...

... hat ein ganz schlechtes Verhältnis zu ihren Blüten. 
Hat(te) ganz viele, aber wirft sie lieber geschlossen ab, bzw. durch die Gegend, statt sie erblühen zu lassen. 
Alle therapeutischen Gespräche...ähm...Bemühungen, waren bisher vergebens. 

Nörgeligen Tag erwischt, ...

... aber auch an unnörgeligen Tagen erschließt sich mir der Sinn, warum man einen Lappen nach dem Benutzen, statt ihn auszuspülen, lieber mit allen Krümmeln und sonstigem Dreck auf die Spüle knallt und liegen lässt, nicht ...

...nöpf ... nörgel ... nörgs ... das ist eklig, unhygienisch und unpraktisch! So. 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Was waren das für schöne Zeiten, ...

... als mir das Trüb-und-Grauslig-Wetter bis Januar nichts anhaben konnte, sondern mir gelinde gesagt am Popo vorbeiging.  
Vielleicht liegt es am zugenommenen Umfang des Popos (kommt man nicht mehr so leicht dran vorbei), dass es nicht mehr so ist und mir das Trüb-und-Grauslig-Wetter schon seit Oktober ganz furchtbar aufs Gemüt schlägt.
Vielleicht schlägt mir auch gar nicht das Wetter aufs Gemüt und macht das Leben arg beschwerlich, sondern es ist das Leben selber. Das wäre aber ganz fies und gemein, weil das Leben eigentlich gerade fast gar keinen Grund hat.

Ach Mist! Es drückt heute wieder gar sehr ... wer auch immer dafür verantwortlich ist. 

Montag, 12. Dezember 2016

Weiter mit der manchmal anderen Woche

Der Mittwoch begann mit ein paar unspannenden Telefonaten und gipfelte am Mittag in der Erkenntnis, dass ich seit Oktober kein Kindergeld mehr bekomme und das erst im Dezember entdecke. 
Ja, ich wartete diesen Monat auf das Kindergeld. Schaute seit dem 4. jeden Tag auf mein Konto und nichts tat sich. Komisch. Seltsam. Ungewöhnlich. Irgendwann kam ich dann mal auf die Idee, das es vielleicht daran liegen könnte, dass mein Kind im September achtzehn geworden ist und mich deshalb kein Kindergeld mehr erreicht. 
Ein weiterer, tieferer Blick auf mein Konto zeigte, dass ich tatsächlich im September das letzte Mal Kindergeld bekommen hatte. Ich hätte Stein und Bein geschworen in den letzten beiden Monaten den Kindergeldbetrag auf meinem Konto gesehen zu haben ... naja, da war wohl der Wunsch oder die Gewohnheit Mutter des Nichtgesehenens. 
Macht ja nichts. Kann man sich drum kümmern und dann läuft das schon wieder. Zum Kümmern braucht man aber eine Kindergeldnummer. Zum wiederholten Male in den letzten achtzehn Jahre traf mich die Erkenntnis, dass ich nie einen Kindergeldbescheid bekommen habe. Kindergeld schon, aber den Bescheid darüber nicht. Warum? Keine Ahnung. Außer manchmal, wie eben letzten Mittwoch, hat er mir auch nicht gefehlt. Aber hey, kein Problem. Auf den Kontoauszügen steht die doofe Nummer drauf. Kontoauszug rausgekramt (vorher kramte ich nur online in meinem Konto. Wenn ich telefoniere, habe ich aber lieber ganz altmodisch ein Stück Papier in der Hand und vor den Augen) und dann die hurtig die Nummer der Kindergeldkasse gewählt. 
Chic! Nur eine Automatenstimme ... "Wenn Sie dies und das wollen, drücken Sie die blablabla. Wenn dies und jenes wollen, drücken Sie die blabla. Wenn Sie doch etwas anderes wollen, drücken Sie die blablabla. ..." 
Fein. Ich wusste nicht so recht, was ich will. Was ich will schon, aber nicht unter welcher Nummer ich das bekommen. Nachdem die Automatenstimme mir ihre Auswahlmöglichkeiten ein drittes Mal, wie mir schien schon ein wenig gereizt, runtergebetet hatte, entschied ich mich beherzt für eine Möglichkeit. 
Dort wurde ich gebeten: "Geben Sie bitte die letzten Zahlen Ihrer Kindergeldnummer ein.". Oh, prima! Das war der Moment, in dem ich mich für geordneten Rückzug entschied und erst einmal das Internet befragte, welche von den vielen Zahlen auf meinem Kontoauszug die Kindergeldnummer ist. Mit dieser Information gestärkt, wählte ich erneut die Nummer der Kindergeldkasse, stellte mich der Automatenstimme und wählte ganz keck eine andere Zahl aus. Gute Wahl! Plötzlich hatte ich am anderen Ende eine wirklich nette Frau, die mir, nachdem wir geklärt hatten, wer ich bin, warum ich bin, wo ich wohne und das ich vor fünf Jahren vergessen hatte denen unsere neue Adresse zu geben, versicherte, das sie mir einen Antrag für die Weiterzahlung des Kindergeldes, welchen ich, wenn ich nicht vergessen hätte Bescheid zu sagen, dass wir umgezogen sind, automatisch zwei Monate vor dem einschneiden Ereignis der Volljährigkeit meines Kindes Post von der Familienkasse bekommen hätte, zu schickt und ich selbstverständlich rückwirkend das Geld bekomme. Fein. Alles gut. Knapp zwei Stunden Lebens Zeit im Eimer.

Der Donnerstag startete mit akuter Unlust in die Praxis zu gehen. Das ist eigentlich nicht ungewöhnliches. Sei aber trotzdem erwähnt. 

In der Praxis puschelte ich hier und da und begab ich mich schließlich in den Behandlungsraum, um dort zu puscheln und machte für eine bessere Sicht sogar das Licht an. Irgendwann, während ich den Staubsauger durch den Raum schob, dachte: Was ist denn das? Das sieht so nass aus. 
Das sah nicht nur nass aus. Das war nass. Zwei der Teppichfliesen waren, bis auf die äußersten Ränder, klatschnass. Das konnte eigentlich nur das eine bedeuten, aber zu manchen Erkenntnissen hat man einfach keine Lust und dann dauert es bis man es realisiert. Ja, genau. Wir haben mal wieder einen Wasserschaden. Wasser von oben durch die Decke. Der letzte war erst ein Jahr her und die Schäden sind Ende September gerade durch den Maler für viel Geld behoben worden. Nörgs! Die erste Reaktion war: Hab ich nicht gesehen. Einfach Licht aus, Tür zu. Soll sich die Schwesterchefin selbst drum kümmern. Habe ich natürlich nicht gemacht, sondern erst einmal die Hausverwaltung angerufen und denen Bescheid gesagt. Dann den Klempner, der mir gesagt hat, dass einer seiner Männer Vorort ist und er dem Bescheid sagt, damit der sich das ankuckt. Das war praktisch, weil ich mir so wenigstens den Weg nach oben sparen konnte, um denen zu sagen, dass sie uns bitte, danke kein Wasser mehr auf den Kopf kippen sollen. Blieb noch der Schwesterchefin Bescheid sagen und aufräumen und putzen und den Arbeitstag mit knapp zwei Überstunden beenden. 

Der Freitag war, bis auf den alljährlich einmal vorkommenden Umstand der abendlichen, betrieblichen Weihnachtsfeier, total langweilig. Machte aber nichts. War auch okay. Die Weihnachtsfeier auch ... wenn ich davon absehe, dass ich eventuell ein Sushiröllchen zu viel gegessen habe. Aber wirklich nur ein einziges ... 
Bis Samstagnachmittag füllte ich mich selbst wie ein Sushiröllchen und mochte und brauchte nichts essen. Die Waage fragte mich morgens auch leicht verwirrt: "Welchen Walfisch hast du denn gegessen?"

Sonntag, 11. Dezember 2016

Mission impossible

Vernunftbegabte Menschen verbringen ihre Zeit bei dem heutigen Wetter zusammengerollt auf dem Sofa und schauen in die Glotze.
Ich hingegen quetsche mich mit dicker Strickjacke in meine Regenjacke, stapfe in den Keller, beatme die Reifen der Fahrratte, schleppe diese aus dem Keller, schwinge mich so elegant wie es die Verkleidung erlaubt, auf ihren Sattel und radle durch Sturm und Regen zu dem Weihnachtsmarkt, auf dem ich vor vierzehn Tagen schon einmal war.
Dreimal hätten mich seitliche Sturmböen fast mit der Fahrratte umkippen lassen, aber irgendwie haben wir es geschafft uns aufrecht zu halten. Gefährlich, gefährlich und alles nur, weil ich mich vor vierzehn Tagen nicht entscheiden konnte, aber den blöden Hüftschmeichler erstens nicht aus dem Kopf  und zweitens nicht im Internet bekam. Also muss ich das Drahtross satteln und noch einmal hinreiten.
Ja, ich hätte auch zu Fuß gehen können, aber das hätte bedeutet gut fünfzig Minuten (fünfzig Minuten aber nur bei angewandtem Sturm-kurz vor dem Rennen-schritt) durch das grässliche Wetter stapfen zu müssen. Das wäre mir zu viel gewesen.
Ja, ich hätte auch Bus fahren können, aber ich hätte erst zur Bushaltestellen laufen müssen, dort warten, mich in einen vollen Bus stopfen und dafür auch noch bezahlen. Eindeutig "Ach nö!"
Ja, ich hätte auch das Auto benutzen können, aber erstens benutze ich das Auto nur Samstags, wenn ich mit meiner Mutter einkaufen fahre und zweitens hätte ich keinen Parkplatz gefunden.
Schwierig, schwierig das alles ...

Allen Widrigkeiten zum Trost hatte ich Glück. Erstens weil ich gut hingekommen bin. Zweitens weil der Stand trotz des Wetters da war. Drittens weil ich den letzten grünen Hüftschmeichler erstanden habe. Hier ist das Objekt meiner Begierde:


Ja, ich habe einen Knall und keine Vernunftbegabung!
Sonst würde ich bestimmt nicht wegen einem Stück Wollstoff mit vier Abnähern im Rückteil und zwei Klettbändern solch einen Aufwand betreiben.


Aber damit sich der Aufwand wenigstens gelohnt hat, habe ich mir noch einen alten versilberten Teelöffelstiel ... vielleicht war es auch eine Kuchengabel geleistet.



Passt auch auf dem rechten StinkeMittelfinger ... 

Freitag, 9. Dezember 2016

Manche Wochen ...

... sind anders als andere Wochen. Diese Woche zum Beispiel. 

Der Montag begann müde, aber nach dem Hellwerden gab es einen schönen Blick auf die von leichtem Schneefall kristallisierte Welt. 



Gegen 14:00 Uhr kam mein neues Spielzeug und ich musste den kleinen Lenno erst einmal aufwärmen und dann einrichten. Jedenfalls halbwegs und musste mir überlegen, ob es wirklich eine gute Entscheidung war, ihn anzuschaffen. War es. Ich mag ihn gern. Lenno ist ein 11" Lenovo Yoga in silber. Sehr edel. Endlich habe ich ein wirklich leichten Teil zum Mitnehmen, das alles kann, was der große Bruder auch kann. Wie zum Beispiel bloggen 😁. 
Am Nachmittag kam der große Mitbewohner noch mit der Botschaft, dass sie gegenüber auf der Baustelle eine Fliegerbombe gefunden hätten, nach Hause.

Der Dienstag brachte Blitzeis am Morgen, sodass ich auf dem Weg zum Gruppensport überlegte, ob es eine gute Idee ist meinen Weg fortzusetzen oder ob ich nicht doch lieber wieder vorsichtig nach Hause rutschen soll. Ich entschied mich für vorwärts rutschen und kam, zwar etwas langsamer als sonst, erst zu Fuß zum Gruppensport und dann zur Arbeit. Dort störte eine Patientin meinen Schreibtischschlaf, um mir zu erklären, dass sie aus eisigen Gründen auf ihren Termin verzichtet. Eineinhalb Stunden später rief sie mich noch einmal an, um mir zu sagen, dass sie im Radio gesagt hätten, dass sie im Bereich Heidelbergerstraße alles evakuieren, weil sie eine Bombe entschärfen und ich würde doch da so ungefähr wohnen und das dauere noch bis in die Nachmittagsstunden. Wollte sie mir nur sagen, damit ich in der Kälte nicht vor der Tür stehe. Nett von ihr. Daraufhin rief ich den großen Mitbewohner an, um zu erfahren, ob wir auch evakuiert wurden. Der war nicht da. Da er mir aber nicht Bescheid gesagt hatte, ging ich davon aus, dass dem nicht so ist und machte mich als ich Feierabend hatte auf den Heimweg. Ich hatte gerade das hintere Eingangstor passiert und sinnierte über den Mannschaftswagen, der auf dem ehemaligen Mauerstreifen mit zwei gelangweilten Polizisten besetzt vor dem rotweißen Flatterabsperrband herumstand, als einen großen Rums gab. Ah! Das war die Bombe, dachte ich. Stimmt, das war die Bombe gewesen. Genauer gesagt, waren es die Zünder der Bombe, die haben sie gesprengt. Aber das habe ich erst später im Internet herausgefunden. In dem Moment war ich mir nicht so sicher, ob ich weitergehen darf. Aber da mich die Polizisten gesehen hatten und mich nicht aufgehalten haben, ging ich weiter meines Weges. Die absolute Stille, die dem Rums folgte war sehr bedrückend. Als ich das ganze Gelände durchquert hatte und vor unserer Haustür angekommen war, gab es das erste kurze Kra von den Krähen, die sonst nie um Lärm verlegen sind. Das entspannte mich ein wenig. Oben stellte ich fest, dass der große Mitbewohner tatsächlich nicht da war. Der hatte sich, wie sich später herausstellte, selbst evakuiert. Unseren Häuserblock hatten sie nämlich, obwohl wir im Evakuierungsbereich lagen, nicht evakuiert. Die haben sich bestimmt gedacht  - "Steht nicht in der ersten Reihe. Der viel höhere vordere Häuserblock wird es schon richten." Es war bestimmt unmöglich, dass der Block im Falle eines Falles einfach auf unseren gestürzt wäre ... 
Nein, ich habe mir nicht wirklich Sorgen gemacht. Ich wäre, wenn ich zu Hause gewesen wäre und eigentlich war ich ja auch zu Hause als es rumste, geblieben.
Aber jetzt bleibe ich nicht, sondern gehe. Die Arbeit ruft. Den Mittwoch und Donnerstag werde nachreichen ... wenn nicht noch so viel passiert, dass ich nicht dazu komme.  

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Das dritte Toffifee ...

... ist nicht nur für den Weg, sondern auch für die Ordnung. 
Nach dreien ist immer eine Reihe leer, wenn man die Packung in der Richtung betrachtet und leerfrisst, in der sie das Ding in die Folie gezwängt haben und der Aufreissfaden ist ... ich sollte gehen. 

Interessantes Frühstück

Eine Scheibe trockenes Müsliknäcke und zwei Toffifee ... im Grunde isses ja wurscht, ob ich Nutella aufs Knäcke schmiere oder dieses quasi im Stück esse 🙈.
Ist bestimmt irgendwas Gesundes, außer Zucker, ... die Nuss zum Beispiel ... drin, das mein Körper unbedingt braucht, weil er danach schreit.

Wie gut, dass mein Kind schon groß und die Vorbildfunktion, die in Sachen Ernährung sowieso nicht gegriffen hat, entfällt ... ich nehm noch ein Toffifee für den Weg ...

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Warum nur eins essen, ...

... wenn zwei Rocher in der Packung sind?!

Meine Disziplin hat derzeit frei und befindet sich mit offenem Rückflugticket auf einer Reise in die Karibik. Darum kann ich ungehemmt sämtlichen Süßkram, den der blöde nette Nikolaus in meine Schuhe schob, daneben legte oder mir persönlich übergab, auffressen. Ich muss mich aber beeilen, denn ich weiß schließlich nicht, wann die Disziplin zurückkommt (hoffentlich hat sie den Klamottenengernäher mitgenommen). 

Woran du erkennst, dass es nicht dein Morgen ist:

Zuerst landet das in die Waschmaschine einzufüllende Waschpulver breit flächig verstreut auf dem Küchenfußboden.

Dann löffelst du den Kakao fürs nicht mehr kleine Kind in deine Kaffeeschale.

Zu guter Letzt stellst du die abgewaschenen Milchtöpfe in den Tiefkühler. 

Nicht mein Morgen!

Montag, 5. Dezember 2016

Kann man mal wieder sehen, ...

... dass die, die das Wetter machen keine Ahnung vom Wetter haben. Hätten sie Ahnung, hätten sie irgendwo erwähnt, dass es heute schneit. Haben sie aber nicht. Es schneit trotzdem. Nicht viel und keine dicken Flocken, aber ganz viele kleine feine Flöckchen und schneien ist schneien ... also keine Ahnung die Wettermacher.

Ich habe, wie alle vierzehn Tage, eine ziemlich kurze Nacht hinter mir. Darum wahrscheinlich auch die interessante Ausführung über das Wetter. Mit irgendetwas muss man sich schließlich wach halten. Zumal die Nacht noch kürzer als die Ich-komme-vom-Herzallerliebsten-zurück-Nächte sonst sind. Der Grund für die deutlich kürzere Nacht war die Deutsche Bahn. Natürlich. Wer sonst? BDöse Bahn. Was sie gemacht hat? Das:

Mein ICE fuhr zwar pünktlich in Hamburg los, aber unterwegs teilten man mir mit, dass er mich nicht bis zu meinem gewünschten Zielbahnhof bringen, sondern am Hauptbahnhof rauswerfen wird. Aus technischen Gründen. 
Vielleicht ist er auch aus technischen Gründen so langsam gefahren und somit mit fünfundzwanzig Minten Verspätung in Berlin angekommen. Darüber hat aber niemand ein Wort verloren. Immerhin war man so freundlich und hat uns nicht wie sonst üblich Hauptbahnhof tief raus geworfen, sondern ganz oben. Fast gleich neben der S-Bahn. So mussten wir wenigstens nicht alle einmal von ganz tief rechts nach ganz oben links durch den ganzen Hauptbahnhof hetzen, sondern mussten nur einmal die Treppe runter und zwei Bahnsteige weiter die Treppe wieder hoch, um dann im dichten Nebel auf die S-Bahn zu warten. Das war schon alles ein bisschen schaurig.
Das S-Bahn fahren war auch schaurig. Ich mag die Strecke vom Hauptbahnhof nach Hause nicht. Zu viele schlechte Erlebnisse in der S-Bahn gerade auf dieser Route. Leider bieten sich nachts um halb eins nicht so wahnsinnig viele Alternativen. Es gäbe noch einen Bus, aber der fährt nur alle 30 - 40 Minuten und ich kam natürlich im Gerade-weg-Zeitfenster an. Trotz allen Schauerns habe ich die S-Bahnfahrt überlebt ... sogar der Anschluß-S-Bahn war pünktlich ... und auch den ähnlich schaurigen Heimweg. Was da noch so alles im dichten Nebel unterwegs war ... schüttel und grusel und rückblickend noch einen Schritt schneller gehen. 

Tja und als ich dann endlich zu Hause war, war ich vom vielen mich fürchten und dabei furchtbar cool aussehen, damit es keiner merkt, so aufgeregt und gestresst, dass das Schlafen können noch länger dauerte als sonst. Mein Innenleben war auch furchtbar gestresst. Das meldete es in Nacht schon mit Grummeln und Bissen in den Bauch an. Heute Morgen hat es den Umstand dann freundlich mit Durchfall quittiert. Nun beruhigt sich langsam alles und alle. Zurück bleibt ein müdes Frösteln, welches mich durch den ganzen restlichen Tag begleiten wird und ein dumpfer Druck im Kopf, der durchaus noch zu Größerem bereit ist ...

... aber sonst geht es mir gut. Ich habe nämlich gestern auf dem Weihnachtsmarkt einen wunderschönen, großen Schulterbeutel mit Elchen drauf ... keine Weihnachtselche, sondern geblümte Ganzjahreselche ... 




... bekommen. Muss ich erwähnen, dass ich ihn liebe?
Außerdem muss heute auf mein neues "Spielzeug" warten. Die Sendungsverfolgung sagt leider nur, dass sie heute zustellen, aber nicht wann
 ... ungeduldig mit den kalten Füßen scharr ...  

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Sturm und Regen

Wer hat sich denn das Mistwetter ausgedacht?

Hätte ich, da ich nicht Mary Poppins bin, auch wenn es meine Tasche und deren Inhalt manchmal vermuten lässt, getrost meinen Schirm zu Hause lassen können ... alle weg! Ich muss mich erst mal trocken schütteln. 

Seit zwei Tagen haben wir KKWW

KKWW heißt in der Übersetzung oder auch ausgeschrieben:

Kopf- und KnochenWehWetter. 

Was ein Mist! Wo bitte ist die Garderobe, an der ich den Kopf und die Hüfte bis auf weiteres abgeben kann? 

Ich bin total stolz auf mich!

Zum ersten Mal in diesem Jahr ist es mir gelungen meinen wunderschönen, großen EulenWandkalender am 1. umzublättern ... immerhin. 

Zum ersten Mal ist es mir gelungen das Datum meiner Armbanduhr nach einem Monat, der nur dreißig Tage hat, am 1. auf den 1. umzustellen. 

Ich sollte immer ein Bild von meiner Uhr machen, wenn ich das Datum erkennen will. Geht deutlich (jaja, ist nicht ganz scharf, aber dafür ist zu wenig Licht vorhanden), weil sie größer ist als in Natura

Nicht dass das wirklich wichtig wäre. Das Datumfenster ist so klein, dass ich selbst mit Brille Schwierigkeiten habe es zu erkennen. Außerdem kann es gut sein, dass jetzt wieder nur einen halben Tag das richtige Datum angezeigt wird. Die Uhr ist nämlich sehr eigen. Wenn man nicht zum richtigen Zeitpunkt ... am für sie richtigen Zeitpunkt ... an der Krone dreht, hört der Tag für sie einfach schon früher auf oder auch später. Nach dem letzten Datumsdreh war bei ihr immer Mittags um Zwölf schon der nächste Tag. 

Mittwoch, 30. November 2016

Ein bisschen schade ist es schon, ...

... dass so ein blöder Autofahrer vor 36 Jahren das Motorrad übersehen hat, auf dem ich hinten drauf sass und mein linkes Bein geschrottet hat. 
Das rechte heile Bein finde ich nämlich sehr schön. Zwei von der Sorte, also ein adäquates linkes Bein, wären aber noch schöner. Wahrscheinlich gar nicht auszuhalten. 

Es ist immer wieder putzig ...

... wie verstört Männer und mancher Typ Frau reagieren, wenn man sich als Frau die Haare kurz schneiden lässt. 
Von ungläubig große Augen machen über beschämt auf den Boden kucken bis zu albernen Aussagen wie: "Sie sind wohl unter den Rasenmäher gekommen." ist alles drin. Einfach unglaublich wie klischeebehaftet die Haare von Frauen immer noch sind. 
Der grundgute und schon lange aus meinem Leben verabschiedete Exgatte hing dermaßen an der Länge meiner Haare, die ich schon zu dieser Zeit nicht langfristig gewährleisten konnte, dass ich ihm schon recht früh in unserer Beziehung gesagt habe, dass er, wenn lange Haare möchte, seine eigenen wachsen lassen muss. Das war sicher nicht ganz fair, weil es auf seinem Kopf, bis auf einen Haarkranz, schon mit dreißig recht blank war. Aber was kann ich dafür, dass er so wenig Haare hat? Genau! Nix.
Genau derselbe grundgute Exgatte musste in einem Jahr leider auf seinen Geburtstag verzichten. Der Tag fehlte in diesem Jahr im Kalender ... in seinem/unserem Kalender. Warum? Der Mann hatte mich mit der Wichtigkeit seines Geburtstages so genervt und mir einen wirklich tollen Job vermiest, dass ich den Tag beherzt und mit viel Inbrunst aus dem Kalender geschnitten habe. Konnte ich auch nix für.

Wie gut, dass ich jetzt hier sitze und schreibe. So werde meine Haare (das wäre gar nicht schlimm, denn es gibt jetzt keine mühevoll getrocknete und konstruierte Frisur mehr zu zerstören) und ich wenigstens nicht nass. Der Himmel hat beschlossen doch seine Pforten zu öffnen und schickt in der Tat ein paar sehr feuchte Schneeflocken zwischen den Regentropfen nach unten. 

So. Nun haben wir auch übers Wetter geplaudert. 

Zum Thema Wetter würde auch noch passen, dass bei mir heute Rocktag ist und an Rocktagen muss man Strumpfhosen tragen. Vorhin zerrte ich die neulich erworbene Winterstrumpfhose mit Thermodingensirgendwasluftpolstern aus dem Schrank. Ich vermute, dass sie bei meinem Exemplar die Thermodingensirgendwasluftpolster vergessen haben. Ich kann keine finden und es fühlt sich auch nicht so an, als wenn irgendwas wärmt oder polstert. Ich werde es gleich so machen wie das Nichtenkind, die ewige Rock- und Kleiderträgerin und eine zweite Strumpfhose drüber ziehen. Das ist eine ziemlich coole Idee von Nichtenkind und ist, wenn man untendrunter eine gemusterte Strumpfhose trägt, ziemlich spannend. Durch die blickdichte DarüberStrumpfhose erahnt man das Muster der UntendrunterStrumpfhose nur. Es hat sich schon manch einer gefragt: Sehe ich das wirklich oder werde ich jetzt wahnsinnig?   

Was ich mich dagegen immer frage: Warum müssen Strumpfhosen so unterschiedlich ausfallen?
Mal schlüpfe ich in eine 36/38 und alles ist fein. Sitzt wackelt und passt. Beim nächsten Mal sitzt die 36/38 wie ein Wurstdarm und presst und drückt mich unangenehm. Nein, ich habe nicht die Kompressionsstrumpfhosen gegriffen. Wähle ich von dieser Sorte Strumpfhosen die nächstgrößere Größe, habe ich dauert Falten um die Knie und den Bund kann ich mir bis unter die Achseln ziehen. Wenn ich nicht so nörgelig wäre, könnte ich dem bestimmt etwas abgewinnen. Schließlich könnte ich auf Teile der Damenoberbekleidung verzichten. Der Busen wird automatisch gewärmt und platt gedrückt ... eigentlich praktisch. Aber eben nur eigentlich.

Genug durch Leben geplaudert. Das Grau ist etwas heller geworden und das Nass von oben trockener. Nun raus mit mir an die HerbstWinterluft. 

Montag, 28. November 2016

Vermutlich sieht eine Elfe ...

... ganz anders aus als ich. Nichtsdestotrotz habe ich mir heute Morgen einen Pixie-Cut verpassen lassen. 
Er ist vielleicht ein wenig kürzer geraten als geplant, aber das Gestrüpp auf dem Kopf wächst ja wieder. In vierzehn Tagen sieht es bestimmt ganz wunderbar aus auf meinem Kopf.
Der Gatte in Spe, den ich vorher freundlicherweise gefragt habe, ob er mich auch mit kurzen Haaren heiratet (nicht dass ich nicht trotzdem gemacht hätte, was ich will, aber es wäre schade um den schönen bestellten Ehering gewesen, den wir am Samstag abholen können), sagt nach Betrachtung zweier Selfies...ich hasse Selfies... es sehe keck aus.
Das Mädel, das die Schere durch mein Haupthaar führte, meinte am Ende: "Echt cool! Du siehst jetzt so dominant aus." ... Dazu fiel mir nur ein mattes, leicht verwirrtes: "Äääh ... ? ... ja." ein. 

Wie dem auch sein. Es ist gut, wie es jetzt ist ... Mut zum Gesicht! 

Wie immer, wenn ich mir die Haare abschneiden lassen, habe ich natürlich wieder den Winter erwischt. Ich lasse mir wenn, wie es scheint, immer im Winter die Haare kurz schneiden. Naja, wenn ich nicht mit der Mode gehe, warum sollte ich mich dann mit meinen Haarschnitten der Jahreszeit anpassen. Und wozu gibt es Mützen? Ist doch praktisch, dass meine Kopfhaut gerade aufgehört hat zu jucken. Also her mit der Mütze. 

Was mich zu diesem Schritt veranlasst hat? Der Haarausfall. Mir sind in den letzte Monaten so viele Haare ausgefallen, dass es arg an Volumen auf dem Haupte fehlte. Einfach nur drei lange Haare auf dem Kopf ist nicht sehr schmückend. Außerdem gingen mir die Haarhaufen, die ständig irgendwo rumlagen auf den Wecker. Jetzt fallen mir sicher nicht weniger Haare aus, aber ich kann behaupten, es wären nicht meine. Kann sie dem Kind oder dem Gatten in Spe unterjubeln.
 

Angeblich soll ein Großteil der Haare, die einem während der Wechseljahre ausfallen wiederkommen. Sollten sie das tun, kann ich mir folgerichtig die Haare wieder wachsen lassen. Denn es ist zu vermuten, dass die neuen Haare nicht lang auf die Welt kommen und in die Lücken springen. 

Samstag, 26. November 2016

Ich habe beschlossen, ...

... mir dieses Jahr selbst etwas zu Weihnachten zu schenken. 

Ich will mir ein paar Bauchmuskeln schenken. 

Ich hatte noch nie welche und jetzt plötzlich habe ich das Gefühl, dass es ganz hübsch wäre ein paar mein Eigen zu nennen. 
Früher waren sie nicht von Nöten. Da war so wenig an meinem Bauch dran, dass nichts wellen und wabbern konnte. Dieser Umstand hat sich nun zu Zeiten meines Mittelalters aber deutlich verändert und darum denke ich, dass es ganz schön wäre, wenn etwas das Bauchwellfleisch stützt. Da das Entfetten wegen fehlender Disziplin nicht gelingt. 

Der Plan sieht vor abends nicht mehr dröge vor der Glotze zu sitzen, sondern die langweiligen Sendungen mit ein paar muskelfördernden Übungen aufzupeppen. Kann in jeder Hinsicht nur ein Gewinn sein und im Anschluss kann ich noch ein paar Maschen über die Nadeln jagen.

In vier Wochen sollte wenigstens ein Ansatz zu schaffen sein ... (der Sixpack bleibt weiterhin im Supermarkt)

Oh du Fröhliche ... 

Freitag, 25. November 2016

Hach! Wie gut, ...

... dass das Kind wieder vergessen hat nach dem Duschen das Fenster im Bad aufzumachen. Jetzt muss ich wenigstens nicht frieren beim Duschen.

... außerdem sollte ich mich langsam beeilen. 

Donnerstag, 24. November 2016

Ich finde es nett, ...

... dass sie mich Ende November noch einmal mit so vielen Blüten beschenkt. 

Danke sehr! 

... aber ich habe optimal ...

... alles vollgebröselt und großzügig Harz und Nadeln verteilt ... gnarf... *mit den schwarz verharzten Fingern am smarten Phone kleben bleib*

Den diesjährigen Weihnachtsstrauß, ...

... den ich für die Praxis gebastelt habe, kann man freundlich gesinnt als suboptimal bezeichnen. 🙈

Ich wollte unbedingt Kiefer. Jetzt habe ich Kiefer. Leider somit auch einen löchrigen, wackligen Weihnachtsstrauß und alle müssen damit leben ... ich höre jetzt auf mich deswegen zu grämen. So ist das Leben. 

Montag, 21. November 2016

Er baut mir ein Haus




Naja, nicht ganz. Es hat nur für ein Bett gereicht. Aber das hat er getan. Normalerweise bauen wir zusammen zusammen, aber wir hatten nur so einen passenden Inbusschlüssel.
Das Nach(t)tischchen, das ich durch eine schnelle Wir-fahren-dann-mal-los-und-kaufen-einen-Nach(t)tisch-Aktion auch noch bekommen habe, damit noch ein Möbel mehr herumsteht und auf mich wartet, haben wir zusammen zusammengebaut. Er durfte vor allem die bösen kleinen Nägel in die Rückwand und die Schubladenböden hauen. Ich mag nicht solchen Lärm machen.
Fertig sieht es da, wo ich gerade nicht bin, so aus:




Der Blick vom Bett, das gleichzeitig auch mein Sofa ist, gestaltet sich so:




Ich habe dem Gatten in Spe ein Durchgangsrecht auf den Balkon gewährt. Ein lebenslanges Durchgangsrecht. Schließlich muss er irgendwie die Blumen gießen. Jetzt natürlich nicht mehr, aber im nächsten Jahr dann wieder.
Ein bisschen Platz ist noch für mich und noch ein Stück Möbel, wenn ich dann irgendwann endgültig umziehe.

Es ist wirklich erstaunlich wie viel Geld man, in diesem speziellen Fall wir...der Gatte in Spe und ich in ziemlich kurzer Zeit umsetzen können. Am Freitag haben wir mich in dieser Hinsicht tief beeindruckt. 

Dafür ist die Hochzeit angemeldet ...


... und bezahlt. 
Die Trauringe, die wir eigentlich nicht wollten, aber der Gatte in Spe plötzlich doch unbedingt brauchte, sind ausgesucht, in Arbeit (ich freu mich ... die werden so schön) und bezahlt.
Ein Bett, eine Matratze, ein Nach(t)tisch und ein Regal (das war ein Schnäppchen, weil das Holz an einer Stelle, an der es kein Mensch sieht, einen Riss hat) haben in mein Zimmer gefunden. Zusammenbauen brauchten wir es auch nicht. Es stand dran: Zum Selbstabbau. Der Mann hat selbst abgebaut. Er klemmte sich das Teil im Ganzen unter den Arm und warf es in den Kofferraum. 
Zwei neue Hosen bedecken mein Hinterteil. Nein, ich trage sie nicht übereinander, sondern nacheinander. Mal die eine, mal die andere. Aber es mussten beide mit, weil beide passten und wer weiß wann das mal wieder vorkommt. 
Abends haben wir uns im Edenhall mit Bekannten eine Gans geteilt. Der Vogel war für sein Geld sehr lecker, aber seltsamerweise trotz seiner üppigen Füllung sehr platt. Aber irgendwie waren alle Gänse, die an diesem Abend durch den Laden getragen wurden (bevor sie die Gans zerteilen, tragen sie den Vogel im Ganzen an den Tisch, stellen ihn vor und fragen ob man gewillt ist mit dem krossen braunen Flattermann den Abend und bei zu großzügigem Genuss auch die Nacht zu verbringen) platt.
 
Am Ende das Tages waren wir auch platt, rund gefressen und blank. 



Mittwoch, 16. November 2016

Ist sie nicht schön?


Ich finde sie zum Niederknien, um ein gutes Bild machen zu können, schön.

Seit gestern haben wir eine neue Wohnungstür. Eine Sicherheitstür. War der Wunsch des großen Mitbewohners. Eins ist sicher - klauen wird uns die keiner, so schwer wie das Ding ist. Zu dritt haben sie sie gestern in den zweiten Stock geächzt und geflucht und unterwegs einmal Pause gemacht.
Drei Stunden haben sie sie (nur noch zu zweit) mit viel Lärm und Dreck (den haben sie selber weggemacht und mitgenommen) eingebaut. 
Jetzt fehlt nur noch der passende Zylinder zu unseren vorhandenen Ich-schließe-alle-Türen-der-Wohnanlage-auf-Schlüsseln. Der alte Zylinder war zu kurz. Bis der kommt, wohnt ein weiterer Schlüssel an meinem sowieso schon nicht so kleinen Schlüsselbund.
Irgendwann kommt noch der Maler und malt sie bunt. Darauf könnte ich gut verzichten. Mir würde ein wenig Lack reichen. Quasi Tür Natür. Aber muss ordentlich und zum Rest der Wohnungstüren passen. 
Ganz großer Mist ist der neue Türspion. Da ist jetzt so ein Weitwinkliger drin. Toll, dass ich in alle Ecken kucken kann, aber ich kann nicht mehr genau sehen, was die Nachbarin von gegenüber macht. Vorhin hat sie eindeutig unsere neue Tür inspiziert ... hat sich ganz vorsichtig ran geschlichen. Hab ich gesehen, aber nicht genau wie weit. 
Auf jeden Fall kommt nicht mehr ganz so viel Lärm aus dem Treppenhaus herein. Im Umkehrschluss kommt natürlich auch nicht mehr so viel Lärm (meist das erregte Geschrei des Kindes, wenn es mit irgendwo anders zu Hause sitzenden Kumpels irgendwelche Onlinespiele spielt) von uns ins Treppenhaus.
Wenn sich der große Mitbewohner nun noch dazu durchringen könnte, die von ihm gewünschte Sicherheitstür abzuschließen, könnte sie ihren Zweck erfüllen. 

Bei Sicherheitstür fällt mir dir Kellertür meines ehemaligen Elternhauses ein. Dort hatten wir im Keller auch eine Sicherheitstür, die das Drinnen von Draußen trennte ... die vom Keller in den Garten führte. Das war eine graue Metalltür aus dem Jahre 1967 (da wurde das Haus gebaut und ich war gerade drei Jahre alt) mit einem hochsicheren großen, stabilen (braucht so eine Tür und diese im besonderen) Bartschlüssel. Nichts Sicherheitsschloss, nein, ein simpler Bartschlüssel. Der Sicherheitseffekt dieser Tür lag ganz woanders. Man musste beim Aufschließen sein Gesäß mit ganz viel Schwung an eine ganz bestimmte Stelle unterhalb des Schlosses rumsen lassen. Dann ließ sich der Schlüssel drehen und die Tür öffnen. PoRums und SchlüsselDrehen mussten aber absolut zeitgleich erfolgen. Sonst ging gar nichts. In all den Jahren haben wir eine ganz schöne Delle in die Metalltür gerumst. Das Abschließen der Tür war nicht minder schwierig. Allerdings brauchte es dafür keinen Rums sondern einen guten Zug am Leibe. Nur wenn man kräftig und mit viel Schwung zog und im gleichen Moment den Schlüssel im Schloss drehte, konnte man abschließen. 
Vor vielen Jahren haben meine Eltern die Delle mit dem Haus und der Sicherheitstür verkauft. Wirklich fehlen tut sie mir nicht. 

Sonntag, 13. November 2016

Würde mal jemand das Fenster ...

... putzen, könnte der Herbst noch viel freundlicher hereinblicken.



Zum Glück bin ich genügsam und zufrieden mit dem was ich habe ... 

Ich habe Migräne.

Das allein ist schon ziemlich blöd. 

Ich muss aber auch immer ganz viel unnützes und unmögliches Zeug denken. Heute stellte sich mir in meinem schmerzgeplagten Kopf die Frage: Hat Migräne etwas mit Migranten zu tun?

Ja, ich weiß, politisch nicht korrekt, aber auch darauf (auf mich nämlich auch nicht) nehmen meine migränegeplagten, wirren Gedanken keine Rücksicht und irgendwie macht mich die Vorstellung, dass meine Migräne einen Migrationshintergrund hat ein bisschen fröhlicher ...  

Mittwoch, 9. November 2016

Unglaublich!

Sie haben es tatsächlich getan. Sie haben ihn gewählt, aber wie heißt es so schön:

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 

Gerade im negativsten Sinne. Armes Amerika. Was für ein angst machender Rückschritt. 

Hoffentlich sind wir bei der nächsten Wahl schlauer und hecheln nicht dem großen Bruder hinterher.  

Dienstag, 8. November 2016

Die könnten sich etwas mehr Mühe ...

... geben und die Kürbiskerne fester an die Laugenbrezel kleben ...

... oder einem gleich eine Brezel und eine Tüte Vogelfutter verkaufen. Dann aber zum halben Preis. 

Freitag, 4. November 2016

Liebeserklärung

Ich habe lange gebraucht, bis ich dich gefunden habe ... du scheinst aus der Mode gekommen zu sein.

Ich fand zwanzig Euro für dich ziemlich viel ... denn so groß ist du nicht. 

Aber du machst das, was du sollst und das sehr gut.

Du hälst meinen Rock dort, wo er sein soll. Du hinderst ihn daran an meinen Strumpfhosen hoch zu klettern und sich zwischen meinen Beinen zu verkriechen. 

Dafür liebe ich dich, mein kleiner schwarzer Unterrock. 

Montag, 31. Oktober 2016

Als Tante ...

... habe ich nicht versagt.




Es ist mir gelungen rechtzeitig, sogar viel vorrechtzeitig, zwei Paar Socken fürs Nichtenkind zu stricken. Lange habe ich es nicht für möglich gehalten, dass mir das tatsächlich gelingt und wollte mich schon ärgern, dass ich nicht im Januar bereits mit dem Stricken begonnen habe. Wie gut, dass ich es nicht getan habe. Beides. Das Ärgern und das früher Anfangen.

Wie immer beim Nichtenkind sind die Farben sehr unbunt. Sie mag das so. Bitte sehr. Von mir aus gern. Ich mag das durchaus auch und ich finde die Farben bei näherer Betrachtung ...


wirklich hübsch ... nett, freundlich dezent. 


Beide Sockenwollen sind der Schönfärberei entsprungen. Ihre Namen habe ich vergessen und die Banderolen verschusselt ... und zum Wiegen und nähere Sockenerläuterungen bin ich zu faul ... schlampig, sehr schlampig. 

Finale!


Ich schließe die Farbtöpfe der Schönfärberei!

Und dem so ist, muss der Rest raus aus der Schönfärberei

Damit das ein wenig schneller geht, habe ich die Preise gesenkt. 

Morgen früh ...

... muss ich schon wieder zum Gruppensport und ich habe heute schon keine Lust. 
Vielleicht ist das aber auch ganz gut so. Vielleicht habe ich dann morgen ganz viel Lust, weil ich heute schon keine Lust hatte. Ja. Wahrscheinlich. Bestimmt verhält sich das so. 

Eigentlich ist Gruppensport gar nicht so schlimm. Im Grunde tut er mir gut. Nicht dass die Hüfte davon besser werden würde, aber mir tut es gut, mir sagen zu lassen, was für Verrenkungen Übungen ich machen soll. Es tut mir in der Tat auch gut dies nicht allein zu tun, sondern zu sehen, dass es anderen auch nicht leichter fällt. Manchmal ist es sogar sehr lustig kollektiv schnaufend auf dem Rücken zu liegen und festzustellen, dass es überhaupt nicht erstrebenswert ist Bauchmuskeln zu haben und dass man unter diesen Umständen auch gar keine will. 
Gruppensport ist einfach nur zu früh, zu warm und zu anstrengend und hinter ist nicht genug Zeit, um vor der Arbeit noch ganz gemütlich einen Milchkaffeeeimer zu leeren. Geschweige denn einen zu brauen. So ist das mit dem Gruppensport. 

Ich könnte ja schwänzen. Aber das geht nicht. Ich habe eine Abmachung mit mir. Ich muss jetzt fünf Mal hintereinander hingehen und dann darf ich vielleicht mal wieder blau machen. 
Warum das so ist?
Ganz einfach weil ich, als ich mit dem Gruppensport anfing, einmal da war. Dann hatte ich Urlaub. Danach war ich zweimal beim Gruppensport. Dann kam das eine oder andere dazwischen und ich konnte nicht hingehen. Nach dieser Auszeit fand ich mich dreimal hintereinander beim Gruppensport ein. Dann hatte ich, glaube ich jedenfalls schon wieder Urlaub und beglückte die Gruppe mit meinem Nichterscheinen. Danach erschien ich vier Mal beim Sport und machte ordentlich Wind mit meinen Sporthemdchen. Darauf folgte schon wieder Urlaub. Ja und nun bin ich also im Fünfer Zyklus. Dreimal hintereinander (warum hatte ich so lange keinen Urlaub mehr? Und warum ist der nächste noch nicht in Sicht?) habe schon hinter mich gebracht. Noch zweimal und ich kann mir nach meiner Logik eine Auszeit vom Gruppensport gönnen. Es könnte aber sein, dass ich in der Folge durch Weihnachten Schwierigkeiten bekomme den dann logischerweise folgenden Sechser Zyklus einzuhalten. Ohne Blau machen passt es. Mit wird's eng bis unmöglich. 

Sonntag, 30. Oktober 2016

Irgendwann lache ich bestimmt ...

... darüber, was mir die Wechseljahre alles antun. 

Im Moment in ich ziemlich betrübt, dass sie meine Haare nicht mögen und die einfach rausschmeissen. 

Wahrscheinlich wachsen mir als Ersatz ein paar von diesen Schweineborstenbarthaaren auf der Oberlippe und am Kinn ... uuhubuhu... 🙈

Freitag, 28. Oktober 2016

Prinzessin sein!

Ich werde in einem Schloß heiraten ... an meinem Geburtstag ...

... verrückt, aber schön. 

Montag, 24. Oktober 2016

Manchmal stricke ich auch ...

... und manchmal werden auch Dinge ... Socken fertig. Wenn auch erst mal nur eine. 

Ich habe noch eine fertige Socke, aber die passt nicht zu dieser. In der Größe schon, aber nicht in der Farbe. Dennoch sind beide Paare fürs Nichtenkind ... ich habe noch vier Wochen für eineinhalb Socken. Sollte zu schaffen sein ... eigentlich. 

Ich weiß nicht mehr, ...

... welchen Wust an Papierkram man brauchte, als ich mich vor 24 Jahren das erste Mal traute und mich trauen ließ. Auf jeden Fall brauchte man keine Anwesenheitsbescheinigung. Damals reichte noch ein schlichter, gültiger Personalausweis und die Anwesenheit.
Inzwischen habe ich aufgehört mich zu ärgern und den Sinn und Zweck dieses Papieres ... weil wenn ich heirate, heirate ich nicht an dem Ort, also der Stadt, an dem ich die Anwesenheitsbescheiningung besorgen muss, bin also eigentlich gar nicht dort anwesend, wo man mir meine Anwesenheit bescheinigt, wenn ich heirate...ähm...ja, schwierig und unsinnig, sagt ich doch ... zu hinterfragen. Ich werde einfach irgendwann ganz viel meiner Lebenszeit opfern und mich in der zuständigen Meldestelle einfinden, eine Wartenummer ziehen, das tun, was die Nummer besagt, nämlich warten...ganz viel und ganz lange warten und dann nach vielen, vielen Stunden um zehn Euro ärmer mit einem hoffentlich hübschen Stück Papier nach Hause wanken.
Wenigstens habe ich Glück und in der Mittelstadt ... ich bin ein bisschen traurig, weil ich immer dachte, ich würde mal in eine Kleinstadt ziehen, aber leider musste ich feststellen, dass die Stadt dafür schon zu groß ist ... vor den Toren Hamburgs verfällt die Gültigkeit dieser Anwesenheitsbescheinigung nicht schon nach 14 Tagen. Hier in der so super hippen, multikulturellen, offenen, warmherzigen Hauptstadt hat das Ding nur eine Gültigkeit von 14 Tagen.
Desweiteren bin ich der Mittelstadt vor den Toren Hamburgs sehr dankbar dafür, dass sie meine vorhandene, beglaubigte Kopie der Anzeige meiner Geburt aus dem Standesamtsregister akzeptieren. Obwohl diese schon 24 Jahre alt ist. Nicht, dass sich in den letzten 24 Jahren etwas an den Umständen und Daten meiner Geburt geändert hätte, aber würde ich in Berlin heiraten, müsste ich auch diesen Wisch für viel Geld frisch besorgen. Ja, Berlins Kassen sind leer.

Bockig wie ich manchmal so bin, habe ich zwischendurch wegen dem ganzen Papierkram schon mal ganz gewaltig die Lust verloren und fand heiraten wollen ganz doof, aber das machte den Herzallerliebsten ganz traurig. Also habe ich mich gebessert und bin nicht mehr bockig. Heiraten hat nämlich auch den Vorteil, dass ich dann weniger Buchstaben tippen muss. Der Gatte ist deutlich kürzer als Der Herzallerliebste ...

... es gibt viele Gründe um zu heiraten. 

Es ist gerade mal elf Uhr und ein bisschen ...

... irgendwo in Deutschland und ich könnte mich schon wieder gepflegt unter dem Schreibtisch  zusammenrollen und leise Schnarchtöne von mir geben ...

Samstag, 22. Oktober 2016

In der Wechseljahren ...

... bekommt der Ausdruck "Eine heiße Braut" eine ganz andere Bedeutung. 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Die Nägel zum Wochenende


Den anderen Ringfinger ziert ein Krönchen 👑.

Ich finde die Kloschüssel ist ...

... ein ziemlich hinterhältiger Wohnort für eine Mücke. 

Der Strategiewechsel ...

... war so schlecht nicht. 
Ich habe mehr geschlafen als sonst und länger als eine Stunde am Stück. Das war dann gleich so lange, dass ich Zeit zum Träumen hatte. Komme ich sonst nicht zu ... ;O). 

Zuerst träumte ich etwas Altbekanntes. Ich laufe durch Wald und Flur und verlaufe mich natürlich. Jedes Mal an derselben Stelle. Ab dieser Stelle geht es dann mit viel Klettern und Springen durch sehr unwegsames Gelände und diverse alte Gemäuer. Dieser Traum ist ganz furchtbar anstrengend. Ich muss dabei sehr auf mein linkes Bein aufpassen, das man mir vor Urzeiten bei einem Motorradunfall demoliert hat und nun manches nicht kann und sehr empfindlich ... mimosenhaft auf Anstösse reagiert. Ich finde diesen Traum soooo doooof und mich auch, weil ich immer wieder zu blöd bin den richtigen Weg zu finden. Vielleicht gelingt es mir eines Tages doch und ich erfahre endlich, wo ich eigentlich hin will und kann die Landschaft genießen. 

Der zweite Traum war neu, aber auch doof. Ich habe Geld von der Bank abgeholt. Viel Geld. Mit einem Teil der Summe habe ich was auch immer gemacht. Was weiß ich nicht mehr. Es war auf jeden Fall schlauer als das, was ich mit den restlichen Viertausend gemacht habe. Die habe ich in meine Handtasche gesteckt und wollte dann nach Hause. Das lief aber alles nicht so glatt. Erst fand ich den Bahnhof nicht. Dann fand ich ihn doch. Dann kam kein Zug. Dann kam doch einer, aber ein ganz seltsamer. Irgendwie habe ich im Traum einen neuen Zugtyp kreiert. Total unpraktisch das Teil. Voll bis oben hin. Sehr merkwürdige, wenig Platz lassende Waggoneinteilung. Viel zu lang. Passte nicht auf den Bahnhof und man konnte nicht an jeder Tür einsteigen. Außerdem war es der falsche, wie sich nach einem Durchrennen des gesamten Zuges herausstelle. Also schnell wieder raus. Dabei habe ich dann meine Handtasche mit dem Geld verloren. Ich wollte wieder zurück, aber der Zug war schon losgefahren und die wollte mich nicht aufspringen lassen. Das war doof. Zum Glück spielte dann das smarte Phone seine Weckmusik und ich durfte aufstehen.

Ich werde den Tag nutzen und mir Gedanken machen welche Strategie ich heute Nacht anwende. 
Im Grunde würde mir einfaches Einschlafen und Durchschlafen reichen. 


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Montag, 17. Oktober 2016

Ein Bild ...

... von einem Brögel. 

... muhaha ... 🙃

Der Plan sah vor, ...

... dass ich heute Morgen laufen gehe. Den Plan hatte ich ohne den Schweinehund gemacht. Das war ein Fehler.

Als ich heute Morgen in der Küche stand und Äpfel für den Dörrautomaten in Form schnitzte, lümmelte der Schweinehund nämlich sabbernd auf Küchenfenster herum und nöhlte: "Kuck mal! Es ist ganz scheußlich draußen. Grau, diesig, neblig. Da jagt man keinen Hund vor die Tür." 

Ich versuchte ihn zu beschwichtigen und erklärte: "1. kannst du hierbleiben. Ich habe dich nicht gebeten mitzukommen. 2. ist es gar nicht so neblig. Das Fenster ist bloss dreckig und dein Gesabber macht es nicht besser." 

"Dann bleib hier und putz das Fenster!", sprach der Schweinehund weise. 

Ich habe seinem Drängen nachgegeben. Ein sauberes Fenster ist fast so fein wie Laufen ... außerdem ist morgen schon wieder Gruppensportdienstag ...

... aber irgendwie ist es immer noch ziemlich diesig.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Mit der richtigen Kopfhaltung ...

... und somit dem Blickwinkel und einer Gleitsichtbrille auf der Nase wird aus Magermilchpulver auf der Zutatenliste gelesen/gesehen Chili, aber was soll Chili in der NussNougatCreme? 

Ich sollte den Kopf nicht so schief halten ...

Dienstag, 11. Oktober 2016

Jetzt weiß ich, ...

... warum die Wechseljahre Wechseljahre heißen:

Man Ich wechsle ständig meine Oberbekleidung ... 

... Strickjacke an ... Strickjacke aus ... Strickjacke an ... Strickjacke aus ...
... ein steter Wechsel von warm nach kalt, von kalt nach warm, von warm nach blablabla ... 

... ich bin wechselwarm ... bin ich jetzt ein Reptil oder ein Fisch oder ein anderes wirbelloses Tier? 

Montag, 10. Oktober 2016

Ich hab einen Baum gepflanzt



Ja, manchmal muss man zwischen all dem ganzen wichtigen "Ich-bin-Arbeit-Ich-muss-gemacht-werden-Kram" auch etwas Sinnvolles, Nachhaltiges tun ...

Sonst ...

... nehme ich immer nur den Staubsauger mit, wenn ich zum Herzallerliebsten fahre. Dieses Mal muss ich mir auch noch die Waschmaschine unter den Arm geklemmt  haben. Das arme Kind bemängelte heute Morgen, dass es keine sauberen Socken und Unterhosen mehr hätte ... ich bin wirklich eine Rabenmutter und lasse das Kind und den großen Mitbewohner im Dreck zurück ...

... wenigstens weiß ich jetzt, warum mein Rucksack so schwer war.  

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ich merk das Netz ...

... vor lauter Bäumen nicht. 

Haben wohl keinen Platz für Sendemaste. 

Und nachdem ...

... der Gatte in spe die Übergardine aus dem Bett nahm, ging es auch für ihn mit dem Schlafen. 

Ich habe für meine Verhältnisse, fürs Fremdsein und fürs wirklich schreckliche Bett erstaunlich gut geschlafen. 

Als Strafe fürs schreckliche Bett habe ich das ganze Hotelwasser weggeduscht. Der Rücken und die Hüfte sind trotzdem noch sauer. 

Harzwasser ist weicher als Berliner- oder Hamburgerwasser ... viel weicher, sagen meine Haare. 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Montag, 3. Oktober 2016

Vorhin waren wir ...

... eine Rund spazieren. Der Plan war - Einmal rund um den Manhagener Teich. Kein großes Ding, aber ein bisschen Bewegung und frische Luft. 

Wir setzten die Runde ein wenig größer an und kamen dabei zu einem etwas verborgener liegenden Nebenteich. An diesem Teich lockte mich eine Bank, die so schön in der Sonne stand. Ich nahm Platz und äußerte den Wunsch: "Jetzt hätte ich gern einen Eisvogel." De Herzallerliebste betrachtet mich mich milde (er verkniff es sich mir einen Vogel zu zeigen) und fragte interessiert: "Gebraten oder gekocht? Oder auf Eis?" Ich verkniff mir eine Antwort und beobachtet lieber den Teich. 

Mein Wunsch wurde tatsächlich erfüllt.

Leider ist das Bild qualitativ nicht so toll, aber der blöde Vogel wollte nicht näher kommen und der Baum war unverschämterweise auch nicht richtig ausgeleuchtet ... 

In einem Baum ein Eisvogel saß. Er saß nicht nur, er tauchte auch zweimal in den Teich und stand mit den Flügeln schwirrend in der Luft. Das war wirklich nett, dass man meinen Wunsch erfüllt hat. Das war mein zweiter Eisvogel. Für den Herzallerliebsten war es der erste. Ja, er durfte meinen Eisvogel auch ankucken, obwohl er voll Hohn über meinen Wunsch war ... manchmal bin ich ganz großzig.

Tag der Einheit ...

... gemeinsames Zeitverbringding mit Gehirnjogging ... 

Freitag, 30. September 2016

Ganz umsonst ...

... aufgeregt gewesen. 

Zug pünktlich.
Wagen und Platz da ... ich hoffe, ich sitze auf dem richtigen. 

Warum muss ich immer ...

... aufs Klo, wenn ich nervös bin? 

Das gehört eindeutig zu den verzichtbaren Dingen des Lebens. 

Ich hoffe, die Bahn ...

... hat den Wagen, in dem ich einen Platz reserviert habe, nur auf dem Wagenreihungsplan und nicht im realen Zug vergessen ... 

💭... dramatische Musik untermalt das dröge...äh...bange Warten ... 

Sehr seltsam!

Irgendwer ... ich war es tatsächlich nicht oder irgendwie hat sich meine Blogliste aus dem Blog gelöscht. Tja ... doof. Muss ich mich wohl in nächster Zeit dransetzen und alles wieder einsammeln ... Herbstzeit - Sammelzeit.

... verstehen tu ich das aber nicht. Nicht das mit dem Sammeln. Das mit dem Verschwinden verstehe ich nicht. 

Donnerstag, 29. September 2016

Meine Frisur ähnelt ...

... heute einem Hexenbesen. 

Sie ist wunderschön, ...

... aber ihr Geruch verursacht mir Atembeschwerden ... hust ... keuch ...

... vielleicht stelle ich sie vor die Tür bis ich Feierabend habe. Arbeiten wir im Schichtdienst. 

Ich bin eine dumme Konsumentin.

Darum musste ich heute morgen viele kleine Kartoffeln schälen. 

Mittwoch, 28. September 2016

Ich habe Muskelkater ...

... und das ist gut und kam so:

Gestern beim Gruppensport bemängelte ich, als es zum dritten Mal nacheinander an die Geräte ging, dass mir die Geräte nicht bekommen. Nach den letzten beiden Dienstagen taten mir sämtlich Knochen und Gelenke weh. Nicht die Muskeln. Das wäre ja fein gewesen. Nee. richtig tief drin Knochen und immer. Auch in Ruhe. 

Die Therapeutin nahm sich das zu Herzen und mich auf die Matte und ich bekam am Rande Einzelsport. Das war sehr anstrengend ... wesentlich anstrengender als das Ziehen, Drücken und Heben von Gewichten an irgendwelchen komischen Geräten ... und schweißtreibend, aber am Ende ziemlich glücklich machend. Schon beim abschließenden gemeinsamen Dehnen mit der Gruppe merkte ich, dass ich viel beweglicher war, als nach den letzten beiden Malen. Da konnten meine Fingerspitzen meinen Fußspitzen nur von ganz weit weg Hallo sagen. Gestern konnten die Finger wieder ganz bequem in die großen Zehen kneifen. Ich hatte in der Tat viel mehr Länge und Beweglichkeit in der Wirbelsäule. Heute merke ich, dass ich doch irgendwo so etwas wie Bauchmuskeln haben muss. Denn was weh tut, muss auch irgendwo da sein, wo es weh tut. Mein Nacken tut auch weh, aber angenehm weh. Die Muskeln schmerzen. Nicht die Knochen. Der Muskelkater ist eine willkommene Abwechslung zu üblichen Ach und Au und Weh.

Heute Morgen habe ich schon die Gehstäbchen und mich um die Blöcke getragen. Das macht auch ziemlich glücklich und ist gut gegen Ach und Au und Weh. Ich bin diesen Monat nach längerer Pause tatsächlich mal wieder ziemlich regelmäßig ... zweimal die Woche auf jeden Fall ... gelaufen, habe immerhin 48 Kilometer erlaufen und stelle fest, dass es mir gut tut. Das ist an sich nichts Neues. Ich weiß das mir Laufen gut tut, aber das mir Laufen so gut tut, hatte ich vergessen.
Laufen hilft bei mir gegen fast alles. 

Laufen hilft gegen Depression. 
Laufen hilft gegen Angst. 
Laufen hilft gegen Kopfschmerzen und Migräne. 
Laufen hilft gegen Verspannungen. 
Laufen hilft gegen Stau im Kopf.
Wenn es nicht so dunkel wäre, würde Laufen nachts wahrscheinlich auch gegen nicht schlafen können helfen.
Laufen hilft nicht gegen Existenzängste und macht die Welt an sich nicht besser und schöner und man sieht unterwegs vieles, was man lieber nicht sehen wollen würde, aber irgendwas ist ja immer.  

Woran erkennt man meine Schuhe?

Es sind mehr Steine in den Schuhen als im Profil der Sohlen.

Donnerstag, 22. September 2016

Um 15:40 Uhr ...

... hat der Zwangsurlaub ein Ende. Dann heißt es losspurten und die Praxis putzen, wieder einräumen und für den Alltag chic machen.
Die Chefin wollte erst morgen beginnen, aber wenn wir heute, wenn die Chefin da ist, schon einen Teil machen, kann ich morgen den Rest alleine machen und die Chefin noch ein bisschen Teilzeiturlaub. Das würde mir gut gefallen und ich würde es der Chefin, die ja gleichzeitig meine große Schwester ist, gönnen. Sie hat als Selbstständige sowieso viel zu wenig freien Zeit/Urlaub. Außerdem muss sie weiterhin groß und stark sein, damit sie mein Gehalt verdienen kann. So.

Ich lass mir gerade schon wieder auf dem Balkon die Sonne auf die Nase und in die Augen scheinen und genieße den Herbst. Vielleicht schreibe ich mich jetzt so in Schwung, dass ich gleich noch Dinge in Angriff nehme, die ich mir zwar vorgenommen habe, von denen mich aber diverse, mal mehr und mal weniger diffuse Ängste beharrlich abhalten. 

Vorhin beim Laufen habe ich beschlossen, dass es den genau richtigen Zeitpunkt sowieso nicht gibt. Also kann ich auch jetzt beginnen. 
Laufen klärt meinen Kopf ganz unglaublich. Schafft Platz für neue Idee und manchmal reicht der Schwung des Laufens sogar bis ich im zweiten Stock bin und das Gedachte umsetzen kann. Meist wartet aber oben schon wieder so viel Alltag, dass ich meinen gesammelten Mut getrost mit den Gehstäbchen in die Ecke stellen kann.  

Weil ich gerade bei Stellen bin, stelle ich jetzt den Post ins Blog, mich in die Küche und braue mir noch einen Kaffee. Dann, dann fange ich ganz furchtbar an das Gedachte umzusetzen ...

... wer hatte gerade meinen Mauszeiger gefressen?

Bei Fressen fällt mir ein: Ich habe heute meine neuen Laufschuhe reklamiert und bekomme ein Paar neue. Der Grund? Im linken Schuh sitzt der große Ich-fresse-ein-Loch-in-deine-Socke. Dreimal gelaufen und dreimal ein Loch im linken Socken. Frischluft für die Zehen ist ja ganz hübsch, aber doch nicht so. Nee, in der Tat. Im linken Schuh ist die vordere Naht innen drin ganz schlecht verarbeitet. Ich hoffe dann mal, dass das neue Paar ganz schnell kommt ... morgen ungefähr wäre hübsch ...

... schon wieder ist der Mauszeiger weg. Also wirklich. So geht das nicht!