Donnerstag, 23. Juni 2016

Eigentlich ist Sommer ...

... nicht so mein Ding. Jedenfalls Sommer in der Form wie wir ihn im Moment wieder einmal haben. Mit Temperaturen über 30°, schwül feuchter Luft, die einem das Atmen schwer macht, einen ewig klebrig feuchten Film auf der Haut hinterlässt, Kopfschmerzen macht und meinen Teppichboden große Wellen schlagen lässt.

Da aber bekanntlich jammern und klagen nicht hilft, habe ich beschlossen das Beste daraus zu machen und mich, so lange es noch halbwegs frisch ist, auch den Balkon verzogen, blicke ins Grüne ...


... oder auch mal zur anderen Seite ins Blaue ...



... lausche den Vögeln, dem entfernten Verkehr, der näheren Baustelle, dem Rasenmäher ganz weit weg und der Nachbarin unter mir, die leider immer noch nicht das Rauchen und ihren Husten abgeschafft hat. Sehr lästig. Vor allem wenn der ganze Mief in mein Zimmer zieht.
Klingt scheußlich? Nee, ist es aber nicht ... das mit der Nachbarin schon ... Das ist das Leben. Das Großstadtleben und dafür, dass ich mitten ihn der Großstadt lebe, ist es auf meinem Balkon wunderbar friedlich. Das macht die Insellage. Zwar von Häusern umgeben, aber die Straßen sind eine ganze Ecke weg. Das macht die Geräuschkulisse deutlich angenehmer als ein Leben auf an der Straße.

Ein Weilchen werde ich es hier draußen noch aushalten und friedlich vor mich hin arbeiten. Wenn die Sonne dann rumkommt, wird es auch in diesem Idyll viel zu warm.

Walken war ich heute Morgen auch mal wieder. Der immer weniger werden Platz in meinen Hosen hat mich dazu veranlasst. Das war an sich ganz fein, aber ich habe mir leider eine Blase an der Ferse von unterwegs mitgebracht und Frau Hüfte ist auch nicht so wirklich begeistert, die olle Zicke. Jetzt muckt und knurrt sie. Mal sehen, ob ich sie mit ein wenig Kontinuität in Sachen Walken milde stimmen kann oder ob ich die Gehstäbchen gänzlich in die Ecke stellen muss ... auch jeden Fall müssen drei Kilo meines Körpergewichtes in nächste Zeit wie auch immer die Waage verlassen.

Genug geplaudert. Schnell hier zu gemacht macht und ran ans Werk. 

Kommentare:

  1. Ich mag deine Plaudereien! Ich habe den Kampf mit den Hosen und der Waage aufgegeben. Ich bin gespannt, wie ich dann auf unserem zukünftigen Balkon sitzen werde. Bisher bin ich ja der absolute Stubenhocker, und Sommer hasse ich wie die Pest. In unserem Hof/Garten kann man auch nicht schön sitzen, ist alles so häßlich, und die Nachbarn dazu ... bah. Vielleicht werde ich zum Balkon-Frischluft-Fanatiker? Ich weiß es noch nicht, werde dann berichten ... :-)))
    Wünsche dir einen erträglichen Sommertag!
    Liebe Grüße Ellen

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  2. Liebe Pia
    nah das ist schon heftig die Hitze jetzt da bin ich froh mit 28 Grad nur jetzt um die Zeit ist es runter geklettert auf 25 Grad und ein schöner leichter Wind ist da also gut zum aushalten. Fahrradtour gemacht und die Füsse im Wasser ausgeruht und so war es toll.
    Blöd mit der Hüfte ide so zicke spielt bei dir und ich hoffe es wird nicht ganz so schlimm mit ihr!
    Ich hoffe dass es nicht gar so schlimm wird bei mir udn bei dir mit den Unwetter( geregnet hat es bis jetzt nichts nur was bewölkt immer wieder da bin ich froh drüber)!
    Lieben Gruss Elke

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  3. Bin immer sehr erfreut zu lesen, dass es doch etliche Sommer-Hasser gibt, denn mein Ding ist das ja auch gar nicht. Ist aber auch nicht sooo schlimm, da ich eh gerne im (noch) kühlen Haus hocke.
    Balkon haben wir nicht, Garten wohl. Nachbarn auch, sehr junge... Ist aber nicht schlimm, schlimmer ist, dass es hier auf'm Dorf Landwirtschaft gibt und an unserem Gartenzaun entlang (damit war dann auch schnell das Rätsel um die 2,20 m hohe dichte Hecke gelöst)führt ein Landwirtschaftsweg mit einer Treckerfrequenz, die manchmal doch eher schwer zu ertragen ist. Aber dafür qualmt uns keiner die Bude voll und die Rasenmäher haben wir auch ganz dicht bei und der Rasen muss hier rasend wachsen (endlich weiß ich, wieso Rasen Rasen heißt!!!). Es ist ein kleines und recht lautes Dorf, hat sich inzwischen herausgestellt; aber um nichts in der Welt würden wir es wieder hergeben wollen, denn erstaunlicherweise haben wir in der kurzen ZEit gelernt, dass man sich an(fast)alles gewöhnen kann und die Trecker haben ja um vier Feierabend. Und dann können wir herrlich draußen sitzen, Ausschau nach Waschbären halten (allzuoft zeigen die sich aber nicht), den Fröschen im Fließ hinterm Garten zuhören, Wolken gucken und einfach nur froh und zufrieden sein ;-)
    Ja und viel Erfolg für den lockeren Hosenbund, bei der Übung bin ich auch gerade mal wieder....
    Liebe Grüße
    Regina

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