Montag, 1. August 2016

Jetzt ist morgen ... also heute und weiter geht die Fahrt

Auf diesem Teil des R1 gibt es rechts und links viele Dinge zu sehen, die auf Schildern erklärt werden. Selbst mit der Erklärung auf den Schildern ist es manchmal, jedenfalls war es für mich so, schwer zu erkennen, was es außer Wildwuchs dort noch zu bestaunen geben soll. Manchmal ragt aus dem Wildwuchs ein kleines altes Stückchen Mauer, nicht die Mauer, heraus, die an irgendetwas aus Zeiten der DDR erinnern soll. Ich habe recht schnell aufgehört, dauernd anzuhalten und habe stattdessen von der Fahrratte aus wohlwollend nach rechts und links gekuckt und die Landschaft bewundert.
Irgendwann tauchte wieder ein Schild auf, das mich darauf verwies mich, dass es dort etwas zu kucken gäbe, ich aber absteigen müsste, weil das nur zu Fuß geht. Ich erinnerte mich dunkel in der Wegbeschreibung so etwas gelesen zu haben und quälte mich von der Fahrratte. Dann auf dem Weg durchs Dickicht und stand vor dem "Modellpark Berlin - Brandenburg".




Da stehe ich sogar schon drin. Leider hat sich das smarte Phone die Schärfe lieber auf dem Bruderkuss gesucht ... naja, im Grunde hat es recht, küssende Männer sind schon spannender als hellblaue Eintrittskarten in Frauenhand.


Der Modellpark ist ganz nett. Man gibt sich auf jeden Fall viel Mühe und wenn man will, kann man auf seinen Bildern, die man macht, die Stadt Berlin und den ihre Wahrzeichen völlig neu gestalten.



Es ist dort eine bunte Mischung auf relativ kleinem Raum.

Nach einer Viertelstunde hatte ich alles gesehen und konnte weiterradeln. Ich hätte vielleicht noch einmal auf den Plan kucken sollen, dann wäre mir aufgefallen, dass ich den R1 irgendwann verlassen  und weiter durch die Wuhlheide radeln soll. Hab ich aber nicht getan, also landete ich an einer großen Straße, die es zu überwinden galt. Sonntags durchaus machbar. Als ich auf der anderen Seite der Straße angekommen war, dämmerte mir so langsam, dass ich da wohl gerade etwas falsch gemacht hatte, aber ich hatte keine Lust zu wenden. Außerdem kenne ich diesen Teil der Wuhlheide ziemlich gut und es war, wie schon erwähnt Sonntag und es waren deswegen auch viele große und kleine Menschen dort unterwegs. Dann doch lieber auf einem buckligen Radweg allein Richtung Köpenick.
Ich war dann ziemlich schnell dort, wo meine Tour eigentlich enden sollte und entschloss mich dann doch noch einen zwei Kilometer Schlenker an der Spree entlang nach Köpenick zu machen.


Unterwegs genoss ich diesen Ausblick. Köpenick voraus!


In Köpenick angekommen, beschloss ich mir das Schloss anzusehen. Ganz einfach weil es das erste war, das mir begegnete und es in Köpenick ein fürchterliches Menschengewühle war und ich nicht mit wühlen wollte.

    


Ein Stadtschloss. Ganz schön und ganz schön groß mit Park und hübsch am Wasser, der Dahme gelegen. Viel mehr gibt es darüber eigentlich nicht zu sagen.

Danach hatte ich die Nase voll und wollte nach Hause. Der Plan sah vor, dass ich das per S-Bahn erledige. Wollte ich aber nicht. Wollte ich von Anfang an nicht.
Der Rückweg war zwar nicht ganz so schick, weil es die meiste Zeit an einer großen Straße lang ging, aber es war okay. Vor allem immer schön geradeaus. Da habe selbst ich Schwierigkeiten mich zu verfahren ...

Unterwegs gab es dann noch eine tolle, große Ruine zu bewundern ...


Es ist schade, dass das so verfallen ist. Das ist ... war nämlich wirklich mal sehr schön.

Jetzt Wochenende zu Ende. Der Montag ruft! ... Mistkerl!

Kommentare:

  1. Das war doch ein toller Ausflug! Mein Smartphone will auch nicht immer so scharf stellen wie ich das gerne hätte. :-) Ich würde mich überall verfahren und verlaufen, mich könnte man irgendwo aussetzen und ich fände nie mehr nach Hause ... :-)
    Eine gute Woche ohne Mistkerl!
    Liebe Grüße Ellen

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  2. So jetzt hzabe ich was gesehen von deiner Umgebung die Radeltour war mit dem Fluss doch gut und Rückweg würde ich auch so radeln ohne die lästige Sbahn zu nehmen für was auch!
    Schönes Arbeiten auch wenns Mist ist **gg**
    Lieben Gruss Elke

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