Freitag, 16. September 2016

Der Schweinehund ...

... fühlt sich heute Morgen großartig. Er denkt, er hätte den Sieg über die Frage: Geh ich heute Morgen walken oder nicht? erzielt ... naja, was Schweinehunde so denken.  
Ich würde sagen, es war der Sieg der Vernunft, der mich ich heute Morgen vom Walken abhielt.

Man muss sich nicht mehr Stress machen, als unbedingt nötig. Hätte ich mich fürs Walken vor der Arbeit entschieden, wäre es Stress geworden. Ich hätte nicht nur meine Komfortzone lassen und auf meinen morgendlichen Milchkaffeeeimer verzichten müssen. Ich hätte alles, was an so einem Morgen zu tun ist, arg zusammenschnürren müssen, damit es in den Morgen passt. 

Die Laufrunde hätte ich auch verkürzen müssen und hätte trotzdem ständig auf die Uhr geschaut, was mit den am Handgelenk hängenden Gehstäbchen immer besonders praktisch ist, um zu kucken, ob ich noch im Zeitplan bin. 
Der Hüfte hätte so ein strammer Spaziergang vor einem langen Tag mit ganz viel Sitzen bestimmt gut getan. Nun müssen wir so da durch. Wahrscheinlich hat sie nachher, nach noch nicht mal der halben Strecke, die Nase voll und will aus dem Bus, der uns von B nach A bringt, aussteigen und zu Fuß gehen. Soll sie machen, ich werde sie nicht aufhalten. Weg ist weg ... schön wär's.

Genug geplappert. Der Milchkaffeeeimer ist alle. Los geht's. Sonst habe ich ganz umsonst das Laufen gespart und renne doch wieder der Zeit hinter.   

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