Dienstag, 31. Mai 2016

Hurra! Ich habe gestrickt!





Hurra! Ich werde ribbeln!


Ich habe mal wieder das Unmögliche versucht und eine Bumerangferse gestrickt. Ich weiß, dass das nicht geht. Dass die Socken dann nicht anständig sitzen, aber ich wollte schnell fertig werden und die Bumerangferse geht nun mal schneller. Jedenfalls bei mir.

Jaja, wer schnell stricken will, strickt zweimal ... nörgs ...

Das da oben ist übrigens keine graue Maus, sondern ein schöner Schieferton mit ein wenig grün und blau Gemurmel zwischendurch. Die bunten Farben trauen sich nur nicht vor die Kamera. 

Gleiches Recht ...

... für alle.

Wenn sich die Brust nicht eincremen darf, weil sie zur Mammografie muss, bekommt der Rest auch keine Creme.

Spart unglaublich viel Zeit, die man fürs bloggen dieses Umstandes nutzen kann ...

Montag, 30. Mai 2016

Ein bisschen Buntes ...

... in der 




"Sie mekkan ...

... jaanich. Aleene dafüa würd ick Ihnen einen früheren Termin jeben, wenn ick eenen hädde."

Warum sollte ich meckern?

Das ich nicht allein auf der Welt bin, ist mir zwischendurch schon das eine oder andere Mal aufgefallen und wenn das Kind wirklich schlecht kucken kann, kann es das in sieben Wochen auch noch.
Also Gemach und nur keine Aufregung.

Und wenn es ein Notfall wäre, bin ich mir sicher, dass ich umgehend einen Termin bekommen hätte. Natürlich mit Wartezeit, aber einen Termin.


Nachtrag: Beim Optiker ... mehreren ... waren wir vorher. Der/die will/wollen aber keinen Sehtest machen, weil das Kind noch nicht volljährig ist und die Kasse somit im Bedarfsfall die gesamte Brille zahlt ... ja, ich hätte es auch hübsch gefunden, wenn sie einen gemacht hätten ... ja, den Ärger habe ich schon hinter mir ... bis ich mit schmollen fertig war, hat es mehrere Wochen gedauert ... bis ich eben heute, wo ich mich durch gerungen habe und auch mal dran gedacht habe einen Augenarzttermin zu machen, ... und wenn ich nicht eile, darf ich andere auch nicht drängeln ... 

Sonntag, 29. Mai 2016

In der Nacht ...

... von Donnerstag auf Freitag zog irgendjemand meinen Lebensgeistern die Füße unter dem Hintern weg. Es muss eine spannende Mischung aus Heuschnupfen und Erkältung gewesen sein. Auf der einen Seite deutete sich das schon am Donnerstagnachmittag an, aber auf der anderen Seite dachte ich da noch, dass es nur ein akuter Anfall von Heuschnupfen wäre.
Jedenfalls und überhaupt wurde ich Freitagnacht um kurz nach eins wach, nachdem ich gerade mal eineinhalb Stunden geschlafen hatte, weil ich einen trockenen Hals hatte, mir der Rachen weh tat, ich keine Luft mehr durch die Nase bekam und das Gefühl hatte am überaus üppigen Nasensekret, das ungebremst aus der Nase und in den Rachen lief, zu ersticken.
Nase putzen, Nasentropfen, husten und röcheln brachten wenig Linderung, sodass ich mich um zwei auf die Suche nach der Nasendusche und den Weg ins Bad machte.
Nasenduschen ist normalerweise toll, aber die Nase war so dicht, dass die Nasendusche explodiert wäre, wenn sich das Salzwasser nicht einen Weg durch meinen Rachen oder meine Ohren gesucht hätte oder sonstwie durch die Gegend gespritzt wäre. Durch die Nase ging es jedenfalls nicht, ich dafür wieder ins Bett. Dort drehte, wendete, saß und lag ich. Putzte die Nase, keuchte, röchelte und schimpfte leise vor mich hin, ich wollte ja niemanden wecken, bis es sechs war und endlich Zeit zum Aufstehen.

Nach dem Aufstehen brachte ich erst das Kind auf den Weg. Dann rüschte und raffte ich mich und brachte mich mit genügend Taschentüchern bewaffnet und zwei Kopfschmerztabletten und ein Antihistamin intus, auf den Weg zur Arbeit. Dort tat ich, was zu tun war, immer von fröhlichem Geschniefe und möglichst leisem Nase putzen begleitet. Als das zu Tuende getan war, hatte die Chefin ein Einsehen  war ausreichend genervt und schickte mich wieder nach Hause. Dort zog ich mich aufs Sofa zurück, tat möglichst nichts außer Nase putzen, röcheln und schniefen und den Kopfschmerz beweinen und mich langweilen.
Selbst der langweiligste und kränkste Freitag geht einmal vorüber und es wird Abend und man beginnt sich auf die Nacht vor der Nacht zu graulen zu freuen. Die Nacht kam, war ähnlich kränklich wie die davor, aber es war doch schon eine Besserung zu spüren ... es gab eine halbe Stunde mehr Schlaf.
Das bewirkte, dass zumindest ein Lebensgeist gestern Morgen ausgeschlafen hatte und verkündete: "Ich will Knusperwaffeln. Waffelröllchen!"
Meine Antwort war ein müde nasales: "Dann kauf dir welche.", was einen heftigen inneren Mono/Dialog in Gang setzte ...
Er: "Mach mir welche!"
Ich: "Wie denn?"
Er: "Das weißt du ganz genau."
Ich: "Nö!"
Er.: "Doch! Los! Mach! Kauf endlich das Waffeleisen für Hörnchen."
Ich: "Ich bin viel zu schlapp und krank, um ewig weit durch die Gegend zu rennen und ein passendes Waffeleisen zu kaufen."
Er: "Du weißt genau, wie das anders geht. Los, mach. Ich weck die anderen."

Gut ... drei geweckte Lebensgeister mehr an Bord in Kopf und Körper und zehn Minuten später hatte ich ein Waffeleisen per Same-Day-Lieferung bestellt.
Da eine alte Lebensweisheit besagt, dass wer shoppen kann, auch anderes tun kann, gab ich mich dann den hausfraulichen Tätigkeiten hin und ging auch noch das kaufen, was man für Waffeln braucht. Ist ja nicht viel, aber ein bisschen doch. In der Zwischenzeit mehrten sich Lebensgeister und entfalteten mit vereinten Kräften die Taschentücher.
Gen Nachmittag besuchte ich wie jeden Samstag meine Mutter. Wobei ich möglichst versuchte, sie nicht womit auch immer anzustecken. Ob das gelang, wird sich zeigen. Da ich ihr aber nicht gesagt habe, dass ich krank bin und ihr bei mir solche Dinge nie auffallen, es sein denn es gereicht sich in dem Moment zu ihrem Nachteil und bereitet ihr Unbill, bin ich guter Hoffnung, dass es gelang, weil sie nicht weiß, dass sie die Chance hätte, krank werden zu können.
Um 16:04 Uhr bekam ich eine SMS, die mir mitteilte, dass das Waffeleisen im Zeitfenster von 19:20 - 19:50 Uhr zu gestellt wird ... fein.
Wieder zu Hause nutzte ich eine Lücke in der Küchennutzung und bereitet den obligatorischen SamstagRisotto und hoffte nach der Vernichtung des selbigen, dass der große Mitbewohner, der schon den ganzen Tag mehr oder weniger die Küche blockierte, endlich zu seinem Picknick aufbrach, damit ich meine Waffelteige vorbereiten konnte. Irgendwann ging er tatsächlich und ich hatte nach Säuberung der Küche, damit ich überhaupt arbeiten konnte und dem Klingeln des Paketboten um 19:32 Uhr gerade mal fünf Minuten, um mich zu langweilen und ungeduldig auf das Paket zu warten.
Meine Sorge, dass der Paketbote mir dieses Mal das Paket auf den Kopf haut, weil er so spät noch arbeiten muss, bloß weil ich doofe Kuh etwas bestellt habe und das ganz dringend haben muss, war unbegründet. Im Gegensatz zu dem Mann, der Dienstagabend die Kaffeemühle des großen Mitbewohners um 20:18 Uhr geliefert hat und mir diese am liebsten um die Ohren gehauen hätte, weil er so übelgelaunt war ob des späten Arbeitseinsatzes, war der Mann gestern Abend zwar sehr verschwitzt, weil es sehr warm und vor allem schwül in Berlin war, sonst aber guter Dinge, weil das nun mal sein Job ist. Ich habe mich auf jeden Fall ganz herzlich bei ihm bedankt und mich dann bis 22:23 Uhr zu einem feucht fröhlichen Abend in die Küche verzogen.



Zwischendurch habe ich den ♥allerliebsten in der Ferne mit den neuesten Ergebnisse via WhatsApp unterhalten/genervt ... er sagt, unterhalten ... wie der Screenshot des Bilderordner meines smarten Phones zeigt, ist einiges an Unterhaltung zusammengekommen.

Besonders hübsch ist das Video über den Ton, den das arme geplagte Waffeleisen am Anfang des Backvorgangs macht.

video

Donnerstag, 26. Mai 2016

Hat es etwas ...

... damit zu tun, dass das nicht mehr kleine Kind im September achtzehn wird und sich somit meiner Erziehungsgewalt entzieht? Dem nicht Loslassen können?

Oder hat es etwas mit der Stadt zu tun, in der wir leben? Die aus meiner Sicht und von mir gefühlt immer gefährlicher wird.

In letzter Zeit beschleicht mich immer öfter, wenn das Kind unterwegs ist, ein unangenehmes Gefühl ... um nicht zu sagen Angst. Angst ums Kind, dass ihm unterwegs etwas passiert.
Das kleinste Übel wäre, dass es beklaut wird. Materielle Dinge kann man ersetzen, aber eine angeschlagene Gesundheit nicht. Von dem Schaden, den die Seele in solchen Fällen nimmt, mal ganz abgesehen.

Diese Angst hatte ich früher nicht. Früher war ich aber selbst auch weniger in dieser Stadt, dem hochgelobten Berlin, unterwegs. Was ich in den letzten vier Jahren, in denen ich viel unterwegs war und gerade auch zu späteren Stunden und mitten in der Stadt, gesehen und erlebt habe ... von dem was man in den Zeitungen liest, will ich gar nicht reden ... reicht mir, um zu sagen: Früher war alles besser.
Früher war ich so gut wie nie ängstlich, wenn ich unterwegs war. Da habe ich mit Überzeugung gesagt: Wer mich klaut, bringt mich spätestens am nächsten Tag nach Hause.
Der gleichen Überzeugung war ich in Bezug aufs Kind. Diese Einstellung hat sich grundlegend geändert.
Berlin ist so laut, so voll, so hektisch und vor allem aggressiv geworden. Alle naslang torkelt einem ein Betrunkener/Betrunkene in die Arme. In Berlin fällt man am allerwenigsten auf, wenn man sich mit einer Flasche Bier bewaffnet. Die Bierflasche in der Hand ist quasi das Einstecktuch in der Brusttasche des Herren von früher und die Dame, die früher ihr Taschentuch fallen ließ, tut das heute mit der Bierflasche. Seltsame Kultur. Von wo die wohl eingeschleppt wurde?
Von den Drogendealern an jeder Ecke will ich gar nicht reden. Das alles und die Vielzahl von unterschiedlichen Kulturen, die ungebremst aufeinanderprallen, ergeben eine hochexplosive Mischung und die Faust oder auch das Messer schnellen ganz schnell aus der Tasche.

Es ist nicht so, dass es all das früher nicht gab, aber es war anders.
Der Drogendealer von früher war sich noch bewusst, dass das was er tut nicht in Ordnung ist und grub stillschweigen seinen Stoff aus der Sandkiste des Spielplatzes und verließ ebenso stillschweigend die Stätte. Das habe ich zu den Zeiten, als das Kind noch den Spielplatz besuchte, regelmäßig durchexerziert. Ich habe mich nie vor den Dealern gefürchtet. Die sich vor mir schon. Heute würde ich das nicht mehr tun. Heute bin ich froh, wenn mich die Dealer auf meiner Walkingrunde in Ruhe lassen und ich nicht mit dem Gehstäbchen drohen muss.
Ähnlich verhält es sich mit dem öffentlich trinkenden Teil der Bevölkerung und den Bettlern.
Die Trinker saßen still in ihren Ecken und haben sich das Hirn zugesoffen und sich allenfalls mal gegenseitig Prügel angedroht oder verabreicht. Heute muss man froh sein, wenn sie sich einem in der S-Bahn nicht auf den Schoss setzen, blöde anmachen und anfassen und einem nur vor die Füße und einen nicht direkt ankotzen. Von den wüsten aggressiven Beschimpfungen mal ganz abgesehen.
Bei den Bettlern reichte auch ein höfliche Nein und gut war es. Heute muss man aufpassen, wie viele es sind und wo sie überall sind und ein Nein wird als persönliche Beleidigung aufgefasst und dementsprechend angefasst und aggressiv sind sie.

Ich glaube das Kind sieht all das gar nicht, weil es seinen Fokus auf ganz andere Dinge richtet. Das ist auch gut so. Reicht ja, wenn ich mich graule, wenn er unterwegs ist. 

Ich weiß nicht, ob ...

... das wirklich erstrebenswert ist, aber mir ist gerade aufgefallen, dass meine Haare jetzt schon sooooo laaaang sind, dass ich auf den ersten Haarspitzen herumkauen kann. 
Ein wenig Handanlegen muss ich schon noch. Von ganz allein flutschen sie noch nicht hinein ...  

Erstrebenswert? 

Egal! 

Ich kann es! 

... und jetzt weiter arbeiten ... kann ich auch ...  mit oder ohne Haarspitzen kauen ;O)

Mittwoch, 25. Mai 2016

Gestern tat ich ...

... Sinnvolles und war im Teeladen.

An der Kasse vom Teeladen gibt es, obwohl er sehr klein ist und überhaupt nichts supermarktiges hat, immer Quengelware. Quengelware für Erwachsene ... Blickfänger.

Gestern haben sie mich erwischt ... hier mit:



Was das ist?

Das ist ein Matchabonbon. 
Nichts Aufregendes an sich. Obwohl mir die gute Frau ans Herz gelegt hat, ihn möglichst früh am Tag zu essen. Wegen des vielen Koffeins das in ihm steckt.
Vom Koffein habe ich nichts gemerkt. Geschmeckt hat er wie ein Bonbon, der zwischendurch am Matcha vorbeigehuscht ist. Bedarf keiner Wiederholung.

Hübsch ist war er aber trotzdem ...




... erinnert mich ein bisschen an eine gläserne Melone ... ja, meine Assoziationskette ist zweifelhaft ... vielleicht sollte ich doch noch einen kaufen, ein Loch durchbohren und ihn mir um den Hals hängen ...  

Gehe los ...

... und tue Sinnvolles!

Ach nö! Warum denn immer ich? *...Steinchenwegschieß*

Montag, 23. Mai 2016

Wie gewohnt am Montag:

Neues 

in der 



Ich bin sonst nicht so der Fan ...

... von Klimaanlagen, aber gestern Abend habe ich die Klimaanlage im ICE genossen.

Dass ich das getan habe, ist mir aber leider erst aufgefallen, als mich der Heuschnupfen nach dem Aussteigen am Südkreuz auf der Rolltreppe nach oben hinterrücks überfiel und mich mit heftigen Niesattacken quälte. Wäre es mir vorher bewusst gewesen, hätte ich das Genießen genossen.

Und jetzt die Pollen in den Augen gerubbelt und ab in den Tag ... Hefffffschniiiii!  


Freitag, 20. Mai 2016

Sneakersocken ...

... sind blöd. 

Oder meine Füße und meine Schuhe sind blöd und inkompatibel mit Sneakersocken. 

Wie auch immer ... wenn ich Sneakersocken anhabe, ziehen sich die Socken spätestens nach drei Schritten in die Schuhe zurück und lassen meine armen Fersen dumm aussehen ... siehe oben am Einzelbeispiel. 

Donnerstag, 19. Mai 2016

Ich besteige heute ...

... mal wieder den Taschentuchberg ... trotz Kopf, Rücken, Hüfte, Knie ... jaja, das Wetter ist an allem schuld. Auch an diesem Beitrag ... 

Einer der wenigen Berge, der stündlich höher wird. Die Lawiengefahr ist gewaltig, da regelmäßig ein herzhaft fröhliches HATSCHIIII die Welt erschüttert. 
Und das obwohl ich meinem Heunupf heute Morgen im Internet gezeigt und vorgelesen habe, dass es ihn in der Form gar nicht geben kann, weil die Birken fast fertig und die Gräser noch nur mäßig blühen. 

Er scheint mir nicht zu gehört zu haben und die Einnahme des Antihistamin scheint auch an ihm vorbeigegangen zu sein ... elender Ignorant. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Statt Bauch, Beine, Po ...

... habe ich heute Kopf, Rücken, Hüfte, Knie.

Haben sich alle gegen mich verschworen und tun den ganzen Tag schon weh ...

*Jammermodus an und ganz laut dreh*

Weisheit des Tages

Mit einem schmal schwarzweiß geringelten T-Shirt sieht man aus wie ein wandelnder EAN-Code. 

Außerdem wird den Leuten so schwummerig beim Hinkucken, dass sie nicht sehen, wie dick man ist.

Doof das!

Ich habe keine Lust, auf die mir aufgetragene Arbeit. 

Leider habe fällt mir jetzt nichts mehr ein, womit ich mich weiterhin davon abhalten könnte ... 

Dienstag, 17. Mai 2016

Dienstags Schaufenster ...



Ich hatte heute sowieso ...

... schon keine Lust arbeiten zu gehen. 
Wenn man dann noch von so einer Sauerei begrüßt wird, fällt die Lustkurve nahezu ins Bodenlose.

Blöde Vögel! Doofe Tauben!

Die müssen über die Feiertage ganz viel Langeweile gehabt haben. 
Warum hat es die nicht einfach vom Dachrinnenrand in die Tiefe gestürmt? War ja windig genug. 
Hoffentlich haben sie die Dachrinne bald leer. 

Montag, 16. Mai 2016

Regen ...

... mach dich schon mal warm.

Die FahrRatte und ich kommen gleich raus und drehen eine Runde.

Auf die Plätze, fertiiiiiiig, ... ... ... mach was du willst. Sag nachher nur nicht, ich hätte nicht Bescheid gesagt.

Oh!!!

Die Wetterapp hatte behauptet, dass um neun Uhr die Sonne scheinen würde. War bei dem dicken Grau da draußen schwer zu glauben und mir eigentlich auch egal.

Jetzt gerade eben mit nur fünfzehn Minuten Verspätung habe ich einen Sonnenstrahl ...gerade noch einen zweiten... gesichtet.  


Vielleicht kommen noch ein paar vorbei. Der starke Wind pustet die Wolken und das Grau ganz schnell über den Himmel.

Klassisches Wetterroulette.  

Sonntag, 15. Mai 2016

Stell dir vor, ...

... es ist Pfingsten und das Wetter ist schlecht.

Hast du? Gut und was machst du nun?

Ich für meinen Teil genieße das Wetter. Finde großartig, dass es stürmt, mal grau ist und mal die Sonne scheint und es zwischendurch immer mal wieder regnet. Ist doch fein. Bleib ich drinnen und lass all die Dinge sein, zu denen ich sowieso keine Lust habe.

Vielleicht sollte ich aber gerade bei diesem Wetter nach draußen stürmen.

Vielleicht bekäme ich bei Karneval der Kulturen noch einen Logenplatz, weil viele so denken wie ich und einfach zu Hause bleiben.

Vielleicht wäre es im Tierpark ganz leer und alle hätten ihr Pfingstkonzert, die Legitimation für frühes Saufen nach Hause verlegt und ich hätte alle Tiere für mich allein und bräuchte nicht über Schnapsleichen steigen.

Vielleicht wäre der Botanische Garten ganz leer und ich hätte alle Pflanzen für mich allein, weil alle Angst haben, dass der sehr starke Wind die Bäume entwurzelt und diese ihnen dann auf den Kopf fallen.

Vielleicht müsste ich nicht so lange nach einem Tretboot anstehen, weil keiner Lust hat gegen den Wind bergauf zu treten und ich könnte in Ruhe die Liebesinsel umkreisen und dabei: "Tretboot in Seenot ..." vor mich hinsingen.

Vielleicht sollte ich mir einfach eine große Kanne Tee kochen, weiterhin dem nichts Tun frönen und wenn es meine Zeit erlaubt vielleichter ein wenig stricken ... 
 

 

Samstag, 14. Mai 2016

Um meine sportlichen Aktivitäten ...

... zu überwachen beobachten, habe ich mir eine Fit-App fürs Brettchen, so heißt mein smartes Phone, gekauft.
Die App sagt mir nicht nur, wie weit ich, wie lange und wie schnell gefahren oder gelaufen bin, sondern malt auch den Weg auf. An sich nicht so spannend. 
Spannend wird es immer erst dann, wenn ich vergesse die App abzuschalten, wenn ich irgendwo Pause mache. 
Neulich zum Beispiel, als ich tropfnass durch Aldi lief, weil ich in den Regen gekommen war und natürlich vergessen hatte die App abzuschalten, bevor ich in den Laden ging, da zu allem Überfluss gerade jemand durchs Brettchen nach mir rief, als ich vor dem Laden angekommen war, konnte ich nachher sehen, dass ich ganz herzig durch Aldi getropft hatte ...  



Hübsch war anzusehen war es auch, als ich an einem anderen schönen Tag  mehrmals den Puvogelbrunnen umkreiste, weil ich auf den allerliebsten wartete, der an der Ampel hängengeblieben war ... fünf Umdrehungen habe ich geschafft. 

Der Antrag ...

... für den Reha-Sport liegt immer noch ununterschrieben auf meinem Schreibtisch.
Jedes Mal, wenn ich an ihm vorbeikomme, funkle ich ihn böse an oder strecke ihm die Zunge raus. Damit bin ich noch nicht durch.
Donnerstag war es ganz besonders bitter. Donnerstag war nämlich seit Monaten mein Turntag bei der KG, den meine Hüfte und ich sehr genossen haben. Wir haben da nämlich nicht nur faul rumgelegen und es uns gut gehen lassen. Nee, wir haben richtig etwas getan und am Ende wurden wir aufgelockert, was sehr angenehm war und allein oder durch Maschinen nur schwer zu bewerkstelligen ist.

Zu dem Antrag auf Reha-Sport hatte sich noch die Einladung zur Mammographie gesellt. Noch so ein Reizthema.
Den letzten beiden Einladungen hatte ich mich entzogen. Beim ersten Mal konnte ich anfügen, dass ich gerade einen Brustultraschall nach der Biopsie gehabt hatte.

Den im letzten Jahr habe ich einfach verfallen lassen. Wegen keine Lust und ihr findet bei meinem Brustgewebe sowieso wieder irgendwas bei der Mammographie, das zum Glück wie immer nichts ist, einen aber trotzdem wieder unruhig macht.

Den in diesem Jahr werde ich wahrnehmen, aber auch nur weil dieses Mal jemand ans Telefon ging, als ich anrief, um zu sagen, dass ich an dem vorgegeben Termin nicht kommen kann und man wieselflink und ohne Umstände einen passenden Termin für mich hatte. Wie konnte ich da der freundlichen Frau widerstehen? Und mein Gyn wird sich auch freuen. Liegen wir doch deswegen schon seit zwei Jahren im Clinch. Er will immer und ich will nicht.

Ich glaube, den Reha-Sportantrag muss ich noch eine Weile liegen lassen, damit mein Schreibtisch nicht so verweist ist. Irgendwas Unerledigtes, das mir Druck macht, muss da immer liegen. Und da ich mit der Steuer dieses Jahr schon durch bin, muss etwas anderes her ...

Freitag, 13. Mai 2016

Gegen den schon am Vormittag ...

... aufkeimenden Hunger gab es abends Sommerrollen ... irgendwie ein interessantes Wort mit den vielen Buchstabendopplungen.





Es ist immer wieder erstaunlich wie viel Arbeit so kleines Essensgedöns macht. Angefangen bei der dazugehörigen 
Nuoc Cham Soße für die man erst einmal Chili, Knoblauch, Ingwer und Zucker im Mörser mörsern muss. Das ist für die zarten ...muhaha... Handgelenke ziemlich anstrengend, aber optisch sehr ansprechend ...





... und es riecht sehr, sehr lecker. 

Danach und zwischendurch und mittendrin muss das ganze Gemüsezeugs in ordentliche ... jedenfalls müssen sie bei mir ordentlich sein ... Stifte geschnitten werden. 



Der Salat gewaschen, die Kräuter gezupft und  die Nudeln eingeweicht werden. Im Hintergrund brät auch noch das vorher eingelegte Fleisch in der Pfanne. 
Und wenn man dann all die Vorbereitungen getroffen hat, kann man sich ans Werk machen und endlich die Rolle basteln. Weil all die Arbeit für einen allein eigentlich viel zu viel ist, habe ich dem großen Mitbewohner ein paar abgegeben. Das Kind isst so etwas leider nicht. 



Wie gut, dass es gar nicht weiß, was es Leckeres versäumt. 

Donnerstag, 12. Mai 2016

Was ich wirklich habe, ...

... ist Hunger. 
Großen Hunger! 
Dagegen hilft auch nicht das Internet leerlesen oder Blümchen knipsen. 

Wenn man mich heute bei der Arbeit sieht ...

... könnte man meinen, nur weil ich nebenbei  versuche das Internet leer zu lesen, Englisch lerne, mich mit Fotos machen beschäftige und jetzt auch noch mobil blogge, dass ich keine Lust habe ... das ist aber überhaupt nicht wahr ... keine Spur von keine Lust! 
... ich habe mich aber vergewissert, dass die Chefin nicht kommt :O))

Dienstag, 10. Mai 2016

Herzlichen Glückwunsch!

Ich habe gestern 50x Rehasport gewonnen verordnet bekommen.

Wirklich ganz toll!
Ich bin begeistert!
Ich bin entzückt!
Ich könnte schreien vor Glück.

... und wenn mir jetzt noch jemand sagt, wo ich in der Nähe einen Anbieter für diesen ominösen Rehasport finde, der tatsächlich auch etwas Sinnvolles anbietet und nicht nur seine teuer gekauften Maschinen finanzieren will, könnte vielleicht das maulige Gefühl in mir nachlassen.

Um das Gemaule zu verstehen, muss man wissen, dass die Orthopädin Anfang Oktober letzten Jahres eine Hüftarthrose dritten Grades ... insgesamt gibt es nur vier Grade ... in beiden Hüftgelenken diagnostiziert hat. Seit dieser Zeit bin ich immer ganz brav regelmäßig zur verordneten Krankengymnastik gegangen. Das war auch sehr fein und sehr hilfreich und an die eigentlich immerdaren, dumpfen, fast wie ein Grollen, Schmerzen tief im Inneren der Hüfte habe ich mich gewöhnt. Gehört jetzt zu mir. Genauso wie die anderen Schmerzen, die in den Oberschenkel, das Knie und manchmal gar bis in den Fuß ausstrahlen. Vom Lendenwirbelbereich will ich gar nicht erst reden.

Ja und nun ist Schluss mit lustig und ich muss zum Rehasport, weil ich beweglich bleiben muss ... soll. Was ein Quatsch! Alles was ich da machen kann, soll, darf, mache ich sowieso schon.

Ich fahre Rad. Draußen an der frischen Luft. Bei Wind und Wetter. Mit Landschaft drum rum und natürlichem Auf und Ab. Was soll ich da in einer Muckibude auf ein Ergometer klettern und völlig sinnfrei, ohne Ziel und ohne vorwärts zu kommen das Dingens treten?

Ich mache Nordic Walking. Draußen an der frischen Luft. Bei Wind und Wetter. Mit Landschaft drum rum und natürlichem Auf und Ab. Was soll ich da in einer Muckibude auf einen Crosstrainer klettern und völlig sinnfrei, ohne Ziel und ohne vorwärts zu kommen auf dem Dingens herumstapfen?

Alle anderen Geräte sind für mich tabu, hat die Ärztin gesagt. Auf Grund ihrer Handhabung nicht für meine Hüften geeignet.

Schwimmen dürfte ich noch. Allerdings nur im Beinpaddelschlag. Logisch, alles andere ist viel zu viel Rotation und Druck für die Hüften.
Schwimmen wäre fein. Gibt es nur leider nicht in den Muckibuden ... bzw. den amtlich zugelassenen Rehasportstätten.

Ich muss noch ein bisschen daran herum überlegen, was ich nun damit mache. Vielleicht ist ja am besten den Antrag erst einmal mit der Bitte um Nichtbewilligung Bewilligung zur Krankenkasse zu schicken. Dann ein paar Mal zum Rehasport zu gehen und festzustellen, dass das ganz toll tatsächlich so doof wie befürchtet ist und dies dann der Ärztin mitzuteilen. Vielleicht gibt es dann wieder irgendwelche sinnvollen Maßnahmen.

Bis es so weit ist, mach ich brav den "Sport" weiter, den ich mir selbst schon verordnet hatte.

Montag, 9. Mai 2016

Ich bin zurück!

Zumindest ist das mein Plan.

Ich habe mich vor geraumer Zeit von den Heerscharen, die durch meinen Blog zogen, um kostenlose Anleitungen zu erlegen, verjagen lassen.
Ja, Tausend und mehr Besucher täglich, die quasi ohne die Füße abzutreten durch mein Wohnzimmer rennen, erschrecken mich. Die Unhöflichkeit und Dreistigkeit, die bei einigen beim kostenlosen Abgreifen von Anleitungen zu Tage tritt, ist unglaublich und verschlugen mir die Worte.
Diese Worte habe ich versucht an anderen Stellen ... in anderen Blogs, die ich eröffnete und wieder schloss oder erstmal umbenannte, bevor ich sie schloss, unterzubringen. Das ist mir aber nie erfolgreich gelungen. Ich war dort nicht zu Hause.
Die Sprottenpaula verkümmerte während dieser Zeit, in der ich versuchte mich zu teilen. Die Sprottenpaula macht die Handarbeiten und der Rest, wie auch immer er heißt, macht den ganzen anderen Kram.

Das geht so aber nicht. Ich kann mich nicht teilen. Ich will mich nicht teilen. Mich gibt es nur im Ganzen!

Außerdem tat mir die Sprottenpaula leid. In der Sprottenpaula steckt/e so viel Leben. Mein Leben ... vielleicht ;O) ... auf jeden Fall viel mehr als nur Stricken und Färben.
Das alles weiterhin brachliegen zu lassen ... nur hin und wieder mal ein wenig Werbung in eigener Sache zu posten oder gar alles wegzuschmeissen ... zu löschen, habe ich nicht übers Herz gebracht.
Darum kehre ich jetzt zurück.

Zumindest ist das mein Plan.