Mittwoch, 24. August 2016

Plan für die nächsten Tage:

Auswilderung des Pinguin. 

Bei der Hitze wäre ein Ausflug zum Eismeer bestimmt eine gute Idee, dachte ich mir so und werkelte gestern unterwegs im klimatisierten Auto den Reisegrund 😉

Dienstag, 23. August 2016

Ein letzter Gruß ...



... von Crabby, bevor er gänzlich in den Weiten der Nordsee entschwand.

Ich habe inzwischen auch die Füße wieder sauber. Klar, logisch. Das Wasser ist ja auch wieder da.

Auswilderung ...

... erfolgreich. 

Die wattige Stille ist wunderbar.

Bevor Crabby noch mehr Mist macht ...

... bringen wir ihn heute zurück in die Nordsee. 

Freitag, 19. August 2016

Was bin ich ...

... heute musikalisch! 

Binnen fünf Minuten dreimal den Musikantenknochen gestossen ... 

... mag nicht mehr in höchsten Tönen intonieren. 

Donnerstag, 18. August 2016

Irgendetwas ist immer ...

... und wenn es das Lindenblütenblatt ist, das sich ans Vorderrad der FahrRatte klebt und die weitere Fahrt mit einem meditativen Flapp Flapp Flapp .... mal flappt es ein bisschen schneller, mal ein bisschen langsamer, je nachdem wie schnell ich fahre ... untermalt ... Flapp       Flapp      Flapp ...

Ja, klar hätte ich anhalten und das Blatt entfernen können, aber ich dachte, das regelt sich alleine. Ich ahnte nicht, dass ein Lindenblütenblatt so stabil ist ... Flapp   Flapp   Flapp ...

Gestern hatte sich ein kleiner Kiesel ins Profil des Vorderrades gedrückt und machte während der Fahrt immer leise Klack Klack Klack. 

Für ihn hielt ich sogar an und puhlte ihn aus dem Profil, aber auch nur weil ich wissen wollte, was das ist, das so beharrlich Klack Klack Klack macht. Hätte ja auch ein böder, häßlicher Nagel sein können. 

Das ich solche Sachen trotz Großstadtlärm wahrnehme, ist der Fluch der Hoch-Sensiblen. Da hört man so manches Mal schon das Gras wachsen, bevor es überhaupt wächst ... Flapp ... Flapp...Klack ...Flapp ...

KlopfKlopf!



Hallo?!

Guten Morgen?!

Gut geschlafen?!

Fragen über Fragen, aber so bin ich nun mal ... Spoooky eben.




Schönen Tag noch!? 

Mittwoch, 17. August 2016

Dienstag, 16. August 2016

Gruppensport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Der heutige Vorturner beim Gruppensport war sehr nett, anweisungsfreudig und kreativ.  

Vorturner S.:
"Legen Sie sich bitte auf den Rücken. Die Arme liegen seitlich neben dem Körper. Legen Sie nun die Füße auf den Gymnatikball, ziehen die Fußspitzen hoch und die Knie zu sich heran. Die Füße bleiben auf dem Gymnastikball. Nun spannen Sie den Bauch an und heben den Po von Boden. Den Po spannen Sie ebenfalls schön fest an und heben jetzt die Armen vom Boden. Die Schultern bleiben auf der Matte. Die Handflächen sind nach innen, also zueinander gedreht. Die Spannung halten Sie nun und zählen langsam bis dreißig. Dann Spannung langsam lösen und Pause. 3 Sätze a 30. Das Atmen nicht vergessen, Spannung schön halten und freundlich lächeln."

Prima. Wenn man nicht lachen muss, geht die Übung ganz super.

Lachen muss man immer dann, wenn man mitbekommt, wie der Vorturner über den Boden krabbelt und die Bauch- und Pospannung ... wahrscheinlich war er in einem anderen Leben Automechaniker und ist es von daher gewohnt die Dinge von unten zu betrachten ...  jedes einzelnen kontrolliert.
Oder wenn er über einem steht und sagt: "Die Übung hat nicht den geringsten therapeutischen Wert. Das müssen Sie nur machen, weil es lustig aussieht und damit ich mich amüsieren kann." und dabei strahlt er einen an wie ein Honigkuchenpferd und die eigene eh schon wacklige Balance kommt ganz gewaltig ins Schlingern und die Körperspannung ist schwer zu halten.

Es war heute ein höchst vergnügliches Gruppenturnen und es ist ein bisschen schade, dass ich die nächsten beiden Mal, bei denen Herr Vorturner S. das Kommando hat, nicht da bin.

Den liegenden sterbenden Schwan ... ich vermute der Ausdruck für diese Übung würde Herrn Vorturner S. gut gefallen ... werde ich aber brav zu Hause noch einmal turnen ... mein Kind amüsiert sich auch gerne ... 

Montag, 15. August 2016

Lust auf ein bisschen Geplapper?

Ich befinde mich im Vorurlaubsstand. Das heißt bis Freitag muss ich noch halbkräftig arbeiten und dann darf ich mich nachmittags mit dem nicht mehr kleinen Kind im Gepäck auf den Weg zum Herzallerliebsten, zum gemeinsamen Urlauben, machen. Wobei Urlaub nicht heißt irgendwo hinzufahren, sondern einfach zusammen an einem Ort Zeit zu verbringen ... womit auch immer.

Ich bin in der Tat urlaubsreif ... müde ... erschöpft ... lust- und ideenlos.
In erster Linie bräuchte ich wohl Urlaub von mir. Von der wieder mal immer mehr zunehmenden Depression und der Angststörung, die sich  dadurch natürlich auch steigert. Ich lebe nun schon mehr als 25 Jahre mit den beiden. Sie sind mal mehr und mal weniger aufdringlich. Meist komme ich gut mit ihnen klar, aber da sind sie immer. Letzten Sonntag, als wir auf dem Weg zum Bahnhof waren, damit ich mich in den Zug stecken konnte, der mich mal mal wieder von A nach B brachte, ... die Fahrerei stresst mich im Moment total und ich sterbe jedes Mal tausend Tode ... entfleuchte mir ein: "Ich würde gern mal wieder ohne Angst leben." 

Eigentlich ist das Quatsch. Ich weiß nämlich gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Außerdem bin ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich jemals wirklich angstfrei gelebt habe. Je genauer ich meine Kindheit betrachte, halte ich das kaum für möglich ...

Eigentlich müsste ich den Urlaub nutzen, um mir ein paar Gedanken über dieses und jenes, das Leben und das Arbeitsleben im besonderen und wie es weitergehen soll, machen. Aber das ist auch irgendwie blöd, weil dann ist der Urlaub wieder kein Urlaub und ich, Frau Hamster ratter weiter in meinem Rad ... hach ... schwierig das Alles.
Wenn es nicht die Hoffnung, das Wissen darum, dass es irgendwie immer weitergeht, das Gefühl, dass kann doch nicht alles gewesen sein und vor allem mein Kind nicht gäbe, hätte ich schon längst irgendwann zwischendurch aufgegeben. 


Morgen ist schon wieder Dienstag. Dienstag heißt, dass ich zum Reha/Gruppensport gehen darf. Immerhin ist das dann schon mein sechstes Mal seit Anfang Juni. Ja, so richtig regelmäßig habe ich das bisher nicht hinbekommen. 

Nach dem ersten Mal hatte ich sieben Tage Urlaub, was beim geschickten Legen der Tage ergibt, dass man zweimal nicht zum Gruppensport muss. Fein.
Nach dieser Pause habe ich es zweimal hintereinander geschafft beim Gruppensport zu erscheinen. Super!

An dem Dienstag darauf war ich persönlich sehr unpässlich und verweigerte den Sport.
Eine Woche später drehte meine Mutter am Rad und ich musste mich kümmern. Leider wieder nichts mit Sport.
An dem darauf folgenden Dienstag war es so heiß und schwül, dass ich gar nicht erst die drei Stockwerke zur Stätte des Sports unter dem Dach hinauflaufen musste, um zu schwitzen und keine Luft mehr zu bekommen. Diesen Termin schwänzte ich. Ein großartiges Gefühl!
An den beiden Dienstagen, die dann folgten, folgte ich dem Ruf des Gruppensports und machte artig meine Übungen.
Morgen gehe ich auch noch einmal hin. Dann habe ich Urlaub. Wie die VorturnerinTherapeutin. Die hat sogar schon morgen Urlaub. Morgen besportet uns ein Mann. Böse Zungen behaupten, dass er es sich einfach macht und uns an die Geräte schickt. Ich werde sehen.
An sich ist der Gruppensport gar nicht so schlecht. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass er nicht gut  für meine Hüfte ist, aber ich werde wieder deutlich beweglicher. Nicht, dass ich wirklich unbeweglich war, aber es war schon schwierig geworden meine Zehenspitzen mit durchgedrückten Knien zu erreichen. Das geht jetzt wieder. Ich bekomme auch mein Bein wieder hinter den Kopf. Nicht dass das wichtig oder für die Hüfte gut wäre, aber ich kann es wieder. 

Und jetzt geh ich kochen. Fürs Kind. Das kann ich auch und verhält sich neutral zur Hüfte ... glaube ich jedenfalls. 

Sonntag, 14. August 2016

Warum müssen Fliegen ...

... eigentlich so blöd sein, dass sie zwar durch einen schmalen Spalt hinein, aber  nicht durch eine weit geöffnete Tür oder Fenster wieder hinauskommen? 


Blöde Fliege

Freitag, 12. August 2016

Weisheit des Tages

Setzt die Brille ab und schon sieht die Welt ganz anders aus.


... die Wurzel vor dem Küchenfenster sah gerade wie eine Robbe aus. 

Mittwoch, 10. August 2016

Am letzten Samstag ...

... waren der Herzallerliebste und ich in Hamburgs Speicherstadt ...



... um den Hamburger Jedermann zu kucken. 

Die Tage davor haben wir immer aufs Wetter gekuckt und gehofft und gebangt, dass der Wettergott gnädig ist und uns nicht mit Wasser bewirft. Wir hatten Glück. Er war gnädig und schenkte uns nach einen heftigen Gewitter in der Mittagszeit am Abend blauen Himmel. Die Prise war zwar sehr steif und frisch, aber es gibt wärmende Kleidung und eine selbst gewählte Frisur ist durchaus verzichtbar.  
So saßen wir ganz pünktlich eineinhalb Stunden vor dem Beginn ganz brav auf unseren harten Klappstühlen und bewunderten den blauen Himmel und die schönen Schattenspiele.



Großartiges blaues Nichts am Abendhimmel. Ab und an kam mal eine Möwe vorbei und irgendwann  ein paar weiße und rote Luftballons. Hübsch. 

Irgendwann ... pünktlich um 20:00 Uhr kam dann der Jedermann und blieb und unterhielt uns sehr gut bis kurz vor 22:00 Uhr. Das war auch hübsch. Sehr hübsch. Um nicht zu sagen richtig toll! So toll, dass wir geneigt sind uns dieses Vergnügen in den nächsten Jahren irgendwann noch einmal anzutun. Der Hamburger Jedermann ist ja jedes Jahr neu, frisch am aktuellen Zeitgeschehen. Großartig!

Ich war und bin ganz begeistert vom Teufel. Der Teufel nahm mich mit seiner Bühnenpräsenz und seinem Spiel mit seiner Stimme total gefangen.  

Der Herzallerliebste ist gerade dabei mein Kompliment, dass der Teufel mir das Telefonbuch vorlesen könnte und ich wäre total begeistert und gut unterhalten, an den Teufel weiterzugeben. Der Herzallerliebste hat nämlich heute das Vergnügen mit dem Teufel arbeiten zu dürfen ...

... und ich muss hier auf meinem Sofa sitzen, Blogbeiträge schreiben und gleich zum Pizza backen in die Küche ... das Leben ist hart und ungerecht ...



Und so sieht die Speicherstadt aus, wenn der Jedermann zu Ende ist. 

Ich stelle mich an ...

... wie der größte Strickidiot! 

Ständig verschwindet eine Masche. Wenn ich dann zum Ausgleich eine Masche aufgenommen habe, ist die ein paar Reihen später zu viel. Drei Reihen später fehlt dann wieder eine ... Strickidiot...in! 

Freitag, 5. August 2016

Was bin ich froh, ...

... dass ich heute Bus fahren darf. 

Im Bus kann ich mich nämlich mit einem Gurt anbinden, wie sich das gehört und wie ich es automatisch mache, wenn ich mit einem Fahrzeug fahre.

Wenn ich in die Bahn steige und mich hingesetzt habe, greife ich immer zum Sicherheitsgurt, der natürlich nicht da ist und seufze innerlich oder per WhatsApp: "Schon wieder kein Gurt!". 

Es treibt noch seltsamere Auswüchse.
So manches Mal überkommt mich sogar auf dem Fahrrad das Gefühl mich Anschnallen zu müssen und zu wollen. 

Und gestern ertappte ich mich beim Radfahren dreimal dabei, wie ich in den Innenspiegel schaute ...

... wo das wohl noch hinführt? 

Der nächste Winter kommt bestimmt ...

... und darum habe ich, damit er mich nicht wieder kalt erwischt, angefangen eine Strickjacke zu stricken. 
Lauter Wollschätze aus der Schönfärberei, die hoffentlich für eine gemütliche Strickjacke reichen. 

Da ich aber gerade im Bus sitze und mal wieder von B nach A fahre, stricke ich, wenn ich das smarte Phone aus der Hand gelegt habe, bis mir die Augen zu fallen, an einer Socke. 

Montag, 1. August 2016

Es ist angerichtet ...

... in der 

Jetzt ist morgen ... also heute und weiter geht die Fahrt

Auf diesem Teil des R1 gibt es rechts und links viele Dinge zu sehen, die auf Schildern erklärt werden. Selbst mit der Erklärung auf den Schildern ist es manchmal, jedenfalls war es für mich so, schwer zu erkennen, was es außer Wildwuchs dort noch zu bestaunen geben soll. Manchmal ragt aus dem Wildwuchs ein kleines altes Stückchen Mauer, nicht die Mauer, heraus, die an irgendetwas aus Zeiten der DDR erinnern soll. Ich habe recht schnell aufgehört, dauernd anzuhalten und habe stattdessen von der Fahrratte aus wohlwollend nach rechts und links gekuckt und die Landschaft bewundert.
Irgendwann tauchte wieder ein Schild auf, das mich darauf verwies mich, dass es dort etwas zu kucken gäbe, ich aber absteigen müsste, weil das nur zu Fuß geht. Ich erinnerte mich dunkel in der Wegbeschreibung so etwas gelesen zu haben und quälte mich von der Fahrratte. Dann auf dem Weg durchs Dickicht und stand vor dem "Modellpark Berlin - Brandenburg".




Da stehe ich sogar schon drin. Leider hat sich das smarte Phone die Schärfe lieber auf dem Bruderkuss gesucht ... naja, im Grunde hat es recht, küssende Männer sind schon spannender als hellblaue Eintrittskarten in Frauenhand.


Der Modellpark ist ganz nett. Man gibt sich auf jeden Fall viel Mühe und wenn man will, kann man auf seinen Bildern, die man macht, die Stadt Berlin und den ihre Wahrzeichen völlig neu gestalten.



Es ist dort eine bunte Mischung auf relativ kleinem Raum.

Nach einer Viertelstunde hatte ich alles gesehen und konnte weiterradeln. Ich hätte vielleicht noch einmal auf den Plan kucken sollen, dann wäre mir aufgefallen, dass ich den R1 irgendwann verlassen  und weiter durch die Wuhlheide radeln soll. Hab ich aber nicht getan, also landete ich an einer großen Straße, die es zu überwinden galt. Sonntags durchaus machbar. Als ich auf der anderen Seite der Straße angekommen war, dämmerte mir so langsam, dass ich da wohl gerade etwas falsch gemacht hatte, aber ich hatte keine Lust zu wenden. Außerdem kenne ich diesen Teil der Wuhlheide ziemlich gut und es war, wie schon erwähnt Sonntag und es waren deswegen auch viele große und kleine Menschen dort unterwegs. Dann doch lieber auf einem buckligen Radweg allein Richtung Köpenick.
Ich war dann ziemlich schnell dort, wo meine Tour eigentlich enden sollte und entschloss mich dann doch noch einen zwei Kilometer Schlenker an der Spree entlang nach Köpenick zu machen.


Unterwegs genoss ich diesen Ausblick. Köpenick voraus!


In Köpenick angekommen, beschloss ich mir das Schloss anzusehen. Ganz einfach weil es das erste war, das mir begegnete und es in Köpenick ein fürchterliches Menschengewühle war und ich nicht mit wühlen wollte.

    


Ein Stadtschloss. Ganz schön und ganz schön groß mit Park und hübsch am Wasser, der Dahme gelegen. Viel mehr gibt es darüber eigentlich nicht zu sagen.

Danach hatte ich die Nase voll und wollte nach Hause. Der Plan sah vor, dass ich das per S-Bahn erledige. Wollte ich aber nicht. Wollte ich von Anfang an nicht.
Der Rückweg war zwar nicht ganz so schick, weil es die meiste Zeit an einer großen Straße lang ging, aber es war okay. Vor allem immer schön geradeaus. Da habe selbst ich Schwierigkeiten mich zu verfahren ...

Unterwegs gab es dann noch eine tolle, große Ruine zu bewundern ...


Es ist schade, dass das so verfallen ist. Das ist ... war nämlich wirklich mal sehr schön.

Jetzt Wochenende zu Ende. Der Montag ruft! ... Mistkerl!