Freitag, 30. September 2016

Ganz umsonst ...

... aufgeregt gewesen. 

Zug pünktlich.
Wagen und Platz da ... ich hoffe, ich sitze auf dem richtigen. 

Warum muss ich immer ...

... aufs Klo, wenn ich nervös bin? 

Das gehört eindeutig zu den verzichtbaren Dingen des Lebens. 

Ich hoffe, die Bahn ...

... hat den Wagen, in dem ich einen Platz reserviert habe, nur auf dem Wagenreihungsplan und nicht im realen Zug vergessen ... 

💭... dramatische Musik untermalt das dröge...äh...bange Warten ... 

Sehr seltsam!

Irgendwer ... ich war es tatsächlich nicht oder irgendwie hat sich meine Blogliste aus dem Blog gelöscht. Tja ... doof. Muss ich mich wohl in nächster Zeit dransetzen und alles wieder einsammeln ... Herbstzeit - Sammelzeit.

... verstehen tu ich das aber nicht. Nicht das mit dem Sammeln. Das mit dem Verschwinden verstehe ich nicht. 

Donnerstag, 29. September 2016

Meine Frisur ähnelt ...

... heute einem Hexenbesen. 

Sie ist wunderschön, ...

... aber ihr Geruch verursacht mir Atembeschwerden ... hust ... keuch ...

... vielleicht stelle ich sie vor die Tür bis ich Feierabend habe. Arbeiten wir im Schichtdienst. 

Ich bin eine dumme Konsumentin.

Darum musste ich heute morgen viele kleine Kartoffeln schälen. 

Mittwoch, 28. September 2016

Ich habe Muskelkater ...

... und das ist gut und kam so:

Gestern beim Gruppensport bemängelte ich, als es zum dritten Mal nacheinander an die Geräte ging, dass mir die Geräte nicht bekommen. Nach den letzten beiden Dienstagen taten mir sämtlich Knochen und Gelenke weh. Nicht die Muskeln. Das wäre ja fein gewesen. Nee. richtig tief drin Knochen und immer. Auch in Ruhe. 

Die Therapeutin nahm sich das zu Herzen und mich auf die Matte und ich bekam am Rande Einzelsport. Das war sehr anstrengend ... wesentlich anstrengender als das Ziehen, Drücken und Heben von Gewichten an irgendwelchen komischen Geräten ... und schweißtreibend, aber am Ende ziemlich glücklich machend. Schon beim abschließenden gemeinsamen Dehnen mit der Gruppe merkte ich, dass ich viel beweglicher war, als nach den letzten beiden Malen. Da konnten meine Fingerspitzen meinen Fußspitzen nur von ganz weit weg Hallo sagen. Gestern konnten die Finger wieder ganz bequem in die großen Zehen kneifen. Ich hatte in der Tat viel mehr Länge und Beweglichkeit in der Wirbelsäule. Heute merke ich, dass ich doch irgendwo so etwas wie Bauchmuskeln haben muss. Denn was weh tut, muss auch irgendwo da sein, wo es weh tut. Mein Nacken tut auch weh, aber angenehm weh. Die Muskeln schmerzen. Nicht die Knochen. Der Muskelkater ist eine willkommene Abwechslung zu üblichen Ach und Au und Weh.

Heute Morgen habe ich schon die Gehstäbchen und mich um die Blöcke getragen. Das macht auch ziemlich glücklich und ist gut gegen Ach und Au und Weh. Ich bin diesen Monat nach längerer Pause tatsächlich mal wieder ziemlich regelmäßig ... zweimal die Woche auf jeden Fall ... gelaufen, habe immerhin 48 Kilometer erlaufen und stelle fest, dass es mir gut tut. Das ist an sich nichts Neues. Ich weiß das mir Laufen gut tut, aber das mir Laufen so gut tut, hatte ich vergessen.
Laufen hilft bei mir gegen fast alles. 

Laufen hilft gegen Depression. 
Laufen hilft gegen Angst. 
Laufen hilft gegen Kopfschmerzen und Migräne. 
Laufen hilft gegen Verspannungen. 
Laufen hilft gegen Stau im Kopf.
Wenn es nicht so dunkel wäre, würde Laufen nachts wahrscheinlich auch gegen nicht schlafen können helfen.
Laufen hilft nicht gegen Existenzängste und macht die Welt an sich nicht besser und schöner und man sieht unterwegs vieles, was man lieber nicht sehen wollen würde, aber irgendwas ist ja immer.  

Woran erkennt man meine Schuhe?

Es sind mehr Steine in den Schuhen als im Profil der Sohlen.

Donnerstag, 22. September 2016

Um 15:40 Uhr ...

... hat der Zwangsurlaub ein Ende. Dann heißt es losspurten und die Praxis putzen, wieder einräumen und für den Alltag chic machen.
Die Chefin wollte erst morgen beginnen, aber wenn wir heute, wenn die Chefin da ist, schon einen Teil machen, kann ich morgen den Rest alleine machen und die Chefin noch ein bisschen Teilzeiturlaub. Das würde mir gut gefallen und ich würde es der Chefin, die ja gleichzeitig meine große Schwester ist, gönnen. Sie hat als Selbstständige sowieso viel zu wenig freien Zeit/Urlaub. Außerdem muss sie weiterhin groß und stark sein, damit sie mein Gehalt verdienen kann. So.

Ich lass mir gerade schon wieder auf dem Balkon die Sonne auf die Nase und in die Augen scheinen und genieße den Herbst. Vielleicht schreibe ich mich jetzt so in Schwung, dass ich gleich noch Dinge in Angriff nehme, die ich mir zwar vorgenommen habe, von denen mich aber diverse, mal mehr und mal weniger diffuse Ängste beharrlich abhalten. 

Vorhin beim Laufen habe ich beschlossen, dass es den genau richtigen Zeitpunkt sowieso nicht gibt. Also kann ich auch jetzt beginnen. 
Laufen klärt meinen Kopf ganz unglaublich. Schafft Platz für neue Idee und manchmal reicht der Schwung des Laufens sogar bis ich im zweiten Stock bin und das Gedachte umsetzen kann. Meist wartet aber oben schon wieder so viel Alltag, dass ich meinen gesammelten Mut getrost mit den Gehstäbchen in die Ecke stellen kann.  

Weil ich gerade bei Stellen bin, stelle ich jetzt den Post ins Blog, mich in die Küche und braue mir noch einen Kaffee. Dann, dann fange ich ganz furchtbar an das Gedachte umzusetzen ...

... wer hatte gerade meinen Mauszeiger gefressen?

Bei Fressen fällt mir ein: Ich habe heute meine neuen Laufschuhe reklamiert und bekomme ein Paar neue. Der Grund? Im linken Schuh sitzt der große Ich-fresse-ein-Loch-in-deine-Socke. Dreimal gelaufen und dreimal ein Loch im linken Socken. Frischluft für die Zehen ist ja ganz hübsch, aber doch nicht so. Nee, in der Tat. Im linken Schuh ist die vordere Naht innen drin ganz schlecht verarbeitet. Ich hoffe dann mal, dass das neue Paar ganz schnell kommt ... morgen ungefähr wäre hübsch ...

... schon wieder ist der Mauszeiger weg. Also wirklich. So geht das nicht! 

Mittwoch, 21. September 2016

17° und Sonne ...

... sind genau meins. 



Und wenn ich dann noch Zeit habe Mitte September mittags auf dem Balkon rum zulungern und sogar den Sonnenschirm bemühen muss, um auf dem Notebook etwas zu sehen, ist es richtig cool.

Diese Woche habe ich quasi Zwangsurlaub. Die Chefin hat nämlich beschlossen, dass in ihrem Urlaub die Praxis gestrichen werden muss. Das heißt, dass ich zu Hause sitzen und aufs Klingeln des smarten Phones warten darf. Wenn es klingelt, hat die Malerin entweder eine Frage oder teilt die Fertigstellung der Malerarbeiten mit. Feine Beschäftigung.

Uih! Wenn die Sonne weggeht und der Wind auffrischt, ist es hübsch kühl hier draußen. Auch fein. Seit ungefähr sechs Wochen ist mir nämlich oft viel zu waaaammmm. Das ist wahrscheinlich das kleine Kind in mir, dass immer am Warm/Kaltschalter rumknipst. Noch weigere ich mich beharrlich mir mit irgendetwas gerade Greifbaren Luft zuzufächeln. Finde ich ausgesprochen albern. Ich würde mir eher die Klamotten vom Leib reißen und auf dem Tisch tanzen ...
... außerdem will ich mich über den Umstand der vermehrten Wärme gar nicht beschweren ... noch nicht, denn ich hege die Hoffnung, dass ich die Wärme gegen die blöden Dauerblutungen der letzten zwei Jahre getauscht habe. Der Tausch wäre für mich okay. Mehr als okay. Lieber waaaammm und feucht vom Schweiß, als feucht und rot. Sollte dieser Tausch aber nicht stattgefunden habe, werde ich mich beschweren. Lautstark. 

Dienstag, 20. September 2016

Gutgehen lassen ...

... auch wenn die Rahmenbedingungen zurzeit eher suboptimal sind. 

Gerade fülle ich die Zeit in dem subotimalen Rahmen mit einem verspäteten Frühstück auf dem sonnigen Balkon. 

Montag, 19. September 2016

WWW

WiWaWolle ... SoWo 

in der 



Herbst ist toll!!!

Da kann man sich ... da kann ich mich über die scheinende Sonne freuen. Die ist jetzt nämlich nicht mehr so warm ... viel zu warm.

... waaarmmm ... viel zu warm kann ich selber ... anfallartig ... wallend ... anspringend ... 

Heute Morgen legte ich mir schon ...


... die Äpfel.

Fünf Stockwerke hoch ...


... und immer schön im Kreis ...



Was mir das Apfelorakel damit sagt?

Ich werde bald leckere Apfelchips zum Knabbern haben ...


... und der Apfelvorrat auf dem Balkon, den der Mitbewohner aus seinem Garten mitgebracht hat, schrumpft langsam.

Für Äpfel, die an einem alten Baum, in einem richtigen Garten, der auch noch  an der Ostsee liegt, gehangen haben, sind die Äpfel erstaunlich groß und haben nur ganz wenig Bewohner. Die quietschen richtig. So ungespritzt sind sie.  

Freitag, 16. September 2016

Der Schweinehund ...

... fühlt sich heute Morgen großartig. Er denkt, er hätte den Sieg über die Frage: Geh ich heute Morgen walken oder nicht? erzielt ... naja, was Schweinehunde so denken.  
Ich würde sagen, es war der Sieg der Vernunft, der mich ich heute Morgen vom Walken abhielt.

Man muss sich nicht mehr Stress machen, als unbedingt nötig. Hätte ich mich fürs Walken vor der Arbeit entschieden, wäre es Stress geworden. Ich hätte nicht nur meine Komfortzone lassen und auf meinen morgendlichen Milchkaffeeeimer verzichten müssen. Ich hätte alles, was an so einem Morgen zu tun ist, arg zusammenschnürren müssen, damit es in den Morgen passt. 

Die Laufrunde hätte ich auch verkürzen müssen und hätte trotzdem ständig auf die Uhr geschaut, was mit den am Handgelenk hängenden Gehstäbchen immer besonders praktisch ist, um zu kucken, ob ich noch im Zeitplan bin. 
Der Hüfte hätte so ein strammer Spaziergang vor einem langen Tag mit ganz viel Sitzen bestimmt gut getan. Nun müssen wir so da durch. Wahrscheinlich hat sie nachher, nach noch nicht mal der halben Strecke, die Nase voll und will aus dem Bus, der uns von B nach A bringt, aussteigen und zu Fuß gehen. Soll sie machen, ich werde sie nicht aufhalten. Weg ist weg ... schön wär's.

Genug geplappert. Der Milchkaffeeeimer ist alle. Los geht's. Sonst habe ich ganz umsonst das Laufen gespart und renne doch wieder der Zeit hinter.   

Donnerstag, 15. September 2016

Donnerstag im Spiegel ...

... eine lustige "Rubrik" im Leben einer Fernbeziehung ... 

... damit der Kerl nicht vergisst wie ich aussehe ... heute verschnupft ... 

... nein, ich kriege keins, aber ich bin auch nicht so vergesslich ... 😊


Blasen hübsch verpackt

... vielleicht sollte ich auch ein Pflaster um und unter meine Nase machen ... 

Mittwoch, 14. September 2016

Hömmmm :o\

Das Basilikum hat etwas zu lange aus dem sonnigen Fenster gekuckt ... 

... vielleicht hat auch ein Dödel vergessen ihn zu gießen ... 

... ich war's nie nicht 🙈

Eine aufreibende Beziehung ...

... gingen heute Morgen die neuen Laufschuhe mit den Socken ein ...

Oh Gott! Was ist das Foto grottenschlecht! 'Tschuldigung!

... fein.
Noch feiner wäre es gewesen, wenn die Schuhe nicht auch noch an meinen Fersen Blasen gerieben hätten. Gut, damit war zurechnen. In neuen Schuhen bekomme ich immer erstmal Blasen. Gehört bei mir zum Leben dazu, wie früher das Gebrüll meines Kind, wenn es sich an etwas neues, wie etwa Kindergarten oder Schule, gewöhnen musste. Da ich mir ziemlich sicher war, dass meine Fersen brüllen würden, habe ich vorsorglich zwei Pflaster mitgenommen und so konnte ich nach einer kurzen Klebepause meinen Weg fortsetzen.
Die Hüfte findet die neuen Schuhe klasse und hat unterwegs fröhlich gesungen: "Warum hast du die nicht früher gekauft?" Ich mag sie auch. Es ist in der Tat ein ganz anderes Laufen. Leichtfüssig, fast schwebend und am Ende habe die Beine so schön gesummt. Ein Zeichen für alles richtig gemacht.

Nach dem Laufen verzog ich mich mit meinem morgendlichen Milchkaffeeeimer bewaffnet zum Abdampfen auf den Balkon. Am frühen Morgen ist es wirklich nett draußen und am frühen Morgen mag ich auch diesen komischen SpätHochSommerHerbst. Aber nur maximal bis zehn. Danach ist es mir viel zu warm. Darum habe den Balkon jetzt der Wäsche überlassen. Soll der doofe, viel zu heiße SpätHochSommerHerbst was Sinnvolles tun und die Wäsche trocknen.

Das Kind hat vor Kurzem irgendwo ein paar Erkältungsviren getroffen und musste diese unbedingt mit nach Hause bringen. Augenscheinlich ist unserer Kontakt trotz der Volljährigkeit des Kindes immer noch so eng, dass ein paar dieser blöden Viren auf mich übergesprungen sind. Nichts Wildes, aber bei der Hitze ist selbst nichts Wildes sehr unangenehm. Die Nase juckt, brennt und läuft dezent. 
Der Kopf hingegen brummt sehr laut. Das tut er bei der Wärme seit Tagen ständig, aber jetzt hat er in der Tat noch einen Zacken zugelegt und ich habe das Bedürfnis mich abzulegen.
Da das aber nicht geht, habe ich gegen das Kopf-auf-den-Tisch-knallen während man in der Telefonwarteschleife mit scheußlicher, viel zu lauter Musik hängt (ich merke gerade, dass ich heute überaus positiv gestimmt bin ...) nebenher beim Warten gekritzelt ...



Ich gehe stark davon aus, dass es sich hierbei um den frühen Vogel auf der Flucht handelt ...

Genug geplaudert. Es ruft nach mir ... und Nase putzen muss ich auch mal wieder ... 

Dienstag, 13. September 2016

Neun Jahren ...

... gingen wir durch nass und trocken.


Vor ein paar Wochen haben wir uns getrennt. Es ging sich einfach nicht mehr ... ohne dass sie mir böse Blasen an die Fersen gezaubert haben. Sie waren einfach am Ende ihres Lebens.
Bei ihrer Beerdigung war ich sehr traurig, denn wir haben einiges zusammen erlebt ... da oben auf dem Bild zum Beispiel waren wir im Januar 2013 gemeinsam im Tierpark ... und eine wirklich schöne, laufangenehme Zeit verbracht.

Zuerst dachte, dass ich mir keine neuen Laufschuhe kaufe. Zu teuer. Brauch ich nicht, weil ich sowieso nicht mehr so viel laufe, weil ich laut Ärztin nur sehr eingeschränkt Walken darf. Für die paar Male ziehe ich einfach ein Paar von meinen anderen gemütlichen Schuhen an. Dachte ich ...

Inzwischen habe ich umgedacht. Denn ich laufe wieder so viel, so oft und so weit, wie ich möchte. Was interessiert mich das Geschwätz der Ärztin. Die Hüfte tut mir so oder so Tag und Nacht weh. In Ruhe mehr, als in Bewegung.
Da sich das auch nicht mehr ändern wird, was kaputt ist, ist kaputt, verschleiße ich meine Hüfte bis sie gänzlich verschlissen ist und nichts mehr geht. Dann gibt es vielleicht eine neue ...
Weil ich aber nicht völlig unnett zu meiner Hüfte sein wollte, habe ich uns zur besseren Abfederung ein Paar neue Laufschuhe gekauft.

Die sind heute geliefert worden ...



... uh! Ja! Auf dem Bild sahen sie grüner aus. Nicht so bonbonig, aber die Farben von Asics sind für mich sowieso gewöhnungsbedürftig. Dieses Schweinchenhellblau der alten Schuhe fand ich von Anfang an scheußlich, aber die waren damals herabgesetzt und für den normalen Preis hätte ich sie mir nicht leisten können.

Die von Asics waren sogar so nett und haben, damit die Schuhe beim ersten Targen nicht so schrecklich neu aussehen, ein paar Dreckspritzer aufgespritzt ...



... sehr praktisch.

Die Farbe ist auch praktisch und der Umwelt angepasst ... sollte ich einmal stürzen und kopfüber im Grünzeug stecken ... 


... kann man mich nicht sehen ... ;O).

Ich finde sie tres chic und viel wichtiger - kolossal bequem. 

Ich wäre geneigt ...

... heute den Gruppensport zu schwänzen. 
Wegen viel zu warm. Mir und dort unter dem Dach erst recht. 

... aber ich verweise den Schweinehund jetzt in eine kühle Ecken, schnapp mir die Fahrratte und bin sportlich ... wehe die Hüfte meckert danach ... stille Hoffnung begrab, sie meckert nämlich immer. 

Montag, 12. September 2016

Ich begann den Tag ...

... mit einer Runde Walken.

Na gut, vor dem Walken bin ich aufgestanden, habe das erwachsene Kind mit Frühstück versorgt ... "Mama, du hast die Zuckerstreusel vergessen!", wie konnte ich nur? Dabei hatte mir das Kind am Samstag beim Einkaufen mit einem breiten Grinsen anvertraut: "Jetzt bin ich 18. Jetzt will ich wieder Zuckerstreusel aufs Nutellabrot." ... und es dann erfolgreich aus dem Haus gegrault. 

Dann war ich walken. Fünf Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,3 km/h, das sind 137 Schritte in der Minute. Ja, natürlich zähle ich beim Laufen meine Schritte und rechne Durchschnitte aus. Hab ja sonst nichts zu tun und komm so nicht auf dumme Gedanken ... nee, ich habe natürlich eine schlaue FittApp. Wobei ich nicht sicher bin, wie vertrauenswürdig sie ist. Dieselbe Wegstrecke hat durchaus Schwankungen von 500m ... vielleicht gibt es Tageskurse für gelaufene Kilometer an der Börse, alles hochspekulativ und ich weiß das nicht ... 
Und jetzt, nachdem ich all diese tollen Dinge vollbracht habe, sitze ich auf dem Balkon, genieße noch schnell die restliche Morgenfrische, bevor es wieder heißhergeht wird und brösel Buchstaben ins Blog und Knäckekrümel ins ErSie, das Schlepp...äh...Laptop.

Irgendwie gibt mir diese seltsame Sommerverlängerung die Möglichkeit, den Dingen, die ich eigentlich tun müsste, noch ein bisschen aus dem Weg zu gehen. Mit etwas fragwürdigen Argumenten wie: Es ist viel zu warm etwas Neues zu beginnen ... Das schöne Wetter muss man noch mal ausnutzen ... Boah! Ist mir warm. Da kann ich gar nicht denken ... Es ist so schön morgens auf dem Balkon zu sitzen ... Mit den Kopfschmerzen kann man nur Altbewertes tun ... mogele ich mich so durch und beruhige ein Viertel meines schlechten Gewissens.

Jetzt ist aber in der Tat genug genossen, die Waschmaschine fertig und die Morgenkühle eher lauwarm und ruft: "Steh auf, geh rein und mach die Fenster zu! ... *flüsteran* und wenn du willst, darfst du danach wieder rauskommen."  
Was für eine olle Verführerin.  

Sonntag, 11. September 2016

Pro-Wachstums-Unterlack?

Ist das so etwas wie Dünger für die Nägel? 

Ich habe meinem Bürgermeister geschrieben:

Sehr geehrter Herr Müller,

leider ist es mir nach dem gestrigen Tag und vor allem Abend und mit der Vorfreude auf den heutigen, den zweiten Tag des Lollapalooza Musikfestivals nicht mehr möglich Ihnen und ihrer Partei am nächsten Wochenende meine Stimme zugeben. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mit dieser Einstellung und dem Vorhaben nicht allein stehe. Ich schreibe Ihnen stellvertretend für eine Menge vom Lärm genervter Bürger.
 

Wer auch immer dieses Musikfestival im Treptower Park genehmigt hat, muss sich seiner Sache und vor allem seines weit entfernten, ruhigen Wohnorts sicher gewesen sein. Anders ist es nicht möglich, dass man so etwas genehmigt. 
Ich wohne gut 1,5 Kilometer entfernt von Treptower Park, aber der Lärm, der gestern von dort zu uns herüberflutete, war unglaublich und unzumutbar. 
Wenn Sie mögen, können Sie heute Abend gern auf ein Glas Wein vorbeikommen und sich selbst davon überzeugen. Sie sind herzlich eingeladen.

Ich hätte da noch eine kreative Idee für die Planung weiterer Openair-Musikveranstaltungen ... macht sich vielleicht auch ganz gut bei der nächsten Wahl: Der Flughafen Berlin Brandenburg wird nicht genutzt und wird es wahrscheinlich auch niemals werden, aber für Veranstaltungen dieser Art sollte den vorhandenen Gegebenheiten reichen. Dort ist genug Platz und das Teil hätte endlich einen Sinn. 

Mit freundlichem Gruß

Samstag, 10. September 2016

Kind saugt Staub ...

... oder putz dir die Füße ab, bevor du aus deinem Zimmer kommst. 

... es ist manchmal sicherlich ein zweifelhaftes Vergnügen mit mir zusammenleben zu dürfen ... 😊

Freitag, 9. September 2016

Das Leben ist großartig!

Es findet immer wieder etwas worüber ich mir Sorgen machen kann ...

... Danke dafür ... 

Donnerstag, 8. September 2016

Ich habe geputzt ...

... und gestaubsaugt ... beides Dinge, bei denen ich genauso gut nachdenken kann wie beim Laufen ... und habe mir überlegt, dass man auch Dinge ändern kann/können muss ohne alte Zöpfe abzuschneiden. Und wenn man die Dinge nicht ändern kann, muss man seine Einstellung dazu ändern ... oder so irgendwie ... um das zu klären, muss ich wohl noch ein bisschen putzen und laufen ... 
Außerdem ist mir gestern im Laufe des Tages mindestens dreimal aufgefallen, dass mir die Sprottenpaula und das kurze Hineinbröseln von sinnlosen Buchstaben fehlt ... 

... unter anderem konnte ich gar nicht zeigen, dass ich selbst zum Abwaschen eines Springformringes zu blöd bin. Ich hatte den Stöpsel so um den Ring gelegt und das Wasser eingelassen, dass ich den Ring, ohne dass das Wasser wieder abläuft, gar nicht bewegen konnte. War schon sehenswert und wäre ein gutes Bild mit der Unterschrift: Findet den Fehler!, gewesen. 

Sei's drum ... es wird hier wohl weitergehen. Vielleicht renoviere ich einfach ein bisschen oder mal mir mal wieder die Nägel bunt oder strick noch 'ne Socke ... ein Paar hab ich fertig. 

Vor achtzehn Jahren ...

... fragte ich mich wie alt ich wohl sein werde, wenn mein Kind 18 wird. Heute weiß ich es: 52. 



Mein damals so kleines, niedliches, charmantes Kind ist jetzt groß. Ich muss keine Entschuldigungen mehr schreiben. Ich muss mich nicht mehr verantwortlich fühlen. Werde es aber trotzdem tun, mich aber bemühen nicht klugzuscheißen ... finde ich schon bei kleinen Kindern furchtbar und bei der Erziehungsgewalt beraubten Mütter erst recht.
Eigentlich würde ich diesen Tag gerne ganz alleine mit meinem Kind verbringen, denn von denen, die sich heute aufdrängen einen Teil des Tages unbedingt mit dem Kind verbringend zu müssen, kam in den letzten 18 Jahren nicht viel. 

In den vielen schlaflosen Nächte mit dem Kind, egal ob uns der Pseudo Krupp, einer von den vielen hartnäckigen Erkältungen mit fiesem, bösen Husten, Magen und Darm oder irgendeine der nette Kinderkrankheit wach hielten, es war immer ich, die die heiße Kinderhand gehalten, den Kopf gestreichelt und das Kind gewiegt hat. 
Ich habe ihm Schwimmen und Radfahren beigebracht. Mir hat er seine "schlechte" Note in Deutsch ... was soll auch werden, wenn man mit "Besser Deutsch mit Mama" aufwächst ... zu verdanken. Wir haben uns gestritten und uns, ganz wichtig! vor dem Schlafen gehen immer wieder vertragen und nichts mit in den nächsten Tag genommen. Wahrscheinlich wusste mein Kind schon sehr früh, dass ich so "Großartiges" leisten werde und hat darum mir sein allererstes ganz bewusstes Lachen geschenkt. Ich liebe sein Lachen ... tief aus dem Bauch heraus ... glücklich und froh.

Eine Menge war ziemlich gut, ob das als Startpäckchen fürs Leben gereicht hat, wird sich zeigen. Vielleicht sagt mein Kind aus freien Stücken auch weiterhin "Ich hab dich lieb" zu mir. Ich würde es mir sehr wünschen und mich freuen ... ich kann es bei meiner Mutter nicht ... sie kann es aber auch nicht.   

Und weil ich in der Erziehung meines Kindes auch wunderbar konsequent inkonsequent gewesen bin ... das ist durchaus auch eine verlässliche Größe ... darf jetzt auch dieser Eintrag erscheinen, obwohl ich eigentlich dicht machen wollte ... aber es ist hier so vertraut ...  

Mittwoch, 7. September 2016

Worüber ich nachgedacht habe?

Über das Ende.

Genauer gesagt über das Ende dieses Blogs ... nur zur Erklärung, damit es nicht so dramatisch klingt ...

... und ich habe beschlossen diesen/dieses Blog zu schließen. 



Aus. Ende. Finale. 

Ein paar Tage wird die Sprottenpaula noch online bleiben. Dann lösche ich den/das Blog.  

Ich packe jetzt ...

... den Schweinehund an der Hinterpfoten, drücke ihm die Gehstäbchen in die Vorderpfoten und zerre ihn um die Blöcke.

Ich muss raus. Ich muss nachdenken und das kann ich am Besten, wenn ich mich bewege. 

Montag, 5. September 2016

Es ist noch ...

... oder auch wieder Wolle da. 

Genauer da 

in der 



Ich zeige jetzt mal ...


... warum ich deutlich weniger blogge als früher.

Ich verschwende nämlich täglich diverse Buchstaben für andere Geschichten per WhatsApp.

Zum Beispiel mit dem Kind ... das rechtsbündige Geschwaffel stammt / die in "Massen" auftretenden Buchstaben stammen jeweils von mir ... wenn wundert es:



Oder und das allermeistens mit dem Herzallerliebsten ...

...
... ja, ich weiß ... da fehlt noch ein e bei Weg ... bitte sehr ein e 

Kein Wunder, dass mir sonst kaum noch ein paar Buchstaben zusammenbekomme.  

Angeblich ...

... wächst man an seinen Aufgaben.

Ich glaube, ich will nicht wachsen ... 

Donnerstag, 1. September 2016

Klassische Rollenverteilung

Während der Herzallerliebste zum Jagen ist ... er jagt das alte Bett zur Mülldepot ... sammle (dreckige Schüsseln) und backe (Apfelkuchen mit Streuseln) ich und sitze auf dem Küchenschrank, die Füße gegenüber in der Spüle und blogge mobil ... 

... eigentlich sollte/wollte ich spülen ...