Montag, 31. Oktober 2016

Als Tante ...

... habe ich nicht versagt.




Es ist mir gelungen rechtzeitig, sogar viel vorrechtzeitig, zwei Paar Socken fürs Nichtenkind zu stricken. Lange habe ich es nicht für möglich gehalten, dass mir das tatsächlich gelingt und wollte mich schon ärgern, dass ich nicht im Januar bereits mit dem Stricken begonnen habe. Wie gut, dass ich es nicht getan habe. Beides. Das Ärgern und das früher Anfangen.

Wie immer beim Nichtenkind sind die Farben sehr unbunt. Sie mag das so. Bitte sehr. Von mir aus gern. Ich mag das durchaus auch und ich finde die Farben bei näherer Betrachtung ...


wirklich hübsch ... nett, freundlich dezent. 


Beide Sockenwollen sind der Schönfärberei entsprungen. Ihre Namen habe ich vergessen und die Banderolen verschusselt ... und zum Wiegen und nähere Sockenerläuterungen bin ich zu faul ... schlampig, sehr schlampig. 

Finale!


Ich schließe die Farbtöpfe der Schönfärberei!

Und dem so ist, muss der Rest raus aus der Schönfärberei

Damit das ein wenig schneller geht, habe ich die Preise gesenkt. 

Morgen früh ...

... muss ich schon wieder zum Gruppensport und ich habe heute schon keine Lust. 
Vielleicht ist das aber auch ganz gut so. Vielleicht habe ich dann morgen ganz viel Lust, weil ich heute schon keine Lust hatte. Ja. Wahrscheinlich. Bestimmt verhält sich das so. 

Eigentlich ist Gruppensport gar nicht so schlimm. Im Grunde tut er mir gut. Nicht dass die Hüfte davon besser werden würde, aber mir tut es gut, mir sagen zu lassen, was für Verrenkungen Übungen ich machen soll. Es tut mir in der Tat auch gut dies nicht allein zu tun, sondern zu sehen, dass es anderen auch nicht leichter fällt. Manchmal ist es sogar sehr lustig kollektiv schnaufend auf dem Rücken zu liegen und festzustellen, dass es überhaupt nicht erstrebenswert ist Bauchmuskeln zu haben und dass man unter diesen Umständen auch gar keine will. 
Gruppensport ist einfach nur zu früh, zu warm und zu anstrengend und hinter ist nicht genug Zeit, um vor der Arbeit noch ganz gemütlich einen Milchkaffeeeimer zu leeren. Geschweige denn einen zu brauen. So ist das mit dem Gruppensport. 

Ich könnte ja schwänzen. Aber das geht nicht. Ich habe eine Abmachung mit mir. Ich muss jetzt fünf Mal hintereinander hingehen und dann darf ich vielleicht mal wieder blau machen. 
Warum das so ist?
Ganz einfach weil ich, als ich mit dem Gruppensport anfing, einmal da war. Dann hatte ich Urlaub. Danach war ich zweimal beim Gruppensport. Dann kam das eine oder andere dazwischen und ich konnte nicht hingehen. Nach dieser Auszeit fand ich mich dreimal hintereinander beim Gruppensport ein. Dann hatte ich, glaube ich jedenfalls schon wieder Urlaub und beglückte die Gruppe mit meinem Nichterscheinen. Danach erschien ich vier Mal beim Sport und machte ordentlich Wind mit meinen Sporthemdchen. Darauf folgte schon wieder Urlaub. Ja und nun bin ich also im Fünfer Zyklus. Dreimal hintereinander (warum hatte ich so lange keinen Urlaub mehr? Und warum ist der nächste noch nicht in Sicht?) habe schon hinter mich gebracht. Noch zweimal und ich kann mir nach meiner Logik eine Auszeit vom Gruppensport gönnen. Es könnte aber sein, dass ich in der Folge durch Weihnachten Schwierigkeiten bekomme den dann logischerweise folgenden Sechser Zyklus einzuhalten. Ohne Blau machen passt es. Mit wird's eng bis unmöglich. 

Sonntag, 30. Oktober 2016

Irgendwann lache ich bestimmt ...

... darüber, was mir die Wechseljahre alles antun. 

Im Moment in ich ziemlich betrübt, dass sie meine Haare nicht mögen und die einfach rausschmeissen. 

Wahrscheinlich wachsen mir als Ersatz ein paar von diesen Schweineborstenbarthaaren auf der Oberlippe und am Kinn ... uuhubuhu... 🙈

Freitag, 28. Oktober 2016

Prinzessin sein!

Ich werde in einem Schloß heiraten ... an meinem Geburtstag ...

... verrückt, aber schön. 

Montag, 24. Oktober 2016

Manchmal stricke ich auch ...

... und manchmal werden auch Dinge ... Socken fertig. Wenn auch erst mal nur eine. 

Ich habe noch eine fertige Socke, aber die passt nicht zu dieser. In der Größe schon, aber nicht in der Farbe. Dennoch sind beide Paare fürs Nichtenkind ... ich habe noch vier Wochen für eineinhalb Socken. Sollte zu schaffen sein ... eigentlich. 

Ich weiß nicht mehr, ...

... welchen Wust an Papierkram man brauchte, als ich mich vor 24 Jahren das erste Mal traute und mich trauen ließ. Auf jeden Fall brauchte man keine Anwesenheitsbescheinigung. Damals reichte noch ein schlichter, gültiger Personalausweis und die Anwesenheit.
Inzwischen habe ich aufgehört mich zu ärgern und den Sinn und Zweck dieses Papieres ... weil wenn ich heirate, heirate ich nicht an dem Ort, also der Stadt, an dem ich die Anwesenheitsbescheiningung besorgen muss, bin also eigentlich gar nicht dort anwesend, wo man mir meine Anwesenheit bescheinigt, wenn ich heirate...ähm...ja, schwierig und unsinnig, sagt ich doch ... zu hinterfragen. Ich werde einfach irgendwann ganz viel meiner Lebenszeit opfern und mich in der zuständigen Meldestelle einfinden, eine Wartenummer ziehen, das tun, was die Nummer besagt, nämlich warten...ganz viel und ganz lange warten und dann nach vielen, vielen Stunden um zehn Euro ärmer mit einem hoffentlich hübschen Stück Papier nach Hause wanken.
Wenigstens habe ich Glück und in der Mittelstadt ... ich bin ein bisschen traurig, weil ich immer dachte, ich würde mal in eine Kleinstadt ziehen, aber leider musste ich feststellen, dass die Stadt dafür schon zu groß ist ... vor den Toren Hamburgs verfällt die Gültigkeit dieser Anwesenheitsbescheinigung nicht schon nach 14 Tagen. Hier in der so super hippen, multikulturellen, offenen, warmherzigen Hauptstadt hat das Ding nur eine Gültigkeit von 14 Tagen.
Desweiteren bin ich der Mittelstadt vor den Toren Hamburgs sehr dankbar dafür, dass sie meine vorhandene, beglaubigte Kopie der Anzeige meiner Geburt aus dem Standesamtsregister akzeptieren. Obwohl diese schon 24 Jahre alt ist. Nicht, dass sich in den letzten 24 Jahren etwas an den Umständen und Daten meiner Geburt geändert hätte, aber würde ich in Berlin heiraten, müsste ich auch diesen Wisch für viel Geld frisch besorgen. Ja, Berlins Kassen sind leer.

Bockig wie ich manchmal so bin, habe ich zwischendurch wegen dem ganzen Papierkram schon mal ganz gewaltig die Lust verloren und fand heiraten wollen ganz doof, aber das machte den Herzallerliebsten ganz traurig. Also habe ich mich gebessert und bin nicht mehr bockig. Heiraten hat nämlich auch den Vorteil, dass ich dann weniger Buchstaben tippen muss. Der Gatte ist deutlich kürzer als Der Herzallerliebste ...

... es gibt viele Gründe um zu heiraten. 

Es ist gerade mal elf Uhr und ein bisschen ...

... irgendwo in Deutschland und ich könnte mich schon wieder gepflegt unter dem Schreibtisch  zusammenrollen und leise Schnarchtöne von mir geben ...

Samstag, 22. Oktober 2016

In der Wechseljahren ...

... bekommt der Ausdruck "Eine heiße Braut" eine ganz andere Bedeutung. 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Die Nägel zum Wochenende


Den anderen Ringfinger ziert ein Krönchen 👑.

Ich finde die Kloschüssel ist ...

... ein ziemlich hinterhältiger Wohnort für eine Mücke. 

Der Strategiewechsel ...

... war so schlecht nicht. 
Ich habe mehr geschlafen als sonst und länger als eine Stunde am Stück. Das war dann gleich so lange, dass ich Zeit zum Träumen hatte. Komme ich sonst nicht zu ... ;O). 

Zuerst träumte ich etwas Altbekanntes. Ich laufe durch Wald und Flur und verlaufe mich natürlich. Jedes Mal an derselben Stelle. Ab dieser Stelle geht es dann mit viel Klettern und Springen durch sehr unwegsames Gelände und diverse alte Gemäuer. Dieser Traum ist ganz furchtbar anstrengend. Ich muss dabei sehr auf mein linkes Bein aufpassen, das man mir vor Urzeiten bei einem Motorradunfall demoliert hat und nun manches nicht kann und sehr empfindlich ... mimosenhaft auf Anstösse reagiert. Ich finde diesen Traum soooo doooof und mich auch, weil ich immer wieder zu blöd bin den richtigen Weg zu finden. Vielleicht gelingt es mir eines Tages doch und ich erfahre endlich, wo ich eigentlich hin will und kann die Landschaft genießen. 

Der zweite Traum war neu, aber auch doof. Ich habe Geld von der Bank abgeholt. Viel Geld. Mit einem Teil der Summe habe ich was auch immer gemacht. Was weiß ich nicht mehr. Es war auf jeden Fall schlauer als das, was ich mit den restlichen Viertausend gemacht habe. Die habe ich in meine Handtasche gesteckt und wollte dann nach Hause. Das lief aber alles nicht so glatt. Erst fand ich den Bahnhof nicht. Dann fand ich ihn doch. Dann kam kein Zug. Dann kam doch einer, aber ein ganz seltsamer. Irgendwie habe ich im Traum einen neuen Zugtyp kreiert. Total unpraktisch das Teil. Voll bis oben hin. Sehr merkwürdige, wenig Platz lassende Waggoneinteilung. Viel zu lang. Passte nicht auf den Bahnhof und man konnte nicht an jeder Tür einsteigen. Außerdem war es der falsche, wie sich nach einem Durchrennen des gesamten Zuges herausstelle. Also schnell wieder raus. Dabei habe ich dann meine Handtasche mit dem Geld verloren. Ich wollte wieder zurück, aber der Zug war schon losgefahren und die wollte mich nicht aufspringen lassen. Das war doof. Zum Glück spielte dann das smarte Phone seine Weckmusik und ich durfte aufstehen.

Ich werde den Tag nutzen und mir Gedanken machen welche Strategie ich heute Nacht anwende. 
Im Grunde würde mir einfaches Einschlafen und Durchschlafen reichen. 


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Montag, 17. Oktober 2016

Ein Bild ...

... von einem Brögel. 

... muhaha ... 🙃

Der Plan sah vor, ...

... dass ich heute Morgen laufen gehe. Den Plan hatte ich ohne den Schweinehund gemacht. Das war ein Fehler.

Als ich heute Morgen in der Küche stand und Äpfel für den Dörrautomaten in Form schnitzte, lümmelte der Schweinehund nämlich sabbernd auf Küchenfenster herum und nöhlte: "Kuck mal! Es ist ganz scheußlich draußen. Grau, diesig, neblig. Da jagt man keinen Hund vor die Tür." 

Ich versuchte ihn zu beschwichtigen und erklärte: "1. kannst du hierbleiben. Ich habe dich nicht gebeten mitzukommen. 2. ist es gar nicht so neblig. Das Fenster ist bloss dreckig und dein Gesabber macht es nicht besser." 

"Dann bleib hier und putz das Fenster!", sprach der Schweinehund weise. 

Ich habe seinem Drängen nachgegeben. Ein sauberes Fenster ist fast so fein wie Laufen ... außerdem ist morgen schon wieder Gruppensportdienstag ...

... aber irgendwie ist es immer noch ziemlich diesig.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Mit der richtigen Kopfhaltung ...

... und somit dem Blickwinkel und einer Gleitsichtbrille auf der Nase wird aus Magermilchpulver auf der Zutatenliste gelesen/gesehen Chili, aber was soll Chili in der NussNougatCreme? 

Ich sollte den Kopf nicht so schief halten ...

Dienstag, 11. Oktober 2016

Jetzt weiß ich, ...

... warum die Wechseljahre Wechseljahre heißen:

Man Ich wechsle ständig meine Oberbekleidung ... 

... Strickjacke an ... Strickjacke aus ... Strickjacke an ... Strickjacke aus ...
... ein steter Wechsel von warm nach kalt, von kalt nach warm, von warm nach blablabla ... 

... ich bin wechselwarm ... bin ich jetzt ein Reptil oder ein Fisch oder ein anderes wirbelloses Tier? 

Montag, 10. Oktober 2016

Ich hab einen Baum gepflanzt



Ja, manchmal muss man zwischen all dem ganzen wichtigen "Ich-bin-Arbeit-Ich-muss-gemacht-werden-Kram" auch etwas Sinnvolles, Nachhaltiges tun ...

Sonst ...

... nehme ich immer nur den Staubsauger mit, wenn ich zum Herzallerliebsten fahre. Dieses Mal muss ich mir auch noch die Waschmaschine unter den Arm geklemmt  haben. Das arme Kind bemängelte heute Morgen, dass es keine sauberen Socken und Unterhosen mehr hätte ... ich bin wirklich eine Rabenmutter und lasse das Kind und den großen Mitbewohner im Dreck zurück ...

... wenigstens weiß ich jetzt, warum mein Rucksack so schwer war.  

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ich merk das Netz ...

... vor lauter Bäumen nicht. 

Haben wohl keinen Platz für Sendemaste. 

Und nachdem ...

... der Gatte in spe die Übergardine aus dem Bett nahm, ging es auch für ihn mit dem Schlafen. 

Ich habe für meine Verhältnisse, fürs Fremdsein und fürs wirklich schreckliche Bett erstaunlich gut geschlafen. 

Als Strafe fürs schreckliche Bett habe ich das ganze Hotelwasser weggeduscht. Der Rücken und die Hüfte sind trotzdem noch sauer. 

Harzwasser ist weicher als Berliner- oder Hamburgerwasser ... viel weicher, sagen meine Haare. 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Montag, 3. Oktober 2016

Vorhin waren wir ...

... eine Rund spazieren. Der Plan war - Einmal rund um den Manhagener Teich. Kein großes Ding, aber ein bisschen Bewegung und frische Luft. 

Wir setzten die Runde ein wenig größer an und kamen dabei zu einem etwas verborgener liegenden Nebenteich. An diesem Teich lockte mich eine Bank, die so schön in der Sonne stand. Ich nahm Platz und äußerte den Wunsch: "Jetzt hätte ich gern einen Eisvogel." De Herzallerliebste betrachtet mich mich milde (er verkniff es sich mir einen Vogel zu zeigen) und fragte interessiert: "Gebraten oder gekocht? Oder auf Eis?" Ich verkniff mir eine Antwort und beobachtet lieber den Teich. 

Mein Wunsch wurde tatsächlich erfüllt.

Leider ist das Bild qualitativ nicht so toll, aber der blöde Vogel wollte nicht näher kommen und der Baum war unverschämterweise auch nicht richtig ausgeleuchtet ... 

In einem Baum ein Eisvogel saß. Er saß nicht nur, er tauchte auch zweimal in den Teich und stand mit den Flügeln schwirrend in der Luft. Das war wirklich nett, dass man meinen Wunsch erfüllt hat. Das war mein zweiter Eisvogel. Für den Herzallerliebsten war es der erste. Ja, er durfte meinen Eisvogel auch ankucken, obwohl er voll Hohn über meinen Wunsch war ... manchmal bin ich ganz großzig.

Tag der Einheit ...

... gemeinsames Zeitverbringding mit Gehirnjogging ...