Montag, 15. Mai 2017

Ich schenkte meinem Kind ...

... zum gestrigen Muttertag, dass es wie immer keinen Ausflug mit mir machen musste. Ich habe mich aber sehr gefreut, dass mich mein Kind angerufen und für seine Verhältnisse richtig lange mit mir gesprochen und mir ohne, dass ich es ihm aus der Nase ziehen musste, Dinge erzählt hat. Das war wirklich toll! Ich kam mir auch nur ein bisschen komisch vor, dass ich während des Gesprächs im Schweriner Zoo vor der Streicheltierabteilung stand und mich ziemlich viele Menschen komisch ankuckten. PaH! Mir doch egal! Ich war auch mal wichtig ... 😂.

In den Schweriner Zoo musste durfte mich der Gatte begleiten. Wir starteten unseren Rundgang ungefähr ... ungefähr weil wir eigentlich bei den Giraffen starteten, aber von denen habe ich kein Bild, weil es dort so voll war, weil die Giraffen gerade gefüttert wurden ... waren auch nur zwei und die sahen seltsam klein aus - irgendwie hatte ich sie größer in Erinnerung ... bei den Nashörner.



Die Nashörner trugen freundliches Steingrau. 



Wahrscheinlich um sich nicht all zu sehr von ihrer Umwelt abzuheben. 

Links von den Nashörner wohnen die Tiger. Die waren aber ziemlich müde ...


... aber er hatte die Barthaare schön. 

Danach kamen wir beim Bär vorbei. Beim letzten Mal war er eindeutig ein Problembär, denn er wollte nicht stehenbleiben, sondern rannte die ganze Zeit am Graben, der ihn von uns Menschen trennt hin und her. Nicht sehr schön zum Fotografieren. Außerdem konnte einem von der ganzen Rennerei ganz schwindelig werden.
Gestern war der Problembär eher kein Problembär, sondern ganz entspannt ... 





... nahezu gelangweilt. 



Vielleicht lag es daran, dass er nicht alleine war ...


... in der rechten Ecke lang noch eine andere Bärenwurst. 

Gegenüber vom Bär leben die Otter. Angeblich. Wir haben weder gestern, noch beim Mal davor auch nur den Ansatz eines Otters gesehen, aber ganz oben im Baum gab es etwas zu sehen ... 


... dort hing der Rote Panda ab. Sehr malerisch und ganz schön hoch. Ich hatte aber ganz großes Glück und war genau zur richtigen Zeit mit meinem Tele zur Stelle ...


... ein bisschen hell, ein bisschen unscharf, aber immerhin ein Blick. 

Dann ging es mit ein paar Zwischenstationen zu den Erdmännchen. Ich liebe Erdmännchen. 


Immer wieder ein wilder putziger Haufen. Apropos putzig, die Erdmännchen putzten sich gestern ständig gegenseitig ... 


... mir stellte sich dabei die Frage: Beißen die den anderen dahin, wo es sie gerade in diesem Moment selbst juckt oder verständigen sie sich über eine geheime Erdmännchensprache oder via Gedankenübertragung, wo es den anderen gerade juckt und wo er gerne gebissen werden möchte?

Nochmal zum wilden Haufen - für eine plötzliche Erdmännchenkeilerei aus dem harmonischen Nichts ...



... ist auch immer Zeit, Lust und Raum.

Und damit der Blog nicht nur Stein-, Schlamm- und Erdfarbend ist, gibt es aus zum Ausklang noch ein paar Flamingos ... 



... mit links und auf einem Bein ... ich wünche allen eine schöne Woche! 

Sonntag, 14. Mai 2017

Freitag, 12. Mai 2017

Geht gerade irgendwie so






Ja, Spiegelungen erwecken doch immer wieder meinen Spieltrieb. 


Hier im Norden Deutschlands ist es in der Tat heute mal ganz nett. Und weil das so ist und sie schon wieder mit Nässe von oben drohen, hatte ich, nachdem ich mich vom Bahnhof nach Hause geschleppt habe ... warum macht Reisen eigentlich so müde? Ich muss doch eigentlich nichts anderes machen als mich immer nur ins gerade angesagte Beförderungsmittel setzen und mich fahren lassen ... trotzdem bin ich jedes Mal wenn ich von B nach A oder umgekehrt fahren, hinreichend müde ..., begleitet von einem Eis (ein Magnum Classic reicht genau vom Bahnhof bis unten zu den Mülltonnen. Das ist praktisch. Muss ich das Papier und den Eisstiel nicht mit nach oben schleppen), nichts Besseres zu tun, als erst einmal alle mitgebrachten Dinge in der Wohnung zu verstreuen ... ich hoffe, ich habe inzwischen alle wieder eingesammelt und an den passenden Platz getragen ... und mir dann einen Kaffee zu brauen, diesen auf den Balkon zu zerren ...


... übrigens: Freitag gibt es Fisch! 😁 ... 

... äähhhh? Ja, wo war ich stehen geblieben? Und den Kaffee genüsslich in mich hineinzugießen. Während dessen ließ ich den Blick schweifen und stellte entzückt fest, dass die Erd🐻 en Blüten produzieren ...

... muss der Gatte nicht hungern. 

Und weil ich mich ganz furchtbar beobachtet fühle ...

... jaha, jetzt tun sie so als würden sie nicht kucken ...

... die Sonne weg ist und der Wind stärker wird, muss ich jetzt aufhören zu bloggen, mir etwas anziehen, den Sonnenschirm einsammeln und dann auf den Gatten warten ... schrecklich, aber es könnte schlimmer sein. 

Donnerstag, 11. Mai 2017

Da wohnen die Spechts



Ihr Eigenheim haben sie ganz geschickt gebaut. Es liegt unter dem Gnubbel des des alten Astes ...


... so haben anfliegende Krähen keine Chance an den Nachwuchs des Spechts zu kommen.




Und so eifrig wie die beiden füttern, muss eine Menge los sein in der Baumhöhle.

Außerdem macht Füttern durstig ...


... könnte aber auch mal jemand eine Runde frisches Wasser spendieren ... 

Mich macht es nur kalt. Es ist doch noch ziemlich frisch (ganze 3° heute Morgen). Dafür ist die Küche jetzt gut gelüftet und ich geh jetzt unter die warme Dusche ... schnatter ... klapper ... was tut man nicht alles für ein paar Bilder ... 

Mittwoch, 10. Mai 2017

Dialoge, die das Leben schreibt ...


... oder auch: Beschreib mal dein Abendessen ... zackzack!

An sich habe ich einen Faible ...

... für große Handtaschen. Wobei der Ausdruck Handtasche eigentlich falsch ist. Messenger Bag trifft es eher. Große "Säcke" in die alles, inklusive Notebook und ein T-Shirt, ein Paar Socken und ne Unterhose passt. Irgendwann bei der ewigen Hin und Her Reiserei zwischen A und B stellte ich fest, dass es nicht so übel ist, wenn man nicht überall sein ganze Leben mit sich rumtragen muss und habe mich nach einer kleineren Handtasche umgesehen und stopfe seit dem Tasche in Tasche. Ist ganz praktisch und verkürzt die Suche nach den wichtigen Dingen wie smartes Phone, Geldbörse und Schlüssel ungemein - kleine Tasche gleich weniger Möglichkeiten/Platz sich zu verstecken.
Die erste Tasche, die ich mir kaufte, war als praktisch zu bezeichnen. Von wirklich hübsch oder gar chic ziemlich weit entfernt.

Letzte Woche beschlich mich nun das Gefühl ganz dringend eine neue Tasche zu brauchen und da ich für meine letzte Fahrt von B nach A und wieder zurück meine große Desigual gewählt hatte, die zwar schrecklich hübsch und schrecklich praktisch ist, weil sie ganz viele Fächer hat, in die man separiert etwas stecken kann, von dem man ich dann nicht weiß, wo ich es hingesteckt habe, die aber auch schrecklich groß ist und vor allem hat sie so schreckliche Henkel, die keiner ich nicht brauche, habe ich mich bei Desigual umgeschaut und bin fündig geworden.


Nun ist dieses entzückende Ding bei mir eingezogen. In Natura ist sie viel hübscher ...


... viel leuchtender in den Farben.

Die Größe ist fast perfekt. Die Ringe sind mir, genau wie die Henkel der anderen Tasche, ein wenig zu groß und auf den Glitzer ...


... hätte ich auch verzichten können. Aber irgendwas ist ja immer. Denn ansonsten mag ich sie sehr, sehr gerne, sie hat ein paar Fächer weniger ... ganz praktisch, weil ich nicht so viel suchen muss, weil ich nicht weiß, wo ich was hingesteckt habe ... und sie passt prima in meinen Elchsack oder meine tolle, große Baumwipfelpfadtasche, die von Rügen mitgebracht habe. 

Dienstag, 9. Mai 2017

Danke fürs Daumendrücken

Die gestrige Klausur zauberte ein hochzufriedenes Strahlen ins Gesicht des Kindes. 

Nun heißt es fürs Kind Ende des Monats oder Anfang nächsten Monats noch die vierte Prüfungskomponente in PW und seinen mündlichen Vortrag über seine beim Bundeswettbewerb für Informatik eingereichte und bereits mit einem Preis versehene Arbeit zu überstehen. 
Dann kommen um den 20. Juni herum die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und die Möglichkeit sich in zwei der drei Fächer noch mündlich prüfen zu lassen, wenn die schriftliche Note nicht ausreicht.

Wir sind gespannt.

***

Ich selbst habe leider kein Abitur. Ich hätte gerne und aus der heutigen Sicht und mit ein wenig Unterstützung von irgendwo hätte ich es bestimmt geschafft. so bin ich, nachdem ich in der siebten Klasse einmal sitzen geblieben bin, nach der 8. Klasse vom Gymnasium abgegangen und habe mit Mühen, weil dann der Motorradunfall dazu kam, meinen Realschulabschluß/die mittlere Reife gemacht.
Man hielt mich für zu blöd. Ganz besonders meine Eltern hielten mich für zu blöd oder gerne auch für zu faul. Auf den Gedanken, dass ich auf Grund meiner familiären Umstände (es ist nicht einfach, wenn man einem Alkoholikerhaushalt entspringt ... Alkoholismus reicht bei bei mir in der Familie zu beiden Seiten bis jeweils zu den Ururgroßeltern ... ich kenne die tiefsten Abgründe eines Alkoholikers, meine  große Schwester hatte auf Grund des großen Altersunterschieds das Glück sich rechtzeitig aus dem Haushalt verabschieden zu können ... wir beide scheinen die erste zu sein, die sich an diesem Familienerbe stören und nicht gewillt sind diese Tradition nicht fortzuführen) nicht in der Lage war die Leistungen in der Schule zu bringen, die wünschenswert wären/waren, kamen sie nicht. Naja, wie denn auch, wenn man nur mit sich selbst beschäftigt ist?

Auf jeden Fall bin ich sehr stolz auf mein Kind und in der Tat auch auf mich, dass es mir gelungen ist ihn auf diesen Weg zu bringen, zu begleiten und zu unterstützen, so weit das möglich und gewünscht ist. 

Sonntag, 7. Mai 2017

Wimmelbild ...


... her mit den Gedanken und Geschichten dazu.

Ich knabbere so lange an den Müslibrockenkeksen, die daraus entstanden sind.


Dann wimmelt es bei mir auch und zwar in meinem Bauch und nicht in meinem Kopf ... 🙈


Wirklich lecker die kleinen Teile und weil ich so schön im Backwahn war, habe ich abends noch ein paar Blätterteigteilchen produziert ...



... ganz simpel (TK-Blätterteig, etwas Salz, etwas Pfeffer, etwas Parmesan), aber höchst lecker und total fluffig.
Der Blätterteig ist so schön aufgegangen. Hatte ich in der Form noch nie. Vielleicht hätte ich ihn schön früher vor den Backen ordentlich mit dem Nudelholz verhauen sollen.

... weil die elegante Überleitungen aus sind, geht es nahtlos weiter ... 

Auf Grund ihrer immer noch vorhandenen Schönheit und weil sie sich so schön breit machen, gibt es noch ein Sonntagsbild von meinen Pyjamatulpen ...


Eine wirklich wild wachsende und lustig ausschauende Blütenbande.


Und zu guter Letzt für einen freundlichen Sonntag ... braucht man hier, weil das Wetter trotz andere Vorhersage, doch eher suboptimal ist, ein paar Smileys ...


Ich habe auch erst heute Morgen gesehen, dass die sich die Mühe gemacht haben, die Lakritz mit Gesichtern zu versehen. Wahrscheinlich getreu des Firmenspruchs ... gestern habe ich sie einfach nur in mich hineingestopft ohne genauer hinzusehen.
Genauer betrachtet schmecken sie aber auch nicht anders. Machen auch nicht glücklicher ... 

Samstag, 6. Mai 2017

Auf Wunsch eines einzelnen Kindes ...

... gab es gestern Burger.


Alles selbst gemacht.
Nein, das Rind habe ich nicht selbst gezüchtet, Getreide und Gemüse nicht selbst angebaut, aber alles was man mit dem Zeug machen muss, damit etwas daraus wird, ist Handarbeit ... eigentlich hasse ich Burger Buns backen. Das klebt so und morgens vor der Arbeit einmal Küche komplett reinigen, macht wenig Spaß und ist an sich im Zeitmanagement nicht vorgesehen. 


Das ist war mein Burger. Sehr, sehr lecker mit der Roten Beete. Auch frisch gekocht und nicht eingelegt aus dem Glas. Ich liebe Rote Beete. Und Grünen Spargel, der ist war aber nicht auf dem Burger. Den habe ich schon am Tag davor aufgefressengessen. 

Muss los. Die Pflicht Mutter ruft ... örks.  

Freitag, 5. Mai 2017

Freitag gibt es Fisch


Okay, der ist schon vom Mittwoch, aber da war er ganz frisch und selbst in der Pfanne gebacken.

Donnerstag, 4. Mai 2017

In der Pfütze am Donnerstag


Wie gut, dass ich der Wettervorhersage vertraut und gestern schon alle aushäusigen Dinge für die Praxis mit dem Fahrrad erledigt habe. So konnte ich mich heute auf meinem Arbeitsweg, während ich in meine grüne Regenjacke gekuschelt war und einen farblich nicht dazu passenden Schirm mit türkisen Streifen über mir aufgespannt hatte, ganz gemütlich meine Laugenbrezel knabbern, dem Getrommel auf dem Schirm lauschen und mehr oder weniger geschickt den Pfützen ausweichen. 


Unterwegs habe ich festgestellt, dass es auf dem Landwehrkanal Muster regnet ...


Irgendwie hübsch ... interessant ... spannend ... egal wie ich es finde, es macht so oder so ...

Ich sollte wollte heute eigentlich ganz fleißig in der Praxis sein, aber da die Chefin im Urlaub ist  aus dem Haus ist und der Regen so schön vom Himmel fällt, tanzt die Maus eben auf dem Tisch und frönt dem Faul sein. Der Plan für heute bzw. für morgen sah Fenster putzen vor. Das ist aber bei dem Wetter ziemlich unsinnig. Muss ich das eben an irgendeinem anderen Putztag machen und an diesem Tag den anderen Dreck noch geschickter als sonst unter den Teppich kehren.

Damit es hier nicht so karg, leer und einsam ist, habe mir ein Blümchenbild von meinen Pyjamatulpen mitgenommen.


Eigentlich würde ich meine Zeit viel lieber mit ihr persönlich verbringen. Geht aber nicht. Ich habe Stallwache und das eine oder andere tatsächlich auch noch zu tun ... toller Papierkram. Buchhaltung, Abrechnung, Verordnung, Heilmittelkatalog ... dann wollen wir mal ... dann will ich mal wollen ...

... jetzt steckt der Briefschlepper auch noch hinter meinem Rücken etwas in den Briefkasten und ich muss schon wieder raus in den Regen und das möglichst schnell ... unser Briefkasten ist nicht ganz dicht 😕

Das Kind sagte gestern, ...

... dass die Klausur ganz gut lief.

Ganz zufrieden war er definitiv nicht, aber er hofft das Beste ... tja ...

Mittwoch, 3. Mai 2017

Mein Notebook leidet ...

... an Alzheimer. So laute auf jeden Fall meine Diagnose.

Es vergisst nach und nach immer mehr Dinge, die es mal hatte oder konnte. 

Zum Beispiel erinnert es sich nur noch manchmal daran, dass es eine eingebaute Wireless-Anbindung an die Außenwelt hat. Dieses Problem ließ sich relativ leicht lösen, indem ich ihm einen WLAN-Stick schenkte. Funktioniert prima ... allerdings nur so lange wie sich ErSie, so heißt das gute Stück - ich war mir am Anfang nicht sicher, ob das Notebook männlich oder weiblich ist ... es ist weiblich ... es ist zickig -, daran erinnern kann, dass es einen USB-Anschluss hat, in dem der Stick steckt. 
ErSie findet den angeschlossenen Drucker. ErSie ist aber zu blöd kann sich aber augenscheinlich nicht daran erinnern, wie man mit dem Ding in Verbindung tritt und ihm Druckaufträge so erteilt, dass der Drucker sie auch ausführt. Nein, es liegt nicht an der Installation. ErSie konnte das mal. Hatte ich ihm beigebracht und alle anderen Geräte in diesem Haushalt, denen ich auch erklärt habe wie man mit dem Drucker kommuniziert ... sprich mein smartes Phone und der kleine Lenno, das ist das ganz entzückenden Yogabook, das mich immer begleiten darf, können den Drucker bedienen. Nur ErSie nicht mehr.

Da es immer mehr wird, was ErSie vergisst, habe ich die Diagnose Alzheimer gestellt. Irgendwann kann sich ErSie nur noch an all das erinnern, das vor Windows 95 war. 
Großartige Aussichten, die mich ziemlich traurig machten. Ich hatte schon erwogen, ins Innere meines Notebooks vorzudringen. Meine PCs kannte ich, nachdem ich den ersten dann doch irgendwann aufgemacht hatte, weil ich der Meinung war, er bräuchte mehr Arbeitsspeicher und eine größere Festplatte (legendäres Telefonat mit dem jetzt Gatten, damals nur weltbester Freund, den ich nie hätte missen wollen: "Duhu, wie rum baue ich eine Festplatte ein?", woraufhin am anderen Ende der Telefonleitung kurzzeitig sehr verblüffte Stille herrschte, die von Anweisungen abgelöst wurde, die seltsame Ausdrücke wie zum Beispiel "Dann musst du den Jumper da und da hinstecken!" ..."Ääääääääääh??? Jumper? Welcher Jumper?", enthielten - aber am Ende lief der Rechner), alle von innen. Ein Notebook habe ich noch nie aufgeschraubt. Neugierig wäre ich schon und die Schrauben habe ich auch schon angekuckt. 
Heute habe ich aber trotzdem zu meiner großen Freude festgestellt, dass ich ErSie gar nicht aufschrauben brauche. ErSie hat nämlich doch noch Garantie. Ich habe das arme Ding älter gemacht als es ist. Jetzt muss das Leben nur noch ganz einfach und unbürokratisch sein und dann nehme ich ErSie mit nach Ahrensburg und bringe ihn dort in die Acer-Heilstätte.

Meine Blumen der Woche tragen Pyjama


Jedenfalls finde ich, dass es so aussieht als wenn.
Ich mag sie sehr, konnte gestern trotz Regen nicht an ihnen vorbeigehen und teile jetzt meinen AllesineinemTisch mit ihnen ... fast wollte ich ihnen groß schreiben. Ja, man muss auch höflich zu seinen Tulpen sein. Schließlich kennen wir uns noch nicht so lange. 

Mal sehen, was der Tag bringt und wozu ich mich aufraffen kann. Das Wetter ist nicht allzu verlockend, aber Wetter ist nicht alles und außerdem ist mit ihm schon ganz lange nichts mehr los. Kalt, nass und vor allem immer stürmisch. Ich hasse dieses ewige Gepuste. 

Freitag, 28. April 2017

Das Kind sagt, ...

... die Klausur heute war nicht so schwer und er hat ein gutes Gefühl. 

Heute gab es Englisch. 

Am Mittwoch ist Mathe dran und am 8.5. dann Informatik. 

Kuck mal!

Kuck mal! Hier! Sind wir nicht schon groß geworden?!




Voller Ungeduld begrüsste mich gerade die Kapuzinerkresse, die ich beim letzten Mal als ich hier war, ausgesät habe.
Recht hat sie. Groß geworden ist sie. Vielleicht ein bisschen dünn, aber sonst schön grün.

Die Tomaten sind auch schon aufgelaufen, schaffen es aber noch nicht aus ihrem Jutesack herauszuschauen.


Wehe es hat jetzt jemand beim Hineinschauen BuH! gemacht. Die sind noch so klein und sensibel. 
Ich halte ihnen jetzt die zarten Blätter und dann warten wir gemeinsam auf denn Gatten, der aus China etwas zu Essen mitbringt ... heute bleibt der neue Herd kalt, heute geht Gatte in den Wienerwald ...gibt es leider nicht mehr auf dem Heimweg beim Chinaimbiss vorbei und erjagt ein paar Reiskörner. 

Donnerstag, 27. April 2017

Wir könnten ...

... genauer gesagt das Kind könnte in der nächsten Zeit - genauer morgen, 28.4., am Mittwoch den 3.5. und am Montag den 8.5. ein paar gedrückte Daumen brauchen ... bitte!

Er schreibt an diesen Tagen seine Abiklausuren und wenn die richtig gut werden, ja er lernt ganz fleissig, kann er sein Abi mit einem Durchschnitt von 1,6 schaffen und das wäre für alles weitere sehr schön ... 

Manchmal ist es sehr schön, ...

... wenn man nachts nicht schlafen kann. 

Heute Nacht durfte ich eine dreiviertel Stunde der Nachtigall, also ja eigentlich dem Nachtigaller zu hören, wie er sein Liebeslied in die Nacht schmetterte. Er hat wirklich ganz viele, sehr unterschiedliche Strophen gesungen. Wenn der keine Frau findet, weiß ich auch nicht. 

Die restliche Vogelschar, inklusive meiner persönlichen Amsel, die jeden Morgen und jeden Abend ihr Lied auf dem höchsten Ast in der Birke vor meinem Fenster singt, hat ihre Morgenmusik heute eine Viertelstunde später als sonst, also erst um Fünf begonnen. 
Auch dieses Konzert war wieder sehr schön ... ich liebe es den Viechern zu lauschen.  

Dienstag, 25. April 2017

Sagen Sie mal ...

... haben Sie immer einen Gürtel in der Handtasche, wenn Sie zur Arbeit eilen?"

Nö, aber es könnte ja sein, dass sich die Hose, die sich heute Morgen als eigentlich zu eng erwies und nur sehr mühsam über den Arsch die Hüften ging, weitet und dann wäre es lästig sie ständig hochziehen zu müssen ... 


... ein Beitrag aus der Rubrik: Die Hoffnung stirbt zuletzt und immer positiv denken 

Ein wunderbarer Zug ...

... der Depression ist die Unentschlossenheit, die einen überfällt ... mich jedenfalls. Die kleinsten Entscheidungen werden plötzlich zur schweren Lebensfrage. Immerhin spare ich in schwer depressiven Phasen viel Geld, weil ich mich nicht entscheiden kann. 

Gestern beschloss ich, dass ich die dicke, kuschelweiche Wolle, aus der zur Hochzeit eigentlich eine Tasche werden sollte, zu einem großen, dicken Tuch verarbeiten werde, weil ich etwas Nettes im Netz entdeckt hatte. 

Der Versuch eines Anfangs war schnell gemacht und genauso schnell wieder aufgezogen ... 


... irgendwann habe ich mir gar nicht mehr die Mühe gemacht die Wolle wieder aufzuwickeln ...
An dem Bild sieht man ziemlich deutlich: Bis zu dieser Stelle und noch ein gutes Stück darüber hinaus kann ich das Tuch inzwischen ohne Anleitung stricken.

Dass das Original nicht ganz meins ist, war mir schnell klar. Nadelstärke 15 hab ich nicht, will ich nicht, würde mir zu löchrig. 
Ich habe mich zuerst mit Nadelstärke 12, wie auf der Banderole angegeben, heran getastet. Wäre schön gewesen. Denn in der Stärke hätte ich eine lange Nadel gehabt. Nadelstärke 12 war mir aber zu windig ... zu zugig ... zu löchrig ... zu viele zu lang gezogene Maschen. Hässlich! Geht gar nicht. 
Dann versuchte ich es mit Nadelstärke 10. Na ja ... mmmmh? Nö!
Dann kam Nadelstärke 8. An sich ganz okay. Gefiel mir gut. Vor allem die Vorstellung nicht so frieren zu müssen, weil die Löcher nicht ganz so groß sind. Wenn schon Tuch, dann doch bitte wärmend und nicht nur schmückend. 
Nadelstärke 8 brachte aber den Zweifel mit sich, dass das Tuch viel zu klein wird und ich proportional nicht so schnell schrumpfen kann ... mich genauso schnell vergrößern, ja, das ginge ganz leicht.  
Also noch einmal einen Versuch mit Nadelstärke 12 gestartet ... ach nö! Nee, wirklich nicht. Zu große Löcher. Da passt ein halber Arm durch. Vom Wind ganz zu schweigen. 
Nach langem hin und her habe ich mich mit mir auf Nadelstärke 10 geeinigt und der Zuversicht, dass es mir sicher gelingen wird, das Tuch sinnvoll, also dem Muster entsprechend zu verlängern, weil das Ding mit Nadelstärke 10 natürlich auch zu klein wird. 

Ich habe gestern Abend noch ganz langsam bis Reihe 25 gestrickt. Das ist die Hälfte der Anleitung. Ganz langsam, damit sich die passende Nadelspitze, die ich gestern dann doch noch bestellt habe, lohnt. Nicht dass ich fertig bin, mich mit dem Tuch auf der 80er Nadel herumgequält habe und dann erst die Nadelspitze kommt. 
Außerdem zögere ich so auch das Denken über die sinnvolle Tuchverlängerung hinaus. Ich habe gestern genug anstrengendes Zeug gedacht.

Ich hasse dieses sich nicht entscheiden können und aus allem einen Staatsakt machen. Ich gehöre durchaus zu den Menschen, die zwar schon wohl überlegt, aber entschlossen Dinge tun. Zum Beispiel kann ich Autos kaufen wie andere Menschen einen Liter Milch ... Schaufenster kucken, Auto aussuchen, reingehen, den will ich sagen, Vertrag unterschreiben, lieber heute als morgen aushandeln, wieder raus und zwei Tage später abholen und danach glücklich sein und die Kiste ganz lieb haben und das ganz ohne Aufwand und Probefahrt ... es war so ein schönes Auto. 

Tja und dann gibt es die Phasen, wo die kleinste Kleinigkeit zum Riesengebirge wird ... 

... und jetzt habe ich auch noch zu lange gebloggt und muss zur Arbeit eilen. 


Sonntag, 23. April 2017

Ich kündige

Jawoll! Ich kündige! Ich ziehe aus! Ich habe die Nase so voll von mir! Ich mag nicht mehr mit mir zusammenleben!

Ich bin nur noch nörgelig. Hab immer und an allem etwas rum zu meckern. Nichts kann man mir recht machen. Nee, ich mir auch nicht. Ich bin ständig schlecht gelaunt und mürrisch. Hab jeder Zeit nur ein unfreundliches Wort für jeden parat. Zum Freuen geht ich in den dunkelsten, tiefsten Keller und weil ich faul bin, gehe ich natürlich nicht nach dort unten. Bin ja nicht blöd. Nur depressiv. 


Wie ich diesen Zustand hasse! Wie gerne ich etwas dagegen tun würde, aber die jahrelange Erfahrung zeigt, dass es da nicht viel zu tun gibt. Einfach weiter machen, aushalten und warten bis es besser wird. Unterwegs nicht verzweifeln und hoffen, dass immer mal wieder der wache, nicht depressive Teil zum Vorschein kommt und ein wenig Balsam auf die geschundene Umwelt streicht. Die können nämlich alle ... der Gatte, das Kind, im Zweifelsfalle sogar meine Mutter ... nichts dafür, dass sie so sind, wie sie sind und mir momentan ganz furchtbar auf den Wecker gehen und ich das, was ich sonst für sie leiste, im Moment im Grunde nicht leisten kann ... es aber trotzdem irgendwie tue ..., weil ich genug mit mir selbst zu tun habe. 

Es ist zum Glück noch nicht ganz so schlimm wie sein könnte. Noch funktioniere ich. Ich habe in den letzten drei Tagen sogar auffallend gut geschlafen, was in markant depressiven Phasen ... die Depression gehört schon seit vielen Jahren zu meinem täglichen Begleiter, mit dem ich mich die meiste Zeit ganz gut arrangiert habe ... sonst nicht der Fall ist. Die schwer depressiven Phasen sind an sich schlaflos. Wozu sinnlos Zeit verschlafen, die man viel besser für negative, selbstzerfleischende Gedanken nutzen kann. 

Es ist, obwohl alle wissen, dass es so ist, immer noch schwer zuzugeben, dass mich die Depression mal wieder schwer am Bein gepackt hat. Die hilflosen Gesichter, die mich dann ankucken, sind furchtbar und machen es noch schlimmer. 
Die, an sich nette, Frage: Was kann ich dir Gutes tun, damit du dich freust und es dir besser geht?, finde ich furchtbar. Sie setzt mich unter Druck, macht mich hilflos, traurig, einsam. Ich habe darauf nämlich keine Antwort. Kann den anderen nicht helfen und ihnen eine Brücke zu mir bauen. Denn wenn ich es wüsste, hätte ich es schon getan und die Frage würde gar nicht auftauchen und ich diesen Blogeintrag nicht schreiben.  

Depression ist eine saublöde Krankheit. Depression macht in erster Linie einsam, weil es die wenigstens verstehen können. Weil ihr immer noch das Stigma, dass man was am Kopf hat, anhängt. Hat man einen verletzten Arm oder ein verletztes Bein oder etwas am Herzen, zu hohen Blutduck, Zucker oder irgendetwas anderes, dass gesellschaftsfähig ist, können die Menschen viel besser damit umgehen. 
Hat man ein kaputtes Bein, geht selbstverständlich jemand für einen einkaufen. Ist man depressiv und kommt gar niemand auf den Gedanken es für einen zu tun. Obwohl man manchmal die Hilfe genauso nötig hätte. 

Dienstag, 18. April 2017

Ich wollte euch ...


... schon am Sonntag zeigen wie üppig groß wie übersichtlich groß meine die Küche ist ...



... Blick in die Küche mit anschließendem Blick aus der Küche ...




... ja, praktisch mit dem Spiegel im Flur gegenüber der Küchentür. Kann man immer kontrollieren, ob man eine gute Figur beim Kochen macht. 

Die beiden Arbeitsflächen sind tatsächlich nur eine Pia-Beinlänge ...


... von einander entfernt. Ist total praktisch und gemütlich. Man soll schließlich hin und wieder die Beine hochlegen. Ich blicke dabei gerne aus dem Fenster. Am Sonntag bot sich dieser Blick ...


 ... wirklich hübsch. Kurz vorher muss irgendjemand von Himmel direkt ins Wolkenband gefallen sein. So fluffig wie die Wolken waren, hat er oder sie oder es sich bestimmt nicht verletzt. 

Gestern morgen bot sich dann dieser Anblick ... Ausblick ... 


... wenig hübsch, wenig spannend. 

Der aktuelle Ausblick ... 


... immerhin ein wenig Struktur im Ganzen.