Sonntag, 5. März 2017

Hihi! Er schon wieder!


Schon seltsam, dass er immer vorbeikommt, wenn ich Bilder bearbeite. Ich wollte nämlich gerade von meinem gestrigen Tag erzählen. Eigentlich auch nur, damit ich die Gehstäbchen noch nicht aus der Ecke holen und um die Blöcke gehen muss. 

Alllsoooo ... gestern war mal wieder Ich-geh-mit-meiner-Mutter-einkaufen-und-mach-ihr-wenn-es-beliebt-die-Bude-sauber-oder/und-schneide-ihr-die-Haare-oder-mach-sonst-gewünschtes-Samstag. Dummerweise ... sehr zum Unwillen meiner Mutter hatte ich wieder kein Auto. Das Auto ist, wie zuvor beschrieben immer noch mit dem anderen Mitbewohner dieser WG, die das Ziel der Aufzucht des gemeinsamen Jungen hat, auf Knöllchenjagd in MeckPomm unterwegs.  Für mich kein Problem, weil ich wirklich gut mit der Fahrratte zu meiner Mutter fahren und in den Fahrradtaschen eine Menge (rechts und links je einen Sixpack 1,5 Literflaschen und noch einen Haufen drauf gestapelt) unterbringen kann. Meine Mutter fand das ziemlich blöd und entwarf einen spannenden Plan, der vorsah mit dem Taxi einkaufen zu fahren. Das Stöhnen darüber unterdrückte ich, das Augenrollen nicht, denn das konnte sie am anderen Ende der Telefonleitung nicht sehen. 

Gestern Morgen machte ich mich um Viertel vor Neun auf den Weg. Sammmelte unterwegs wenigstens schon mal die Getränke ein und freute mich, dass es tatsächlich trocken war und sogar die Sonne herausschaute. Ich schlug den gleichen Weg wie beim letzten Mal ein und musste unterwegs feststellen, dass es in Fahrtrichtung Meine Mutter die meiste Zeit mal mehr und mal weniger steil bergauf geht und dass das, wenn der Wind von vorn kommt, so wie er es gestern tat, sehr anstregend ist. Die Steigungen hatte ich beim letzten Mal gar nicht bemerkt. Wahrscheinlich weil mir der Regen auf meiner Brille den rechten Durchblick nahm. Aber wie wir alle wissen, hat auch der steilste Weg mal ein Ende und meiner gestern auch. Er wurde durch eine steile Auffahrt ... 

Das Bild entstand auf dem Rückweg. Auf dem Hinweg traute ich mich nicht anzuhalten, weil ich die Steigung sonst fahrend nicht geschafft hätte, aber ein wenig Schwung mitnehmend gelang der Aufstieg ... jahaaa, die Fahrratte und ich sind eine Bergziege - oder so ... 

... finalisiert. Danach hieß es noch ein bisschen Straße fahren und hoffen nicht von den Autos erwischt zu werden. Der Großstadtdschungelverkehr ist gefährlich, aber ich hatte meine schöne neue rote Jacke an und rot heißt ja bekanntlich Stopp ... die Hoffnung stirbt zuletzt ... 

Bei meiner Mutter zerrte ich all meine Schätze aus den Fahrradtaschen, beantwortet gleichzeitig Fragen nach der Planung der nächsten Zeit und hörte mir an, warum ich denn jetzt doch allein einkaufen fahren durfte. Letzteres fand ich ganz großartig. Bot es mir die Gelegenheit die Gegend meiner Kindheit zu fahren und zu kucken, was ich noch wiedererkenne und zu sehen, was sich wie verändert hat. Alles ganz spannend und ganz nett. 

Nachdem meine Mutter und ihr Kühlschrank mit den Dingen des Lebens versorgt war, die Haare geschnitten und der Staub gesaugt, durfte ich mich auf den Rückweg machen. Das war sehr fein, denn das hieß, dass ich das was ich mich am Morgen hochgequält hatte, wieder entspannt herunterfahren konnte. 
Das war so entspannend, dass ich unterwegs sogar ein Päuschen machte und wild um mich rumknipste ... 


... da drüben ließen gerade Ruderer ihre Boote zu Wasser. 


Total spannend: Stadtautobahnbrücke spannt sich über den Mauerweg. 


Auch hübsch: Mauerweg flankiert von Stadtautobahn. Auf dem Hinweg befindet sich die Stadtautobahn immer linke Hand, auf dem Rückweg rechte Hand. Dieses Wissen ist gut für die Orientierung. Gerade für Menschen wie mich, die sich sogar in der Telefonzelle verlaufen ...
Wenn der Lärm der Stadtautobahn nicht wäre - ist auf jeden Fall viel besser als durch den Stadtverkehr fahren zu müssen, wäre der Mauerweg wirklich sehr idyllisch. Er führt weite Strecken immer am Kanal entlang. Nichts als Wasser, Bäume, Sträucher, Wiese, Blümchen, Enten, Reiher, Kormorane und anderes Wassergetier, Jogger, Skater, Radfahrer, Walker, Spaziergänger.

Wie schon beim letzten Mal machte ich auf dem Rückweg einen kleinen Umweg und das hat sich wirklich gelohnt. Hätte ich den nicht gemacht wären mir die entgangen ... 


... ein ganzes Meer Krokusse.


Selbst die Bienen und Hummeln waren schon sehr emsig ...


... und steckten zum Teil kopfüber ...


... im nahenden Frühling. 

Außerdem traf ich unterwegs einen Kohlweißling und drei fliegende Rapsfelder Zitronenfalter. 

Kommentare:

  1. Da haste du gestern einen schönen Fahrradtag gehabt und wunderschönes Wetter mit dazu .. das erinnert an mich mit den gepackten Satteltaschen wenn ich vom einkaufen komme und mal so dazwsichen an den Strand gehe um zu fotografieren oder mal auschnaufen möchte udnd ann wieder mit kraft weiter radle. Nah sonst das andere *Augenroll mit Grins*
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag dir!
    Lieben Gruss Elke

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  2. Ich würde mich auch in einer Telefonzelle verlaufen ... sofern es sowas überhaupt noch gibt? Eine Ratte habe ich schon lange nicht mehr, aber das macht nix.
    Liebe Grüße Linda

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  3. nach einem ausgiebigen Spaziergang in Düsseldorf am Rhein entlang, ordentlich durchgepustet, aber auch Sonne getankt und viele, viele Krokusse gesehen, aber alle auf der falschen Straßenseite, sind wir wieder zu Hause gelandet. Gerade rechtzeitig mit den ersten Regentropfen, die jetzt bei uns ans Fenster klopfen.

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  4. Ein erfolgreicher Tag, gekrönt von tollen Fotos.
    Magst du mir bitte verraten, welches Bildbearbeitungsprogramm du benutzt? Mein MGI Photosuite gibt es leider nicht mehr :-(
    Ganz liebe Grüße von Ylloreah (ich wieß nicht, wie ich sonst mein Profil eingeben soll, daher "Anonym"

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    1. Ich benutze zurzeit Photoshop Elements 14 auf dem einen Laptop und Photoscape auf dem anderen Laptop.

      Liebe Grüße
      Pia

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    2. Ganz lieben Dank <3 Ich habe sehr viel Spaß an deinem Blog. Liebe Grüße aus dem Süden von Hamburg.
      Ylloreah

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