Donnerstag, 9. März 2017

Lust auf eine Runde Laufen?

Gestern startete ich zu einer größeren Laufrunde. Weil ich gebummelt habe und erst spät loskam, hatte ich sogar Glück mit dem Wetter. Ganz wunderbar.

Meinen ersten Stopp legte ich beim Sowjetischen Ehrenmal ein und begrüßte Mutter Heimat.


Man hat sie sehr lieb. Sie bekommt immer frische Blumen zu Füßen gelegt. Egal was an dem Tag dran steht.

Danach drehte ich mich um und blickte Richtung Großer Soldat.


Er ist zwar groß, aber dann doch nicht so groß, dass man ihn aus der Entfernung schon erkennen könnte, aber die Hängebirken rechts und links sind immer wieder schön. Auch ohne Blätter.


Ich wagte mich dann doch noch ein bisschen dichter heran, aber bis ganz vorne wollte ich mit meinen Gehstäbchen nicht klappern. Also umdrehen und Abmarsch, aber nicht ohne Beweisfoto, dass ich tatsächlich mit war ...


... außerdem liebe ich Schattenbilder.

Danach strebte ich quer durch den rechten Teil des Treptower Parkes in Richtung Insel der Liebe. Nachdem ich die große, böse, laute Straße überwunden hatte, die mich noch von der Insel der Liebe trennte, traf ich die hier:


Sie freute sich genau wie ich über die gerade strahlende Sonne ... sie sind ein wenig überstrahlt, aber bei viel Licht sieht man auf dem Smartphonedisplay nicht wirklich was man knipst. Macht aber nichts. Geht ja nicht um Kunst.

Nach diesem Halt musste ich dann aus dem Stand die Steigung der Brücke zur Insel der Liebe hoch stürmen. Puh! Ganz schön anstrengend ...
Die Insel wurde gerade eifrig von zwei Gänsen umschwommen ...


... ich umrundete die Insel in entgegen gesetzter Richtung ... ich wollte das junge Glück nicht stören.

Kurz vor dem erneuten Aufstieg der Brücke, um die Insel verlassen zu können, noch schnell ein Blick aufs Vergnügen ...


An den Wochenende und im Sommer gibt es dort viele Menschen, die Bratwürste essen, die nicht schmecken und Bier trinken. Jetzt gibt es da nix. Macht nix. Wollte eh nix.

Weiter ging es vobei an meiner liebsten schiefstehenden Kirche ...


Das Schiefstehen ist schwer aufs Bild zu bannen, aber sie tut es wirklich. Ich kucke regelmaßig nach ihr, weil ich wissen will, ob sie schon umgefallen ist.

Danach kam viel Park, ein bisschen Hafen und ich unterlief die S-Bahn, damit ich den Molecule Man besuchen konnte.


So nah war ich ihm noch nie und ich war mit ihm, dem Wind und Baustellenlärm ganz alleine. Zurzeit befindet sich auf der anderen Spreeseite eine stattliche Baustelle ...


... was ihn wahrscheinlich dazu verleitet so zu schreien.


... dazu bleibt dann nur noch zu sagen ...


Was ein Arsch!

Danach ging es nach Hause und ich hatte gut zehn Kilometer in den Beinen. 

Fein war es!!!

Kommentare:

  1. Respekt, würde ich nieeee schaffen !
    Schöne Reportage übrigens.
    Liebe Grüße

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  2. Wow, du bist ja super! Schattenbilder mag ich übrigens auch immer gerne.
    Ich glaube, bei dem Dauerregen hier bleibe ich heute zuhause ... hüstel.
    Liebe Grüße Linda

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  3. Treptower Park war ich ja schon Ewigkeiten nicht mehr. Wie schö, dass du uns auf deinen Rundgang mitgenommen hast.
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

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  4. Wo hast du die Energie hergenommen?
    Bitte schreib doch mal die rezeptfreie Verordnung auf ;-) mir würde es schon reichen überhaupt mal zu beginnen, wenn denn die schlaflosen Nächte endlich ein anderes Opfer suchen und weiter ziehen würden.
    Und ja....irgendwo kann unser Berlin auch noch schön sein.
    Schöne Impressionen.
    Grüßle zu dir umme Ecke
    Flo

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