Donnerstag, 6. Juli 2017

Der letzte Sylt-Tag ...

... muss warten. Heute muss ich etwas anderes, frisches erzählen. 

Gestern war die Übergabe der Abiturzeugnisse. Was bedeutet, dass ich noch ein letztes Mal zwei Stunden meiner Lebenszeit in der Schule abgesessen habe. Schön, dass sich das Kind genauso gelangweilt hat. Jetzt kann es sich wenigstens im Ansatz vorstellen, wie erhebend all die Elternabende ... gut, gestern fehlten die sinnlosen Diskussionen und Informationsveranstaltungen waren. 
Immerhin hatte ich so genügend Zeit ein paar Information/etwas nutzloses Wissen einzusaugen und mir ein paar eigene Gedanken zu machen

  • die Schule ist stolz auf diesen Jahrgang - der Gesamtdurchschnitt liegt bei 1,8 ... einer ihrer erfolgreichsten Jahrgänge
  • drei Schüler haben ihr Abi mit 1,0 gemacht
  • der größte Streber der Schule sah gar nicht aus wie einer - er sah gar nicht blass, müde und verhärmt aus, er war fröhlich und sah aus als würde er nebenbei viel Sport und andere Dinge tun, die ihm viel Spaß machen
  • überhaupt hat es mich überrascht, dass in diesem Jahrgang alle groß und schlank sind ... 
  • der Jahrgang hat erstaunlich viele Sieger bei irgendwelchen Bundeswettbewerben hervorgebracht ... dauernd musste man klatschen
  • als ich da so sass und mir all das Gerede über die Erfolge der Kinder anhörte, habe ich überlegt wie viele der Familien wohl noch in der Konstellation zur Zeugnisübergabe angetreten sind wie bei der "Einschulung" auf dieses Gymnasium vor sechs Jahren ... 
  • wir sind noch in derselben Konstellation aufgetreten wie damals ... der große Mitbewohner und ich hatten uns nur noch weniger zu sagen als damals und wir sind auch nicht gemeinsam hingefahren - das taten wir zumindest vor sechs ... isja Quatsch!, fällt mir gerade ein. Ich habe das Kind damals allein eingeschult ... "Ich fahre alleine!", sagte er der große Mitbewohner schon Tage vorher
  • erst dachte, mir wäre nur so warm, weil ich erst kurz vor Knopf etwas gehetzt mit dem Fahrrad ankam und zweitens Dank Wechseljahren ein eigenes, nicht steuerbares Warm habe, aber als  ich am Ende der Veranstaltung am Ausgang der Aula auf das Kind wartete und alles an mir vorbeiströmte und dabei einiges verströmte, war klar das mir nicht allein warm war ... puh! Dabei war es gestern eigentlich nicht so warm ... 
  • zurück war der Weg genauso weit wie hin, aber ich musste nicht hetzen, weil nur das Essen wartete ... auch zurück fuhr ich alleine, der große Mitbewohner hat ganz schnell sein Rad bestiegen
  • Geschafft! Ab jetzt ist das Kind selbst für seine Bildung zuständig 

Kommentare:

  1. ... ein aufmerksamer letzter Besuch in der Schule ;O))))
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

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  2. ja da sletzte Mal und jetzt ist das vorbei shcon wieder o wie kann ich mich entsinnen wie du geschrieben hast von der Schule deine Ängste und jetzt ist es vorbei und so gut an geschnitten.
    Ich bin mal gespannt was er so machen möchte ... und wie es weiter geht mit Ausbildung!
    Noch mal herzlichen Glückwunsch und das wieder los lassen für dich in einen neuen Anfang es sind immer so Etappen als Mutter!
    Lieben Gruss Elke

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