Dienstag, 28. Februar 2017

Eindeutige, interessante Diagnose ...

... Schmeruzen - könnte von mir sein ...

... am Wochenende schrieb ich Mühlbeutel auf den Einkaufszettel ...

...und weil ich vergessen habe das Bild einzufügen, gibt es den Post noch einmal ... 

Für den Einkaufszettel: Eine Tüte Hirn, bitte - groß

Eindeutige, interessante Diagnose ...

... Schmeruzen - könnte von mir sein ...

... am Wochenende schrieb ich Mühlbeutel auf den Einkaufszettel ...

Montag, 27. Februar 2017

Trotz der echt freundlichen Morgenansicht ...


... bin ich höchst unmotiviert mich und meine Gehstäbchen zu packen und um die Blöcke zu tragen. 

Ich bin müde - das kommt davon wenn alte Frauen von A nach B durch die Nacht reisen, statt brav in ihrem Bett zu liegen. 

Es kratzt in meinem Hals - ich hypochondriere, ich bin gerade erst angekommen und kann mich nicht beim kranken Kind angesteckt haben. 
Mir ist kalt - das liegt bestimmt daran, dass ich müde bin ... womit sich der Kreis quasi schließt. 

Ich geh dann mal ... muss ja nicht so schnell sein und nicht so viele Blöcke. 

Sonntag, 26. Februar 2017

Heute ist die Aussicht ...

... eher nicht so hübsch. 



Das Wetter schließt nahtlos an das schaurige von gestern an. Schade eigentlich, aber sie hatten vorausgesagt, dass das schöne Wetter vom Freitag in nächster Zeit die Ausnahme von der momentanen Wetterregel ist. Jedenfalls hier in Ahrensburg, sowie auch in Berlin. Wohin ich heute Abend noch zurück muss.
Ich hatte mir nur ganz großzügig einen Tag Urlaub gegönnt, aber ich könnte es gut und gerne länger aushalten. Zumal ich gerne noch ein bisschen in diese Augen ...





... schauen wollen würde. Auch wenn ich eigentlich nicht so auf Glitzer stehe. Außerdem stehe ich auf diese Füße ... 




... auch wenn sie eigentlich nicht auf den Tisch gehören, aber beim großen, weisen Oho ... 



... kann man schon mal einen Ausnahme machen. Er wird während meiner Abwesenheit hier mein SofaBett bewachen und große, meine Tagesdecke zerknittern wollende Männer in die Flucht schlagen. So jedenfalls sieht der Plan aus. 

Freitag, 24. Februar 2017

Urlaub haben ist toll!


  • weil ich etwas mehr Zeit in der Heimat des Herzens und beim Herzallerliebsten verbringen kann.  
  • weil ich morgens länger schlafen kann - bin trotzdem um halb sechs aufgewacht. Die Urlaubsmeldung wurde wohl nicht an alle Instanzen weitergeleitet.
  • weil ich mich schon am frühen Vormittag davor ... 

... gruseln kann, um dann mit sauberen Händen voll zulangen zu können ...


  • weil ich dann die schnellen Schuhe ... die Disco shoes anziehen kann und schnellen Schrittes die Gehstäbchen schwingend bei strahlendem Sonnenschein und knacke blauen Himmel, nachdem es morgens geschneit hat, zur Schlossumrundung aufbrechen kann.  
  • weil ich nach vollbrachter Laufrunde in meinem Zimmer auf SofaBett sinken  und die Aussicht genießen kann 

  • weil ich mich um halb eins gemütlich zum FrühstückMittag essen in meinem Zimmer niederlassen kann 

  • weil die Aussicht aufs Wetter einfach großartig ist 

  • weil es lustig ist während der Bildbearbeitung Mails zu kriegen ... er ist so ein braver Hund

... hat aber wohl den einen oder anderen Floh ...



Und jetzt gehe ich dann doch vielleicht mal duschen und danach eventuell noch ein bisschen draußen in der Stadt "spielen".
Heute Abend ist dann Kneipe sitzen angesagt. Der zukünftige Gatte spielt Skat und ich halte ihm die Karten. Nee, Quatsch. Ich sitze, weil ich das Skat spielen verweigere, brav daneben, stricke ein bisschen und hoffe jedes Mal, dass wir einen guten Platz erwischen und ich wieder in den Genuss des schwarzen Nackt...Halbnackt(es war nur der Oberkörper und es war Sommer)putzer vom Brötchenladen gegenüber der Kneipe komme. Die Küchenparty, die ich ein anderes Mal beobachten durfte, war auch nicht schlecht. Naja, sollte es kein solches Extraprogramm geben, begnüge ich mich eben mit stricken, Wein trinken und die dortige Küche leer fressen. Ich glaube den Kaffee lasse ich heute weg. Der war beim letzten Mal einfach zu scheußlich. 

Nu aber los. Die Zeit verrennt. Schnell um so ein Tag Urlaub. 

~~~

P.S. Nein, eine Kutsche gibt es nicht. Ich mag den Pferdegeruch nicht. 

Das ist das Schloss Ahrensburg. Aschenbrödel trieb sich, glaube ich zumindest, in einer anderen Gegend herum. Zeitlich könnte es aber passen. 

Mein Schloss ...

... an blauen Himmel! 

So schön kitschig!  (...zum Glück gibt es keinen rosa Himmel - jaja, außer manchmal morgens und abends, aber das ist dann okay)

Mein Schloss ...

... bald demnächst ... zumindest für eine dreiviertel Stunde oder so ... ❤

Look at my disko shoes

... gefährlich leuchtend. 

Müssen noch eingelaufen und ordentlich verschmutzt werden. 

Das mache jetzt. Die Sonne scheint und die Wege bestimmt schön matschig. Muss man genießen. 
Aber ich muss schneller laufen. Mann hat mir die freie Zeit zusammengestrichen ... macht der Kerl einfach früher Feierabend - angeblich ein Sprecher erkrankt ... püH! 
Ich werde Freizeitausgleich beantragen. 

Donnerstag, 23. Februar 2017

Halb sechs ...

... ist das neue Sechs.

Ich war heute Morgen schon wieder um halb sechs wach und durfte einen weiteren Amselsolo lauschen. Soooo schön, obwohl sie heute deutlich weiter weg war. Ich habe gleich nachgeschaut, ob es die großen Birken vor meinem Fenster heute Nacht doch umgeweht hat, aber sie sind standhaft geblieben. Gut so. Gestern am späten Nachmittag habe ich mir ernsthafte Sorgen gemacht. Der Sturm war so heftig und die Birken haben so gewankt, geschwankt und geächzt, dass mir ganz angst und bange war. 

Heute Morgen ist es nicht ganz so stürmisch, aber das soll im Laufe des Tages und in Richtung Norden zunehmen. Fein, wird der ICE wieder hübsch schaukeln und wahrscheinlich auch wieder langsamer fahren. Das ist sehr löblich von der Bahn so auf uns aufzupassen, aber ich bezweifle, dass der Zug einem umstürzenden Baum ausweichen kann, wenn der auf die Gleise fällt. Der Baum, nicht der Zug. Ist aber egal. Sich selber kann er auch nicht ausweichen, aber ich habe Glück ... zumindest wenn sie die Zugteile richtig reihen ... weil dann sitze ich fast am Ende des hinteren Zugteils. Im Zweifel kann mir nicht so viel in den Popo rutschen. Welch abwegigen Gedanken am frühen Morgen. 
Das liegt bestimmt am gestrigen Friseurbesuch. Der hat bestimmt alle vernünftigen Gedanken abgeschnitten und nur die krausen stehenlassen. Genau wie bei den Haaren. Die Haare, die noch die Ursprungsfarbe haben, hat er abgeschnitten und die grauen stehenlassen. So scheint es mir zumindest. Macht aber nichts. Ich habe nichts gegen meine grauen Haare und genug davon geben hübschen Strähnchen, die sich andere mühsam färben lassen. Außerdem glitzern die grauen Haare so schön im (Sonnen)Licht. 
Schluss mit der Morgengemütlichkeit ... der Kaffee ist sowieso alle ... aufräumen, Sachen packen und dann zackzack zur Arbeit und dann zackzack zum Zug, der laut Bahn immer noch fährt und das sogar pünktlich ... isja aba och noch früh. 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Ein ganzes ...

... Vogelkonzert steht noch nicht auf dem Frühlings-Spielplan der Natur, aber ein Solo für eine Amsel war heute Morgen um halb sechs schon Programm. Sehr fein! Da war es gar nicht schlimm, dass ich eine halbe Stunde zu früh wach war. 

Die ersten Meter meines wunderschönen Flauscheknäuels sind gar nicht mehr so schön. Die sind schon ganz schön abgegrabbelt. Nicht etwas weil ich zu viel geflauscht habe, sondern weil ich zu viel probiert und dann wieder geribbelt habe. Es entzieht sich mir immer noch und bis wir etwas gefunden haben, das zu uns beiden passt, stricke ich Ärmel ...


Auch nicht wirklich erfreulich, weil sich so ein Ärmel immer zieht und weil man, wenn man einen hat, noch einen zweiten, möglichst gleichen, braucht. Es dauert, aber es wird.

Da von der Amitola ganz viel übrig bleibt, werde ich mir aus dem Rest ein schlichtes Bindetuch stricken. Die Wolle und die Farben sind einfach zu schön. Außerdem ist ein Bindetuch immer fein. Man hat schnell etwas Wärmendes umgebunden und hat trotzdem die Hände frei.

Und wenn ich nicht stricke, nicht arbeite, nicht laufe, nicht das Internet leer kaufe, um etwas anzuziehen zu haben und aus der Ferne mein Zimmer beim Herzallerliebsten einzurichten (morgen wartet eine ganz wundervolle grüne Lampe auf mich - der Herzallerliebste natürlich auch, aber der kommt erst später, also wartet er nicht direkt)
, steige ich auf einen Hocker ... 


... und mache Bilder von der schwindenden Schönheit meiner Tulpen, die mir schon eine Woche das Leben verhübschen. 


Dienstag, 21. Februar 2017

Ach und weh ...

... so könnte man denken, aber die drei Blasen an den Füßen und der Muskelkater, den mir die knapp 30 Kilometer Rad fahren am Samstag und die beiden Nordic-Walking-Runden mit insgesamt knapp 13 Kilometern der letzten beiden Tage eingebracht haben, fühlt sich ganz wunderbar lebendig an. 
Außerdem mogelt er über die Schmerzen hinweg, die die Hüfte, die Knie(e) und der sich langsam versteifende Rücken täglich und nächtlich machen.

Ich habe, weil ich merkte, das es mir Stress macht, das Laufziel für dieses Jahr korrigiert. Besser gesagt - offen gelassen. Durch die lange Zeit von Eis und Schnee hänge ich doch arg hintendran und müsste quasi täglich laufen, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Das will, kann und darf ich aber nicht. Also lass ich es offen, laufe wann immer ich Lust - ich habe ganz viel Lust, weil Laufen gegen fast alles hilft - und Zeit habe.


Jetzt laufe ich erstmal zur Arbeit, aber das zählt nicht. 

Montag, 20. Februar 2017

Es gibt aber auch ...

... schlechte Nächte. Die letzte war eine von den ganz schlechten. Mehr wach als schlafend. Warum auch immer. Trotzdem war ich nicht froh als um sechs das Brettchen wie immer den Tag ausrief. Noch ein bisschen sinnlos im Bett herumwälzen und den ganz vereinzelt, ganz leise und nur ganz kurze Lieder singenden Vögeln zuhören, wäre hübsch gewesen.
Die Vögel singen natürlich noch nicht so so richtig frühlingshaft, aber ein bisschen. Wahrscheinlich singen sie noch nicht, weil es immer noch zu lange zu dunkel ist und sie deswegen ihre Texte nicht lesen können. Auswendig wissen sie nur Bruchstücke vom letzten Jahr oder es sind die Jungvögel vom letzten Jahr in der Ausbildung. 

Wie auch immer es sich wirklich verhalten mag in Sachen morgendliches Vogelgezwitscher mache ich mich jetzt mit dem Schweinehund und den Gehstäbchen auf den Weg um die Blöcke. Ein paar Kilometer "frühstücken". Wir haben zwar beide keine Lust - zu nass, zu kalt, zu grau - aber es hilft nichts, wir waren lange genug faul und falls doch nochmal Schnee kommt, der mich wieder am Laufen hindert, muss ich jetzt schnell ein paar Kilometer einsammeln. Ich hinke sowieso dem Plan hinterher. 

Sonntag, 19. Februar 2017

Seit drei Tagen ...

... sitze ich abends neben diesen Schönheiten ...


... himmle sie an, flausche sie ein bisschen und trau mich nicht sie anzustricken. Ich traue mich noch nicht einmal mir ernsthaft Gedanken zu machen, wie aus ihnen das werden könnte, was ich gerne hätte.
Der Plan sieht eigentlich vor, dass daraus eine kleine Handtasche entstehen soll, die mich zur Hochzeit begleitet. Mit Zöpfen und Perlmuster und einem Perlmuttknopf ... vielleicht auch irgendeine Schließe, aber die meisten Schließen sind so ... naja, eben so.

Aber hey! Dafür dass die Schönheiten aus Manchester zu mir gekommen sind, waren sie bei meinem momentanen schlechten Paketdienstkarma echt schnell. Letzten Sonntag bestellt und Donnerstagvormittag wurden sie bei einem Nachbarn abgegeben und das ausgerechnet von dem Paketdienst, der meine Paket normalerweise immer ein paar Tage länger als andere durch die Gegend trägt. Ich freu mich und flausche noch ein bisschen, bis ich mich an die Nadeln traue ... sollte ich vielleicht häkeln?  

Samstag, 18. Februar 2017

An sich nicht schön ...

... aber ich genieße es. Nur ich, die Fahrratte und der Regen. 

Seht ihr die Stelle ...

... an der ich den Kaffee in den Milchschaum gegossen habe?



Nee? Ich auch nicht mehr. Ich habe mir auch große Mühe gegeben sie zu verbergen. Freundliches Weiß am Morgen gegen das Nieselgrau draußen.
Nichtsdestotrotz werde ich gleich die Fahrratte satteln und zu meiner Mutter fahren, die Einkäufe abliefern. Das Auto ist mit dem großem Mitbewohner zusammen zur Erholung an der Ostsee. Da ich nicht so gerne Bus und U-Bahn fahre, die letzten Schneehaufen getaut und 12 Kilometer (einfach Strecke) nicht die Welt sind, habe ich beschlossen die Fahrradsaison zu eröffnen (inoffiziell fuhr ich am Donnerstag bei dem schönen Sonnenschein das erste Mal, aber das war wirklich nur Kurzstrecke zum Einkaufen). Um die drei kleinen Tropfen, die gerade vom Himmel fallen, fahre ich einen Bogen. 

Freitag, 17. Februar 2017

Ich könnte jetzt ...

... hier sitzen bleiben und einfach aus versehen vergessen zur Arbeit zu gehen ... 

Ich bin wieder ein freier Mensch!

Und darüber bin ich sehr froh!!

In der letzten Woche habe ich die Entscheidung getroffen den Rehasport zu beenden. Seit Juni war ich 21 Mal dort. Es war an sich nicht so schlimm, aber es hat meiner Hüfte nicht nicht wirklich geholfen. Es war eher so, dass ich relativ beschwerdearm zum Sport ging und mit arg schmerzender Hüfte wieder herauskam. Klar hätte ich damit leben können, aber wozu? Ich kann meine Dienstagmorgende sinnvoll ... na gut vielleicht nicht sinnvoller, aber gemütlicher mit weit weniger Hektik beginnen. Außerdem war ich aus diversen Gründen, wie zum Beispiel heftige, lange, nicht enden wollende Blutungen, seit Anfang Januar nicht mehr beim Rehasport gewesen. Nicht dass das irgendjemanden interessiert hat, meist habe ich noch nicht einmal jemanden erreicht, um absagen zu können oder mir etwas gefehlt hätte. 
Nach dem ich diesen Entschluss getroffen hatte, habe ich ihn letzten Donnerstag auch gleich in die Tat umgesetzt und bin, nach dem ich mein Paket bei der Post eingesammelt hatte, auf dem Nachhauseweg einen kleinen Umweg machend, zur Verkündung geschritten.

Man zeigte sich dort freundlich, bekümmert und fragte wiederholt, ob es an ihnen liegen würde. 
Man zeigte sich bestürzt nachdem ich die Frage, ob ich denn mit der Ärztin oder der Vorturnerin Rücksprache gehalten hätte, mit der Begründung, dass ich durchaus ein mündiger Patient sei und dies alleine entscheiden könnte, verneinte. 
Man klärte mich mahnend, aber immer noch freundlich darüber auf, dass es nun seien könnte, dass mir die Krankenkasse nie wieder etwas bewilligt, weil ich das eine nun abgebrochen hätte. Woraufhin ich erklärte, dass sich das dann allenfalls auf Maßnahmen für die Hüfte bezieht und die einzige noch offene, bewilligungspflichtige Maßnahme eine Reha wäre, die ich gar nicht machen will, weil ich sie sonst schon gemacht hätte, weil die Ärztin mich dort schon hinschicken wollte, ich aber dankend abgelehnt habe. Verordnungen über Krankengymnastik, die sinnvoll wären, müssen nicht von der Kasse bewilligt werden, sondern belasten, wenn sie nicht den richtigen ICD-10-Code besitzen, was bei einer Hüftarthrose der Fall ist, den Arzt, was ja zu den reihenweisen, meist recht sinnlosen Verordnungen von Rehasport führt. 
Man führte an, dass es nun sicherlicher wieder schlechter werden würde. Woraufhin ich einräumen musste, dass das so sein wird... es ist bei einer Hüftarthrose ... bei Arthrosen jeglicher Art damit zurechnen, dass sie schlimmer werden. Besser werden sie auf gar keinen Fall, weil heilen tun sie nicht. Kaputt ist kaputt. Ein ziemlich einfacher Umstand. 
Man raufte sich nach dieser Ausführung die Haare, sagte dass ich leider noch einmal wieder kommen muss, damit sie mir das Geld, das ich im Voraus dazu bezahlt habe (die Zuzahlung ist ganz sicher höher als das was sie für den eigentlichen Rehasport von der Kasse bekommen) zurückgeben können. Die Unterlagen wäre gerade zur Abrechnung. Klar, gar keine Problem.

Das Geld habe ich gestern eingesammelt. Nun bin ich vorübergehend ein glücklicher, reicher Mensch. 

Donnerstag, 16. Februar 2017

Wenn die Hormone ...

... Hunger schreien, bleibt keine Zeit mehr für angewandte sinnvolle Ernährung.


Ich glaube, ich muss gleich unterwegs noch einen Bäcker überfallen ...

Mittwoch, 15. Februar 2017

An einem gemeinsam freien Freitag ...

... im Januar zogen der Gatte in Spe und ich aus, um ein paar Klamotten zu erstehen, in denen wir heiraten können und die wir danach durchaus auch mal wieder anziehen. Alles andere fände ich Unsinn. Was soll ich mit einem Hochzeitskleid, das ich einmal kurz getragen habe und das dann hübsch verpackt in irgendeiner Schrankecke herumhängt, vergilbt und sich langweilt? Soll ich es alle Jubeljahre aus der Schrankecke holen, tief seufzen und sagen: "Ach, wie war es schön!" und im Zweifelsfall in einer anderen Gehirnecke denken: Da habe ich mal reingepasst? Nee, wirklich nicht. Das bin ich nicht. Meine Erinnerungen und Glückseligkeit hängen nicht an irgendwelchen Stofffetzen ... es sei denn sie sind alltagstauglich oder es handelt sich um das allerliebste und längst abgetragene Lieblingsshirt.
Und so zog es uns an diesem Tag, um den angesponnenen Faden wieder aufzunehmen, in ein Einkaufszentrum meiner Wahl. Das letzte Mal, das ich dort gewesen war, liegt fast zwanzig Jahre zurück ... äh, ja und in der Tat hat sich in der Zwischenzeit das eine oder andere dort verändert. Nur ein klein wenig ... ich habe nichts wiedererkannt und die neue riesengroße Größe hat mich erschreckt ... verschreckt. Wir schlenderten durch die Gänge und Geschäfte und ich war schlicht überfordert. Nach gut zwei Stunden hatte ich immerhin dem Herzallerliebsten ein Sakko und eine Hose auf den Leib geschwatzt. Für mehr reichte die Energie nicht. Ich hatte schlicht nur noch das Gefühl nach Hause zu wollen und nie mehr shoppen zu müssen. Im tiefsten Innern hasse ich shoppen nämlich abgrundtief und wenn ich muss oder unbedingt will, finde ich sowieso nichts. Wenn ich keine Zeit habe, kein Geld ausgeben will/kann und nicht suche, werde ich meist automatisch von den Dingen gefunden. Die passen dann auch, sind in der richtigen Farbe und Menge vorhanden.
Am auf diesen Freitag folgenden Samstag fanden wir dann noch ein Paar Schuhe für den zukünftigen Gatten. Ich ging wieder leer aus. 
Jetzt stand nur noch ein passendes Poloshirt aus. Ein Poloshirt weil der Zukünftige auch zukünftig keine Hemden mag und außerdem keine Krawatte binden kann.
Am letzten Sonntagmorgen im Bett habe ich mich im Netz auf die Suche begeben und bin nach nur einer kleinen Ewigkeit fündig geworden. Damit ist der Mann in fertig angezogen und heiratet in einer freundlichen graubraunen Farbkombination. Jedenfalls der Teil, der mich etwas angeht. 

Für Unterhose und Socken ist er selbst zuständig ... auch für die Farbe. Denn so intim sind wir nicht 😇.

Ich heirate in Schutt und Asche, äh ... Schlamm und Dreck, nee, so ähnlich ... ich heirate in knitterfreundlichen Leinen in den Farben Taupe und Sand. Und da der Paketdienst inzwischen entdeckt hat, dass auf meinem Paket dick und fett EXPRESS draufsteht, sind die Schuhe eingetrudelt ...


... ich mag sie sehr. Sehr gemütlich und sie haben durchaus Potenzial zu den Lieblingsschuhen zu werden. 

Jetzt muss ich mir nur noch das Untendrunter und die Strümpfe überlegen, aber die Einzelheiten kann ich hier nicht breittreten. Der Herzallerliebste liest mit ... schon seit Urzeiten ... und so intim, dass wir übers Untendrunter reden, sind wir, wie schon gesagt, nicht ... 

Ich leide gerade an einem schlechten ...

... Paketdienstkarma. Man ist zurzeit nicht gewillt Dinge an mich zuzustellen. 

Neulich bestellte ich vier Blauglanzkastenformen bei Getreidemuehlen.de. Das war an einem Donnerstag. Da ich vor 16:00 Uhr bestellte, hatte ich das große Glück, das die Dinger noch am selben Tag versandt wurden. Großartig. Ich bekam sogar eine Sendungsverfolgung per Mail. 
Freitagmorgen waren die Formen tatsächlich schon in Berlin. Mussten nur ins Zustellfahrzeug geladen werden und zu mir gebracht werden. An sich nicht so schwer. Also ein bisschen schon, weil die Backformen nicht ganz leicht sind ... vier Stück knapp unter fünf Kilo mit Verpackung, aber durchaus zu bewältigen. 
Als ich auf Arbeit war, bekam ich eine Mail, in der stand, dass sie mein Paket leider zurücksenden müssen, weil es nicht den Versandbedingungen entspricht. Äh? Ja! Sehr seltsam. Vor allem weil ihnen das einfiel nachdem sie es schon von A nach B transportiert hatten. Ich war mir auch ziemlich sicher, dass es nicht das erste Paket mit diesem Inhalt war, das von der Firma versandt wurde und sie ziemlich sicher wissen, was sie tun müssen, damit es gut ankommt. 
Nach der Arbeit zu Hause angekommen, schrieb ich ein Mail an Getreidemuehlen.de  und schilderte ihnen mein Problem. Dort reagierte man postwendend, erklärte mir, dass das sicher nicht sein kann, weil es sich um ein ganz normales 0815 Paket ... viereckig, Karton, fünf Kilo, außerdem haben sie eine Paketflat und da spielt das Gewicht zwischen 2,1 und 31,5 Kilo sowieso keine Rolle ... handelt, wie sie es mehrmals täglich verschicken und welches bisher immer den Versandbedingungen entsprochen hätte, aber das wäre gar nicht schlimm, weil sie mir umgehend ein neues Paket schicken. Sollten ich wie durch ein Wunder trotzdem zwei Paket bekommen, möge ich bitte bei einem die Annahme verweigern. Alles gut, alles fein. Neues Paket los, neue Paketverfolgung. 
Die Paketverfolgung sagte am Samstagmorgen, dass das Paket in Berlin gelandet war und dass es sogar um 07.56 Uhr ins Zustellfahrzeug geladen wurde und an diesem Tag ausgeliefert wird. Gut, fein, prima. Ich sorgte dafür, dass immer jemand zu Hause war und machte mich auf den Weg, die Dinge des Lebens zu erledigen ...
Als ich damit fertig und wieder zu Hause war, wartete leider noch kein Paket auf mich, aber gut so ein Samstag ist auch länger. Um kurz nach 16:00 Uhr schaute ich dann mal wieder in die Sendeverfolgung und durfte lesen, dass das Paket leider nicht zu gestellt werden konnte und dies am nächstmöglichen Werktag erfolgen wird. Von dieser Erkenntnis hart getroffen und enttäuscht, läutete ich das somit Toastbrot backfreie Wochenende ein. 

Am Montagmorgen zeigte ein Blick auf die Sendungsverfolgung, dass das Paket wieder ins Zustellfahrzeug geladen wurde und an diesem Tag ausgeliefert werden sollte. Erstaunlicherweise bekam ich auch noch eine Mail für das ersten Paket, das sich angeblich ja schon auf dem Rückweg befand, in der stand, das auch dieses Paket ins Zustellfahrzeug geladen wurde und ebenfalls an dem Tag zugestellt werden sollte. Seltsam! Es entsprach nämlich immer noch nicht den Versandbedingungen und wurde laut einer anderen Zeile immer noch zurückgesandt. 
Gegen zehn an diesem Tag stand tatsächlich der Fahrer mit zwei identischen Paketen von Getreidenmuehlen.de vor mir. Er kuckte ein wenig verwirrt, als ich für das eine Paket die Annahme verweigerte, aber bevor wir in tiefere Gespräche abtauchen konnten, hatte ich mit dem einen Paket im Arm schon die Wohnungstür geschlossen.

Wenn jetzt der geneigte Leser denkt, die lange langweilige Geschichte wäre fertig, dann irrt er. Ich hatte nämlich bevor ich die Backformen bestellte schon etwas bestellt und zwar mein Hochzeitsoutfit. Dort hatte sie es nicht ganz so eilig mit dem Versand. Zirka zehn Tagen nach meiner Bestellung hatte ich mal höflich nachgefragt, wie es den mit dem Versand aussehen würde. Ich hätte es zwar noch nicht ganz so eilig, aber wenn sie es bis zu dem und dem Tag nicht schaffen würden, würde ich von meiner Bestellung zurücktreten, weil ich mir dann etwas anderes suchen muss, damit an meiner Hochzeit etwas anzuziehen habe. Diese Mail wirkte irgendwie Wunder und sie brachten meine Bestellung auf den Weg. Das war am Dienstag nach dem Montag mit der erfolgreichen Zustellung der Backformen. Auch zu dieser Bestellung gab es eine Sendungsverfolgung ... gleicher Paketdienst. Am Mittwochmorgen war das Paket in Berlin und wurde um 08:33 Uhr ins Zustellfahrzeug geladen. Wieder war jemand den ganzen Tag zu Hause. In diesem Fall sogar ich, weil ich mich faul krank auf dem Sofa herumdrückte. Das war nämlich letzten Mittwoch. Um 15:18 Uhr bekam ich eine Mail, dass sie das Paket leider nicht persönlich zustellen konnten und es nun in eine Postfiliale liefern. Toll! Wirklich super! Die Postfiliale war nicht etwa, wie sonst zumindest üblich, mehr oder weniger gleich ums Eck. Nee, die war am Arsch der Welt. Ganz anderer Bezirk.
Wäre es nach mir gegangen, hätte ich den ganzen Kram dort verrotten lassen, beziehungsweise zurück gehenlassen wegen Nichtabholung. Ich hatte nicht mehr die geringste Lust auf das Paket. Der Herzallerliebste hat mich dann überredet, mich doch auf den Weg zu machen und das Ding abzuholen. Das tat ich am Donnerstag bei eisiger Kälte mit zweimal Umsteigen und langem Fußmarsch. 

Als ich das Paket zu Hause öffnete, musste ich leider feststellen, dass die Schuhe, auf die ich mich am meisten freute, weil ich mich ganz schrecklich in sie verliebt hatte, nicht im Paket waren. Echt blöd. Doof. Ärgerlich. Immerhin passte der Rest und die Rechnung und der anhängende Papierwust sagte, wenn man lange genug suchte, dass die Schuhe nachgeliefert werden.

Am Wochenende in der Mittelstadt vor den Toren Hamburgs beim Herzallerliebsten überkam mich dann so ein seltsames Gefühl, dass das mit den Schuhen vielleicht nicht klappen wird und machte mich im Netz auf die Suche nach Ersatz. Es war nicht einfach und ich fand sie auch nicht in der eigentlich gewünschten Farbe, aber ich fand sie. Und weil sie nur noch in geringer Stückzahl vorhanden waren, habe ich sie bestellt. Ein Paar könnte ich immer noch zurückschicken.

Die Schuhe wurden am Montag versandt. Dieses Mal ein anderer Paketdienst, aber auch mit Sendungsverfolgung. Die Schuhe waren Dienstag früh, also gestern in Berlin. Die Schuhe wurden auch ins Zustellfahrzeug geladen und sollten zwischen 13:34 - 14:34 Uhr zugestellt werden.
Die Schuhe befinden sich auch heute noch an der gleichen Stelle in der Zustellung wie gestern Morgen. Leider ist diese Stelle nicht bei mir. Es gibt keine weitere Spur von den Schuhen. Beim Paketdienst sprich niemand mit mir. Beim Versender auch nicht. 


Inzwischen bin ich so weit, dass es mir scheißegal ist, was mit den Dingern passiert. Trägt sie irgendwann irgendwer hier vorbei, ist es okay. Trägt sie irgendwer irgendwann wohin auch immer, ist es mir schnurz. Ich gehe sie nicht einsammeln. Sollen sie zurückgehen. Ich lasse mich auch dieses Mal nicht überreden sie einzusammeln. Lieber heirate ich barfuß, in alten Schuhen oder in was auch immer. Mir doch egal.

Gestern Morgen kam übrigens noch eine Mail von den anderen Schuhen. Man kann sie leider nicht mehr liefern ... die sind alle doof!

Dienstag, 14. Februar 2017

Hier herrscht wieder das pralle Leben



Ich habe zur Feier der frischgestrichenen vorübergend wasserflecklosen blütenweißen Decke die Gymnastikbälle beatmet ... mit frischer Luft befüllt.

Ich hoffe, ich erhalte dafür einen Eintrag in mein Fleißkärtchen.

Vielleicht muss ich dafür aber auch erst einmal eine Bandscheiben-OP vornehmen ...



Die sind doch schon arg in Mitleidenschaft gezogen, die Armen.

Daran anschließend sollte ich noch das Knie versorgen ...



Die Kniescheibe ist ziemlich locker. Man könnte auch sagen der Halteapparat ist im Eimer und die Arthrose weit fortgeschritten.

Naja, wird schon wieder werden. 

Montag, 13. Februar 2017

Klar, logisch, wie sollte es anders sein?

Da kaufe ich mir meinen allerersten Coffee to go, um vielleicht endlich aufzutauen, weil ich heute Morgen schon über eine Stunde bei -5° auf dem Hamburger Hauptbahnhof gestanden und auf einen Zug gewartet habe, der mich mitnimmt und nach Berlin bringt, da mein eigentlicher Zug ausgefallen ist, bin ich ein wenig eingefroren und was mache ich? Ich kippe ihn mir über den frisch gewaschenen Wollpulli 😕.
Liegt bestimmt daran, dass ich keine Erfahrung mit diesen Pappschnabeltassen habe. 

Naja, da ich jetzt sowieso den Dreck von der Malerin wegputzen muss, sollte ich vielleicht den Pulli einfach ausziehen und in den Eimer mit dem Putzwasser werfen und nackt putzen ...

Wie gut, dass ich ein so ruhiges, entspanntes, erholsames Wochenende unter der Wolldecke auf dem Sofa verbracht habe, meine Nebenhöhlen mit Rotlicht bestrahlt und sie somit freigemacht habe für neue Aufgaben. 

Freitag, 10. Februar 2017

Die Bahn ...

... sagt, dass mein Zug pünktlich fährt. Ohne Änderung des Zuges und der Wagenreihung. Noch. Sie hat ja noch ein paar Stunden sich etwas einfallen zu lassen ... beim letzten Mal sind sie einfach nur mit einem Zugteil gefahren. Mussten wir alle ein wenig zusammenrücken ...

Meine Erkältung sagt, dass sie jetzt richtig Lust hat rauszukommen und ich bitte, danke ganz viele Taschentücher und Eukalyptusgümmihütchen mitnehmen möge.

Mein rechtes Auge sagt, dass ich ein wenig Farbe brauche, damit ich nicht so blass, müde und kränklich aussehe und hat ein Äderchen platzen lassen ... vielleicht sollte ich heute nicht gleich mit Regionalzug in die Mittelstadt vor den Toren Hamburgs fahren, sondern mein Auge und meine Arbeitskraft dem Hamburg Dungeon zur Verfügung stellen.


Ich geh dann mal los ... wohin der Weg mich auch immer führt ... ihr erkennt mich am weißen Taschentuchfähnchen ...  

Donnerstag, 9. Februar 2017

Morgen Nachmittag ...

... kommt mal wieder der Maler, um den Wasserschaden an der Decke zu beseitigen. 
Ich habe heute Vormittag die Ehre schon mal weite Teile der Praxis auszuräumen, damit es morgen Mittag schneller geht (ich meinen Zug bekomme ... wichtig!!!)

Für die Aufgabe der Praxisräumung bedarf es eigentlich einer speziellen Langguttransportausbildung mit zertifizierten Abschluss. 
Die Bambusstange ist nicht ganz ohne ... sie reicht in einem Berliner Altbau vom Boden bis zur Decke. Ich musste mich platt auf den kalten Küchenboden werfen, um ihre ganze Länge aufs Bild zu bannen ... nein, ich habe gerade nichts besseres zu tun. 😊

Kann man sich vorstellen, wie riskant der Transport durch eine enge, verwinkelte Praxis ist. 

Aus dem Leben einer Mimose

Draußen ist es grau, -5° und es weht ein eisiger Wind, der es gefühlt mindestens noch einmal fünf Grad kälter macht (-5° + -5° = -10° ... ja, genauso fühlte es sich an). Mir tränen die Augen und beim Atmen schmerzen die Nasennebenhöhlen. Wenn ich mein Tuch zum Schutz gegen die Kälte über die Nase ziehe, damit ich besser atmen kann, muss ich die Brille abnehmen, weil sie von meinem Atem beschlägt ...

Winter ist doof! 

Mittwoch, 8. Februar 2017

Hier so ...

... eigentlich ganz gemütlich auf dem Sofa. 

Meine Mutter meinte heute Morgen, als ich am Telefon verlauten ließ, das ich wohl einen Schnupfen/Halsschmerzen bekäme/hätte, dass es ihr viiiiiel schlechter ginge. Sie bestimmt mindestens eine Grippe hätte und das allerschlimmste sei, das sie alles alleine machen muss. 

Muss ich auch, aber ich habe seit meiner frühsten Kindheit Übung darin. Ich muss mir sogar meine Krankheit alleine ausdenken, kann nicht abkucken und schon gleich gar nicht bei meiner Mutter auf was auch immer hoffen ... 

... aber meinen Kaffee und die Auszeit kann ich versuchsweise doch genießen. 

Da man seinen freien Tag ...

... sinnvoll nutzen soll, lege ich mich heute krank ins Bett. 
Dann bin morgen bestimmt wieder fit für die Arbeit und schaffe am Freitag nach der Arbeit den Zug nach Hamburg ...  

Montag, 6. Februar 2017

Ach! Übrigens!

Ich habe wieder etwas anzuziehen.

Ich habe meinen grünen Wollpulli, der geschätzte zwei Jahre in der Schmutzwäsche lag, weil ich zu faul war ihn mit der Hand zu waschen, gewaschen.

War gar nicht so schlimm ...


*****

Und weil ich jetzt darf und kann, gibt es nun das Meisenbild ...

Ja, die Qualität ist nicht so dolle. Dafür gibt es Gründe - 1. die Scheibe ist dreckig, 2. Es ist kalt draußen, was mich bemüssigt drin zu bleiben und durch die Scheibe zu knipsen...siehe 1..3. Es gibt relativ wenig Licht, 4. Das Meisending ist weit weg, sodass sich der Zoom relativ weit raustrauen muss ... Gründe.


... ja, ich habe eine Meise, aber das ist bekannt. 

Ich öffnete gestern ...

... schon einmal die Eingabemaske und wollt ein paar Buchstaben in den Blog füllen. Es war aber nichts zum Füllen da. Ich saß ganz lange davor und dachte und ersonn und nix fiel mir ein. Ich habe dann lieber meine geknipsten Fotos der letzten fünf Jahre angekuckt. Nicht jedes einzelne, denn es sind wirklich eine Menge, aber die meisten. Ganz erstaunlich was so zusammenkommt und gut dass es alles digitale Bilder sind. So viel Papier wäre schrecklich. Ich könnte sicherlich auch das eine oder andere entsorgen/löschen, weil es qualitativ nicht wirklich gut ist, aber irgendwie haben die doch alle eine Geschichte - und bei den meisten weiß ich sie noch. Wenn ich das mal nicht mehr weiß, kann ich immer noch das GPS bei meiner Kamera einschalten.

Gefühlt hänge ich gerade so wie diese Meise ...

... an dieser Stelle hätte ich jetzt gerne ein Bild eingestellt, aber man lässt mich nicht. Warum? Verrät man mir nicht. Also geht es ohne Bild weiter im Text ...

... zwischen Baum und Borke Birkenwürmchen. Die Meise weiß ziemlich genau, was sie will - etwas zu fressen. Ich weiß das nicht so genau. Wobei Essen natürlich immer gut ist, aber das ist gerade nicht mein zentrales Problem. Ich kann noch nicht mal sagen, was mich herumhängen lässt. Was mich lustlos, müde und übellaunig macht. Wahrscheinlich sind es die Hormone, die ich nehme, damit die Blutungen aufhören. Haben sie auch. Haben sie sogar recht schnell nach der ersten Einnahme. Nun werden sie aber bald wieder einsetzen, weil ich die Hälfte der Einnahmezeit schon überschritten habe und somit geht es wieder Richtung Blutung ... jaja, das Leben ist ein langer langsamer Fluss ... blablabla ... ja, blablabla genau ungefähr so ist das Allgemeinbefinden - mir doch egal, nerv mich nicht, das kann ich alleine, keiner hat mich lieb und ich mich schon gleich gar nicht (jetzt stinken auch noch die neuen Blauglanzkastenformen, die ich gerade im Backofen einbrenne, damit demnächst nichts anbrennt...Moment! Muss erst mal das Fenster öffnen und die Küchentür schließen gehen). 
Diese überaus freundliche Stimmung können eigentlich nur die Hormone auslösen. Irgendwas in der Richtung und noch vieles andere, was ich geflissentlich überlesen habe, weil ich sowieso immer alle Nebenwirkungen mitnehme, stand auf dem Beipackzettel. Den habe ich inzwischen entsorgt. Vielleicht hören die Nebenwirkungen jetzt auf, wo sie nicht mehr in schriftlicher Form vorliegen ... vielleicht ... 

Ja, auf jeden Fall hat diese glückliche Stimmung wohl dazu geführt, dass ich keine Lust auf bloggen hatte. Außer Jammern, Nöhlen, Quengeln und mein Elend ständig zu wiederholen, hätte ich eh nichts zu sagen gehabt. Ist also in der letzten Zeit nichts Wesentliches verloren gegangen.

Ich muss jetzt los in die Küche und mir die Finger an den heißen Blauglanzkastenformen verbrennen. Die erste Einbrennzeit sollte um sein - so ungefähr ... irgendein Trottel hat vergessen mir die Zeit auf dem Kurzzeitwecker, bzw. auf dem smarten Phone einzustellen, muss wohl oder übel eine geschätzte halbe Stunde reichen. Nun muss ich die Dinger fetten und dann eine weitere halbe Stunde in den Ofen stopfen ... hach! Schwierig das alles ...