Mittwoch, 29. März 2017

Szenen einer Ehe

Der aufs Essen wartende Gatte ... 😁



... unterhält sich mit Fernsehen ... ich bleibe jetzt einfach hier sitzen und unterhalte mich mit Warten bis er einschläft ... dauert bestimmt nicht lange ... 🙈

... keine Sorge, der Gatte liest mit und weiß um die Nettigkeiten. Schon seit Jahren und ich schlafe viel schneller ein beim Fernsehen ... 

So gern wie ich ...

... unterwegs bin, so gern bin ich wieder zu Hause und wechsle nach drei Tagen ohne zu zögern diesen Ausblick ...


... von heute Morgen gegen diesen ...




Der Rügendamm, der uns sehr freundlich begrüßte, verabschiedete uns heute grau in grau ...




... und relativ feucht. 


Wir können uns aber wirklich nicht beschweren, weil wir drei Tage lang das schönste Wetter hatten. Strahlender Sonnenschein und wundervolle Sonnenuntergänge. Gestern schenkte man uns am Königsstuhl ein ganz großartiges Schauspiel ... Nebel! Es war toll. Davon werde ich noch berichten.

Jetzt zeige ich noch schnell meinen Brautstrauß, der auch mich gewartet hat ... 



... und immer noch toll ist und nein, er lässt sich nicht trocknen. Ranunkeln sind dafür nicht geeignet. War auch nicht beabsichtigt, weil er sowieso nur rumstehen würde und einstaubt. Ich habe Bilder von ihm und viel wichtiger - ich habe ihn und den Tag ganz tief in meinem Herzen verankert. Das reicht an Erinnerung ... alles andere verstaubt und zerfällt eh nur ...

... und dann zeige ich noch den ersten Milchkaffee nach Tagen ohne im neuen Milchkaffeeeimer ... 




... sah aus wie ein Fisch und nun kochen/braten ... Fisch! 

Montag, 27. März 2017

Ich weiß jetzt, ...

... warum es an der Ostsee keine Ebbe und keine Flut gibt ...

... weil nämlich sehr schlaue Menschen in Sassnitz die Ostsee festgebunden haben ...



... nun kann das Wasser nicht mehr weg ...

Sonntag, 26. März 2017

Der Rest vom Fest


Wirklich traurige Veranstaltung, wenn man nach den Flaschen geht - zwei alkoholfreie Sektflaschen gegen eine Flasche Wein ... nichtsdestotrotz war es sehr nett schön und hat seinen Zweck erfüllt.

Heute Morgen sind der grundgute Gatte und ich in die Flittertage aufgebrochen. Bevor wir starten konnten, musste aber erst einmal der Wecker sein Werk tun und das tat er um sechs neuer Zeit. Was übersetzt hieß, dass es erst fünf war und wenn man erst um einiges nach zwölf ins Bett geht, ziemlich früh ist. Der Gatte zog auf Nachfrage und Angebot vor noch ein Stündchen zu ruhen und so starteten wir etwas später. Der Ausblick war auch wirklich nicht verlockend ...


Dunst so weit das Auge reichte... es reichte nicht weit und man beachte bitte die Amsel auf dem Dach gegenüber.


Der Gatte duschte, ich kramte den Herrn Miele, das ist unser Geschirrspüler - ein ganz kleiner schmaler - leer, packte dies und suchte das und ging, nach dem das Bad leer war, selbst duschen. Danach kramte ich den Rest zusammen und rüschte und raffte mich und verabschiedete mich von meinem Brautstrauß ...


Zugegebenermaßen hätte ich ihn gern mitgenommen oder zumindest eine Überwachungskamera installiert, damit ich aus der Ferne seinen Verfall beobachten könnte. Ist aber nicht. Geht aber nicht. Die Wildbeobachtungskamera ist erst nächste Woche im Angebot bei Aldi ... für Gemüt habe ich mir noch ein Bild mitgenommen ...



... Hach!!!

Also  ... ääähmmm ... ja ... um kurz nach neun fuhren wir dann doch schon los, aber nur um kurz danach beim nächstbesten Bäcker zu halten und mit Müh und Not ein bisschen trocken Brötchen zu kaufen ... Belegte gab es heute nicht.


Unterwegs gab es erst mal nur weiterhin ganz viel Nebel und Dunst ...

... der schwarze Vogel rechts unten ist einfach großartig und rein zufällig ... 
... da der Gatte wie immer fuhr, fielen mir ganz bald die Augen zu. Ich vermute ganz stark, dass ich nichts versäumt habe ... 😊

Weil das Leben aber so ist wie es ist, folgt nach Nebel Sonnenschein und so überquerten wir den Rügendamm bei schönstem Wetter ...




... (das ist quasi meine Brücke - der Exgatte von vor hundert Jahren ... na gut, es sind nur fünfundzwanzig ... hat die Brücke gebaut. Ich habe die Baumaßnahmen aus der Ferne und ein paar Mal auch vor Ort überwacht ... muhaha 🙈 .

Nun ja ... lange Rede, wie immer wenig Sinn - wer lange fährt, kommt auch irgendwann an und so genieße ich nun meinen gewünschten Ausblick ...

.



Das da auf dem Balkon ist mein Geburtstagblumenstrauß. Man hat mir aufgetragen ihn mitzutragen und da ich meist manchmal das tue, was man mir aufträgt, genoss er als erstes den Ausblick ...



...


... Blick gen Kap Arkona, welches wir heute schon erliefen. Schön war es!!!


Ein letzter Blick auf einen kitschigen Sonnenuntergang...




... mit Spiegelung im Fenster ... ich war zu faul mein zartes Gesäß aus dem Sessel zu erheben.

Gute Nacht! 

Freitag, 24. März 2017

Schön isser!!!

Da ich auf natürliche Schönheit ...

... setze, also gerade mal jeweils maximal zehn Minuten für Frisur und Make up benötigt werden, bleibt noch Zeit für ein bisschen Gebrösel.

 Bisher erledigt:


  • Geburtstag ✔
  • Sonne scheint ✔
  • den Zukünftigen zum Bäcker gehetzt ✔
  • Frühstück ... trocken Brot für alle - seltsame Appetitlosigkeit, aber für meine Gewohnheiten ist die Laugenbrezel ein üppiges Mahl  ✔
  • Wasserfleck aus der Tischplatte geölt ✔
Jetzt anziehen, Brautstrauss aus dem Wasser zerren und das untere Gestengel mit Schleife umwickeln, losgehen ... losfahren, obwohl wir bequem laufen könnten ...

Ich freu mich immer noch!

Donnerstag, 23. März 2017

Die wollen nicht länger ...

... alleine schlafen ...


Während der zukünftige Gatte ...

... schnell nochmal los gelaufen ist, ein Bügeleisen kaufen, damit wir morgen nur mit den Falten im Gesicht los müssen, kann ich noch ein wenig bröseln:

  •  mein gestriger Zug kam fünf Minuten früher an als angekündigt. Somit verkürzte sich die angekündigte Verspätung auf 25 Minuten
  • weil wir sind wie wir sind, sind wir in den falschen Regionalzug gestiegen ... er hielt leider nicht in Ahrensburg, sondern erst in Bad Oldesloe. Immerhin hatten wir dort genug Zeit,um das richtige Gleis für den Gegenzug (warum stand da eigentlich nirgendwo geschrieben von welchem Gleis welcher Zug fährt?) zu finden und dann eine halbe Stunde später als erhofft in Ahrensburg zu landen - machen wir jetzt immer so ...
  • ich habe werde mir einen neuen Wollhaufen zum Geburtstag schenken



  • die Nägel sind lackiert


  • der glutenfreie, damit die zukünftige Schwägerin auch etwas essen darf, Brownie ist gebacken


... inzwischen auch schon zerbröselt geschnitten



  • der Brautstrauss abgeholt


  • und er zukünftige Gatte der Anstecker des zukünftigen Gatten auf Eis gelegt


Fertig! Jetzt bügeln! 

Mittwoch, 22. März 2017

Nein, der Schein trügt nicht, ...

... meine Arbeitsmoral ist suboptimal. 

Könnte man durchaus auch so - SUBOPTIMAL - schreiben, um dem Ganzen mehr Nachdruck zu verleihen. 

Die verzweifelten Versuche ... Teil 4/Finale

... nett und freundlich auf dem Im-Spiegel-am-Donnerstag-Bild, das der Herzallerliebste jeden Donnerstag bekommt, das aus aktuellen Grund diese Woche aber am Mittwoch stattfindet, auszusehen. 

Die verzweifelten Versuche ... Teil 3

... nett und freundlich auf dem Im-Spiegel-am-Donnerstag-Bild, das der Herzallerliebste jeden Donnerstag bekommt, das aus aktuellen Grund diese Woche aber am Mittwoch stattfindet, auszusehen. 

Die verzweifelten Versuche ... Teil 2

... nett und freundlich auf dem Im-Spiegel-am-Donnerstag-Bild, das der Herzallerliebste jeden Donnerstag bekommt, das aus aktuellen Grund diese Woche aber am Mittwoch stattfindet, auszusehen. 

Die verzweifelten Versuche ... Teil 1

... nett und freundlich auf dem Im-Spiegel-am-Donnerstag-Bild, das der Herzallerliebste jeden Donnerstag bekommt, das aus aktuellen Grund diese Woche aber am Mittwoch stattfindet, auszusehen. 

An Tagen, ...

... wie dem Heutigen, an denen ich das halbe Leben für die nächsten zehn Tage mit mir rumschleppe, hätte ich gerne einen Hinterherziehhund...äh... einen schick auf dem Asphalt oder Kopfsteinpflaster ratternden Hinterherziehkoffer ... Rollenkoffer.

Am liebsten in QuietschGrün oder SchreiendRot. Wenn schon auffallen, dann richtig. 

... noch schnell die Arme auf Arbeitslänge kürzen und zackzack ran ans Werk. Muss fertig, damit ich pünktlich zum Zug komme. 

An den meisten Tagen ...

... des Lebens zerre ich morgens einfach etwas aus dem Kleiderschrank, ziehe es an und alles ist gut!

An den anderen wenigeren Tagen zerre ich alles aus dem Kleiderschrank, ziehe alles an und wieder aus, errichte einen großen Kleiderhaufen, hab am Ende nichts an oder im Idealfall das, was ich als allererstes anhatte und nichts ist gut.

Heute ist zweifelsohne einer von den wenigeren Tagen. Klar! Logisch! Muss ja! Die Tage finden immer dann statt, wenn ich eh keine Zeit habe ... nörgs ... aber die Sonne scheint! 

Dienstag, 21. März 2017

Die letzte Nacht ...

... habe ich so wenig zum Schlafen gebraucht, dass ich sie glatt nochmal benutzen könnte. 


  • Ab Viertel nach elf war ich ungefähr alle halbe Stunde auf dem Klo. Wahrscheinlich haben mich die kalten Füsse gefriergetrocknet. 
  • Das war echt lästig. Um 5:13 Uhr habe ich die Nacht für beendet erklärt und mich geärgert, dass es durch die blöde Zeitumstellung demnächst um diese Zeit wieder dunkel ist. Heißt es doch wieder im Dunkeln aufstehen. Mist!  
  • wenn ich noch zwei Krokenzieher ... zwei Spiralen an die oberen Zipfel des Wollhaufens häkele, ist das Tuch fertig und ich kann es/mich hinten mit den Korkenziehern verschließen (verkehrte Welt)
  • ich werde als Ehefrau in den Norden ziehen, aber noch nicht jetzt. Erst muss das Kind mit der Schule fertig sein - er bastelt gerade am Abi - und sich überlegt haben, wie der Weg weitergeht. Auf gut Deutsch/auf besser Deutsch mit Pia/Mama: Ich muss erst noch meinen Bildungsauftrag erfüllen
  • nein, meine Mutter kommt nicht zur Hochzeit. Sie weiß noch nicht einmal etwas davon. Wenn sie es hinterher erfährt, ist es noch früh genug und im Grunde interessiert sie es auch nicht und mitkommen würde sie auch nicht wollen. Dafür müsste sie Bus oder Bahn fahren und sich neben fremde Menschen setzen und beim Essen würde ich ihr den Wein nicht gönnen ... würde ich in der Tat nicht, weil ich aus Jahrzehnte langer Erfahrung nur zu gut weiß, was der mit ihr macht und das es kein Halten gibt, was ich nicht mit anschauen möchte, weil ich es zu gut kenne
  • weil ich aber eine brave Tochter bin, gehe ich ihr heute zum Geburtstag gratulieren, mit ihr einkaufen, ihre Jalousie reparieren, putzen und mir anhören, dass sie nie so alt werden wollte und das es ganz erstaunlich ist, dass sie überhaupt so alt geworden ist, obwohl sie immer so krank war ... die schlimmste Erkrankung war die Entfernung der Gallenblase und ihre Empörung darüber, dass sie schon am Tag nach der OP alles, bis auf Kohl und Zwiebeln, essen durfte und am dritten Tag nach der OP entlassen wurde, war groß
  • heute Abend muss ich dann packen ... völlig planlos, weil ich nach wie vor keinen habe
  • jetzt erstmal die letzte Wäsche aufhängen
  • dann zur Arbeit und die Monatsabrechnung machen

Montag, 20. März 2017

Erst kann ich nicht einschlafen, ...

... weil ich eiskalte Füsse habe. 

Dann werden die Füsse langsam etwas wärmer, aber ich kann trotzdem nicht einschlafen, weil ich schon wieder aufs Klo muss. Woran die kalten Füsse schuld sind. 

Jetzt war ich auf dem Klo, kann aber immer noch nicht einschlafen, weil jetzt die Füsse wieder eiskalt sind ... 

... ich glaube, dass nennt man Kreis(ch)lauf. 

MontagMorgenBrösel


  • weil mir der Wollhaufen nicht groß genug wird, aber keine Wolle ... keine passende ... keine Wolle in der Farbe mehr da ist und ich nicht gewillt bin noch ein Knäuel zu erwerben (ich müsste ja auch noch etwas dazu kaufen, weil ein Knäuel alleine fürchtet sich auf der Reise und so ein Karton ist viel zu groß für eins allein ... das wäre Verschwendung von Ressourcen) habe ich ein Knäuel ... zur Not ließe sich ein weiteres und durchaus noch eins finden ... dünne Baumwolle in einem satten Aubergineton herausgekramt und angehäkelt.
ja, heute ist schon morgens mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen ... ich glaube, es war noch nicht mal richtig hell - von der Luftfeuchtigkeit oder sollte man besser Luftnässe sagen, will ich gar nicht reden

  • ich glaube, das wird ganz hübsch und wenn ich schnell laufe, sieht es keiner so genau und denkt das muss so. 
  • ich glaube, ich sollte mich wieder viel mehr an lila Farbtöne wagen ... zurück in die 90er. Da war ganz viel lila bei mir und lila und grün passt gut. Und schwarz auch ... 
  • auch wenn man etwas anderes vermuten würde, bin ich nicht nervös oder hektisch wegen der Hochzeit. Ich freue mich. Bin im positiven Sinne aufgeregt, aber ich habe nicht den geringsten Stress. Es ist alles geregelt. Wir müssen nur noch hingehen und andere machen lassen. Ich habe mich sogar inzwischen des Gefühls entledigt, es unseren paar Gästen nett machen zu müssen. Sie zu unterhalten. Ihre Erwartungen zu erfüllen. Muss ich nämlich nicht. Es ist meine/unsere Hochzeit und sie dürfen dabei sein. Es bekommt jeder bei der Trauung einen Platz in der ersten Reihe, jeder danach im Restaurant einen Stuhl und etwas wirklich Gutes zu essen und zu trinken nach eigener Wahl. Unterhalten müssen sie sich selbst oder im Zweifelsfall mich. Weil - es ist meine/unsere Hochzeit und auch definitiv mein Geburtstag, was beim 53. nicht so wichtig ist. Es gab schließlich schon einige davor und hoffentlich auch noch ein paar danach. Man weiß ja nie. 
  • zu unserer Silbernen Hochzeit bin 78
  • ich mache jetzt alles, was ich bis hierher durchs unbedingt ins Blog bröseln müssen, vermieden habe 
  • allen vorbeilesenden einen wunderbaren Montag 

Sonntag, 19. März 2017

Ganz eindeutig ...



... eine Brötchenmaus ohne Schwanz und Füße. Darum kann sie auch nicht wegrennen und wird gefressen. 

Bloggen gegen Bad putzen ...

... ein, wie ich finde, guter Tausch. Das Bad kann ich auch später putzen, weil nicht anzunehmen ist, dass sich jemand anderes - so viel andere sind hier auch nicht, nur das Kind - erbarmt.
Der Staub in den Regalen wird sich sicherlich auch noch etwas gedulden und nicht die Flucht wegen nicht Beachtung ergreifen. Also verstreue ich noch ein paar Brösel:


  • zuerst ein paar Sonntagsblümchen in den Blog gestellt

Okay, sie sind mehr ganz frisch, aber noch durchaus anseh(n)lich.


  • für ein gerechteres Leben habe ich heute Morgen dem Kind Brötchen gebacken ... letzte Woche bekam der Gatte in Spe welche (heute musste er durch den Regen und sich welche kaufen) ...

Kartoffelbrötchen. Sehr lecker und wesentlich besser gelungen, jedenfalls optisch, als letzte Woche. Liegt bestimmt am Ofen. Hier gibt es nur einen hunznormalen mit Ober- und Unterhitze. In Ahrensburg gibt es einen Heißluftherd und dieses Gepuste ist nicht jedermanns/jedemBrötchens Sache. Meine auch nicht. Ich mag es gar nicht, wenn ich vor dem Herd stehe und er mir unters T-Shirt pustet.
  •    ich habe inzwischen einen ganz beachtlichen zusammenhängenden Wollhaufen geschaffen

Die Spannweite liegt jetzt bei ca. 170 cm


Und der MickRich deutet an, dass das der Rest vom Wollfest ist. Naja, zum richtig Reinwickeln wird das Tuch ein bisschen knapp, aber es wird schon reichen. Auf jeden Fall ist es schön bunt und die Proportionen sind super ... mehr Breite als Tiefe. Bei vielen anderen Tüchern hängt einem die Spitze in den Kniekehlen, während der Rest gerade bis zu den Ellbogen reicht.

  • jetzt reichen schon die Finger einer Hand, um die letzten Tage in Freiheit abzuzählen ... bis zur Abfahrt meines Zuges reichen sogar nur drei ...
  • ich packe in meine Reisetasche eine grüne Regenjacke, die auch den Wind abhält, damit ich es auf Rügen während unserer Flittertage nett habe ... ich packe in meine Reisetasche eine grüne Regenjacke, die auch den Wind abhält, damit ich es auf Rügen während unserer Flittertage nett habe und einen dicken Wollpulli ... ich packe in meine Reisetasche ... ich hasse packen und kann das nur auf den letzten Drücker, also alles wieder raus ... 

So, Genug gebröselt. Zeit mich nützlich zu machen. Die Waschmaschine tat gerade ihren letzten Seufzer und möchte von der sauberen Wäsche befreit werden. 

Samstag, 18. März 2017

Heute Morgen waren sie platt ...

... vom Regen.

Jetzt macht der Sturm sie platt ...



... an der einen oder anderen Stelle wurden Krokusse von herabfallenden Ästen geplättet ... 🙈

Welch traurige Aussicht

... wie gut, dass ich immer noch nicht Fenster geputzt habe. So ist zwar die Bildqualität schlechter, aber ich muss mich nicht ärgern, dass der Regen die Scheiben wieder dreckig macht

Immerhin bietet sie die Gelegenheit im stillen Kämmerlein zu sitzen, aus dem Fenster zu starren, lange Einkaufszettel zu schreiben mit der Hoffnung, dass man sie später halbwegs trocken abarbeiten kann und ein bisschen ins Blog zu bröseln ... 

  • weil die Paketzusteller netterweise einfach ihren Job gemacht haben, habe ich habe alles zusammen, was ich zum Heiraten brauche/zu brauchen meine 😏 
  • ich warte immer noch auf die Panik, die mich beschleicht, wenn ich an die Hochzeit denke ... aber außer der üblichen Panik tut sich nix - ich glaube, das ist ein gutes Zeichen
  • aufkommende Zweifel ob der Sinnhaftigkeit des Heiratens haben sich beim Aufschreiben wollen, um den Herzallerliebsten teilhaben zulassen, verflüchtig - ganz erstaunlich, wo doch mein vierter Vorname Ja-Aber lautet 
  • was für ein Aufwand ... vor allem finanziell ... um mal schnell Ja zu sagen und dass obwohl wir in einem sehr kleinen Rahmen heiraten ... seltsamerweise schleppe ich, die eigentlich gar niemanden mitbringen wollte, die meisten Menschen an ... genau drei - das Kind, die große Schwester und ganz überraschend das Nichtenkind und alle kommen mit der Bahn, wenn das mal gut geht - nein, kein Gruppenticket
  • ich bin so wichtig, dass wegen meiner Hochzeit ein ganzer Betrieb für eineinhalb Tage schließt ... ich muss ja niemandem verraten, dass es sich bei den Betriebszugehörigen nur um die SchwesterChefin und um mich handelt ... 
  • das Wetter ist immer noch schlecht, also kein Grund zum Einkaufen zu hetzen ...
  • ... obwohl die Leere im Kühlschrank heftig gähnt, wie ich gerade feststellen musste als ich mir etwas zu trinken holte
  • ich habe gestern Abend das Pflaster so geschickt um den blutenden Zeh gewickelt, dass sich nur ganz minimale Spuren auf dem zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz trockenen Nagellack gebildet haben, die sich durch das  erneute Auftragen des Überlack ausgleichen lassen ... leider wird jetzt der Fuß kalt, weil der Lack trocknen muss und das geht nur ohne Wollsocke  
  • es stürmt schon wieder und pfeift ums Haus und durch alle Ritzen - ich hasse Sturm ... vor allem komme ich gleich wieder mal nicht mehr ins Bad, weil der Vorleger vom Winde verweht wurde und sich von innen unter die Tür gewurschtelt hat ...
  • ... noch ein Grund hier sitzen zu bleiben
  • ich bin guter Hoffnung, dass mir am Hochzeitstag sowohl der Rock, wie auch der Ring, der für den Finger, nicht der um den Bauch, noch passen 
  • nach der Hochzeit kann ich mich gehen lassen - den Kerl und die Rente habe ich dann sicher, also kann der Ring am Wurschtfinger einwachsen
  • ich geh dann mal - die Waschmaschine ist fertig und ruft nach meiner Aufmerksamkeit 

Freitag, 17. März 2017

Bis ich heirate ...

... ist alles wieder gut ... 🙃😊🙃

Ich hoffe, ...

... dass wenigstens derjenige, der heute Nacht in meinem Gesicht geschlafen hat, erholt ist und frisch aussieht ... 

... sonst hätte er sich das sparen und mir ersparen können ... 👽

Mittwoch, 15. März 2017

So schöööön!

Im obersten Wipfel der Birke vor meinem Fenster sitzt eine Amsel und brüllt schmettert ihr Abendlied in die Welt. 

Frühling ist wunderbar! Ich liebe es gerade jetzt sehr dem Tag beim Aufstehen und Schlafengehen zuzusehen und zuzuhören.

Womit kann man seine Mitmenschen ...

... am allermeisten nerven?

Genau, wenn man ... frau ... also ich in der Zone 30 dreißig fährt.

... hach, meine Laune ist dadurch deutlich besser geworden ... 🙃

MiMoBrö ...

... soll heißen - MittwochMorgenBrösel

  • um 0:33 Uhr als ich das erste Mal aufs Klo musste, habe ich mich, als ich realisiert hatte, dass es noch so früh ist, sehr gefreut, dass noch so viel Nacht zum Schlafen übrig ist
  • während ich so freudig verschlafen auf dem Klo sass, dachte es in mir, dass ich mit mir nicht mein Bett teilen möchte. Ich bin mir viel zu warm. 
  • trotzdem kuschelte ich mich danach wieder genüsslich in mein warmes Bett
  • die Tüte Träume, die ich vor einiger Zeit geschenkt bekam - ich habe lange Zeit so gut wie gar nicht geträumt, bzw. konnte mich nicht daran erinnern, was mich nicht sonderlich gestört hat, um nicht zu sagen - mir hat nichts gefehlt -, ist echt mies 
  • heute träumte ich, dass zwei Männer in mein Zimmer einstiegen und der eine mit ganz eindeutigen Absichten direkt auf mich zu kam ... ich habe es vorgezogen mir das Ende des Traumes nicht anzusehen, sondern wach zu werden. Das war um 5:11 Uhr. Doofe Zeit, wenn man sowieso um sechs Aufstehen muss. Lohnt das Weiterschlafen nicht. Außerdem habe ich lange gebraucht bis ich nicht mehr nahtlos weiter geträumt hätte
    (neulich träumte ich, dass einer mit dem Messer auf mich losgeht, auch aus diesem Traum konnte ich durch Aufwachen rechtzeitig befreien ... eine echt miese Tüte Träume)
  • dafür haben aber die Vögel sehr schön gesungen ...
  • ... und es wird jetzt schon eine ganze Ecke vor sechs hell
  • es gab ein unglaublich schönes Morgenrot

... etwas lieblos mit dem smarten Phone durch die geschlossene Balkontür geknipst, aber es war so schön kalt draußen.

  • von der Morgenröte ist nichts geblieben. Inzwischen es ist grau und windig
  • damit sie für die Verspätung nicht zahlen müssen, hat die Bahn mir heute Morgen für meine nächste Verbindung einen Verspätungsalarm zugestellt ... statt 15:24 Uhr - 15:51 Uhr an Hamburg Hauptbahnhof ... nörgs ... können die nicht schneller bauen? Und warum dauert hin dieselbe Strecke länger als zurück? 
  • wenn ich heute nicht zu meiner Mutter müsste, würde ich sagen - Der Tag kann nur besser werden ... vielleicht heute Nachmittag

Dienstag, 14. März 2017

Mein Blumenstrauß der Woche


Vor einiger Zeit habe ich mir angewöhnt, mir höchstpersönlich selbst einmal in der Woche Blumen zu schenken ... (manchmal schieb ich sie auch dem Herzallerliebsten unter -  dann kaufe ich Blumen, mache ein Foto von ihnen, schicke es per WhatsApp an den Herzallerliebsten und bedanke allerliebst für seine Blumen)

Wenn man es genau nimmt (und das mache ich gern, weil - muss ordentlich), schenke ich mir nur alle vierzehn Tage einen Blumenstrauß. Denn in der zweiten Woche, die ich hier in Berlin bin, lohnt es nicht einen Blumenstrauß zu kaufen. Weil ich den Blumenstrauß immer Dienstag oder Mittwoch kaufe, hält er meist bis Mittwoch oder Donnerstag der Folgewoche und da ich Freitagmorgen das Haus verlasse und zum Herzallerliebsten fahre, wo meist ein paar Blümchen, es sei denn ich habe sie explizit abbestellt, auf mich warten, würde ich es gar nicht schaffen jede Woche einen Blumenstrauß abzukucken.

Diese Woche gab es zu den gefüllten Tulpen noch drei Ranunkeln dazu ...


... ich liebe Ranunkeln ... darum wird auch mein Brautstrauß daraus gewoben ... hach! Ich freu mich!

Am Sonntag ...

... machten der Gatte in Spe und ich den ersten gemeinsamen Fahrradausflug in diesem Jahr.


Ja, der Oho musste auch mit. Der Herzallerliebste behauptete der Oho wäre zu dick für die Fahrradtasche. Ist er aber nicht und darum musste er in die Tasche gequetscht mit. Sowieso eine Frechheit zu behaupten der Oho wäre zu dick ... püH! Das ist als würde ich behaupten, wäre der Herzallerliebste einen Hauch schlanker, würde er im noch Winterwald gar nicht auffallen ...


... ist doch aber so ... 👼 ...

... ääähhhh ja ... anfänglich war der Ausflug wenig kontrastreich ...



... aber es wurde hübscher ...


 ... hügelan ...



... jaja, im norddeutschen Flachland gibt es einige Erhöhungen und in der Tat schon ganz viel Frühling ...


Der hier ...  


... wartet wahrscheinlich noch auf die Auserwählte oder darauf auserwählt zu werden.

Und es gibt auch noch altes ... 



... zu bestaunen, das mich daran erinnert, warum ich mich im Moment so viel bewege ... ich will nicht aussehen wie ein aufgeplatztes Sofakissen und möchte gerne zur Hochzeit noch in den auserwählten Rock passen.